9 Februar 2010
(Landsberg/Lech, 09. Februar 2010) Die Nachbesserung lässt auf sich warten: Immer mehr Geschäftsreisehotels berichten von stark rückläufigen Frühstücksgästen. Die seit der Mehrwertsteuersenkung kompliziert gewordene Abrechnung für Firmenkunden macht das nicht unlukrative Geschäft zunichte. Noch gibt es kein Signal aus dem Bundesfinanzministerium, ob und wann die Steuerregelung vereinfacht werden soll.

Frühstück im Hotel: Die komplizierte Abrechnung für Firmenkunden macht das Geschäft zunichte
+++ WIRTSCHAFT +++
ZDF: Hotelsteuer – Flaute im Frühstückssaal
Steuersenkung mit Folgen: Wegen der unterschiedlichen Steuersätze müssen Hotelübernachtung und Frühstück auf den Rechnungen getrennt ausgewiesen werden. Um Spesenprobleme zu vermeiden, verzichten immer mehr Gäste auf den Morgenkaffee im Hotel.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,8030964,00.html
Manager Magazin: Willy Weiland – “Vier statt fünf Sterne”
Wer leistet sich noch Luxusübernachtungen? Der Berliner Tophotelier Willy Weiland spricht im Interview mit manager magazin über die Auswirkungen der Krise in der Fünf-Sterne-Hotellerie und die Zukunft der Edelherbergen.
http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,663349,00.html
DMM Der Mobilitätsmanager: Schiller verlässt Choice Hotels
Zum 31. März 2010 verlässt Hans-Dieter Schiller, Vice President European Development, nach über zehn Jahren Choice Hotels um sich selbstständig zu machen.
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2010/02/schiller-verlaesst-choice-hotels-26933/
Wirtschaftswoche: Inflationsrate – Steuerprivileg der Hotels verpufft für Verbraucher
Die Inflation bleibt unter der Ein-Prozent-Marke, obwohl tanken und heizen deutlich teurer wird. Die reduzierte Mehrwertsteuer auf Übernachtungen nützt den Konsumenten dabei nichts.
http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/steuerprivileg-der-hotels-verpufft-fuer-verbraucher-421710/
Hamburger Abendblatt: Billiganbieter setzen Hamburger Luxushotels unter Druck
Drei neue Low-Budget-Herbergen sind allein in diesem Jahr in Hamburg geplant. Teurere Konkurrenz steckt Geld in Renovierungen.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1374830/Billiganbieter-setzen-Hamburger-Luxushotels-unter-Druck.html
Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?business-travel-hotel-fruehstueck-kaum-nachgefragt
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Verfasst von Carsten Hennig
9 Februar 2010
Anonymer Quality Check des Fachmagazins Top hotel ergibt ein „Mangelhaft“
(Düsseldorf/Landsberg am Lech, 09. Februar 2010) Der anonyme Qualitätscheck des renommierten Fachmagazins “Top hotel” in dem bekannten Luxusdomizil an der Düsseldorfer Kö ist negativ ausgefallen. Der erfahrene Tester war sowohl von Ausstattung des Zimmers als auch von Housekeeping und Service enttäuscht. Sein Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Das Steigenberger Parkhotel, ein Fünf-Sterne-Superior-Haus, erfüllt keineswegs das damit verbundene ausgeprägte Dienstleistungsangebot oder besondere Servicequalität.“

Im Zimmer Nr. 324 machte er bei seinem Testbesuch, der anonym und auf eigene Rechnung erfolgte, unliebsame Entdeckungen: viel Staub, lose Kabel und Spuren nachlässiger Pflege. Gästezimmer und -bad wurden daher mit einem „Mangelhaft“ bewertet. Beim Housekeeping, der alltäglichen Königsdisziplin, vermisste der Tester den Blick für Details und bemängelte die nachlässige Schnellreinigung des Raumes.
Nichtsdestotrotz gab es auch Lob: „Es ist genügend Potenzial vorhanden, um aus dem Parkhotel ein echtes Luxusdomizil zu machen“, notierte der Tester in seinem Abschlussbericht. Vor allem das Dinner im Restaurant „Menuett“ überzeugte sowohl von der Service- als auch von der Küchenleistung her.
Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)
Reservierung – 41
Check-in – 39
Zimmer 324 – 26
Gästebad – 34
Etagenservice – 42
„Etoile Bar“ – 21
Frühstücksbuffet – 37
Restaurant „Menuett“ – 76
Zimmerfrühstück – 57
Bankett – 90
Sicherheitsaspekte – 41
Flure, Aufzüge, Treppen – 98
Außenbereich – 83
Housekeeping – 21
Schuhputzservice – 94
Wellness – 41
Messagetransfer – 80
Reklamationshandling – 21
Check-out – 56
Lost & Found – 0
Gesamteindruck – 39
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)
Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe Januar/Februar 2010 von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Charles München (49 von max. 100 Punkten), Travel Charme Hotel Kurhaus Binz/Rügen (51 Punkte), das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 Punkte), das Ritz London (52 Punkte), das Westin Leipzig (58 Punkte), das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), das Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und das Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).
„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.
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Verfasst von Carsten Hennig
8 Februar 2010
Der 15. Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen fand am 6. Februar 2010 im Maritim Stuttgart statt. Auch in diesem Jahr waren rund 16.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter aktuell 218 »Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen« zu wählen. Auffallend war die starke Präsenz der Hotels aus dem ostdeutschen Raum, die im Wettbewerb um die beliebtesten Tagungshotels enorm aufgeholt haben. Der Sonderpreis „Tagungs-Hideaway des Jahres“, der von einer Expertenjury verliehen wird, ging an eine Adresse in Brandenburg.

(Landsberg am Lech/Stuttgart, 08. Februar 2010) Das Maritim Stuttgart war in diesem Jahr – zeitgleich zur Fachmesse Intergastra – Schauplatz für einen der wichtigsten Branchen-Awards: den Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen. Dieser wird seit mittlerweile 15 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Die Basis für den Wettbewerb bildet das Buch „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“. Wer in den Reihen der „Ausgewählten“ aufgenommen werden will, muss sich bewerben und sich einem mehrstufigen Selektionsverfahren unterziehen, das im positiven Verlauf in einem Autorenbesuch mündet. Der Autor überprüft die Wohlfühlkriterien vor Ort und entscheidet abschließend über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt.
2010 haben 274 Hotels das Auswahlverfahren durchlaufen. 56 Bewerber konnten den Wohlfühlkriterien nicht entsprechen und wurden daher abgewiesen. Insgesamt waren 14 erfahrene Fachautoren im Einsatz, deren Aufgabe nicht nur die Überprüfung der Wohlfühlkriterien ist, sondern auch die journalistische Beschreibung der besuchten Häuser. Erstmals in der Geschichte der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ wurde neben vier österreichischen Hotels auch ein Schweizer Haus berücksichtigt. „Das Alpengebiet hat für bestimmte Veranstaltungsformen große Vorteile, besonders wenn sportliche Rahmenprogramme eine wichtige Rolle spielen. Die Fragen nach entsprechenden Angeboten häuften sich in den vergangenen zwei Jahren spürbar“, erläutert Projektleiterin Jacqueline Schaffrath die konsequente Expansion der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“.
DER GRAND PRIX 2010
In der Kalenderwoche 51 wurden 15.418 nummerierte Stimmzettel auf den Postweg gebracht. Die Teilnahmeberechtigten (Tagungsentscheider, Weiterbildner, Trainer und Personalentwickler) hatten die Möglichkeit, bis zu zehn Hotels unter den 218 aufgelisteten „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ ähnlich dem Modus beim „Eurovision Song Contest“ zu benennen. Mit 4131 retournierten Stimmzetteln lag die Rücklaufquote bei 26,9 Prozent.
Die mit Spannung erwartete Vorstellung der diesjährigen Rankings fand am 6. Februar in der imposanten „Alten Reithalle“ des Maritim Stuttgart statt. Den Auftakt des Grand Prix bildete das Wohlfühlbuffet, das unter der Regie von Küchendirektor Rudolf Wachner für den kulinarischen Höhepunkt des Abends sorgte. Thomas Karsch, Geschäftsführer des FREIZEIT-VERLAG LANDSBERG und gleichzeitig Chefredakteur des Fachmagazins Top hotel, begrüßte anschließend die rund 180 Gäste, die der Einladung in die baden-württembergische Landeshauptstadt gefolgt waren. Zu den Ehrengästen zählte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, die in einer emotionalen Ansprache zum gesenkten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie Stellung bezog. Die Moderation des Abends lag in den professionellen Händen von Michael Sporer, der unter anderem aus dem Bayerischen Fernsehen bekannt ist. Die Überreichung der Urkunden übernahmen Projektleiterin Jacqueline Schaffrath und Geschäftsführer Thomas Karsch. Eine Überraschung hatte der FREIZEIT-VERLAG LANDSBERG für das Siegerhotel in der Kategorie A (weniger als 100 Zimmer) parat: Der Preis wurde von der amtierenden Miss Germany, Doris Schmidts, überreicht.
DIE SIEGER DER KATEGORIE A
In der Kategorie der »kleinen« Tagungshotels (weniger als 100 Zimmer) belegte der Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf den ersten Platz. Für das vielfach ausgezeichnete Tagungsdomizil unter der Leitung von Nicole und Klaus Kobjoll war es mittlerweile der achte Besuch auf dem Siegertreppchen. Sollte im nächsten Jahr der erste Platz wieder an dieses Haus gehen, müsste es laut Statuten zum dritten Mal eine Zwangspause von zwei Jahren einlegen. Überreicht wurde der Preis von der amtierenden Miss Germany Doris Schmidts aus Karlsruhe. Mit 3924 Punkten hatte das Domizil einen Vorsprung von fast 500 Punkten vor dem Zweitplatzierten Pfalzhotel Asselheim. Inhaber Patrick Charlier war sichtlich überrascht über dieses tolle Abschneiden und bedankte sich bei seinen Mitarbeitern. Einen beherzten Sprung vom letztjährigen siebten auf den dritten Platz machte das Romantik Hotel Schloss Rheinfels aus St. Goar. Inhaber Gerd Ripp sandte Tagungsleiterin Swetlana Dreer zur Entgegennahme der Urkunde und bedauerte, zum ersten Mal seit Jahren nicht selbst an der Gala teilnehmen zu können. Für die größte Überraschung sorgte das Landhotel Voshövel in Schermbeck, das mit 2876 Punkten vom letztjährigen 12. Platz auf dem vierten Rang landete.
DIE SIEGER DER KATEGORIE B
Platz 1 in der Kategorie der „großen Hotels“ (mit 100 Zimmern und mehr) war mit 3651 Punkten dem Bio-Seehotel Zeulenroda vorbehalten, das im vergangenen Jahr nach zweimaligem Erreichen des ersten Platzes auf dem dritten Platz landete. Der frisch gebackene Hoteldirektor Oliver Hasert bedankte sich bei seinem Vorgänger Stephan Bode, den er erst wenige Tage zuvor verabschiedet hatte. Platz 2 belegte Vorjahressieger Hotel Marc Aurel, das seit vielen Jahren zu den top-bewerteten „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ gehört. Direktorin Claudia Wehming freute sich sichtlich gerührt mit Geschäftsführer Knut Becker über dieses erneut sehr gute Abschneiden.
Überrascht zeigte sich auch Hoteldirektor Olaf Gstettner über den dritten Platz seines Hotels Zugbrücke in Höhr-Grenzhausen. Zusammen mit Tagungsleiter Kostas Tsepissis bekundete er, dass man damit nicht gerechnet habe.
Den größten Sprung machte in dieser Kategorie das Hotel Esperanto in Fulda, das vom letztjährigen 15 Platz auf dem sensationellen fünften Platz landete.
DIE SIEGER DER KATEGORIE C
Nachdem das La Villa in Niederpöcking 2008 den Hattrick in der Kategorie der „reinen Tagungsstätten“ klar für sich entschied und daher eine zweijährige Grand Prix-Pause einlegt, waren die Chancen auf Platz 1 für die Mitbewerber diesmal erneut deutlich größer. Wie 2009 entschied das Management Centrum Schloss Lautrach das Grand-Prix-Rennen schließlich für sich. Platz 2 ging an das Seminarzentrum Gut Keuchhof in Köln-Lövenich, das im letzten Jahr Rang 4 belegte. Für eine Überraschung sorgte die WestLB Schloss Krickenbeck, das sich vom siebten auf den dritten Platz vorarbeitete.
DAS TAGUNGS-HIDEAWAY DES JAHRES
Im vergangenen Jahr erhielt das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe den begehrten Jury-Preis, der an Tagungsadressen verliehen wird, die sich durch ihre besondere Lage, durch ihr außergewöhnliches Freizeit- und Wellnessangebot sowie durch ihre herausragende Küche auszeichnen. In diesem Jahr stimmte die Jury für das Schloss Hubertushöhe in Storkow. Was Direktor Marc Debourdon de Grammont hier mit sehr viel Liebe zum Detail schuf, darf sich mit Recht ein Refugium nennen. Die einmalig ruhige Lage, der mehrfach ausgezeichnete Service und vor allem die zweifach „Michelin“-besternte Küche des Restaurants „Windspiel“ um Küchenchef Thorsten Voigt zeichnen das Haus als eines der Besten im Land aus und machen das Tagen zum genussvollen Erlebnis.
BELOHNUNG FÜR DIE SIEGER
Neben Ruhm und Ehre gab es auch wertvolle Sachpreise für die Sieger des Abends. Der Schindlerhof sowie das Management Centrum Schloss Lautrach wurden mit einem topmodernen Flatscreen-Fernseher aus dem Hause Philips belohnt. Das Bio-Seehotel Zeulenroda freute sich über eine Profi-Kaffeemaschine von WMF, die der renommierte Hersteller gemeinsam mit der Firma Heimbs Kaffee stiftete. Ein topmodernes Flip-Chart von Neuland erhielt das Schloss Hubertushöhe.
GRAND PRIX-STATISTIK 2010
Stimmzettel-Verteiler
Convention International: 11.000
Adressen Freizeit-Verlag: 4.418
Gesamt: 15.418
Rücklauf (Quote 26,9 %): 4.147
Davon 16 ungültige Stimmzettel
Insgesamt 4.131 gültige Stimmzettel
Verteilte Punkte: 161.733
Maximal zu vergebene Punkte pro Stimmzettel: 55
Durchschnittlich vergebene Punkte pro Stimmzettel: 39
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Verfasst von Carsten Hennig
8 Februar 2010
(Landsberg/Lech, 08. Februar 2010) Aufbruchstimmung: Luxushotels liegen im Trend – auch im Urlaub in Österreich. Eine aktuelle Nächtigungsstatistik macht deutlich, dass Vier- und Fünf-Sterne-Hotels überproportional hinzu gewonnen haben. Da das Gros der Österreich-urlauber preisbewusste Deutsche sind, macht dies Hoffnung für den heimischen Hotelmarkt. In den nächsten Jahren kommen etliche neue Tophotels und –resorts aufden Markt.
+++ WIRTSCHAFT +++
n-tv.de: Urlaub in Österreich – Trend zu Luxushotels
Österreich-Urlauber steigen immer häufiger in Luxushotels statt in einfachen Herbergen ab. Dies geht aus den neuesten Zahlen der Statistik Austria hervor.
http://www.n-tv.de/reise/Trend-zu-Luxushotels-article709270.html
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Grüne in Kassel für “Bettensteuer”
Die Kasseler Grünen befürworten eine kommunale “Bettensteuer” für Hotels. Die von der Kassel-Tourist GmbH geforderte Kulturförderabgabe für Hotelübernachtungen (“Bettensteuer”) sei eine Idee, die geprüft werden sollte.
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&dx1={A2DACE7D-0993-C2AC-9DC8-3945D533754A}&rub={F48507DD-A9B8-40F9-A893-02C812693A3F}
Die Welt: Damp Touristik steckt 120 Millionen in Ferienimmobilien
Die Damp Touristik will in den kommenden Jahren rund 120 Millionen Euro in neue Ferienhäuser und ein neues Spaßbad an der Ostsee investieren.”Der Trend ist eindeutig: Ferienhäuser sind gefragt”, sagte Geschäftsführer Frank Behrens am Sonntag in Damp.Von den bestehenden 290 Häusern soll die Hälfte abgerissen und dafür rund 220 neue gebaut werden. Auch das Hotel soll modernisiert werden.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6298498/Damp-Touristik-steckt-120-Millionen-in-Ferienimmobilien.html
hotellerie.de: Preisverdächtig – Blog von Markus Luthe zur Preisdiskussion
Es gilt, einer Legendenbildung vorzubeugen: Die Hotellerie und ihre Interessenvertreter haben im Vorfeld der Senkung des Mehrwertsteuersatzes keineswegs eine eindimensionale Weitergabe des Impulses in niedrigere Zimmerpreise versprochen. Auch wenn dies von interessierter Seite weiter gebetsmühlenartig vorgetragen wird.
http://www.hotellerie.de/home/page_sta_5381.html
Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?reisen-oesterreich-luxushotels-im-trend
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Verfasst von Carsten Hennig
5 Februar 2010
Weltneuheit „livecookintable“ macht die Showküche perfekt – Erstmals zur INTERGASTRA und Gastro Vision Stuttgart präsentiert
(Stuttgart, 05. Februar 2010) Showküche in Perfektion: Live Cooking wird nun mit dem ersten Catering- und Bankett-Tisch mit variabel einhängbaren Induktionskochfeldern neu inszeniert. Die Weltneuheit „livecookintable“, ein hochwertiges Möbelstück mit Gourmetkompetenz, wird nun erstmals zur Gastronomie-Fachmesse INTERGASTRA Stuttgart (06. bis 10. Februar 2010) präsentiert. Im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport am Messegelände ist das innovative Konzept als Restaurant- und Bankett-Tisch auf der Gastro Vision zu beobachten. Zudem wird der „livecookintable“ auf der INTERGASTRA Stuttgart am Stand von AMT Alumetall Gießtechnik (Halle 5, Stand D61) zu sehen sein. AMT ist offizieller Ausstatter und Sponsor der Deutsche Köche-Nationalmannschaft und wird den „livecookintable“ für die Showküche einsetzen. Die ersten Tests in namhaften Spitzenhotels in Berlin und Düsseldorf verliefen positiv. Umfangreiche Informationen von der ersten Live-Demonstration sind unter www.livecookintable.de abrufbar.

livecookingtable gastronomy - Die Weltneuheit für die Showküche wird auf der INTERGASTRA 2010 und Gastro Vision Stuttgart präsentiert
„Mit unserem Partner, dem Premium-Küchentechnik-Ausstatter Küppersbusch, haben wir ein Koch-Ess-Möbel auf anspruchsvollem Designniveau und mit kompetenter Ausrichtung auf die Bedürfnisse im Live Cooking vor dem Gast geschaffen“, erläutert Norbert Fischbach von pmg architektur + design, Wiesbaden. Der modulare Aufbau ermöglicht einen wechselnden Einsatz als Büffet-Tisch oder Kochstation ohne Barriere. Eingehängt werden steckerfertige Induktionskochfelder oder Chafing Dishes oder GN-Behälter. „Zudem finden bis zu sechs Personen an der Tafel Platz und können den Gourmetkoch beim Mis en Place und der Zubereitung begutachten“, so Fischbach.
Zudem bietet der „livecookintable“ ein neues Dekorkonzept. Die Tischplatten bestehen aus sog. HPL-Schichtstoffen (extrem widerstandsfähig, perfekt hygienisch für den Lebensmittelbereich, aus nachwachsenden Rohstoffen und lösungsmittelfrei) und sind in verschiedenen Dekoren erhältlich. Dabei sind Vorder- und Rückseite jeweils unterschiedlich. Jede Tischplatte hat zwei Gesichter: Einfach umdrehen und der Tisch ist neu. Als Dekore stehen zehn verschiedene Holzstrukturen oder dezente Ornamente zur Auswahl.

livecookingtable gastronomy
„Erste Reaktionen aus den Hoteltestbetrieben sind überwältigend“, berichtet Fischbach. Der „livecookintable“ füllt die Lücke zwischen leistungsfähiger Technik für das Front Cooking und hohem Anspruch an das Interior Design. Der mehrwöchige Testbetrieb in namhaften Häuser der InterContinental Hotels Group und in der Allianz Arena München verlief sehr positiv.
Über pmg: Die in Wiesbaden und Offenbach/Main ansässige pmg architektur + design wurde in den vergangenen Jahren insgesamt über 35 Mal international ausgezeichnet, davon mehrfach mit dem angesehenen „iF-Award“, den „New York Awards“ und dem „DDC Award“ des Designer Club Deutschland. Ferner wurde pmg für den „livecookintable“ bei der imm Cologne für den Innovationspreis 2008 nominiert sowie – 2008 und 2009 – zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.
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Verfasst von Carsten Hennig
3 Februar 2010
(Landsberg/Lech, 03. Februar 2010) Nach Merkel’s Machtwort folgt das nächste Politikum: In mehreren Städten ist eine kommunale Sondersteuer für Hotelübernachtungen geplant, um mehr Geld für Kulturausgaben zu erhalten. Nun wird dies auch für ein ganzes Bundesland, nämlich Sachsen, gefordert. Der verharmlosende Titel „Kulturgroschen“ ist nur ein durchsichtiger Versuch zur Beschönigung, denn die Sonderabgabe soll bis zu fünf Prozent des Übernachtungspreisen betragen. Von Groschen kann da kein Rede sein. Nun müssen sich Dehoga und Hotelverband Deutschland (IHA) in ganz Deutschland gegen diese neuen Fronten stellen. Eine gewaltige Kraftanstrengung.
+++ WIRTSCHAFT +++
Bild: Ex-Kunstministerin wirbt für «Kulturgroschen»
Sachsens frühere Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) wünscht sich einen «Kulturgroschen» zur Mitfinanzierung der Künste im Freistaat. Am Dienstag sprach sie sich für die sogenannte Bettensteuer aus.
http://www.bild.de/BILD/regional/leipzig/dpa/2010/02/02/exkunstministerin-wirbt-fuer-kulturgroschen.html
ddp: Mehr als 40 000 Gästebetten im Ruhrgebiet
Im Ruhrgebiet stehen zum Kulturhauptstadt-Jahr 2010 rund 41 200 Gästebetten zur Verfügung. 348 Hotels gibt es in der Region, wie der Regionalverband Ruhr (RVR) am Dienstag mitteilte. Laut einer Statistik des RVR hat Essen mit 6 700 Gästebetten das größte Angebot vor Dortmund (5484) und Bochum (3520).
http://nachrichten.rp-online.de/article/reise/Mehr-als-40000-Gaestebetten-im-Ruhrgebiet/66669
FAZ: Hotels & Mehrwertsteuer – Hörnchen-Frage muss entschieden werden
Wohl selten zuvor hat die Jahres-Pressekonferenz des Hotel- und Gaststättenverbandes Hessen so viel Aufmerksam gefunden, wie es jetzt der Fall war – Aufmerksamkeit in den eigenen Reihen. Im Chagall-Saal des schönen Fünf-Sterne-Hotels Nassauer Hof in Wiesbaden waren so viele aus der Branche versammelt, dass für die Berichterstatter die Plätze knapp waren.
http://www.faz.net/s/RubBEFA4EA6A59441D98AC2EC17C392932A/Doc~E5A8B973861B74D0CB66F731912352487~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews
nh24.de: 2009 deutlicher Umsatzrückgang bei Hotels und Gaststätten
Die Umsätze in der hessischen Hotellerie und Gastronomie sind im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. «Die Wirtschaftskrise hat das Gastgewerbe auch in Hessen nicht verschont und einzelne Segmente mit besonderer Härte getroffen», sagte der Präsident des hessischen Landesverbands des Dachverbands Dehoga, Reinhard Schreek, heute in Wiesbaden.
http://www.nh24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=29298:2009-deutlicher-umsatzrueckgang-bei-hotels-und-gaststaetten-&catid=21:allgemeines-aus-der-politik-und-wirtschaft&Itemid=63
Financial Times Deutschland: Hotelübernachtungen – Der große Frühstücksärger
Dienstreisende müssen durch die Steuersenkung im Gastgewerbe ihr Frühstück im Hotel nun selbst bezahlen. Davon sind weder Hoteliers noch Arbeitnehmervertretungen begeistert. Empörte Gäste sollen mit erweiterten Serviceangeboten besänftigt werden.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:hoteluebernachtungen-der-grosse-fruehstuecksaerger/50068526.html
Die vollständige Presseschau lesen Sie in TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?politik-bettensteuer-staedte-gemeinden
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Verfasst von Carsten Hennig
2 Februar 2010
(Landsberg/Lech, 02. Februar 2010) Was für ein Nachrichten-Chaos! Bundeskanzlerin Merkel muss ein Machtwort sprechen, Westerwelle und Schäuble wollen (jetzt nun doch) die Mehrwertsteuersenkung auch für’s Hotelfrühstück und der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern berichtet von trotzigen Hoteliers, die ihre geplanten Hotelinvestitionen wieder zurücknehmen wollen. Beruhigt sich jetzt endlich die nervende Debatte?

Mehrwertsteuer im Fokus der Politik: Beendet Merkel’s Machtwort endlich die unsägliche Debatte? (Foto: photoGrapHie - Fotolia.com)
+++ WIRTSCHAFT +++
Die Welt: Steuersenkung für Hotels bleibt – aber es wird nachgebessert
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Vorstoß der CDU/FDP-Regierung aus Nordrhein-Westfalen nach einer Änderung des Steuerbonus für Hotels eine Absage erteilt.”An dem Gesetz wird nichts geändert”, sagte Merkel.Es sei ein Gesetz mit vielen Facetten. Daher habe es keinen Sinn, jetzt über die einzelnen Elemente wieder zu sprechen.
http://www.welt.de/die-welt/politik/article6214501/Steuersenkung-fuer-Hotels-bleibt-aber-es-wird-nachgebessert.html
dpa: Schäuble will rasche Regelung für Hotel-Steuer
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will die Mehrwertsteuerermäßigung für Hotels in der Praxis rasch einfacher gestalten. Die Ausführungsbestimmungen sollten „möglichst schnell“ auf den Weg gebracht werden.
http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20100202&did=1228991
Die Welt: Immer wieder Herbergs-Ärger
Exorbitant hohe Zimmerpreise während der Messen ärgern Besucher und Veranstalter. Die Veranstalter setzen auf Kooperationen mit Hotels.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6214874/Immer-wieder-Herbergs-Aerger.html
Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?hotel-steuer-merkel-spricht-machtwort
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Verfasst von Carsten Hennig
2 Februar 2010
(Hamburg, 02. Februar 2010) Das Geschäftsjahr 2009 ist bei der Mehrheit der rund 220 Luxushotels in Deutschland enttäuschend verlaufen. 50 Prozent vermeldeten Umsatzrückgänge bis zu zweistelligen Prozentpunkten. Rund ein Viertel der Fünf-Sterne-Häuser (26%) konnte den Umsatz auf Vorjahresniveau stabilisieren und lediglich ein Viertel (24%) konnte dem Trend widerstehen und ihre Umsätze steigern. Dies ist Teilergebnis der Jahresanalyse im Gastgewerbe („Gastrodynamik 2009“) von CHD Expert. Bei den First-Class-Hotels ist die Geschäftslage nicht gar so ernüchternd: Lediglich 26 Prozent der insgesamt 2.660 Vier-Sterne-Häuser verzeichneten Umsatzrückgänge im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte (46%) stabilisierte das Ergebnis auf 2008-Niveau und wiederum ein Viertel aller Betriebe freuten sich über einen Zuwachs. (Quelle: CHD Expert Deutschland – „Gastrodynamik 2009“)

Es kann nur besser werden – die deutschen Tophotels hoffen auf Umsatzzuwächse nach zum Teil erheblichen Verlusten in 2009
Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:
- Januar 2010: Deutsche Hoteliers investieren 9,5 Milliarden Euro
- Dezember 2009: Kneipendichte in der Schweiz am höchsten
- November 2009: Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro
- Oktober 2009: 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
- September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
- August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
- Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
- Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
- Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
- April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
- März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
- Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
- Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
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Verfasst von Carsten Hennig
2 Februar 2010
(Nürnberg, 02. Februar 2010) Müssen denn die Raten weiter sinken? Auch eine Veröffentlichung von hotel.de moniert, dass die aktuellen Zimmerpreise der deutschen Hotels im Januar nicht gesunken seien. Für den „Hotelpreis-Barometer“ wurden über zwei Millionen Preisanfragen für deutsche Hotels im Januar 2010 mit den Werten aus den Vormonaten sowie aus dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum miteinander verglichen. So lag der durchschnittliche Übernachtungspreis im Januar dieses Jahres (über alle Destinationen und Hotelkategorien hinweg) mit 86,62 Euro sogar über dem des vierten Quartals 2009 (85,77 Euro). Die ist nach Einschätzung von hotel.de eine Folge der wirtschaftlichen Erholung.

Reinhard Wick: „Die Hotelpreise liegen im Januar 2010 noch immer deutlich unter denen des Januars 2009.“
Damit bestätigt sich die Trendaussage, die hotel.de bereits im Herbst getroffen hatte. Damals hatten die Hotels in einer Umfrage mehrheitlich angekündigt, den gewonnenen Kostenspielraum aus der Steuersenkung primär in die Infrastruktur der Hotels sowie in die Mitarbeiter-Weiterbildung investieren zu wollen.
Reinhard Wick hat als Vertriebsvorstand der hotel.de AG immer ein Ohr an der Hotellerie, sieht aber auch aus dem täglichen Geschäft heraus keine Anzeichen für eine Zimmerpreissenkung aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuer: “Nein, hierfür sehen die Hotels mit Blick auf die ja schon lange währende wirtschaftliche Durststrecke keinen Spielraum. Obgleich in den letzten Monaten eine Aufwärtsentwicklung bei den Übernachtungspreisen zu spüren war, liegen die Preise im Januar 2010 noch immer deutlich unter denen des Januars 2009. Weitere Preisreduzierungen bleiben damit zwar aus, das Hauptziel des Beschlusses ist aber ja die Gleichstellung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hoteliers gegenüber ihren Kollegen in anderen EU-Staaten und damit verbunden eine Ankurbelung der Investitionsbereitschaft der Hotellerie in Deutschland.”
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Verfasst von Carsten Hennig
1 Februar 2010
(Berlin, 1. Februar 2010) Gäste, Handwerker und Mitarbeiter profitieren von der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010, teilt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband) am Montag in Berlin mit. Täglich gingen zahlreiche Schreiben, Faxe und E-Mails von Hoteliers ein, in denen sie über ihre ganz konkreten Maßnahmen berichten. Sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer geben den Unternehmern dringend benötigte Handlungsspielräume für mehr Investitionen, niedrigere Preise sowie für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in schwierigen Zeiten.
Als Beispiele nennt der DEHOGA exemplarisch zehn Unternehmerstimmen aus der Privat- wie Markenhotellerie:
- So kann das Altstadthotel Zieglerbräu in Dachau seinen Gästen ab sofort um zehn Prozent niedrigere Zimmerpreise anbieten (www.zieglerbraeu.com), während das Flairhotel Zum Storchen in Bad Windsheim in sein Produkt investiert. 30.000 Euro werden die neuen Bäder und der Innenanstrich kosten. Für die Mitarbeiter gibt es eine zehnprozentige Lohnerhöhung. Im Frühjahr soll ein weiterer Ausbildungsplatz besetzt werden (http://www.zumstorchen.de).
- Das Landhotel Tannenhof hat bereits im Dezember zwei Vollzeitarbeitsplätze geschaffen und ortsansässige Hartz IV-Empfänger eingestellt. In Folge der Mehrwertsteuersenkung kann der Betrieb wieder Ausbildungs- und Praktikantenstellen offerieren. Außerdem sind Investitionen in Höhe von 60.000 Euro geplant. Davon wird vor allem das regionale Handwerk profitieren (http://www.landhotel-tannenhof.de).
- Im Hotel Jagdschloss & Romantikhotel Insel Mühle in München spiegeln sich ebenfalls die positiven Impulse aus der Mehrwertsteuersenkung wider. Das Hotel wird 120.000 Euro in den Wintergarten investieren, 12.000 Euro in die Telefonanlage und 8.000 Euro in neue Matratzen. Im Februar findet eine Mitarbeiterschulung statt (http://www.jagd-schloss.com).
- In einen neuen Arbeitsplatz, die Anschaffung einer Solaranlage für 60.000 Euro sowie in Zimmerpreissenkungen um bis zu sechs Prozent fließt das ersparte Geld im Hotel Villa Arborea in Augsburg (http://www.hotel-villa-arborea.de).
Eine Chance auf eine Berufsausbildung erhält eine Bewerberin ohne Hauptschulabschluss im Gutshof Ziegelhütte, der zum November 2009 einen zusätzlichen Ausbildungsplatz geschaffen hat. Einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz durch eine kohlendioxidsparende Küchenausstattung leistet das Hotel durch eine mehrere Tausend Euro teure Investition. Fünf Prozent der Mehrwertsteuerersparnis werden an Gäste weitergegeben. Über eine fünfprozentige Lohnerhöhung werden alle Mitarbeiter mindestens
50 Euro mehr jeden Monat mit nach Hause nehmen können (http://www.gutshof-ziegelhuette.de).
- Die Mehrwertsteuersenkung hat das Romantik Hotel Der Adelshof in Schwäbisch Hall genutzt, um allen Teilzeit- und Vollzeitkräften, die länger als ein Jahr im Betrieb sind, einen Sonderbonus von 100 Euro zum 31. Januar 2010 zu zahlen. Außerdem stellt das Hotel für seine Mitarbeiter Fortbildungsgutscheine von 250 bis 400 Euro zur Verfügung. Die Gäste kommen in den Genuss eines vergünstigten Wochenendangebots. Zudem läuft das Bewerbungsverfahren für zwei neue Angestellte (http://www.hotel-adelshof.de).
- Beim SORAT Hotel Ambassador Berlin fließen 120.000 Euro in Investitionen für Zimmer, Fenster, Energie- und Lüftungsanlagen. 45.000 Euro werden für die zusätzliche Entlohnung der Mitarbeiter genutzt, für 10.000 Euro bietet das Hotel Qualifikationsmaßnahmen an. Darüber hinaus hat der Betrieb drei zusätzliche Vollzeitstellen und eine Teilzeitstelle geschaffen (http://www.sorat-hotels.com/ambassador-berlin).
- Die A&O Hotels und Hostels haben im Zuge der Mehrwertsteuersenkung ihre Preise um circa fünf Prozent gesenkt, 250.000 Euro beträgt die Investitionssumme für den Ausbau des Wintergartens im A&O München Hackerbrücke und für 500.000 Euro wird das A&O Hamburg Reeperbahn modernisiert. Aber auch die Mitarbeiter profitieren: 120.000 Euro werden für die zusätzliche Entlohnung der Mitarbeiter aufgewandt. 25.000 Euro stehen für Qualifikationsmaßnahmen bereit, außerdem werden zwei zusätzliche Vollzeitmitarbeiter eingestellt (http://www.aohostels.com).
- Auch das Ringhotel Bremer Tor in Stuhr hat seine Zimmerpreise um sieben Prozent gesenkt. Hier wird zudem eine neue Mitarbeiterin eingestellt (www.hotel-bremer-tor.de). Insgesamt investieren die Häuser der Ringhotels 20 Millionen Euro in Hard- und Software. Für das Jahr 2010 sind in den Mitgliedsbetrieben sowohl Renovierungen und Erweiterungen als auch Schulungen und Vergünstigungen für die Mitarbeiter geplant (http://www.ringhotels.de).
Der Dehoga- Bundesverband und Hotelverband Deutschland verweisen zudem auf die Basis-Initiative eines Hoteliers aus Nürnberg. Auf der Online-Plattform unter www.erfolg7prozent.de haben bereits nach wenigen Tagen 300 Hoteliers ihre Maßnahmen eingetragen. Täglich werden es mehr. Die genannten Investitionen in Häuser, Mitarbeiter und niedrigere Preise belegen eindrucksvoll die positive Wirkung der Mehrwertsteuersenkung für den Tourismusstandort Deutschland, so die Verbände. Allerdings sei auch klar, dass vier Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes noch keine Gesamterhebung vorliegen könne.
Der Dehoga-Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) appellieren an die Politik, den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern eine faire Umsetzungschance zu geben. „Eine positive Wirkung der Mehrwertsteuersenkung erfordert eine konstruktive Wegbegleitung durch die Politik auf allen Ebenen. “Die Diskussion um Bettensteuern in mehreren deutschen Städten mache die Chancen aus der Mehrwertsteuersenkung zunichte und schade dem lokalen Tourismus anstatt die Leistungsfähigkeit der Hotellerie, die Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort schafft und dort ihre Steuern zahlt, zu stärken.
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Verfasst von Carsten Hennig
1 Februar 2010
(Köln, 01. Februar 2010) Als “Küchenchef” zeigt Mario Kotaska bei VOX erfolglosen Gastronomen, wo in der Profiküche der Kochlöffel hängt. Jetzt traut sich der Perfektionist am Herd erstmals in die “Promi Kocharena” und nimmt die Herausforderung der fünf prominenten Hobbyköche an: Schauspieler Heinz Hoenig, Moderatorin Annabelle Mandeng, Kabarettist Hans Werner Olm, Moderator Peter Imhof und Schauspielerin Marion Kracht. Mit in der Jury sitzt Heinz Horrmann, der international renommierte Gourmetkritiker. Seine messerscharfen Analysen sind gefüchtet.

Schwere Geschütze: Heinz Horrmann analysiert messerscharf (Foto: Vox/Frank W. Hempel)
Marios erster Gegner ist Comedian Hans Werner Olm: “Vor lauter Essen komme ich in meiner Freizeit gar nicht zum Kochen!” Vorbereitet sei er aber doch, und so sortiert Hans Werner Olm jedes Reiskorn auf dem Noriblatt nach ästhetischen Maßstäben und verrät dem Zuschauer Luise Koschinskys Lieblingsrezept: “Koteletttorte”. Genau das Richtige für Hans Werner, der sich um die Antibiotika im Fleisch keine Sorgen macht, immerhin eignet sich so ein Kotelett zur Behandlung einer akuten Angina…
Als Talkmaster hat es Peter Imhof schon ins “Guinness Buch der Rekorde” geschafft. Ob er aber auch am Herd Rekorde erzielt, muss er im zweiten Gang beweisen. Unterstützt wird er dabei von Hans Werner Olms Udo-Jürgen-Cover “Aber bitte mit Schwarte”. Und Peter Imhof bemüht sich, nicht an seiner Schnittverletzung zu verbluten…
Annabelle Mandeng heißt Marios dritte Gegnerin. Und die Aufgabe: hausgemachte Currywurst, frische Pommes Frites und Mayonnaise. Dass Sternekoch Mario Kotaska auch Imbissbesitzer ist, macht ihn nicht wirklich selbstsicherer – vielmehr hat er Angst, sich so richtig zu blamieren. Und bei Annabelle führt Mangel an Zeit zu geplatzten Würsten und nassen Pommes…
In Gang drei wäre Heinz Hoenig als ehemaliger Frittenbuden-Koch sicher in seinem Element gewesen. Er muss nun “Rücken vom Zicklein im Heu gegart mit Graupengemüse” kochen. Mit Stirnband und Kochschürzchen ausgestattet fühlt sich die deutsche Schauspiellegende für alles gewappnet: ein Gericht für Gourmets, einen Sternekoch und “neumodischen Schickschnack wie Elektroherde”. Mario steckt derweil das Studio mit Heu und Grill in Brand. Wie werden der Jury – Heinz Horrmann, Katja Burghardt und Rainer Calmund – die Röstaromen munden?
Das Dessert ist schließlich die Aufgabe für Schauspielerin Marion Kracht. Kommentator Heiko Wasser erklärt, was Vanille mit Sex zu tun hat und warum das edle Gewürz und eine koffeinhaltige Brause beinah Schuld am Untergang Madagaskars waren. Und Marion gibt zu, dass sie viel lieber für Johnny Depp als für die “Promi Kocharena”-Jury kochen würde. Dann würde es aber sicher keine schwere Süßspeise geben, leicht soll’s sein und gut für die Potenz…
Am Ende der Sendung weiß Mario, was seine Kollegen Ralf Zacherl und Martin Baudrexel meinten, als sie ihn vor der VOX-Kochshow warnten: Die “Promi Kocharena” am 28.02.2010 um 20.15 Uhr bei VOX.
Die Menüs im Überblick:
1. Gang: Kabarettist Hans Werner Olm: Makirolle mit Ente und Ingwerwurzel
2. Gang: Moderator Peter Imhof: Seegurkensuppe
3. Gang: Moderatorin Annabelle Mandeng: Hausgemachte Currywurst mit frischen Pommes Frites und Mayonnaise
4. Gang: Schauspieler Heinz Hoenig: Rücken vom Zicklein in Heu gegart mit Graupengemüse
5. Gang: Schauspielerin Marion Kracht: Vanillecreme mit flambierten Schattenmorellen
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Verfasst von Carsten Hennig
1 Februar 2010
(Hamburg, 01. Februar 2010) Klassische Kommunikation ist Chefsache. Was in vielen Tophotels gern an junge Mitarbeiterinnen aus Marketing & Sales delegiert wird, wird selten auf Effektivität und Erfolg hin überprüft. „Wir machen oft die Erfahrung, dass die Leitlinien der Kommunikation, also der emotional bindende Erstkontakt zum Gast, spontan im Alltag geboren wird und daher mehr Aufmerksamkeit bedarf“, sagt Klaus Uffmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger Kommunikationsagentur CG PARTNER. Mit Kunden wie der Fortune Hotelgruppe (Gastwerk Hotels, 25h Hotel, The George, alle Hamburg) hat sich die rund 25 Mitarbeiter zählende Werbeagentur einen Namen im Gastgewerbe gemacht.

Effiziente Kommunikation für Stammgäste und neue Zielgruppen – erfolgreiche Beispiele für die Fortune Hotels von CG PARTNER (Foto: Imagebroschüre Gastwerk Hotel Hamburg)
„Die Treffsicherheit in der klassischen Kommunikation fängt in der genauen Analyse von Angebot und Gästebedarf an“, sagt Uffmann. Die emotional gelagerte Nachfrage müsse mit einer hundertprozentig passenden Bild- und Farbensprache beantwortet werden. „Der gesamte Auftritt sollte alle Motive für einen Aufenthalt oder einen Genuss bedienen – und dies durchgängig in allen Medien“, rät der erfahrene Werber. Beste Wirkung erzielen noch immer ein emotional startender Auftritt Internet und klassischen Printmaterialien „above the line“.
Für das seit zehn Jahren erfolgreiche Gastwerk Hotel Hamburg, ein namhaftes Mitglied der Design Hotels, wurden Flyer und Anzeigenmotive hanseatisch zurückhaltend gestaltet, ganz dem Stil des Hauses entsprechend. Die Zusammenarbeit wurde rasch auf das erste der 25h Hotels in Deutschland ausgeweitet. Heute arbeitet CG-PARTNER für die gesamte Gruppe der 25h Hotels. Die ersten Erfolge wurden mit Aufträgen für das edle Designhotel The George erneut gekrönt. Die drei Hotels verbindet in der Kommunikation allerdings wenig. „Die Zielgruppen sind höchst unterschiedlich und bedürfen daher stets einer neuen Denkrichtung“, so Uffmann.
CG PARTNER steht neben Hotels für namhafte Kunden wie Audi, Johnson & Johnson, Pirelli Real Estate oder das reüssierende Lifestyle-Magazin „SYLT en vogue“ von Hellner-Moden, Westerland. Als einer der größten inhabergeführten Werbeagenturen in der „Kommunikations-Hauptstadt“ Hamburg wird CG PARTNER als stabiler und verlässlicher Partner geschätzt.
Checkliste für erfolgreiche Kommunikation
Von Klaus Uffmann, CG PARTNER Werbeagentur GmbH (Hamburg)
- Analysieren Sie Ihre Zielgruppen hinsichtlich Finanzstärke, Bedarf und Motive für eine Buchung
- Überprüfen Sie Ihr Angebot hinsichtlich der Kompatibilität: 100% Übereinstimmung sind ein Muss
- Entwickeln Sie die gesamte Kommunikation (klassische Werbung, Marketing- und Verkaufsunterlagen, PR, Messeauftritt, Internetpräsentation, Social Media) stets weiter. Manchmal ist ein Neustart notwendig!
- In der „Stunde Null“ der Kommunikation hat ein Auftritt aus einem Guß Priorität! Key Visuals, Farbgebung und Claims müssen einheitlich sein und können je nach Medium leicht angepasst werden.
- Kommunikation ist Chefsache! Zentrale Aussagen zum Image und Angebot des Hotels müssen vom obersten Kopf getroffen und vorgelebt werden.
- Übertreiben Sie nicht! Alle werblichen Aussagen müssen von jedem Mitarbeiter nachvollzogen und mitgelebt werden!
- Gewichten Sie den Einsatz der Kommunikationsmaßnahmen nach Kosten, Aufwand und Effizienz, z.B.: Printanzeigen = kostspielig, aber sehr zielgruppen-affin, PR = bezahlbar, imagefördernd, aber wenig werberelevant; Social Media = trendy, modernes Image, aber kaum überprüfbar
- Überprüfen Sie die Wirkung der Kommunikation regelmäßig, mindestens alle 3 Monate! Korrigieren Sie schnell da wo nötig und scheuen Sie sich nicht davor, den Kurs nötigenfalls zu wechseln!
- Abkupfern ist erlaubt! Aber nicht beim direkten Konkurrenten! Lassen Sie sich von erfolgreichen Kampagnen in anderen Branchen inspirieren!
- Bemühen Sie Profis! Kampagnenentwurf, Grafik und professionelles Management gehören in Hände erfahrener Werber, u.a. auch Druck und Abruf von Printunterlagen.
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Verfasst von Carsten Hennig
1 Februar 2010
(Landsberg/Lech, 01. Februar 2010) Echter Groll und nur Wahlkampfgetöse? Andreas Pinkwart, FDP-Vize in NRW, stellt die Mehrwertsteuersteuer für Hotelübernachtungen in Frage: “Wenn wir Hotelübernachtungen und Gesundheit komplizierter statt einfacher machen, wer glaubt uns dann, dass wir eine große Strukturreform schaffen?” Das ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker. Der Dehoga-Bundesverband hatte bereits vor einigen Tagen davor gewarnt, dass die Steuersenkung politisch längst nicht mehr auf sicheren Füßen stehe.

Andreas Pinkwart (FDP) stellt die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtung in Frage
+++ WIRTSCHAFT +++
n-tv: FDP-Vize “nicht zufrieden” – NRW will Hotel-Regel kippen
Der stellvertretende FDP-Vize Pinkwart fordert die Aussetzung der Steuersenkung für Hotelübernachtungen. Er droht mit einer Bundesratsinitiative des Landes Nordrhein-Westfalen und fragt: “Wenn wir Hotelübernachtungen und Gesundheit komplizierter statt einfacher machen, wer glaubt uns dann, dass wir eine große Strukturreform schaffen?”
http://www.n-tv.de/politik/NRW-will-Hotel-Regel-kippen-article704503.html
Financial Times Deutschland: FDP lässt Hoteliers wieder fallen
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:mehrwertsteuerrabatt-fdp-laesst-hoteliers-wieder-fallen/50068153.html
dpa: Experte – Alle Steuerbefreiungen prüfen
Der Sachverständigenrat hat die Bundesregierung aufgefordert, alle Ausnahmen vom 19-Prozent-Mehrwertsteuersatz auf den Prüfstand zu stellen.
http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=23723046
Berliner Morgenpost: Berliner Hotels setzen auf Steuersenkung
FDP-Vize Andreas Pinkwart will die gerade beschlossenen Entlastungen für die Hotellerie aussetzen – und verärgert damit nicht nur seine Partei, sondern auch die Branche. Die ist in Berlin einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Morgenpost Online sprach mit Gastronomen und Hoteliers.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1249030/Berliner-Hotels-setzen-auf-Steuersenkung.html
Capital: Steuerentlastung für Hotels ohne Entlastung für die Gäste
Wer seit Jahresbeginn in einem Hotel, einer Pension oder einer Ferienwohnung übernachtet hat, sollte dank der freundlichen Unterstützung durch den Fiskus eigentlich weniger zahlen. Die Realität sieht anders aus. Denn die Betriebe sind nicht verpflichtet, den Steuervorteil weiterzugeben
http://www.capital.de/steuern-recht/kolumne/100027882.html
Die Welt: “Luxushotels sind nach drei Jahren steinalt”
Sonu Shivdasani, Gründer der Six-Senses-Hotels, über neue Sperenzchen für verwöhnte Gäste, das Glück des Barfußgehens und überflüssige Plastikflaschen
http://www.welt.de/die-welt/reise/article6044257/Luxushotels-sind-nach-drei-Jahren-steinalt.html
Hamburger Abendblatt: Marriott-Hotel wird renoviert
Das Marriott-Hotel an der ABC-Straße renoviert seine 278 Zimmer. Hotelmanager Peter C. van Rossen lobe in diesem Zusammenhang die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1363886/Marriott-Hotel-wird-renoviert.html
Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?fdp-hat-zweifel-an-mehrwertsteuer-sekung
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29 Januar 2010
(Landsberg/Lech, 29. Januar 2010) Sie bleiben lieber im Hintergrund: Ernst Hinsken (CSU) und Ernst Burgbacher (FDP) gelten als die Strippenzieher der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen. Der ehemalige Bundesbeauftragte für Tourismus und sein Nachfolger haben mit Zähigkeit und ihren erstklassigen Beziehungen in Hotellerie und Politik etwas möglich gemacht, an das nur wenige geglaubt hatten. Zwar zieht seit der Steuersenkung ein Sturm der Entrüstung über die Hoteliers, aber die beiden Bundestagsabgeordneten werden gefeiert – im stillen Kämmerlein.

Erfolgreiche Strippenzieher in der Politik: (von links) Ernst Hinsken, CSU, und Ernst Burgbacher, FDP, haben die Mehrwertsteuersenkung voran getrieben
+++ WIRTSCHAFT +++
Handelsblatt: Strippenzieher – Wer Schwarz-Gelb den Hotel-Reinfall bescherte
Der Steuerbonus für Hotels ist zum Makel für Schwarz-Gelb geworden. In den Oktober-Nächten, als Union und FDP ihren Bündnisvertrag mit der reduzierten Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe aushandelten, zogen zwei Männer die Strippen, die sich dem Tourismus besonders verbunden fühlen. Der Bäckermeister Ernst Hinsken von der CSU und Oberstudienrat Ernst Burgbacher von der FDP.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/strippenzieher-wer-schwarz-gelb-den-hotel-reinfall-bescherte;2515920
Nürnberger Nachrichten: Kleine Hotels freuen sich über das Steuergeschenk
Neue Matratzen für 8.000 Euro und eine Telefonanlage für 12.000 Euro – für das kleine familienbetriebene Hotel Jagdschloss mit seinen 61 Betten im Münchner Stadtteil Obermenzing ist die gesunkene Mehrwertsteuer Anlass, längst notwendige Modernisierungen endlich anzugehen. «Die Steuersenkung schafft uns dafür Luft», betont Inhaberin Inge Weber.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1163347&kat=5&man=3
Lübecker Nachrichten: Boltenhagen – 3D-Technik soll zeigen, wie umstrittenes Hotel aussieht
Der Bauausschuss erhofft sich, mittels einer 3D-Ansicht besser einschätzen zu können, ob das neue Energiesparhotel in die Umgebung passt.
http://www.ln-online.de/artikel/2728181
Hamburger Abendblatt: Zehn Jahre Gastwerk – 1000 Gäste feierten
Unter den Gratulanten waren viele Prominente und vor allem fachkundige Freunde des Hotels. Dazu gehörte auch Hamburgs Tourismus-Chef.
http://www.abendblatt.de/hamburg/persoenlich/article1360840/Zehn-Jahre-Gastwerk-1000-Gaeste-feierten.html
Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?strippenzieher-mehrwertsteuer-senkung-politik
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28 Januar 2010
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Verfasst von Carsten Hennig
28 Januar 2010
(Hamburg, 28. Januar 2010) Das vergangene Jahr war von anhaltenden Umsatzrückgängen geprägt. Die Verluste in Hotellerie und bei Top-Restaurants in Deutschland betrugen bis zu zehn Prozent. Der Abwärtstrend begann bereits im Herbst 2008 und entwickelte sich stetig weiter. Eine Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe ist erst gegen Ende dieses Jahres zu erwarten. Dies ist Ergebnis der aktuellen Analyse „Gastrodynamik 2009“ des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmens CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg.

„In der Hotellerie macht sich insbesondere die starke Zurückhaltung der Geschäftskunden bemerkbar“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. In Einzelfällen sei es zu Umsatzrückgängen von bis zu 25 Prozent gekommen. Viele Hotelbetreiber mussten notgedrungen ihre Preise erheblich senken und sehen sich nun einem neuem Preisdruck ausgesetzt. „Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen kam eine neue Erwartungshaltung der Gäste auf“, so der Hotelexperte. Doch die Spielräume für neue Senkungen bei der Zimmerrate seien oftmals nicht mehr gegeben.
In den führenden Restaurants sieht die wirtschaftliche Lage ebenfalls nicht rosig aus. „Der Kostendruck aufgrund steigender Energiepreise und teurem Einkauf von F&B-Rohwaren schwächt die Betriebe“, analysiert Lambracht. Zudem habe sich der Außer-Haus-Verzehr der Deutschen vom stabil gebliebenen Konsum abgekoppelt. Von Steigerungsraten bei Gästeanzahl und Durchschnittsbon können nur wenige Gastbetriebe berichten. Deutlich wurde der branchenweite Umsatzrückgang zuletzt bei der sinkenden Zahl der Weihnachtsfeiern. Die Hälfte der Gastbetriebe mussten Rückgängen bei den Buchungen verzeichnen.
„Für 2010 ist nur eine allmähliche Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe zu erwarten“, prognostiziert Lambracht. Spätfolgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt und allgemeine Zurückhaltung bei den Ausgaben im Außer-Haus-Markt machen Hoffnungen auf eine rasche Erholung zunichte. „Führende Hoteliers und Gastronomen kalkulieren erst gegen Jahresende oder Anfang 2011 wieder mit nennenswerten Zuwachsraten bei Gästezahl und Durchschnittsraten“, sagt Lambracht.
Dagegen bleibt die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie ermutigend: Jeder vierte Betrieb will in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Knapp unter zehn Prozent wollen bereits jetzt Restaurant und Küche modernisieren bzw. auffrischen. „Die meisten Beherbergungsbetriebe nutzen die Gunst der Steuersenkung für verzögerte Modernisierungen“, so Lambracht.
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Verfasst von Carsten Hennig
27 Januar 2010
(Landsberg/Lech, 27. Januar 2010) “Philip Kaplan hat gerade 178,51 Dollar im Aloft Hotel ausgegeben. Er war dort zum ersten Mal Kunde.” – So könnte eine typische Meldung auf blippy.com aussehen. Wer sich dort mit seinen Kreditkartendaten anmeldet, wird als gläserner Kunde präsentiert. Das US-Webportal startete nun offiziell und hat bereits 5.000 Nutzer.

Das Stelldichein im Luxushotel könnte nun leicht publik werden – dank blippy.com. Das Portal zeigt alle Kreditkartenzahlungen des Nutzers an.
+++ WIRTSCHAFT +++
Süddeutsche Zeitung: Gläserne Abrechnung
Dank Blippy können Nachbarn und Freunde im Internet sehen, was der Einzelne per Kreditkarte bezahlt: Musik, Schuhe, Hotel mit der Geliebten. Das soll Spaß machen – Datenschützer sind entsetzt.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/145/500411/text/
Die Welt: Nach Vapiano kommt Gerlach mit Vasano
Hotel in edlem Design, aber ohne Service – Hamburger Unternehmer eröffnet Pilotprojekt in Leipzig
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5996652/Nach-Vapiano-kommt-Gerlach-mit-Vasano.html
Stuttgarter Zeitung: Was halten Sie von einer Bettensteuer? Umfrage der Woche
Wenn man andere rupft, kann man auch die Hoteliers rupfen. Schließlich werden in dieser Branche ordentliche Preise von den Gästen verlangt, da können auch die Hoteliers selbst zur Kasse gebeten werden. Und die Kommunen, deren Kassen derzeit leer sind, brauchen das Geld, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2360986_sz_hier_artikel_9223_-was-halten-sie-von-einer-bettensteuer-umfrage-der-woche.html?_suchtag=2010-01-25
Stuttgarter Zeitung: SPD-Fraktionschef fordert Bettensteuer in Filderstadt
Wie können die Löcher in Filderstadts Haushalt gestopft werden? Diese Frage müssen Stadträte und Verwaltung von Freitag an im Rahmen der Klausurtagung beantworten. Dabei werden sie auch über die Bettensteuer sprechen. Denn anders als in L.-E., gibt es in Filderstadt durchaus Stimmen für die sogenannte Kulturabgabe. Die Idee: Hoteliers, die seit kurzem nur noch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent verlangen müssen, werden auf kommunaler Ebene wieder zur Kasse gebeten.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2362290_sz_hier_artikel_9223_-spd-fraktionschef-fordert-bettensteuer-in-filderstadt.html?_suchtag=2010-01-26
Bergisches Handelsblatt: Die schwerste Krise der Stadt – Die Suche nach finanziellen Auswegen
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA Nordrhein, kritisiert den Vorschlag von Bürgermeister Lutz Urbach zur Erhebung einer Übernachtungssteuer für die Hotellerie in Bergisch Gladbach.
http://www.bergisches-handelsblatt.de/rag-bhb/docs/243997/lokales
Die Welt: Grüne gescheitert – Steuererleichterung für Hoteliers bleibt
Die Grünen sind im Bundestag mit einem Antrag auf Rücknahme der Umsatzsteuerentlastung für das Hotelgewerbe gescheitert. Die Steuersenkung sei “Klientelpolitik reinsten Wassers”, sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck am Dienstag vor Beginn der Haushaltsdebatte im Parlament.
http://www.welt.de/die-welt/politik/article5914770/TEST-TEST-Gruene-gescheitert-Steuererleichterung-fuer-Hoteliers-bleibt.html
Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?kreditkarten-daten-offen-im-internet-presseschau
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26 Januar 2010
(Berlin, 26. Januar 2010) Der Argwohn wächst auf beiden Seiten: Sowohl in Hotellerie als auch Politik sorgt die anhaltende Diskussion um die Preisgestaltung nach der Mehrwertsteuersenkung für Ärger. Die Hoteliers beklagen die anhaltende Medienschelte, Bundes- und Landespolitiker nutzen die sehr uneinheitliche Branchenmeinung für gut gezielte Angriffe. Nun will die SPD-Bundestagsfraktion in Kürze die Rücknahme der Steuersenkung für Hotelübernachtungen beantragen. Dies dürfte zwar kaum von Erfolg gekrönt sein, heizt aber die Debatte weiter an und wird aus dem Thema bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Politikum machen.
Zur generellen Medienkritik an den aktuellen Zimmerraten bemerkte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges etwas trotzig: „Das hat die Branche nicht verdient.“ Die üblichen 100 Tage Schonfrist werde der leidgeprüften Branche nicht gewährt. Die in den vergangenen Tagen verbreiteten Zahlen über angeblich zu hohe Hotelpreise fußen zwar nicht auf seriösen Erhebungen, haben aber durchaus Sprengkraft. Da erst im Februar die ersten Statistiken über die Januar-Raten (im Vergleich zum Vorjahresmonat) vorliegen werden, wird das Thema „teure Hotels“ auch weiterhin in der zuweilen wenig sachlich geführten öffentlichen Debatte eine Rolle spielen.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag bei TOP HOTEL
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26 Januar 2010
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Verfasst von Carsten Hennig
25 Januar 2010
UPDATE (Berlin, 26. Januar 2010) Große Gala für zwei würdige Branchenvertreter: Fred Hürst, GM des Grand Hyatt Berlin und Area Vice President der börsennotierten Kette, wurde gestern in Berlin mit den als „Branchen-Oscar“ gehandelten Preis „Hoteliers des Jahres 2010“ geehrt. Und Lothar Eiermann, 35 Jahre im Dienst der Gourmandise und Luxushotelier, erhielt mit dem „Special Award“ eine verdiente Ehrung seines vorläufigen Lebenswerkes. Wie gewohnt richteten der Deutsche Fachverlag und die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ) die als Networking-Event Nr. 1 geschätzte Großveranstaltung im InterContinental Berlin rund 1.000 Gäste aus – zum 21. Mal mit weiteren Steigerung. Denn zum gleichzeitig stattfindenden „Deutschen Hotelkongress“ mit „Hotelexpo“ wurden sensationelle 1.200 Teilnehmer begrüßt – dies ist ein positives Signal für das neue Hoteljahr.
Wie so oft geht vom „Hotelier des Jahres“-Abend ein Impuls mit nachhaltiger Wirkung aus. Zwar ließ sich bei einigen Hoteliers die angespannte Haltung nicht verbergen, aber einhellig bekannt man sic dazu, dass es nichts zu beklagen gäbe. Nun verlief das Hoteljahr 2009 für viele Betriebe dramatisch genug ab, doch die Erwartungshaltung für das Geschäftsergebnis 2010 ist auch nicht allzu hoch trabend. Die etwas gedämpfte Euphorie sei eben ein Zeichen der Zeit und durchaus heilsam, bemerkte ein Branchenbeobachter.
Die Auszeichnung „Hotelier des Jahres“ wird nachwievor als bedeutendste Ehrung betrachtet. Über die Preisträger:

Fred Hürst
Fred Hürst, General Manager des Design- und Architekturhotels Grand Hyatt Berlin und Area Vice President Hyatt International, hatte im Mai 1988 mit dem am Rhein gelegenen Hyatt Regency als General Manager das erste deutsche Hotel der Kette eröffnet und lange geleitet. Später wurde er mit Sitz in Mainz als Regional Manager auch für das dortige Haus und das im April 1998 eröffnete Park Hyatt in Hamburg zuständig. Ende 1998 wechselte Hürst dann nach Berlin, um außer seinen überregionalen Tätigkeiten in der Nachfolge von Michael Kiehl auch die Leitung des Grand Hyatt zu übernehmen.
Als Area Vice President baut Fred Hürst zudem die Präsenz der Gruppe in Deutschland aus. Zurzeit zählt Hyatt vier Hotels, außer dem Grand Hyatt, das Park Hyatt Hamburg, das Hyatt Regency Köln sowie das Hyatt Regency Mainz. Geplant sind das Grand Hyatt im Frankfurter Europaviertel sowie das Hyatt Regency im Düsseldorfer Medienhafen. Das Frankfurter Grand Hyatt soll nach Entwürfen des Amsterdamer UN Studios von Städel-Professor Ben van Berkel gebaut werden. Bauherr des Hochhauses ist Vivico Real Estate. Die Pläne sind noch nicht fertig. Das moderne und designorientierte 5-Sterne-Haus in Düsseldorf mit seinen 286 Zimmern und Suiten auf 16 Stockwerken soll 2010 fertig gestellt werden. Das Hotel-Projekt entsteht mit einem Volumen von 145 Mio. Euro und ohne ausländische Investoren.
Lothar Eiermann, Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe, Friedrichsruhe/Zweiflingen (Special Award)

Lothar Eiermann
Lothar Eiermann war 35 Jahre lang Küchenchef und Direktor des 1712 als Jagdschloss erbauten Wald- und Schlosshotels Friedrichsruhe bei Öhringen. Als er die Leitung übernahm, war er 28 Jahre jung. Der Sterne-Koch machte aus dem ehemals fürstlichen Anwesen, das im Besitz des Fürsten Kraft zu Hohenlohe-Öhringen war und 1965 in ein Hotel umgewandelt wurde, eines der renommiertesten Luxus-Landhotels Deutschlands. Das Haus war das älteste Mitglied der Hotel-Vereinigung Relais & Châteaux in Deutschland und gehörte zu den wenigen Relais Gourmands. Bekannt ist es in erster Linie aufgrund seiner überdurchschnittlichen Küchenleistung.
2005 verkaufte der Fürst zu Hohenlohe-Öhringen das Hotel samt Restaurant und Golfplatz für rund 22 Millionen Euro an den “Schraubenkönig” Reinhold Würth. Danach wurde das Anwesen kräftig renoviert. Die Renovierungs- und Umbauarbeiten für rund 3,5 Millionen Euro wurden bei laufendem Hotel- und Gastronomiebetrieb durchgeführt – unter der Ägide von Lothar Eiermann. Neu ist auch die 4.400 Quadratmeter Wellness- und Spa-Landschaft mit 27 Zimmern, Hallenbad, Freibad und Sauna – Investitionssumme: rund 15 Millionen Euro.
Lothar Eiermann trennte sich im Zuge der Umstrukturierung von dem neuen Träger, der Panorama GmbH, in gegenseitigem Einvernehmen, wie Eiermann sagt. Seinen Nachfolgern indes wünscht der scheidende Chef alles Gute: Durch die Investitionen habe Friedrichsruhe eine Zukunft als eines der schönsten Resorts in Europa vor sich. Nun orientiert sich Eiermann erst einmal neu – mit seiner Frau bewohnt er eine Wohnung im fürstlichen Forsthaus und widmet sich ganz dem Alltag eines Privatiers – einschließlich Muße auf dem Green und Ungeduld beim Schlangestehen an der Supermarktkasse. Weitere Pläne hegt er noch nicht – aber ist schwer vorstellbar, dass Lothar Eiermann sich ganz zur Ruhe setzt.
Nach der Gala ist vor der Gala
Die Auswahl der Preisträger erfolgt in einer Jury, die von prominenten Branchenvertretern, ehemaligen Preisträgern und der AHGZ-Redaktion besetzt ist. Nur höchst selten wird die Wahl der Juroren offen kritisiert. Zwar behaupten nicht wenige Hoteliers, einen solchen Preis nicht unbedingt haben zu wollen, sind aber trotzdem ein wenig neidisch auf die geehrten Kollegen – dennoch zollen alle den Preisträgern ihren Respekt. Die Gala und der zunehmend erfolgreichere „Deutsche Hotelkongress“ sind sowohl für die wöchentlich erscheinende AHGZ als auch die Sponsorpartner aus der Zulieferindustrie eine sehr willkommene Plattform zur Kundenbindung. Neben Fachinformationen Print & Online sind eben persönliche Begegnungen in entspannter Atmosphäre immer noch die beste Vertriebsmethode.
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Hoteliers' Affairs | Mit Tag(s) versehen: 2010, Fred Hürst, Hotelier des Jahres, Lothar Eiermann |
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Verfasst von Carsten Hennig