Wiesbaden, 31. Juli 2007
Zu Ferienbeginn zogen die Preise für Pauschalreisen und für die Miete von Ferienwohnungen wieder deutlich an. Nach Auswertung der Kataloge deutscher Reiseveranstalter ermittelte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) im Juli 2007 eine Verteuerung der Preise für Pauschalreisen gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 16,3 Prozent. Für die Miete einer Ferienwohnung in Deutschland zahlten Urlauber im Durchschnitt sogar 30,2 Prozent mehr als noch im Juni. Eine deutliche Verteuerung der Preise für Pauschalreisen zeigt sich auch im Vorjahresvergleich: Im Juli 2007 kosteten diese im Schnitt 2,6 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Für die Miete einer Ferienwohnung wurden sogar 3,8 Prozent mehr gezahlt als im Juli des Vorjahres. Der Juli bleibt traditionell der teuerste Reisemonat innerhalb der Sommermonate.
Preise für Pauschalreisen steigen um mehr als 16%
31 Juli 2007Morgan Stanley Real Estate kauft 35% an Motel One
31 Juli 2007London/München, 31. Juli 2007
Morgan Stanley Real Estate’s Special Situations Fund III will eine Beteiligung in Höhe von 35 Prozent an der Münchner Motel One Management GmbH erwerben. Motel One ist eine der führenden und schnell wachsenden Budget-Hotelketten in Deutschland. 65 Prozent der Motel One Management GmbH verbleiben bei der Motel One AG. Es wird Morgan Stanleys Real Estates erstes Investment in die Budget Hotellerie in Europa sein. Der Special Situations Fund hat die Beteiligung an der Motel One Management GmbH sowohl über den Kauf von Gesellschaftsanteilen von der Motel One AG als auch über eine gezielte Kapitalerhöhung erworben. Ziel der neuen Partnerschaft zwischen Morgan Stanley Real Estate und Motel One ist es, die strategische Entwicklung und pan-europäische Expansionsstrategie von Motel One zu unterstützen. In einer Stellungnahme zu dieser Transaktion sagte John Carrafiell, Global Co-Head von Morgan Stanley Real Estate Investing: “ Motel One ist ein dynamisches Unternehmen mit gutem Wachstum. Es wird geführt von einem sehr erfahrenen, unternehmerisch handelnden Management, das einen einzigartig neuen und hochinteressanten Ansatz innerhalb der Budget Hotellerie verfolgt.“ Dieter Müller, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der Motel One AG sagte: „Wir sind uns sicher, dass uns über die rein finanzielle Beteiligung hinaus das spezifische Markt Know-How und das Netzwerk von Morgan Stanley im Bereich von Immobilien bei der weiteren strategischen Expansion von Motel One erfolgreich unterstützen werden. Der nächste Schritt ist nun, das Standortnetz in den deutschen Großstädten zu verdichten und parallel dazu die Expansion in den europäischen Metropolen voranzutreiben“. Die 1999 gegründete Hotelgruppe Motel One hat sich in Deutschland bereits erfolgreich als Low-Budget-Design-Hotelkette positioniert. Derzeit betreibt die deutsche Hotelgruppe Motel One mit Sitz in München 17 Hotels mit 2.300 Zimmern. Das Wachstum auf 28 Hotels mit dann über 5.000 Zimmern ist heute schon vertraglich gesichert. Über die Motel One Real Estate GmbH wird ein Großteil dieser Hotels im eigenen Bestand gehalten.
Ritz-Carlton Berlin: Rainer Bürkle geht nach Shanghai
31 Juli 2007Berlin, 31. Juli 2007
Ernst Ferstl, österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker sagte einst: „Neue Ziele sind nur über neue Wege erreichbar.“ Mit dem weltweiten Wachstum von The Ritz-Carlton geht nun auch Rainer J. Bürkle (46), Generaldirektor für das The Ritz-Carlton, Berlin und das Berlin Marriott Hotel, seinen nächsten bedeutsamen Schritt: Ab 23. August 2007 nimmt er die Aufgabe als Area Vice President und Generaldirektor im The Portman Ritz-Carlton, Shanghai wahr und ist zusätzlich auch für alle The Ritz-Carlton Hotels in China zuständig. Neben den drei bestehenden Hotels in Hongkong, Shanghai und Peking sind sechs weitere Häuser in Planung. Hervé Humler, President International von The Ritz-Carlton: „China ist einer unserer stärksten Wachstumsmärkte und die Eröffnung mehrerer Hotels innerhalb weniger Monate und Jahre erfordert einen erfahrenen Manager mit internationalem Knowhow. Rainer Bürkle bringt die richtigen Talente und Erfahrungen nach Asien. Er ist somit der perfekte Kandidat“, so Humler weiter.
Um den von Bürkle eingeschlagenen erfolgreichen Kurs für das The Ritz-Carlton, Berlin fortzuführen, wurde ein Nachfolger berufen, der auf dem Berliner Parkett nicht unbekannt ist: Der gebürtige Pfälzer Thorsten Ries wird ab 7. August 2007 als Generaldirektor das The Ritz-Carlton, Berlin leiten. Zusätzlich ist er überregional als Area Vice President für die Führung der Ritz-Carlton Hotels Wolfsburg, Istanbul und Moskau verantwortlich. Bislang zeichnete Ries als Area General Manager für die beiden The Ritz-Carlton Hotels in Doha, Qatar verantwortlich. Vor seinem Wirken in Qatar lebte Ries mit seiner Frau – einer gebürtigen Berlinerin – in Sharm El Sheikh auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten. Der 41-Jährige hat, bevor er 1999 zu The Ritz-Carlton als Verkaufs- und Marketingdirektor für Deutschland stieß, bereits in zahlreichen renommierten Häusern fungiert: So war er zwei Jahre lang als Verkaufs- und Marketingdirektor für das Schlosshotel Bühlerhöhe tätig, bevor es ihn 1997 als Verkaufs- und Marketingdirektor in das ehemalige Four Seasons Hotel nach Berlin zog.
Der Baden-Badener verfügt über fundierte internationale Kenntnisse in der Luxushotellerie: Von Europa nach Amerika und wieder zurück. Nun führt ihn sein neuer Lebensabschnitt nach Asien. Angefangen hat alles mit einer Kochausbildung, die ihn später durch bekannte Häuser wie das Parkhotel Adler in Hinterzarten, das Sterne gekrönte Kurhotel Traube Tonbach, das Noga Hilton Genf sowie das Montreaux Palace führte. Mit bereits 24 Jahren legte er seine Küchenmeisterprüfung ab. Um sein Wissen im übrigen operativen Hotelablauf zu vertiefen, arbeitete Bürkle im Londoner Berkeley in verschiedenen Bereichen. 1992 rief Amerika und Rainer J. Bürkle lernte erstmals das außergewöhnliche Qualitätsmanagement und die hohen Servicestandards der The Ritz-Carlton Hotel Company kennen. Es folgten verantwortungsvolle Positionen in den amerikanischen The Ritz-Carlton Hotels in Boston, Cleveland, Palm Beach und Naples, bis er als Generaldirektor nach Istanbul und Berlin ging. Neben seiner Verantwortung für das Berlin Marriott Hotel und The Ritz-Carlton, Berlin koordinierte Rainer J. Bürkle die Geschicke der The Ritz-Carlton Hotels in Wolfsburg, Istanbul und die Eröffnung des The Ritz-Carlton, Moskau am 1. Juli 2007. Der Absolvent des Cornell University Summer College ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Gastro-Rauchverbot: Wo gelten welche Regelungen?
30 Juli 2007Hamburg, 30. Juli 2007
Ab dem 1. August wird in Baden-Württemberg und Niedersachsen das Rauchen der Gäste in der Gastronomie erheblich eingeschränkt. Die Regelungen sind noch zum Teil recht unterschiedlich. Spätestens ab 1. Januar 2008 soll in allen deutschen Bundesländern ein Gastro-Rauchverbot (mit Ausnahmen) gelten. Hier die Übersicht (Stand: Juli 2007, Änderungen vorbehalten):
- Schleswig-Holstein: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (keine Regelung vorgesehen); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Hamburg: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Bremen: Schleswig-Holstein: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (keine Regelung vorgesehen); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Mecklenburg-Vorpommern: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Niedersachsen: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. August 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Brandenburg: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum (nicht in Diskos)
- Berlin: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum (nicht in Diskos)
- Nordrhein-Westfalen: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (keine Regelung vorgesehen); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Sachsen-Anhalt: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (keine Regelung vorgesehen); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Sachsen: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum (nicht in Diskos)
- Hessen: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Oktober 2007; Bier-/Weinzelte (keine Regelung vorgesehen); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Thüringen: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum (nicht in Diskos)
- Rheinland-Pfalz: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. September 2007; Bier-/Weinzelte (keine Regelung vorgesehen); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Saarland: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
- Baden-Württemberg: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. August 2007; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum (nicht in Diskos)
- Bayern: Rauchverbot in Restaurants/Kneipen/Diskos voraussichtlich ab 1. Januar 2008; Bier-/Weinzelte (Rauchen erlaubt); Ausnahmen: abgetrennter Raucherraum
Intercontinental eröffnet 2008 in Dresden
30 Juli 2007Dresden, 30. Juli 2007
Der Immobilienentwickler und ehemalige Kempinski-Großaktionär Dieter Bock will 2007 in der historischen Altstadt von Dresden ein InterContinental Hotel mit 200 Zimmern eröffnen. Das 200-Zimmer-Haus in der Kleinen Brudergasse soll von Stararchitekt Sir Norman Foster entworfen werden. Ein Franchisevertrag zwischen der von Bock geleiteten Hotel am Zwinger Betriebsgesellschaft mbH und der Intercontinental Hotel Group (IHG) wurde nun geschlossen. Ein Highlight des Hotels soll eine Fachterasse im sechsten Stockwerk mit Panoramablick auf Frauenkirche und Elbe sein. IHG führt aktuell sechs Fünf-Sterne-Häuser in Deutschland.
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Internet: Reiseangebote stark gefragt
30 Juli 2007New York City, 27. Juli 2007
Die Urlaubszeit sorgte auch für starken Zuwachs bei den Online-Auftritten der Reiseanbieter. Karstadt-Quelle erreichte im Juni 11,8 Mio. Unique Visitors und liegt damit auf Platz neun des aktuellen Web-Rankings von Comscore, Inc. (New York). Die Angebote der Otto-Gruppe liegen mit 12,5 Mio. Besuchern auf Platz acht. Die Seiten der Reiseanbieter TUI und Expedia finden sich unter den drei am schnellsten wachsenden Internetangeboten. „Wir sind natürlich sehr erfreut. Die Kunden stellen sich ihren Urlaub immer öfter online individuell zusammen“, kommentiert TUI-Sprecher Onuora Ogbukagu. Comscore misst das Online-Nutzungsverhalten von mehr als zwei Millionen Menschen weltweit, die sich bei ihren Internetaktivitäten von dem Marktforschungsunternehmen über die Schulter blicken lassen.
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Marktplatz Hotel/CHD Expert: Wie Trendsetter den Außer-Haus-Markt sehen
27 Juli 2007Scheeßel, 27. Juli 2007
Aktuelle und künftige Trends im Außer-Haus-Markt aufspüren und professionell analysieren – dies leistet das Marktforschungs-Instrument „TROO“ (Trend Research On Operators) der CHD Expert Group, Scheeßel bei Hamburg, und Kompass GmbH, Neu-Isenburg. Befragt werden ausgewählte Visionäre aus Hotellerie, gehobener Gastronomie, Food-Service- und Cateringunternehmen monatlich zu Trendthemen aus dem F&B-Management. „Eine Pilotstudie, die wir von CHD Expert gemeinsam mit Kompass zu Jahresbeginn durchgeführt haben, zeigt, dass ‚TROO’ als Marktforschungsinstrument für trendorientierte Unternehmen aus der Lebensmittelbranche unerlässlich sein wird“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH.
Jeden Monat steht ein bestimmtes Thema im Vordergrund. Der Themenkatalog wird jährlich wiederholt, um Marktbewegungen und wiederkehrende Trends aufzeichnen zu können. Die geplanten „TROO“-Themen 2007 sind:
• Snacks
• Frühstück / Warme Küche / A la carte Service
• Bankette / Konferenzbewirtung / Hochzeiten / Familienfeiern
• Partyservice / Außer-Haus Lieferung
• Kuchen / Eis / Dessert
• Alkoholfreie Getränke
• Wein / Sekt / Champagner / Spirituosen / Mixgetränke (High and Low Alcohol)
• Aktionen bei Speisen (z.B. Fischwochen) und Getränken (z.B. Happy Hour)
Neben Fragen zur Trendforschung können interessierte Unternehmen ihre spezifischen Fragestellungen zu den „TROO“-Themen einbinden lassen. Weitere Informationen dazu erteilt CHD Expert-Geschäftsführer Thilo Lambracht, Tel. (04263) 301300, lambracht.t@chd-expert.de.
Monatlich informiert der Newsletter „TROO NEWS“ über die wichtigsten Erkenntnisse aus den Schwerpunktthemen. Zusätzlich gibt es den vollständigen Themen-Forschungsbericht „TROO REPORT“ sowie einen jährlichen Gesamtbericht über alle untersuchten Themenfelder. Beides wird einzeln und auch komplett zu einem attraktiven Abonnement angeboten.
„TROO“ ist ein exklusives Instrument der CHD Expert Group und Kompass. Beide Unternehmen sind seit Jahren marktforscherisch im Gastronomiemarkt tätig. Dabei steht CHD Expert für die Erhebung und Aufbereitung facettenreicher Marktdaten und Kompass für ein umfangreiches Instrumentarium an qualitativer, strategisch orientierter Marktforschung. „Durch ‚TROO’ werden die Kompetenzfelder beider Anbieter zusammengeführt und die etablierten Angebote um ein sinnvolles, zukunftsorientiertes Instrument ergänzt“, so Lambracht.
Niedersachsen & Baden-Württemberg: Gastro-Rauchverbot gilt ab 1. August
27 Juli 2007Hannover/Stuttgart, 27. Juli 2007
Ab dem 1. August darf in der Gastronomie und Hotellerie in Niedersachsen und Baden-Württemberg nur noch in abgetrennten Nebenzimmern gequalmt werden. Ansonsten gilt dann ein Gastro-Rauchverbot. Bei Discotheken in Niedersachsen gilt diese Ausnahmeregelung ebenso, bei Tanzebtrieben in Baden-Württemberg hingegen ist das Rauchen generell verboten; in Biergärten, Straßencafés und Festzelten ist das Rauchen weiterhin gestattet. Bislang wurde auch ein Gastro-Rauchverbot in Bayern beschlossen. Jedes deutsche Bundesland kann ein Rauchverbot in der Gastronomie nach eigenen Regeln bestimmen, da dies unter die Länderhoheit fällt. Fach politische Lamento über Jahre hinweg hat das Thema Gastro-Rauchverbot zum einem großen Ärgernis und auch Schaden der Branche entwickeln lassen. Die zum teil unterschiedlichen Länderregelungen werden dies noch verschärfen.
Weitere Informationen zum Rauchverbot u.a. in der Gastronomie
Also doch: André Witschi verlässt Accor
27 Juli 2007München, 26. Juli 2007
Die Pressemitteilung ging um kurz nach 15h heraus: André Witschi, Chef von Accor Hotellerie Deutschland, scheidet mit sofortiger Wirkung aus. Grund sind wohl Meinungsverschiedenheiten mit der Konzernleitung in Paris (u.a. über die Führung der NewGen Hotels AG?), wie der das Branchenportal „Hospitality Inside“ vorab berichtet hatte; wir zitierten. Nach 16 Jahren bei Accor will sich Witschi nun „neuen Herausforderungen stellen“. Die Führung von Accor Hotellerie Deutschland wird von der Geschäftsführung der Accor Hotellerie Deutschland unter der vorläufigen Leitung von Michael Flaxman, Chief Operating Officer (COO) Nordeuropa, Accor S.A., fortgeführt werden, bis ein neuer CEO gefunden ist.
10 Jahre Marktplatz Hotel / CHD Expert: Über 4 Millionen Datensätze im Außer Haus Markt
27 Juli 2007Hamburg, 26. Juli 2007
• Wussten Sie, dass Kaffeespezialitäten wie Cappuccino (84,8%), Espresso (75,8%) und Latte Macchiato (63,5%) in der Hotellerie und Gastronomie zu den beliebtesten Heißgetränken gehören? Filterkaffee (60,4%) ist in der Hitliste erst auf Rang 4 zu finden.
• Wussten Sie, dass Geschäftsreisende in 92 Prozent der deutschen Hotels, also nahezu flächendeckend, mit Kreditkarten bezahlen können? Dagegen ist die Kreditkarten-Akzeptanz in der gehobenen Gastronomie noch ausbaufähig: In nur rund 75 Prozent der Restaurants (Gastronomie mit Bedienservice) in deutschen Großstädten wird Plastikgeld angenommen.
• Wussten Sie, dass jeder siebte bzw. zehnte Wirt von Kneipen und Pubs (getränkeorientierte Gastronomie) den Vorrat an Spirituosen und Sekt gern auch im Supermarkt (13,4% bzw. 14,5%) einkauft? Beim Einkauf von hochwertigen Alkoholika liegen sogar Discounter mit 8,5 Prozent in der Gunst der Wirte hoch.
• Wussten Sie, dass jede vierte Hotelbuchung aus dem Internet kommt? Wichtigstes Reservierungssystem für Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels (ab 50 Betten) ist zu über 64 Prozent HRS.de.
Als führende Quelle für alle Daten aus dem sogenannten Außer Haus Markt gilt Marktplatz Hotel / CHD Expert. Das norddeutsche Unternehmen wurde vor zehn Jahren gegründet und präsentierte sich erstmals zur Gastronomie-Fachmesse „Internorga“ 1997 in Hamburg. Das Marktforschungsinstitut ist Teil der internationalen CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert wird in der Branche als Marktführer für Beschaffung, Bearbeitung und Analyse von Marktdaten im Außer Haus Markt bezeichnet und zählt namhafte Unternehmen u.a. aus der Lebensmittel- und Getränkebranche, Küchentechnik und Konsumgüterindustrie zu seinen Kunden.
Die Experten verfügen über eine Datenbank aller Betriebe des Außer Haus Marktes, vom Kiosk über Szenegastronomie bis zum Grandhotel – mit detaillierten Angaben zu allen einzelnen Betrieben. „Wir recherchieren, pflegen und aktua-lisieren mehr als 2,5 Millionen Adressen in Europa, davon rund 400.000 in Deutschland“, so Rolf W. Schmidt, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Marktplatz Hotel GmbH, die seit 2002 zur gemeinsam gegründeten CHD Expert Group gehört.
Die Gruppe ist in fast allen europäischen Ländern mit eigenen Gesellschaften vertreten, seit Januar 2006 auch in Kanada und seit August 2006 in Chicago, um mit den USA auch den weltweit größten Außer Haus Markt zu erobern sowie nahe bei den internationalen Großkunden wie Coca Cola, Sara Lee oder Kraft zu sein.
„Das Leistungsangebot für unsere Kunden ist breit gefächert und reicht von Adressdienstleistungen über Datamining und Marktforschung bis zu Dialog-marketing und Kundenbindungsprogrammen“, so Schmidt. Die Kundenliste ist ein-drucksvoll und reicht von American Express, Barilla, Bonduelle, Carlsberg und Danone bis zu TetraPak, Unilever, Warsteiner und WMF. „Nur sehr wenige große Namen zählen noch nicht zu unseren Kunden jedoch früher oder später ….“, lässt Schmidt diese Aussage offen.
Mit der Gründung im Jahre 1997 war diese Entwicklung nicht abzusehen. „Sonst hätten wir sicher von Beginn an einen internationalen Namen für unser Unter-nehmen gewählt. Da uns der deutsche Markt jedoch unter Marktplatz Hotel kennt, haben wir den Namen erst einmal beibehalten“, erläutert Schmidt. Der Name stammt übrigens aus den frühen Anfängen, als man für die Zulieferindustrie eine Adressdatenbank der Hotellerie aufbaute, um wie auf einem Marktplatz die Marktteilnehmer zusammenzuführen.
Über den Außer Haus Markt: Der Außer Haus Markt (alle Übernachtungs- und Verpflegungsleistungen, die Menschen außerhalb ihrer eigenen Wohnung in Anspruch nehmen) zählt zu den wenigen globalen Wachstumsmärkten. Allein in Europa werden hier pro Jahr mehr als 500 Milliarden Euro ausgegeben, mit rund 1.500 Euro pro Einwohner und Jahr etwa 30 Prozent aller Gesamtausgaben für Essen und Trinken. In den USA liegt die Quote des Außer Haus Verzehrs bereits bei über 50 Prozent; dieser Wert wird für die nächsten Jahre auch in Europa erwartet. Aus diesem Grund richten fast alle internationalen Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mehr und mehr ihren Fokus auf diesen dynamischen Markt. Da jedoch die Strukturen und Prozesse vielfach anders sind als im klassischen Groß- und Einzelhandel, benötigen diese Unternehmen spezialisierte und professionelle Unterstützung in der Analyse und Bearbeitung des Außer Haus Marktes.
Columbia-Interim-GF Huschka geht
27 Juli 2007Hamburg, 25. Juli 2007
Alexander Huschka (57) verlässt Columbia Hotels & Resorts. Nach einjähriger Tätigkeit als Interims-Geschäftsführer hat der Hotelexperte sein Engagement auf eigenen Wunsch beendet. Alexander Huschka wird noch bis Ende September 2007 für Columbia tätig sein. „Er genießt nach wie vor das uneingeschränkte Vertrauen der Gesellschaft und wird bis zu seinem Ausscheiden die von ihm begonnenen Projekte und Umstrukturierungsmaßnahmen abschließen“, heiße es in einer Pressemitteilung. Columbia Hotels & Resorts betreibt in Deutschland und auf Zypern jeweils drei Hotels und ist Teil der Schoeller Holdings Ltd.
Accor: Gerüchte um Ausscheiden von André Witschi – Keine offizielle Stellungnahme
27 Juli 2007München, 24. Juli 2007
Ein Tag nach der Hauptversammlung der NewGen Hotels AG (ehemals Dorint Hotels AG) berichtet der Newsdienst „hospitality inside“ (Chefredakteurin ist die bekannte Fachjournalistin Maria Pütz-Willems) von dem möglichen Ausscheidens von Accor Deutschland-Chef André Witschi. Gerüchten zufolgen soll es Meinungsverschiedenheiten zwischen Witschi, der auch Vostandssprecher der NewGen ist, und der Accor-Unternehmenszentrale in Paris geben. Eine offizielle Stellungnahme ist indes nicht zu erwarten: „Wir kommentieren Gerüchte nicht“, so Sprecher Marc Schnerr. Ob die Umstände der Dorint-Pleite (wir berichteten) nun auch André Witschi betreffen werden, ist also ungewiß. Doch der Journalistin Pütz-Willems werden sehr gute Beziehungen zum Chef von Accor Hotellerie Deutschland nachgesagt; also ist die Informationslage als ernster denn eines bloßen Gerüchtes zu bewerten.
Morgan Stanley kauft acht Hilton-Hotels
27 Juli 2007Beverly Hills/Kalifornien, 24. Juli 2007
Die Übernahme von acht europäischen Hilton-Hotels durch einen von Morgan Stanley Real Estate aufgelegten Fonds ist perfekt. Nachdem Mitte Juli die EU-Kommission grünes Licht gegeben hatte, meldete Morgen Stanley nun den Abschluss der Transaktion. Bei den verkauften Hotels handelt es sich um Hiltons-Hotels in Dresden, Düsseldorf, Weimar, Paris (Charles de Gaulle), Straßburg, Luxemburg und Barcelona sowie dem Los Zocos Club Resort auf den Kanarischen Inseln. Der Verkauf von zwei weiteren Hotels, dem Hilton in Brüssel und dem in Zürich, soll bis zum Ende des dritten Quartal abgeschlossen sein. Morgan Stanley zahlt für die zehn Objekte 566 Milionen Euro. In einer früheren Mitteilung hatte die Hilton Hotels Corporation, Beverly Hills/Kalifornien, einen Reingewinn aus der Transaktion in Höhe von ungefähr 450 Millionen Euro genannt. Der Verkaufspreis wurde darin mit dem 15,2-fachen Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) der Hotels genannt, das in den zwölf Monaten vor der Transaktion erzielt wurde.
Dolce International: Schnelle Expansion mit starken Partnern
27 Juli 2007Bad Nauheim, 23. Juli 2007
Dolce International, Bad Nauheim, gab nun eine umfangreiche Rekapitalisierung bekannt. Aktuell managt der US-Konzern 26 Hotels, Resorts und Konferenzdestinationen in den USA, Kanada und Europa. Der weltweit führende Spezialist im Meetingsegment will mit seiner Marke signifikant wachsen: Für eine rasche Expansion an Schlüsselstandorten wie Rom, London, Madrid, Atlanta, Los Angeles und Chicago sowie optional auch in Asien holte sich Dolce jetzt starke Partner aus dem US-Finanzmarkt ins Boot. Vorstandsmitglieder der renommierten Private Equity Real Estate Firma Broadreach Capital Partners (Palo Alto/USA) haben eine 85-prozentige Beteiligung an Dolce International erworben. Die Anteile werden durch AEW Capital Management und Soros Real Estate Investoren gehalten. 15 Prozent am Konzern hält weiterhin das Dolce Management. Der Deal sichert der Gruppe nicht nur zusätzliche Finanzpower, sondern auch einen Partner mit großem Immobilien-Knowhow. Allein in den USA ist das Tagungs- und Konferenzbusiness mit einem jährlichen Umsatz von 122 Mrd. Dollar einer der Hauptwirtschaftszweige. Auch in Deutschland finden jährlich 1,85 Mio. Veranstaltungen mit rund 88 Mio. Teilnehmern statt. Dolce International operiert seit 1981 in diesem Wachstumsmarkt und hat mit seinem Portfolio exklusiver und professioneller Destinationen hier deutliche Qualitätsstandards gesetzt. „Wir sind auch künftig für all unsere fokussierten Märkte sehr an strategischen Allianzen mit professionellen Investmentpartnern rund um den Globus interessiert“, bestätigt Andy Dolce den eingeschlagenen Kurs. „Dies gilt besonders auch für ein rasches Wachstum in Europa.“ In Deutschland führt der Konzern bisher zwei Destinationen: das Tagungshotel Dolce Bad Nauheim sowie die multifunktionale EventArena ‚BallhausForum’ Unterschleißheim bei München. Auf deren Nachbargrundstück soll Ende 2008 zudem der Hotelneubau Dolce Munich eröffnen.
TUI: Neue Dorfhotels und Iberotels in Deutschland
23 Juli 2007Hannover, 23. Juli 2007
TUI Hotels & Resorts, zuständig für die Hotelbeteiligungen der World of TUI und größter Ferienhotelier Europas, expandiert mit seinen Hotelmarken Dorfhotel und Iberotel in Deutschland. Insgesamt 2.100 neue Hotelbetten entstehen im Norden und Nordosten des Landes. „Damit bauen wir unsere Präsenz in Mecklenburg-Vorpommern weiter aus und sind erstmals mit einer eigenen Hotelmarke in Schleswig-Holstein vertreten“, sagt Karl J. Pojer, Bereichsvorstand TUI Hotels & Resorts bei der TUI AG. Laut Pojer habe sich Urlaub im eigenen Land zu einem stabilen Trend entwickelt. Deutschland biete deshalb noch Potenzial für Wachstum mit eigenen Hotelmarken.
Mit dem Dorfhotel in Rantum auf Sylt wurde im Juni 2007 ein besonderes Familienhotel eröffnet, das Appartements mit dem Komfort des Hotelservice verbindet. Die Treugast, ein renommierter Hotelberater, hat zu den Gästestrukturen auf Sylt eine umfangreiche Studie erstellt. Diese besagt, dass für die Zielgruppe Familien kein nennenswertes Angebot auf der Insel existiert. So wird das touristische Angebot auf Sylt mit der neuen Ferienanlage ausgebaut, neue Gästegruppen auf die Insel gebracht und das Segment Familientourismus deutlich gestärkt. Die Ferienanlage wurde auf einem 41.000 Quadratmeter großen Grundstück in bevorzugter Lage direkt am Rantumer Becken nahe des Hafens erbaut. Der Weststrand liegt in rund 500 Meter Entfernung und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Die 159 Familienzimmer sind bis zu 79 Quadratmeter groß und verteilen sich auf insgesamt zwölf Häuser. Zwei Restaurants, ein Buffet- und ein à-la-carte-Restaurant sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Entspannung bietet der moderne Wellness-Bereich auf einer Fläche von über 1.200 Quadratmetern. Ein Indoorpool mit separatem Kinderbecken, Saunen, Hamam, Fitness, Massage- und Anwendungsmöglichkeiten stehen Wellness-Fans hier zur Verfügung.
2008 soll das Iberotel Fleesensee eröffnen und dann vor allem Paare und Alleinreisende ansprechen. Bereits im Jahr 2000 hatte im mecklenburgischen Göhren-Lebbin mit dem „Land Fleesensee“ das größte Tourismusprojekt Deutschlands eröffnet. Die TUI Hotelmarken ROBINSON und Dorfhotel sind Teil des Ferienresorts. 1.000 Quadratmeter Wellness mit Hallenbad, Saunen, Beauty- und Massagemöglichkeiten werden ebenso zum Angebot des 160-Zimmer-Hotels gehören wie ein eigener Strand, Badeplattform und Bootsanleger. Zahlreiche Golfplätze befinden sich in Fußnähe. Entwickler und Investor ist die Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilien-Projektentwicklung (GBI) in Berlin.
Im traditionsreichen Ostseebad Boltenhagen setzt TUI Hotels & Resorts seine Expansion in Deutschland fort. Die Marken Dorfhotel und Iberotel werden 2008 je ein Hotel in dem beliebten Ferienort eröffnen. Gäste für beide Häuser werden aus Deutschland und Skandinavien erwartet. Das Projekt schließt auch den Bau einer eigenen Marina mit ein. Das Hamburger Unternehmen MPP hat die Projektentwicklung für die Investoren übernommen. Die TUI wird Betreiberin beider Hotelanlagen sein, die als Ganzjahresbetriebe geführt werden. Betreiberin des Yachthafens wird die Marina SSG GmbH. Das Dorfhotel Boltenhagen wird das dritte Haus der Gruppe in Deutschland sein und in erster Linie Familien ansprechen. Das Hotelgrundstück befindet sich auf der Halbinsel Tarnewitz direkt am Wasser. Hier entstehen verschiedene Häuser im Dorfstil, die insgesamt 200 Appartements (50 und 65 Quadratmeter) beherbergen. Zur Ausstattung zählen je Appartementtyp ein bis drei Schlafzimmer, ein Wohn- Esszimmer mit zusätzlichen Schlafmöglichkeiten, ein Kamin, ein Badezimmer, eine Küchenzeile und ein Balkon oder eine Terrasse. Die Appartements werden teilweise im Maisonettestil erbaut und bieten alle Meerblick. Kinder spielen bei Dorfhotel stets die Hauptrolle. Im autofreien Dorf wird es einen Kinder- und Jugendclub mit professioneller Betreuung für den Nachwuchs geben sowie einen Spielplatz im Freien. Ein Buffet-, ein à-la-carte-Restaurant, eine Bar, eine Strandbar sowie ein Internetcafé sind Teil der Ferienanlage, ebenso ein Hallen- und Freibad und verschiedene Saunen. Dorfhotel-Gäste können darüber hinaus die Wellness-Einrichtungen des benachbarten Iberotels nutzen.
TUI plant Tourismusprojekt in der Toskana
Mit dem Erwerb eines elf Quadratkilometer großen Grundstücks mit einem Bestand an alter Bausubstanz, einem mittelalterlichen Castello, einem Hotel, einem 18 Loch-Golfplatz sowie Agrarflächen, plant TUI das größte Tourismusprojekt in der Unternehmensgeschichte des Konzerns und in der Toskana. „Moderne, auf Zielgruppen ausgerichtete Hotelprojekte sind in der Toskana quasi nicht vorhanden. Ziel ist es, mit unseren international erprobten Tourismuskonzepten den Grundstein für erfolgreiche Hotel- und Zielgebietsentwicklung zu legen. So werden wir deutlich am touristischen Aufkommen außerhalb der Städte- und Kulturreisen in Italien teilhaben“, ist Karl J. Pojer, Bereichsvorstand Hotels & Resorts bei der TUI AG, überzeugt. Vorbild für dieses Projekt sei das Land Fleesensee, das sich seit sieben Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen hat. TUI hatte hier im Jahr 2000 gemeinsam mit fünf Partnern, darunter zwei eigene Hotelmarken, das größte Ferienresort Nordeuropas eröffnet.
Das Land „Tenuta di Castelfalfi“ liegt im Herzen der Toskana zwischen den traditionsreichen Städten Florenz, Siena und Pisa in der Gemeinde Montaione. Kernziel der zukünftigen Entwicklung Castelfalfis ist neben der Erweiterung des touristischen Angebots der Erhalt und die Wiederherstellung der vorhandenen Kulturlandschaft der Toskana. Dies beinhaltet auch den Erhalt der Landwirtschaft mit Wein- und Olivenanbau.
Für das in der TUI Geschichte einzigartige Projekt wurde die „Tenuta di Castelfalfi S.p.A.“ gegründet, an der die TUI 85 Prozent der Gesellschaftsanteile und der bisherige italienische Eigentümer 15 Prozent hält. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag, der in der mittelfristigen Investitionsplanung von TUI Hotels & Resorts enthalten ist. Das Gesamtprojekt soll künftig den Namen „Toscana Resort Castelfalfi“ tragen. Im Zuge der Projektrealisierung werden mindestens 300 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Kempinski Grand Hotel Heiligendamm: Fundus-Chef Jagdfeld räumt mangelnde Kontrolle ein
23 Juli 2007Heiligendamm, 23. Juli 2007
Im Rostocker Prozess um einen Millionenbetrug bei der Sanierung Heiligendamms hat der als Zeuge geladene Chef der Investorengruppe Fundus, Anno August Jagdfeld, mangelnde Kontrolle eingeräumt. „Ich hätte eher reagieren sollen“, sagte Jagdfeld am Montag im Landgericht. Verhandelt wird gegen einen 55-jährigen ehemaligen Geschäftsführer der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) und zwei 57 und 51 Jahre alte Mitglieder einer Düsseldorfer Architektengemeinschaft. Sie sollen zwischen 1996 und 1998 Fundus mit überhöhten Honoraren um umgerechnet fast neun Millionen Euro betrogen haben. Die ECH war nach Worten Jagdfelds 1996 gegründet worden, der 55-jährige Geschäftsführer sei der Mann der ersten Stunde gewesen. Laut Anklage hatte dieser Rahmenverträge mit der Architektengruppe über Leistungen in Höhe von insgesamt 33 Millionen Mark abgeschlossen. Gezahlt wurden demnach 17,5 Millionen Mark. Der tatsächliche Wert der Arbeit wurde später auf 500 000 Mark geschätzt. „Da sind Honorare produziert worden, die überflüssig und zu hoch waren“, sagte Jagdfeld. Der Geschäftsführer habe bei seinen Handlungen kein finanzielles Limit gehabt. „Das muss ich mir anrechnen lassen als Patron.“ Bereits 1997 sei in ihm erstes Misstrauen gegen den 55-Jährigen entstanden. Da er aber nichts beweisen konnte, seien die Dinge zunächst so weitergelaufen. Einer der Angeklagten ist nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft kein Architekt und hätte die Leistungen gar nicht erbringen dürfen. Nach Jagdfelds Worten hatte ihn der angeklagte Geschäftsführer in die Firma eingebracht. Er selbst hätte ihn nie beschäftigt. Aufgeflogen war der Betrug, als ein New Yorker Architektenbüro, das als Subunternehmer der Düsseldorfer Architektengruppe beauftragt war, eine Überweisung in Höhe von 850 000 Mark nicht erhalten hatte. Das Geld sei auf das Konto eines der Angeklagten geflossen. Jagdfeld berichtete ferner von Briefen zweier Mitarbeiter des Architektenbüros aus dem Jahr 1998, in denen auf den Betrug hingewiesen worden sei.
Gelesen bei mvregio.de
Alpenhof Murnau verlässt Relais & Chateaux nach 35 Jahren
23 Juli 2007Murnau, 23. Juli 2007
Zum 1. Juli 2008 löst der Alpenhof Murnau nach 35 Jahren die Mitgliedschaft in der deutschen Sektion von Relais & Chateaux auf. Direktor Didier Morand will im Einverständnis mit der Inhaberfamilie Haub die Verkaufs- und Vertriebswege neu ordnen. Die Marketingaktivitäten von Relais & Chateaux seien nach der Renovierung und der Neuausrichtung für sein Haus „weniger wirksam“, schreibt Morand in einer Pressemitteilung. Um eine neue Marketingkkoperation einzugehen, bleiben Morand nun noch knapp zwölf Monate.
VDR-Geschäftsreiseanalyse 2007: Virtuelle Meetings auf der auf der Tagesordnung
20 Juli 2007Frankfurt/Main, 20. Juli 2007
Preiswert sind sie und klimaschonend obendrein: Telefon- und Videokonferenzen. Bereits 65% der Unternehmen in Deutschland praktizieren solche Reisevermeidung. Zu diesen Ergebnissen kommt die „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2007“, die der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) in Zusammenarbeit mit BearingPoint jetzt veröffentlichte. Eine nähere Analyse ergibt, dass die Neigung zum Einsatz virtueller Meetings von der Reisestruktur abhängt: Je mehr Auslandsreisen, desto größer die Tendenz zur intelligenten Reisevermeidung. „Reisen insbesondere zum Neugeschäft werden als Wachstumsgarant kaum ersetzbar sein“, kommentiert Michael Kirnberger, Präsident des VDR, die Ergebnisse der Studie. Im Gegensatz zum Tourismus seien die Destinationen von Geschäftsreisen nicht substituierbar. Für vermeidbare Meetings jedoch gäbe es akzeptable alternative Konferenzformen. „Insbesondere interne, regelmäßige und internationale Besprechungen oder webbasierte Schulungen finden sehr oft ohne Reisen statt“, bestätigt Kirsi Hyvärinen, Projektleiterin der Studie bei BearingPoint. Nachholbedarf sieht der VDR im öffentlichen Sektor: Hier nutzen lediglich rund 40% die Vorteile von virtuellen Konferenzen. „Das sollte ein deutliches Signal an die Politik sein, dieses Sparpotenzial unter die Lupe zu nehmen“, so Michael Kirnberger. Für das Jahr 2008 planen laut der VDR-Geschäftsreiseanalyse neun von zehn Unternehmen gleich viel oder mehr Geschäftsreisen. Jede vierte Firma wird öfter mit dem Flugzeug unterwegs sein; neue Geschäftsfelder und gute Auftragslage werden überdurchschnittlich oft als Gründe genannt (78%). Mehr reisende Mitarbeiter sind der zweite Hauptgrund für größeres Reisevolumen. Neue Geschäftsreiseziele steuert jede vierte Firma an, die mit Wachstum rechnet. Die „VDR-Geschäftsreiseanalyse 2007“ liefert repräsentative Zahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung von Geschäftsreisen, zu organisatorischen Fragestellungen und aktuellen Themen im Travel Management. Das 20-Seiten-Dokument gibt es zum kostenloses Download.Klicken Sie hier zur VDR-Geschäftsreiseanalyse 2007
Shangri-La eröffnet 2009 in Wien
20 Juli 2007Wien/Neu-Isenburg, 20. Juli 2007
In bester Lage wird 2009 ein 207-Zimmer-Hotel von Shangri-La in Wien eröffnet. BAI Bauträger Austria International (ein Unternehmen der Immobilien Holding Group, Wien) und der ehemalige Steigenberger-Hotelentwickler Holger Janss, Neu-Isenburg, zeichnen für das Projekt verantwortlich. Das Haus entsteht im ehemaligen Hauptgebäude der Erste Bank am Schubertring im 1. Bezirk. BAI hatte das Areal Ende 2005 erworben. Das Hotel wird Gästezimmer mit durchschnittlich 45 Quadratmetern Größe und u.a. einen großen Spa anbieten. Über das finanzielle Volumen des Projektes wurde nichts mitgeteilt.
L’TUR startet neues Nischenportal – Mehr als 20.000 Hotels buchbar
20 Juli 2007Baden-Baden, 19. Juli 2007
„Die neue Zimmerbörse zielt auf Touristen ab. Ihre Funktionalität hebt sich von der Konkurrenz ab, denn die Suchmechanismen sind intelligenter und kundenfreundlicher“, so Vorstand Markus Orth. Aber auch die Preise sind unschlagbar: Luxushotels lassen sich schon für weniger als 50 Euro pro Nacht buchen.
Zum Sortiment: Lturhotels.com greift auf das breite Angebot an verfügbaren Unterkünften aus dem eigenen Last-Minute-Bestand zurück und bedient sich zusätzlich noch der großen Bettenbanken GTA und Hotelbeds. Dadurch haben Kunden stets die Wahl unter weltweit mehr als 20.000 Hotels – in großen und kleinen Städten, aber auch in beliebten Ferienorten.
Lturhotels.com ist – nach der äußerst erfolgreich gestarteten Seite lturfly.com – das zweite Nischenportal des Last-Minute-Spezialisten, der damit auch dem Trend Rechnung trägt, dass Urlauber ihre Flüge zunehmend selbst im Internet buchen – und dann dabei auch nach einem Hotelbett Ausschau halten.
Laut Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) buchen mittlerweile 28 Prozent aller Verbraucher, die Reiseleistungen online kaufen, eine Unterkunft – und 21 Prozent einen Flug.
Verfasst von Carsten Hennig
Verfasst von Carsten Hennig
Verfasst von Carsten Hennig