Chicago, 31. August 2007
Goldman Sachs Capital Partners und Madrone Capital Partners investieren jeweils 400 Millionen US-Dollar in die Hotelkette Global Hyatt Corp., Chicago, und erhalten eine Minderheitsbeteiligung. Das Investment stärkt der Eigentümerfamilie Pritzker nach Jahren der Ungewißheit wieder den Rücken und wird für den Ausbau der rund 735 Hotels umfassenden Gesellschaft benötigt. Hinter Madrone steht die Familie von Walt-Mart-Chairman Rob Walton, dessen Vater die Handelskette einst gegründet hatte. Global Hyatt will in den nächsten drei Jahren weltweit 65 Hotels, davon 16 in China, eröffnen.
Eine Milliarde US-Dollar für Global Hyatt
31 August 2007Kingdom Hotel Investments eröffnet 2009 zwei neue Häuser in Dubai
31 August 2007Dubai, 31. August 2007
2009 eröffnet Kingdom Hotel Investment (KHI) in Dubai das The Fairmont Palm und Mövenpick Pearl Dubai; damit kommen 1.000 weitere Zimmer auf den boomenden Hotelmarkzt am Arabischen Golf. Weitere 13 Hotels für die Marken Fairmont, Raffles, Four Seasons und Mövenpick werden derzeit von KHI entwickelt Das Portfolio von KHI umfasst derzeit 38 Häuser in 22 Ländern. Die Hotels tragen aber nur zu rund sieben Prozent am Gesamtinvestitionsvolumen der Investmentgesellschaft bei. Das in London und Dubai börsennotierte Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr den Gesamtumsatz um 74 Prozent auf 74,3 Millionen US-Dollar; der Hotelumsatz kletterte um 63 Prozent auf 66,5 Millionen US-Dollar. Der Gewinn der ersten sechs Monate fiel aufgrund einer Kreditrückzahlung um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Arcotel plant zweites Hotel in Berlin
31 August 2007Berlin, 31. August 2007
Die Wiener Designhotelkette Arcotel plant zusammen mit Züblin Development ein zweites Haus in Berlin. Das „John F“ soll 2009 eröffnet werden; Zimmeranzahl und genaue Lage wurden noch nicht mitgeteilt. Bisher betreibt die derzeit zehn Häuser umfassende Kette in Berlin das Velvet an der Oranienburger Strasse. In Deutschland entstehen in kurzer Zeit drei neue Arcotels: in Hamburg wird im Oktober das „Rubin“ (217 Zimmer) im Szenestadtteil St. Georg eröffnet, in Stuttgart zum Jahresende das „Camino“ (168 Zimmer). Der Berliner Hotelmarkt ist seit einiger Zeit sind in den Fokus von Investoren gerückt, da sich bei anhaltendem Wachstum der Übernachtungszahlen auch die Durchschnittserlöse bessern. Arcotel ist in Besitz von Renate Wimmer, die das Lebenswerk ihres verstorbenen Mannes und Unternehmensgründers fortsetzt.
Bio boomt auch im Außer-Haus-Markt
30 August 2007Hamburg, 30. August 2007
Wer auswärts essen geht, lebt gesund: Rund 50 Prozent der Profiküchen in Hotellerie und speiseorientierter Gastronomie verwenden regelmäßig Bio-Produkte. Hauptsächlich Gemüse und Obst, Fleisch sowie Brot und Backwaren werden von Öko-Lieferanten bezogen. Dies geht aus einer Untersuchung* des internationalen Marktforschungsinstitutes Marktplatz Hotel / CHD Expert im deutschen Gastgewerbe hervor. Der erhöhte Einkaufsaufwand wird durch Wünsche der Gäste nach mehr Bio und die Hoffnung auf neue Gästekreise begründet. Damit ist Bio im Außer-Haus-Markt längst eine wichtige Größe. Dies trägt auch dem Trend zu gestiegener Bio-Nachfrage der Verbraucher im Einzelhandel (vermehrt auch in Supermärkten und Discountern) Rechnung.
„Die Restaurantbetreiber erwarten mit mehr Bio auch neue Gäste, jedoch nicht im gleichen Maße eine Umsatzverbesserung“, analysiert Geschäftsführer Thilo Lambracht. „In der gehobenen Gastronomie ist es ganz klar die Kundenorientierung und der Blick auf positive Presseveröffentlichungen.“
Bio im Außer-Haus-Markt – das Wichtigste in Kürze
• 54 Prozent der Hotelrestaurants setzen regelmäßig Bio-Produkte ein. Bei der Speisegastronomie sind dies 44 Prozent. Anteil der Bio-Produkte in folgenden Foodsegmenten: Obst/Gemüse (83%), Eier (72%), Kartoffeln (63%), Rindfleisch (51%), Molkereiprodukte (50%), Brot & Backwaren (48%), Geflügel (47%), Schweinefleisch (46%), Nährmittel (32%), Bier/Wein (26%).
• Hotelküchen besonders von Vier- und Fünf-Sterne-Häusern setzen besonders stark auf Öko-Food: Bei den Nutzern von Bio-Produkten stammen bereits 62 Prozent aller verwendeten Eier aus der Bio-Herstellung. Weitere Bio-Anteile: Kartoffeln (57%), Schweinefleisch (45%), Geflügel (48%), Brot & Backwaren (42%). In der speise-orientierten Gastronomie ist Bio ebenso hoch im Kurs: Wenn man sich für Bio entschieden hat, dann kommen schon 63% aller verbrauchten Eier von Ökobauern. Weitere Bio-Anteile: Kartoffeln (63%), Schweinefleisch (48%), Rindfleisch (46%), Geflügel (45%), Brot & Backwaren (41%).
• Größere und teurere Profiküchen setzen auch mehr Bio ein. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Der Anteil an Bio-Produkten in den Foodsegmenten Eier, Kartoffeln, Schweine-/Rindfleisch, Geflügel, Brot & Backwaren steigt sowohl bei zunehmendem Essenausstoß wie auch steigendem Durchschnittsbon. Beispiele: Der Bio-Anteil an Kartoffeln steigt bei Bio-Nutzern von 57 Prozent bei Betrieben mit unter 25 täglichen Speisenausgaben auf über 62 Prozent bei bis zu 200 Speisenausgaben pro Tag. Ebenso verhält sich beim Durchschnittsbon: Der Bio-Anteil an Eiern steigt von 48 Prozent bei Gastrobetrieben mit einem Durchschnittsbon von unter fünf Euro auf über 73 Prozent bei Restaurants mit einem Durchschnittsbon von über 30 Euro.
• Warum mehr Bio-Produkte? Hauptargument für den Einsatz von Öko-Lebensmitteln sind zu 60 Prozent die persönliche Zufriedenheit der Einkaufsentscheider (Hotellerie: 55%, Speisegastronomie: 60%). Bessere Produktqualität ist für 56 Prozent der Chefköche/Wirtschaftsdirektoren (Hotellerie: 59%, Speisegastronomie: 56%) das Signal für mehr Bio. Weitere Ergebnisse im Überblick – Motivation für Bio-Produkte:
Gäste wollen es – 42% (Hotellerie: 48%, Speisegastronomie: 44%)
Besseres Image – 33% (Hotellerie: 41%, Speisegastronomie: 33%)
Neue Gäste – 21% (Hotellerie: 24%, Speisegastronomie: 23%)
Trend (alle tun es) – 12% (Hotellerie: 8%, Speisegastronomie: 13%)
• Weitere Argumente für mehr Bio-Produkte zusammen gefasst:
In der gehobenen Gastronomie ist die Motivation für mehr Bio-Anteil an allen Rohprodukten eindeutig kundenorientiert; 48 Prozent stellen vermehrt Nachfrage bei ihren Gästen fest.
Je großer der Betrieb, desto wichtiger wird Bio für die Profilierung und Anwerbung neuer Gästekreise; 62 Prozent der Restaurants mit mehr als 200 Speisenausgaben pro Tag erwarten durch mehr Bio eine Steigerung ihres Image, 42 Prozent erhoffen sich dadurch neue Gäste.
Je anspruchsvoller das Restaurant desto wichtiger sind Bio-Produkte für Qualitätsanspruch und Image. Über 78 Prozent der Gastrobetriebe mit einem Durchschnittsbon von über 30 Euro setzen Bio-Rohwaren aus Qualitätsgründen ein. Über 50 Prozent dieser hochpreisigen Restaurants erwarten sich dadurch auch eine Aufbesserung ihres Images.
Je luxuriöser das Hotelrestaurant um so wichtiger sind positive Presse-veröffentlichungen über die Bio-Ausrichtung; jeweils rund 20 Prozent der Vier- und Fünf-Sterne-Hotelküchenchefs hoffen durch den Einsatz von Öko-Rohprodukten auf freundlich gesonnene Restaurantkritiker und Reisejournalisten.
Über den Bio-Markt
Der Umsatz mit Öko-Lebensmitteln in Deutschland betrug 2006 rund 4,6 Milliarden Euro, fast 20 Prozent höher als im Vorjahr. 49 Prozent der Bio-Verkäufe finden im Lebensmitteleinzelhandel statt, 23 Prozent in Naturkostfachgeschäften. Zehn Prozent der Bio-Produkte werden von den Erzeugern direkt vermarktet. In den nächsten Jahren wird im LEH immer mehr Bio verkauft, der Anteil soll auf bis 2011 auf über 60 Prozent steigen.
Die großen Lebensmittel-Handelsketten haben sich zu wahren Bio-Experten entwickelt. Häufige Einkäufer von Öko-Lebensmitteln kaufen ihre Waren zu 45 Prozent in Supermärkten und zu sieben Prozent bei Discountern ein.
(Quellen: Universität Kassel, Fachzeitschrift „BioPress“, Unternehmensberater Christoph Soika, Produkt+Markt)
* Der „CHD-Detailreport Convenience- und Bioprodukte im Gastgewerbe 2006“ ist erhältlich bei Marktplatz Hotel / CHD Expert Group, Tel. 0049 (0)4263 301300, info@chd-expert.de
Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie verdienen weit unter Durchschnitt
30 August 2007Hamburg, 30. August 2007
Über 24 Prozent unter dem mittleren Gehaltsniveau aller deutschen Berufsgruppen verdienen die Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie in Deutschland. Dies geht aus einer Untersuchung von Personalmarkt Services hervor. Damit sind die Kellner, Köche & Co. sogar noch schlechter bezahlt als Mitarbeiter in Sozialbranchen, die für ihre Niedriglöhne bekannt sind. Um einen gesetzlichen Mindestlohn bundesweit durchsetzen zu können, hofft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun auf die Hilfe des Dehoga-Bundesverbandes. Im September will der Dehoga-Vorstand die dann bekannten Pläne der großen Koalition für einen Mindestlohn analysieren und gegebenenfalls die bisherige Blockadehaltung revidieren. Dies äußerte zumindest NGG-Chef Franz-Josef Möllenberg gegenüber dem „Handelsblatt“.
ANF kauft 159 B&B-Hotels für 471 Mio. Euro
29 August 2007Wiesbaden, 29. August 2007
Bis Ende Oktober dieses Jahres wird die französische Hotelkette B&B Hotels 159 ihrer in Frankreich liegenden Häuser zu einem Gesamtpreis von 471 Millionen Euro an die Investmentgesellschaft ANF verkaufen. Außerdem wird ANF in den nächsten drei Jahren weitere 58 Millionen Euro in die Hotelkette investieren. Alle Häuser werden auch nach der Übernahme weiter von B&B betrieben. Sowohl ANF als auch B&B gehören mehrheitlich dem Investmentfond Eurazeo. 34 Millionen Euro des Erlöses wird B&B für ein auf drei Jahre angelegtes Renovierungsprogramm der Budgethotels nutzen. Zusätzlich plant die Hotelkette die Eröffnung neuer Häuser: 17.500 Zimmer soll das B&B Portfolio bis 2010 betragen. Hier wird die Hotelkette zunächst das vorhandene Angebot in Deutschland und Polen weiter ausbauen. Weitere Neuerwerbungen sind in Italien und Spanien geplant, in diesen Ländern war B&B bisher nicht vertreten.
Accor startet neue Luxusmarke „Pullmann“
29 August 2007Paris, 29. August 2007
Europas führender Hotelkonzern Accor S.A., Paris, holt die Hotelmarke „Pullmann“ zurück. Bis 2015 sollen 300 Häuser, die im Management betrieben werden oder Franchisepartner sind, mit dieser Linie für Geschäftsreisende entstehen. Zunächst werden 45 Hotels in 23 Ländern, die derzeit als Sofitel oder Grand Mercure Hotels geführt werden, als Pullman Hotels positioniert. Zudem wird die Marke „All Seasons“ im nicht-standardisierten Economy-Bereich eingeführt. Bis Juni 2008 sollen 14 bestehende Accor-Hotels in „All Seasons“-Häuser umgewandelt werden. Bislang wurden 31 Franchise-Verträge unterzeichnet. Die Marke soll bis 2010 über Franchiseverträge und die Umwidmung bestehender Häuser auf 10.000 Zimmer ausgebaut werden. Aus den Halbjahresergebnissen des börsennotierten Hotel- und Tourismusunternehmens geht zudem hervor, dass 186 Millionen Euro für die Übernahme der Kontrollmehrheit bei Dorint investiert worden waren. Am 30. Juni 2007 betrug die Nettoverschuldung des Konzerns insgesamt 928 Millionen Euro. Der Umsatz der Accor-Gruppe im ersten Halbjahr 2007 stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 8,8 Prozent auf 4 015 Millionen Euro. Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse erhöhte sich der Umsatz um 6,1 Prozent und bestätigte das günstige Geschäftsklima in der Dienstleistungsbranche und in der Hotellerie. Die Umsatzrendite betrug 27,3 Prozent. In der Hotellerie der Luxus- und Mittelklasse stieg die Umsatzrendite auf vergleichbarer Basis um 0,7 Prozentpunkte, in der Economy-Hotellerie in Europa um 1,5 Punkte und in den USA um 1,6 Punkte. Nach dem Verkauf der US-Kette Red Roof Inn (für 1,32 Mrd. US-Dollar an Global Special Situations Group und Westbridge Hospitality Fund, L.P.) und des italienischen Catering-Geschäftes (für 135 Millionen Euro an Barclays Private Equity) veräußert Accor auch weiterhin Hotelimmobilien: Von 2005 bis Ende Juni 2007 erlöste Accor mehr als 3,2 Milliarden Euro durch die Veräußerung von 459 Häusern, davon 1,3 Milliarden Euro in den ersten sechs Monaten 2007 (155 Hotels). 1,9 Milliarden Euro (350 Häuser) dürften zusätzlich bis Ende 2008 verbucht werden. Im Zeitraum 2008 und 2009 will der Konzern die operativen Strukturen von weiteren 550 Hotels anpassen. Zudem beschloss die Konzernführung ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro, das den vorhergehenden und bereits abgeschlossenen Programmen folgt (500 Millionen Euro in 2006 und 700 Millionen bis Ende August 2007). Der Geschäftsverlauf in diesem Jahr verläuft zufriedenstellend: Im Juli 2007 stiegen der bereinigte RevPAR (durchschnittlicher Ertrag je Hotelzimmer) der Mittel- und Luxusklasse und der Economy-Hotels in Europa um 8,4 bzw. 7,8 Prozent. Der RevPAR der Economy-Hotels in den USA war rückläufig um -0,4 Prozent. In Frankreich lief das Geschäft besonders erfreulich. In der Mittel- und Luxusklasse erhöhte sich der RevPAR um 15 Prozent und in der Economy-Klasse um 8,6 Prozent.
41% der Deutschen buchen online
29 August 2007Wiesbaden, 29. August 2007
In Deutschland kaufen mittlerweile rund 25 Mio. Menschen im Internet ein. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis, Wiesbaden) haben sich im ersten Quartal 2006 52 Prozent der Internetnutzer online geordert. 41 Prozent haben im Beobachtungszeitraum ihren Urlaub über das Internet gebucht. Der größte Teil der Onlineshopper findet sich in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen. 63 Prozent der Internetnutzer in diesem Alter kaufen Waren über das Netz ein. Doch auch in der Altersgruppe der über 65-Jährigen ist Shopping im Internet bereits weit verbreitet. 32 Prozent bzw. fast jeder Dritte nutzte schon die Möglichkeit des Online-Einkaufs. Betrachtet man die Verteilung nach Geschlechtern, kaufen die männlichen Internetnutzer etwas mehr im Web ein als Frauen. Bei den Männern liegt der Anteil bei 54, bei den Frauen bei 49 Prozent. Generell sind die Deutschen sehr eifrige Online-Shopper. Wie bereits Erhebungen zu Beginn des Jahres zeigten, liegen die deutschen Internetnutzer in punkto Geldausgeben im Internet an der europäischen Spitze.
Rocco Forte The Carles München eröffnet am 4. Oktober
29 August 2007München, 29. August 2007
Innerhalb von eineinhalb Jahren hat Erfolgshotelier Sir Rocco Forte drei Häuser in Deutschland gestartet. Am 4. Oktober wird sein jüngstes Hotel, das 160-Zimmer-Haus The Charles München unweit des Hauptbahnhofes eröffnet.
Der 71,5 Millionen Euro teure Neubau in den Lenbach-Gärten wird von Frankonia Eurobau entwickelt und gehört der Wiener Immofinanz, die u.a. auch das Kempinski Hotel Des Bains St. Moritz besitzt und mit Frankonia in Düsseldorf ein weiteres Hotelareal entwickelt. Zur Rocco Forte Collection in Deutschland gehören auch die Villa Kennedy Frankfurt/Main (eröffnet im März 2006) und das Hotel de Rome Berlin (eröffnet im Oktober 2006). Über deren Geschäftsentwicklung ist bislang nichts bekannt. Das Wiedererstarken des Vier- und Fünf-Sterne-Hotelmarktes Deutschland dürfte den mutigen Schritt von Forte, gleich drei Hotels in kurzer Zeit zu eröffnen, begünstigen. Gerade München gilt als umsatz- und mittlerweile auch ertragsträchtiger Standort für ein High End Luxury Hotel. Allgemein wird erwartet, das The Charles die Durchschnittsrate in der Münchner Fünf-Sterne-Hotellerie anheben wird.
Hospitality Alliance geht in den Pflegemarkt
28 August 2007Bad Arolsen, 28. August 2007
Alexander Fitz hat ein neues Geschäftsfeld gefunden: Zusammen mit Klinikotel will der Chef von Hospitality Alliance (Ramada Hotels) Patientenhotels betreiben. In einer Pressemitteilung heißt es dazu: „Hospitality Alliance will mit den Ramada Hotels, Beherbergungs-, Dienst- und Gastronomieleistungen in speziell dafür ausgestatteten Patientenhotels anbieten.“ Ergänzend dazu bietet die Klinikotel GmbH – neben dem Bau- und Entwicklungs-Management – Finanzierungs-, Planungs- und Bauträgerleistungen für die Errichtung von Patientenhotels an. Klinikotel GmbH entwickelt und betreibt Patientenhotels, deren Gesellschafter die Paracelsus-Kliniken Deutschland, die Firma Allbau und der Dorfner-Gruppe sind.
Starwood: Weltweite Expansion mit Marke Aloft
28 August 2007München, 28. August 2007
Starwood Hotels & Resorts Worldwide plant für die neue Designmarke aloft in den nächsten Jahren über 50 weltweite Neueröffnungen. Dies gibt ArabellaStarwood, München, bekannt. Mit mehr als 20 erwarteten Grundsteinlegungen in 2007 nähert sich aloft seinem Ziel, 500 Hotels bis 2012 zu eröffnen. Mit Sinn für schönes Design und hoher Funktionalität, den loftartigen, lichtduchfluteten Zimmern mit hohen Decken und riesigen Fensterelementen bringt aloft mit Stil und Atmosphäre frischen Wind in das Langzeit-Segment der Hotelindustrie. Die geplanten Neueröffnungen für 2008/2009 sind:
• aloft Chicago O’Hare, USA
• aloft Montreal Airport, Kanada
• aloft Beijing, China
• aloft Sydney Airport, Australien
• aloft Brussels, Belgien
• aloft Las Vegas, Nevada, USA
Die Marke aloft wird künftig auch in Südostasien vertreten sein, wobei das aloft Bangkok, Sukhumvit 2010 den Grundstein für insgesamt drei Häuser in Asien legen wird. Mit 308 Zimmern wird es eine erfrischende Alternative zu bestehenden Übernachtungsangeboten bieten. Zentral an der Sukhumvit Road gelegen, bietet das Hotel als Oase der Erholung ein geräumiges Spa, ein Restaurant, eine Bar, ein Fitnesscenter und einen Indoor-Swimmingpool sowie 180 Quadratmeter Konferenzfläche.
AmEx Trendbarometer 2007: Europas Hotellerie und Gastronomie im Aufwind
27 August 2007Frankfurt/Main, 27. August 2007
Die wirtschaftliche Stimmung in Europas Hotellerie und Gastronomie ist nicht mehr gedrückt, Geiz ist nicht mehr „geil“, die Sorge um ausbleibende Gäste und Insolvenz passé. Angesichts wachsender Gästezahlen und einer höheren Ausgabebereitschaft blickt die überwältigende Mehrheit der Hoteliers und Gastronomen in Deutschland und Europa optimistischer in die Zukunft als noch zwölf Monate zuvor. So das Ergebnis des aktuellen American Express Hospitality Monitor 2007, der die Stimmungen, Trends und Erwartungen internationaler Hotel- und Restaurantmanager der wichtigsten europäischen Tourismusdestinationen abbildet.
Der Wettbewerbsdruck in Hotellerie und Gastronomie hat keineswegs nachgelassen. Beinahe die Hälfte (47 Prozent) aller Hotel- und Restaurantmanager empfindet die direkte Konkurrenz als größte Herausforderung in ihrem Business. 2006 waren dies nur 30 Prozent. Trotz zunehmenden Wettbewerbs ist die Branche aufgrund des stabilen wirtschaftlichen Aufschwungs positiv gestimmt: Allein in Deutschland blicken 76 Prozent aller Hoteliers (2006: 43 Prozent) und 70 Prozent (2006: 37 Prozent) aller Gastronomen optimistisch in die Zukunft. Ganz oben auf der Prioritätenskala europäischer Hotels (82 Prozent) und Restaurants (57 Prozent) steht heute die Neukundengewinnung, gefolgt von dem Ziel, Kosten zu reduzieren (Hotels: 69 Prozent, Restaurants: 54 Prozent).
Klare Profilierung als Chance im Wettbewerb
„Es zeigt sich, dass Hotellerie und Gastronomie auf eine klare Differenzierung und Profilierung innerhalb eines übersättigten und schnelllebigen Marktes setzen“, so Carola Paschola, Vice President bei American Express. „Galt im Jahr zuvor noch die Umsetzung immer neuer Trends und Innovationen als adäquates Mittel, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden, besinnen sich immer mehr Manager auf die Kernkompetenzen ihres Gewerbes. Das heißt: Der Gast soll bekommen, was er will, wann er es will und zu einem dem Service angemessenen Preis“, so Paschola.
Gute Leistung für gutes Geld
Was wie selbstverständlich klingt, ist die Reaktion auf eine gewandelte Wertementalität auf Seiten des Konsumenten. Die Erwartung eines unvergleichlichen Erlebnisses im Hotel (89 Prozent) oder Restaurants (82 Prozent) gehört nach wie vor zu den größten Herausforderungen an das Gastgewerbe. Davor aber steht aus Sicht der befragten Manager der Wunsch nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis (Hotellerie: 93 Prozent, Gastronomie: 90 Prozent) und einwandfreiem Service (Hotellerie: 92 Prozent, Gastronomie: 87 Prozent).
Aber: Was ist guter Service? Was ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Auf den ersten Blick liegen die Einschätzungen der befragten Manager in Hotellerie und Gastronomie weit auseinander: Während Hoteliers großen Wert legen auf zuvorkommenden (77 Prozent) und freundlichen (71 Prozent) Service, sehen sich hier nur 48 bzw. 55 Prozent der Restaurantmanager gefordert. Übereinstimmung besteht jedoch in der Erfüllung individueller Kundenwünsche: Sowohl Hotels (61 Prozent) als auch Restaurants (56 Prozent) sehen hierin eine der größten zukünftigen Herausforderungen für das Gastgewerbe.
Dies gilt auch in punkto Ausstattung. Insbesondere in der Hotellerie hat sich innerhalb der vergangenen 12 bis 18 Monate eine neue Investitionswelle in Bewegung gesetzt: Entsprechend der rasant gewachsenen Ansprüche einer multimedia-affinen Klientel bieten inzwischen mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Hotels in Europa einen WLAN-Zugang in öffentlichen Bereichen wie der Lobby an. In den Gastzimmern wurde nicht nur das Entertainmentangebot, z.B. die Ausstattung mit Flachbildschirmen, Spielekonsolen sowie das Spielfilmprogramm, erweitert (37 Prozent). 43 Prozent der Manager nahmen auch das Herz des Hotels – das Bett – ins Visier und investierten in Matratzen, Bettdecken und Kissen.
Wirtschaftlicher Optimismus manifestiert sich in Preiserhöhungen
Die Erwartung steigender Umsätze ist inzwischen so gefestigt, dass die Branche Preiserhöhungen ins Auge fasst. Die Hälfte der befragten Hotels und Restaurants (49 Prozent) in Europa hat ihre Preise gegenüber dem Vorjahr erhöht. Parallel dazu entscheiden sich immer mehr dazu, ihre Preise künftig regelmäßig anzupassen. Als Preistreiber in Deutschland erwies sich insbesondere die um drei Prozentpunkte gestiegene Mehrwertsteuer: Immerhin jeder fünfte Manager hat seine Preise mit Einführung der Mehrwertsteuer im Januar 2007 erhöht; 55 Prozent reagierten im Laufe der folgenden Monate mit einer vorsichtigen Anpassung.
Mehr über die Studie: Das American Express Trendbarometer 2007 ist die zweite internationale Befragung von Hotel- und Restaurantmanagern. Insgesamt wurden 300 verantwortliche Manager aus dem Hotel- und Restaurantgewerbe in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien zu den Trends und Entwicklungen befragt. In die Studie einbezogen wurden Hotels, deren Jahresumsatz mindestens 1 Million Euro beträgt und Restaurants, die 200.000 Euro und mehr pro Jahr umsetzen. Durchgeführt wurde die jährliche Studie von Loudhouse Research und International Communications Research (ICR) im Auftrag von American Express.
Hoteliers drehen an der Preisschraube
27 August 2007Hamburg, 27. August 2007
Hotellerie und Gastronomie in Europa profitieren zunehmend vom Konjunkturaufschwung. „Geiz ist nicht mehr geil, die Sorge um ausbleibende Gäste und Insolvenz passe“, fasst der Geschäftsreiseanbieter American Express (Amex) die Ergebnisse seines aktuellen „Trendbarometers 2007″ zusammen. Befragt worden waren Top-Manager von Spitzen-Hotels und Restaurants in Deutschland, Frankreich, Großbritannien , Italien und Spanien in den wichtigsten Tourismus-Destinationen.
Im deutschen Markt ist der Stimmungswandel im Jahr nach der Fußball-Weltmeisterschaft besonders deutlich ausgeprägt. Der Untersuchung zufolge blicken 76 Prozent aller Hoteliers und 70 Prozent aller Gastronomen optimistisch in die Zukunft; im Vorjahr waren es lediglich 43 beziehungsweise 37 Prozent gewesen.
Der Hotelverband Deutschland (IHA) hatte den Optimismus bereits in seiner Studie Hotelmarkt Deutschland 2007 mit Zahlen untermauert. Die durchschnittliche Zimmerauslastung und auch die Durchschnittspreise bewegten sich „eindeutig nach oben“, hatte der Bonner Hotelier und IHA-Vorsitzender Fritz Dreesen bereits festgestellt.
Verbandsermittlungen ergaben, dass der durchschnittliche Zimmerertrag nach langjähriger Abwärtsbewegung im letzten Jahr um 10,7 Prozent geklettert war. Die Zahl der Übernachtungen war laut Angaben der Deutschen Zentrale für Tourismus im letzten Jahr um fast zehn Prozent auf knapp 53 Millionen gestiegen.
Dem Amex-Trendbarometer zufolge nutzen die gastlichen Branchen den Aufwind für Preiserhöhungen. Europaweit bestätigte dies die Hälfte der befragten Manager. In Deutschland habe sich die um drei Prozentpunkte gestiegene Mehrwertsteuer als Preistreiber erwiesen: Jeder fünfte Betrieb habe gleich ab Januar mehr Geld eingefordert, 55 Prozent hätten d ann im Laufe des Jahres mit vorsichtigen Anpassungen reagiert.
Der insbesondere in Deutschland anhaltende Hotel-Bauboom – nach IHA-Ermittlungen nimmt die ohnehin hohe Investitionstätigkeit in der Branche im Konjunkturaufwind noch weiter zu – verschärft den Wettbewerbsdruck, zeigte die Amex-Studie: Fast die Hälfte der Befragten empfinde die direkte Konkurrenz als größte Herausforderung. Im Jahr zuvor hatten lediglich 30 Prozent die Konkurrenz so stark empfunden.
So beobachtet das Trendbarometer eine neue Investitionswelle insbesondere in der Hotellerie. Mehr als jedes zweite Haus biete heute den drahtlosen W-Lan-Internet-Zugang zumindest in öffentlichen Bereichen an. Erheblich investiert werde auch in Flachbildschirme und Spielekonsolen in den Zimmern und – nicht zuletzt – in bessere Betten.
Gelesen im „Handelsblatt“
Hotelinvestments in Europa: Privatiers mit 2,8 Milliarden Euro stärkste Anlegergruppe
24 August 2007Frankfurt/Main, 24. August 2007
Nach dem Rekordjahr 2006 mit einem Hotelinvestmentvolumen von 21,6 Mrd. Euro bleibt der europäische Hotelinvestmentmarkt auch im ersten Halbjahr 2007 auf hohem Niveau. Mit 9,0 Mrd. Euro liegt das Transaktionsvolumen allerdings drei Prozent unter dem Ergebnis des Vergleichszeitraumes von 2006. Dies geht aus dem Report „Hotel Investment Highlights“ von Jones Lang LaSalle Hotels hervor.
Portfoliotransaktionen gestiegen
Rund 72 Prozent des gesamten europäischen Hotelinvestmentvolumens gingen auf das Konto von Portfoliotransaktionen. Das Volumen von 6,5 Mrd. Euro liegt sieben Prozent über dem im ersten Halbjahr 2006 verzeichneten Portfolio-Investmentvolumen. Der durchschnittliche Preis pro Zimmer im Bereich der Portfoliotransaktionen zeigte mit 156.000 Euro ein Plus von rund drei Prozent. Bei Einzeltransaktionen blieb der Preis mit rund 261.000 Euro pro Zimmer stabil. „Insgesamt haben die in den letzten zwei Jahren gestiegenen Preise dazu geführt, dass nun vermehrt Sekundärstandorte in den Schlüsselmärkten oder bisher weniger etablierte Hotelmärkte in den Fokus der Investoren rücken“, so Christoph Härle, bei Jones Lang LaSalle Hotels Managing Director für West- und Zentraleuropa.
Wie in den Vorjahren war Großbritannien auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres mit einem Anteil von 53 Prozent (3,5 Mrd. Euro) am gesamten Portfolio-Transaktionsvolumen Spitzenreiter. Bedeutende Transaktionen waren hier:
- der Verkauf von 30 Accor Hotels an den REIT Land Securities für 711 Mio. Euro.
- der Verkauf des MacDonald Hotelportfolios für 604 Mio. Euro an die Moorfield Group.
Deutschland (900 Mio. Euro) und Frankreich (336 Mio. Euro) folgen mit deutlichem Abstand.
Der im letzten Jahr erstmals registrierte Trend zu länderübergreifenden Portfolios hielt im ersten Halbjahr 2007 an. Die europaweiten Portfolioverkäufe machten insgesamt 36 Prozent des gesamten Portfolio-Investmentvolumens aus. Ein Beispiel hierfür ist der Verkauf des Scandic Portfolios mit 132 Hotels in Skandinavien. Hilton veräußerte dieses Portfolio für 833 Mio. Euro an das schwedische Private Equity Unternehmen EQT Partners AB.
In Kontinentaleuropa Einzeltransaktionsvolumen im Fokus
Bei den Einzeltransaktionen zeigten sich bei relativ geringer Differenz im Transaktionsvolumen (2,6 Mrd. Euro im 1. Hj. 06 bzw. 2,5 Mrd. Euro im 1. Hj. 07) doch maßgebliche Unterschiede. Während in den ersten sechs Monaten 2006 noch über die Hälfte des Einzeltransaktionsvolumens in Großbritannien durchgeführt wurden, lag das Volumen dieser Deals in Großbritannien im ersten Halbjahr 2007 bei nur 509 Mio. Euro. Das sind immerhin 63 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Irland registrierte einen starken Anstieg der Investitionsaktivitäten und ist mit einem Einzeltransaktionsvolumen von 393 Mio. Euro der zweitstärkste Markt nach Großbritannien.
Mit einem Investmentvolumen von 2,0 Mrd. Euro, entsprechend einem Plus von 57 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wurde zum ersten Mal ein Großteil der Einzeltransaktionen in Kontinentaleuropa verzeichnet. Italien (380 Mio. Euro), Deutschland (360 Mio. Euro) und Frankreich (240 Mio. Euro) waren dabei die dynamischsten Märkte. Fast die Hälfte des Einzeltransaktionsvolumens wurde hier gehandelt. Top Deals über 100 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2007 waren unter anderem:
>> Verkauf des Fünf-Sterne Hotels Crowne Plaza London – The City an die italienische Investmentgesellschaft Gruppo Statuto. Verkäufer war eine Investorengruppe bestehend aus der InterContinental Hotels Group und privaten Investoren aus dem Nahen Osten.
>> der irische Privatinvestor Bernard McNamara hat das 4-Sterne Burlington Hotel in Dublin für 288 Mio. Euro erworben.
>> das 5-Sterne Forte Village Resort auf Sardinien wurde von Fimit, einem italienischen institutionellen Investor, gekauft. Verkäufer war die US-amerikanische Investmentgesellschaft Lehman Brothers, sie hat rund 312 Mio. Euro bei dem Verkauf erhalten.
Managementverträge dominierend
Im ersten Halbjahr 2007 waren Akquisitionen von Hotelimmobilien mit Managementvertrag dominierend, entsprechend rund 36 Prozent des gesamten Hotelinvestmentvolumens. Etwa 24 Prozent des Volumens gingen auf das Konto von pachtgeführten Hotels, während betreiberfreie Hotels ca. 19 Prozent des europäischen Hotelinvestmentvolumens im ersten Halbjahr 2007 ausmachten. Die restlichen 21 Prozent waren Corporate Transaktionen, wie z.B. der Kauf der Hotelkette Jurys Inn mit einem Portfolio von 20 Hotels in Großbritannien und Irland durch den irischen Investor Quinlan Private.
Private Investoren auf dem Vormarsch
Während Investitionsaktivitäten in den vergangenen drei Jahren stark von Private Equity Unternehmen dominiert wurden (zwischen 28 Prozent und 48 Prozent), kamen im ersten Halbjahr 2007 private Investoren mit insgesamt 31 Prozent des Hotelinvestmentvolumens (mehr als eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr) auf das höchste Volumen einer Investorengruppe (von 651 Mio. Euro auf 2,8 Mrd. Euro). „Durch die Investitionsstrategie der Privatinvestoren, die von der anderer Investoren abweicht (sie investieren eher langfristig sowie gerne in „Trophy Assets“) – lassen sie sich von steigenden Zinssätzen und dem Druck auf Anfangsrenditen weitaus weniger beeindrucken als Private Equity Unternehmen oder institutionelle Investoren“, so Christoph Härle. Und weiter: „Private Equity Gesellschaften bleiben mit 23 Prozent gleichwohl die zweitstärkste Investorengruppe. Über den Kauf hinaus investieren sie aber mittlerweile verstärkt in die Betreibergesellschaften der Hotels, da hierdurch höhere Eigenkapitalrenditen erzielbar sind“, so Härle.
Der Anteil der institutionellen Anleger erhöhte sich von 5 Prozent zur Jahresmitte 2006 auf 17 Prozent des laufenden Jahres. Damit ist ihr Investmentvolumen von mehr als 450 Mio. Euro auf 1,5 Mrd. Euro angewachsen.
Auf Verkäuferseite dominierten mit 51 Prozent des Transaktionsvolumens wie in den Vorjahren börsennotierte und private Hotelgesellschaften. Private Equity Unternehmen folgten mit einem Anteil von 29 Prozent, eine Verachtfachung ihres Verkaufsvolumens gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Dieser rasante Zuwachs bestätigt die kurz- bis mittelfristige Investitionsstrategie. Immobilien, die in den vergangenen Jahren gekauft wurden, werden jetzt wieder an den Markt gebracht“.
Aussichten für den europäischen Hotelinvestmentmarkt
Nicht zuletzt auch aufgrund der sich fortsetzenden Performance-verbesserung in den europäischen Hotelmärkten bleibt das Engagement in den Hotelinvestmentmarkt auf sehr hohem Niveau. „Die aktuelle Krise der amerikanischen Hypothekenbanken, die letztlich nicht überraschend gekommen ist, hat bislang keine größeren Auswirkungen auf den Hotelinvestmentmarkt Europa gehabt. Was wir aber sehen, sind erste Anzeichen zu mehr Vorsicht. Das führt sowohl auf Investoren-, als auch auf Bankenseite zu Verzögerungen bei Transaktionen“, so Härle. Und weiter: „Die Erhöhung der Leitzinsen in Großbritannien und der Eurozone sowie der dadurch entstehende Renditedruck wird dem Großteil der Käuferprofile der letzten Jahre nicht mehr gerecht. Denn diese Investoren können nur durch einen hohen Fremdkapitalanteil ihre geforderte Eigenkapitalrendite erzielen“.
Da die Renditeerwartungen in den Schlüsselmärkten der letzten Jahre gesunken sind und sich Investoren durch die zunehmende Erfahrung mit den Intra-europäischen Aktivitäten nach und nach wohler fühlen, wird sich auch der Trend zu Investments in aufstrebenden Märkten, wie Russland und einigen osteuropäischen Ländern voraussichtlich verstärken. „Insgesamt wird das Transaktionsvolumen in 2007 die 20 Mrd. Euro-Marke wohl nicht erreichen“, so Härle abschließend.
Alpen-TV startet im September
24 August 2007Wien, 24. August 2007
Am 1. September 2007 startet Alpen.TV als erstes touristisches Internetfernsehen für den Alpenraum. Alpen.TV bietet ein klassisches Fernsehprogramm ausschließlich über Internet – mit Sendeplan und Werbemöglichkeiten. Touristische Anbieter können sich mit Videos präsentieren. Geschäftsführer Franz Roitner von Roitner.net, Wien: „Videoportale wie youtube.com oder myvideo.de erfreuen sich ständig steigender Beliebtheit. Wir müssen daher den Ansprüchen der Internet-User auch im Tourismus Rechnung tragen und über das schlichte Foto auf der Homepage hinausgehen.“ Wesentlicher strategischer Ansatz von Alpen.TV sind die Interaktionsmöglichkeiten. Man kann bei laufendem Kurzfilm das Hotel kontaktieren und gegebenenfalls buchen, den Newsletter einer Region abonnieren oder sich zu Gewinnspielen anmelden. Auch nicht touristische Unternehmen sollen sich künftig auf www.Alpen.TV präsentieren und in Werbespots ihre Dienstleistungen vorstellen. Franz Roitner hat bereits Portalerfahrung. Seit 2004 betreibt sein Unternehmen Roitner.net das Reiseportal www.kurz-mal-weg.at.
Deutsche Urlauber mögens privat
24 August 2007München/Bonn, 24. August 2007
Rund jede fünfte Übernachtung in Deutschland findet in Privatquartieren statt. Die Reisenden schlafen in Ferienwohnungen, Ferienhäusern oder Privatzimmern. Nach Schätzung von dwif Consulting, München, gibt es jährlich rund 90 Millionen Übernachtungen in solchen Privatquartieren mit weniger als neun Betten. Das Statistische Bundesamt zählt bundesweit zudem mehr als 350 Millionen Übernachtungen in gewerblichen Unterkünften ab neun Betten einschließlich Touristik-Camping. „Im Deutschlandtourismus spielt der private Beherbergungsmarkt eine große Rolle“, sagte Tilo Braune, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV, Bonn). Bei Urlaubsreisen bevorzugen die Reisenden Ferienwohnungen und -häuser. Dabei ist immer Qualität gefragt. „Der reiseerfahrene Gast hat hohe Ansprüche. Er weiß, was er will und zieht Vergleiche“, erklärte Braune. Das Qualitätsbewusstsein der Gäste spiegelt sich im Erfolg der DTV-Klassifizierung wider: Mehr als 50.000 Privatunterkünfte in ganz Deutschland schmücken sich mittlerweile mit den Sternen des Deutschen Tourismusverbandes.
Weiterer Bedeutungsverlust für F&B-Messe Anuga Köln
23 August 2007Köln, 23. August 2007
Die internationale Lebensmittelmesse Anuga Köln (13. bis 17. Oktober) verliert große Brauereien als Aussteller. Zeitungsberichten zufolge haben Branchengrößen wie Krombacher, Bitburger, Veltins und Radeberger ihre Teilnahme abgesagt, weil die Messe u.a. bei der Gastronomie einen erheblichen Bedeutungsverlust erfährt. Der Messeaufwand oft in sechsstelliger Höhe sei nicht mehr gerechtfertigt, wenn man die Entscheider nicht erreiche, heißt es bei einer Großbrauerei. Als wichtigste Messe für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) – der sog,. Außer-Haus-Markt – ist die Internorga Hamburg stark gefragt. Nach Angaben des Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel ist die Internorga (7. bis 12. März 2008) bei rund der Hälfte der Hoteliers und Gastronomen die bevorzugte Fachmesse für Produktinformationen und Branchenaustausch. Allerdings überschneidet sich der Termin der Internorga Hamburg auch 2008 wieder mit dem der Tourismusmesse – und damit für die Hotellerie und deren Technikzulieferer wichtigen – ITB Berlin, die vom 5. bis 9. März stattfindet. Parallel zur Internorga findet im Hotel Hafen Hamburg die exklusive Convenienceschau Gastro Vision (7. bis 11. März) statt.
Expedia-Trendwatch: Erfolgreicher Reisesommer 2007
23 August 2007München, 22. August 2007
Der Reisesommer 2007 wird von den großen Anbietern weltweit als gute Saison beschrieben. Das gilt vor allem auch für den US-amerikanischen Markt, berichtet expedia.com (D-Hauptsitz in München) in seinem neuesten Travel Trendwatch. Trotz der Terrorangst haben 68 Prozent der Amerikaner ihre Urlaubspläne ohne Einschränkungen in die Realität umgesetzt. Insgesamt sind während der drei Sommermonate Juni, Juli und August 209 Mio. Passagiere geflogen – das sind um zwei Mio. mehr als im Vorjahr. Trotz der hohen Raten in den Hotels ist die Buchungslage extrem gut.
Billiger geworden sind die Flüge. Allerdings warnt der Trendwatch vor allzu großer Vorfreude auf die kommende Hochsaison: Geringere Kapazitäten bedeuten weniger Discounts. Auf den internationalen Routen bedeutet dies aber auch bessere Konditionen in der Nebensaison. Der Großteil der US-Bürger bleibt am liebsten im eigenen Land. Hier rangieren Las Vegas, Orlando und New York an den Top-Plätzen. Trotz des schwachen Dollars sind drei Übersee-Destinationen bei US-Reisenden besonders beliebt: Großbritannien, Costa Rica und Irland. Generell sei allerdings ein deutlicher Trend für Länder wie etwa Mexiko (führt in der Beliebtheitsstatistik im Sommer 2007), Kanada (Rang zwei in der Beliebtheitsstatistik) und Puerto Rico (hinter Großbritannien am vierten Platz) bemerkbar. US-Bürger reisen auch vermehrt in die Dominikanische Republik (fünfter Rang), auf die Bahamas (sechster Rang) und nach Jamaika (siebenter Rang).
Die US-Amerikaner wissen offensichtlich, was der Rest der Welt von ihnen hält: 64 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Image im Ausland negativer sei als noch vor fünf Jahren. Knapp ein Drittel der US-Bürger fühlt sich in Großbritannien noch am meisten willkommen. Als Amerika-freundlich gelten auch Italien, Irland und Deutschland. Europäische Hoteliers geben den US-Amerikanern in einer anderen Befragung allerdings eine sehr gute Note. Hinter den Japanern sind es die „Yankees“, die als höflichste Gäste gelten. Zu den unhöflichsten gehören die Russen, gefolgt von den Israelis und den Franzosen. Was die Großzügigkeit beim Trinkgeld angeht, sind die Amerikaner Nummer eins, auf den weiteren Plätzen kommen die Russen und Japaner. Als besonders geizig gelten die Deutschen (an erster Stelle), Franzosen und Israelis. Dafür schneiden die Amerikaner beim Geschmack ihrer Kleider sehr schlecht ab. Sie sind mit Abstand die am schlechtesten gekleideten Gäste. Am anderen Ende dieser Tabelle rangieren die Italiener. Sie sind die mit Abstand am besten Gekleideten.
Trotz der hohen Übernachtungspreise sind die Häuser voll. Im Durchschnitt stiegen die Kosten für eine Übernachtung seit Ende 2004 um 19,2 Prozent und werden nach Angaben von Smith Travel Research um weitere sechs Prozent bis Jahresende steigen. Die teuersten Unterkünfte sind in New York. Dort kostete ein Zimmer im Mai 2007 im Durchschnitt 300 Dollar pro Nacht und lag damit um 13 Prozent höher als im Jahr zuvor. Um bei der Auswahl der Hotels bessere Entscheidungen zu treffen, nutzen immer mehr Reisende Plattformen wie etwa expedia.com, auf denen andere Touristen Unterkünfte bewerten. Zu den fünf weltbesten Hotels bei expedia wurden das Cozumel Palace All Inclusive (Mexiko), das Ponte Vedra Inn & Club (Florida), das Langham Place Hoel Mongkok (Hongkong), das Ritz-Carlton Key Biscyane (Florida) und Las Brisas Acapulco (Mexiko) gewählt.
Quelle: Pressetext
BookaTable & Livebookings: 10.000 Restaurants online reservierbar
23 August 2007Hamburg/London, 22. August 2007
Gemeinsam sind sie stärker: Bookatable.de und livebookings.co.uk schließen sich zusammen und bieten europaweit rund 10.000 Restaurants zur Onlinereservierung an. „Von der Partnerschaft mit Livebookings versprechen wir uns ein schnelleres Wachstum in ganz Europa und in einem nächsten Schritt auch in Übersee. BookaTable und Livebookings haben dieselbe strategische Ausrichtung. Über das gemeinsame Online-Restaurant-Reservierungsnetzwerk können die Mitglied-Restaurants mehrere Millionen aktive Online-User bzw. Gäste erreichen“ sagt Nikolaus Peters, Geschäftsführer von BookaTable Booking Systems GmbH & Co.KG, Hamburg. Beide Systeme werden technisch so integriert, dass den Usern auf allen Buchungsportalen, die weltweit an bookatable.de bzw. livebookings.co.uk angeschlossen sind, in ihrer gewohnten Buchungsumgebung die komplette Auswahl aller Restaurants zur Verfügung steht. Insgesamt werden bislang in den Ländern Großbritannien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, Italien, Frankreich, Spanien, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Russland in der Tschechien Republik und im Benelux-Raum online buchbare Restaurants angeboten.
Tophotelprojects.com: Die 8 größten Hotelprojekte in der Volksrepublik China
21 August 2007Hamburg, 21. August 2007
Am 08.08.2008 um 08.08h pm (20:08h) werden in Peking die Olympischen Sommerspiele eröffnet. Zu dem touristisch für China sehr bedeutsamen Ereignis werden in der Volksrepublik zahlreiche neue Hotels gebaut – 109 Projekte mit 80 bis 3.500 Zimmern zählt die Online-Datenbank tophotelprojects.com, eine Dienstleistung der CHD Expert Group. Das aktuell größte (Olympia-)Hotelprojekt in Peking ist das Marriott Hotel mit 615 Zimmern (Eröffnung: 08. Februar 2008). Im Spielerparadies Macao wird derzeit das größte Hotelprojekt im Reich der Mitte mit fast 4.000 Zimmern hochgezogen, welches unter der Flagge von Sheraton laufen soll.
Die TOP8 der derzeit größten Hotelprojekte in China:
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1. Sheraton Macao Hotel, Macao (Foto)
3.985 Zimmer
Betreiber: Starwood Hotels & Resorts
geplante Eröffnung: 01. Dezember 2008
Besonderheiten: 3.728 Zimmer und 257 Suiten, 2 Health Clubs, 2 Swimmingpools, großer SPA, 5 Restaurants; Gemeinsame Entwicklung mit Las Vegas Sands Corp. Zum „Las Vegas of Asia“
2. Dong Fang Zhi Men, Suzhou bei Shanghai
3.500 Zimmer
Betreiber: N.N.
geplante Eröffnung: 01. Dezember 2007
Besonderheiten: über 440 Millionen Euro; größtes Hotel im Kernland von China und mit großer Bedeutung für die Weltausstellung 2010 in Shanghai
3. Platinum Coast SPA Holiday Inn Hainan
2.300 Zimmer
Betreiber: HNA Hotels & Resorts
geplante Eröffnung: 01. Oktober 2007
Besonderheiten: Größtes Hotel auf der Urlaubsinsel Hainan
4. The Venetian Macao
1.500 Zimmer
geplante Eröffnung: 01. Oktober 2007
5. Fairmont & Raffles Macao
1.200 Zimmer
geplante Eröffnung: 15. Januar 2010
6. Hongkong International Airport Marriott Hotel
1.000 Zimmer
geplante Eröffnung: 15. August 2008
7. Traders Hotel Macao
1.000 Zimmer
geplante Eröffnung: 01. Januar 2008
8. Macao Studio City Marriott Hotel
968 Zimmer
geplante Eröffnung: 01. Januar 2009
Stand: August 2007 / Quelle: tophotelprojects.com / CHD Expert Group
Hotel-Bauboom für Olympia 2008
Bis zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele am 08. August 2008 werden 109 Hotelprojekte mit 80 bis 2.300 Zimmern fertig gestellt, davon 17 Großprojekte in der Region Peking. Die drei größten Hotels in und um die chinesische Hauptstadt, die zu Olympia 2008 eröffnet werden, sind:
1. Bejing Marriott Hotel City
615 Zimmer
geplante Eröffnung: 08. Februar 2008
2. JW Marriott Hotel Beijing
588 Zimmer
geplante Eröffnung: 01. November 2007
3. Renaissance Beijing Fuli
540 Zimmer
geplante Eröffnung: 15. März 2008
Stand: August 2007 / Quelle: tophotelprojects.com / CHD Expert Group
Verfasst von Carsten Hennig
Verfasst von Carsten Hennig
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