Hygiene im Hotel: Deutsche Mittelklassehäuser sind besser als ihr Ruf

26 September 2007

Bönnigheim, 26. September 2007
Mit Aufmachern wie „Pilzsaison im Hochsommer“ (RTL Extra am 18.8.07) oder „Schwere Mängel in deutschen Mittelklassehäusern“ (DasErste, Plusminus am 10.7.07) überschrieben deutsche Fernsehsender auch in diesem Jahr wieder pünktlich zur Ferienzeit ihre Hoteltests. In zum Teil reißerischem Stil wurden u. a. die Hygienebedingungen in Hotelzimmern kritisiert und vor Gesundheitsgefahren zum Beispiel durch Dermatophyten (Hautpilze) gewarnt. Im Fokus der Betrachtung befand sich dabei einmal mehr die textile Einrichtung wie Bettwäsche und Teppichböden. Fachleute wie Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an den Vivantes-Kliniken in Berlin, bezweifeln jedoch die Aussagekraft solch sporadischer Untersuchungen: „Um wissenschaftlich fundierte Aussagen zur Hygiene treffen zu können, muss sowohl die Probennahme sowie deren qualitative und quantitative Beurteilung strengen Anforderungen gerecht werden.“

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Vor diesem Hintergrund hat die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. den international renommierten Hohensteiner Instituten in Bönnigheim den Auftrag erteilt, die Oberflächenkontamination in 14 Mittelklasse- Hotels mit zwei bis vier Sternen in Deutschland mikrobiologisch zu untersuchen – und dies auf wissenschaftlich fundierte Art und Weise (siehe Untersuchungsmethoden und kriterien). Die Probennahme in weiteren Hotels soll in den kommenden Monaten fortgeführt werden, um die Ergebnisse zu validieren.
Der Leiter der Untersuchung, Mikrobiologe Dr. Helmut Mucha, erkennt in einer orientierenden Bewertung der ersten Ergebnisse keine konkreten gesundheitlichen Gefahren: „Bei den nachgewiesenen Mikroorganismen handelt es sich überwiegend um unbedenkliche Umwelt- bzw. Hautkeime, deren Virulenz als gering eingestuft werden kann. Gesundheitliche Bedenken muss man allenfalls haben, wenn sie in großer Zahl über den Mund aufgenommen werden oder direkt in die Blutbahn bzw. direkt in die Epidermis der Haut gelangen. Genau das ist aber beim zumeist kurzzeitigen Aufenthalt im Hotel überaus unwahrscheinlich.“
Von einer ernsthaften gesundheitlichen Gefährdung kann damit keine Rede sein – Verbesserungspotential sieht der Mikrobiologe aber dennoch: „Die Erreger von Fußpilz (Trichophyton spec.) konnten immerhin in den Proben von sechs Hotels nachgewiesen werden und das insbesondere auf dem Boden um das Bett und vor dem Waschbecken sowie in der Duschwanne innen. Deswegen empfiehlt es sich, soweit möglich beim Aufenthalt im Hotel Hausoder Badeschuhe zu tragen.“
In zwei Hotels wurden Hefen (Candida spec.) auf dem Boden vor dem Waschbecken bzw. dem Boden neben dem Bett gefunden. Auch dies kein gesundheitlich bedenklicher Befund, da eine Infektion, die z. B. eine Vaginalmykose verursachen könnte, aufgrund des Fundortes ausgeschlossen werden kann. Appetitlich ist das Untersuchungsergebnis aus Sicht der Hotelgäste aber sicherlich auch in diesem Punkt nicht.
Für einen gesunden Menschen stellen auch Hautkeime und Eitererreger (koagulasenegative Staphylokokken, Mikrokokken, Pseudomonas spec.) kein gesundheitliches Risiko dar. Von diesen fand sich in jedem der untersuchten Hotels zumindest eine Probe, die mit mehr als 400 KBE/dm2 (kolonienbildende Einheiten pro 100 cm2) belastet waren. Hauptsächlich betroffen waren auch hier der Boden neben dem Bett und vor dem Waschbecken sowie die Duschwanne innen. Bei Wunden an den Füssen könnten sich insbesondere bei Personen mit geschwächtem Immunsystem hieraus Probleme geben. Durch das Tragen von Haus- bzw. Badeschuhen lassen sich aber auch diese vermeiden.
Beim Nachweis von Hautkeimen und Eitererregern auf den Bettlaken zeigte sich eine große Bandbreite. In drei Hotels konnten diese praktisch nicht nachgewiesen werden (4 bzw. 8 KBE/dm2), in sechs Hotels lag der Wert in verschiedenen Kombinationen bei 68-288 KBE/dm2 und bei fünf Hotels wurde die technisch nachweisbare Höchstgrenze von 400 KBE/dm2 erreicht. Für Dr. Mucha sind die absoluten Zahlen aber auch hier nur bedingt aussagekräftig: „Es gibt keine verbindliche Richtlinie dafür, welche Keimbelastung für Bereiche in einem öffentlichen Bereich wie einem Hotel bedenklich sein könnte. Tatsache ist, dass wir bei vergleichbaren Untersuchungen in Privathaushalten in der Vergangenheit ähnliche Werte ermittelt haben. Da wir keine obligat pathogenen Bakterienspezies gefunden haben, sind die Ergebnisse meines Erachtes nach insgesamt nicht Besorgnis erregend.“
Gleichwohl sieht er in Sachen Hygiene im Hotelzimmer Handlungsbedarf. So betont er in seinem Abschlussbericht, dass die erhöhten Bakterienwerte auf der frisch aufgezogenen Bettwäsche nicht ursächlich als Hinweis auf deren mangelhafte Aufbereitung anzusehen ist: “ In der Regel ist die Hygienequalität nach der Wäsche bei der Anlieferung durch die gewerbliche Wäscherei einwandfrei. Kontaminationen durch die Hände des Hauspersonals sind aber leider in zahlreichen Hotels aufgrund eines fehlenden Hygienemanagements an der Tagesordnung.“
Die Aufbereitung der Hotelwäsche in gewerblichen Wäschereien ist dagegen insbesondere in Betrieben, die das RAL-Gütezeichen 992 für sachgemäße Wäschepflege (www.waeschereien.de) führen dürfen, hohen hygienischen Anforderungen unterworfen. Im Rahmen dieses Qualitätssicherungssystems sind strenge Grenzwerte für die Keimbelastung auf der auszuliefernder Wäsche definiert und diese werden regelmäßig überwacht. Die Lagerung und Handhabung innerhalb des Hotels unterliegt dagegen bisher allenfalls internen Vorgaben der Hotelbetreiber.
Als Reaktion auf die Untersuchungsergebnisse arbeitet die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. zusammen mit den Spezialisten der Hohensteiner Institute und Dr. Zastrow als einem der führenden Hygieniker im Lande an einem Hygieneplan für Hotels. In Verbindung damit soll über die rund 350 in der Gütegemeinschaft organisierten Wäschereien ein Gütesiegel für Textilhygiene im Hotel verliehen werden. Der Gast eines Hotels hätte damit erstmals die Möglichkeit, den Aspekt Hygiene in seine Entscheidung für ein Hotel einfließen zu lassen. Dr. Zastrow betont den praxisnahen Ansatz des Hygienekonzeptes: „Bereits durch geringfügige Veränderung der Abläufe lassen sich im Bereich der Hygiene im Hotelzimmer signifikante Verbesserungen erreichen. Wir denken an ein mehrstufiges Modell, bei dem das Hotel selbst entscheiden kann, welche Bereiche wie Boden oder glatte Oberflächen aufbauend auf die Textilhygiene ggf. eingebunden werden sollen.“

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hotel.de kooperiert mit Varta-Führer

26 September 2007

Nürnberg, 26. September 2007
hotel.de – der kostenlose Online-Hotel-Reservierungsservice, kooperiert ab sofort mit dem Varta-Führer – dem unabhängigen Online-Hotel- und Restaurantführer. Dabei werden Hotels aus dem Varta-Führer-Online-Hotelverzeichnis und der hotel.de-Datenbank abgeglichen und übereinstimmende Häuser mit dem Online-Buchungslink zu hotel.de ausgestattet.
Somit können Varta-Guide-User nun auf die preiswerten hotel.de-Raten zugreifen und dabei 30% Hotelkosten einsparen. Es werden dem Kunden alle verfügbaren Raten (wie zum Beispiel Frühbucher- und Aktions-Sonderraten) angezeigt, so dass er den passenden Zimmerpreis nach dem Best-Buy-Prinzip wählen kann. Buchungen werden schließlich zeitgleich, sicher und direkt an den jeweiligen Hotelcomputer übergeben.
„Wir freuen uns, mit hotel.de einen starken Partner dazu gewonnen zu haben. Mit der Integration des hotel.de-Angebotes erhöhen wir die Bindung unserer Kunden an unsere Website. Zudem partizipieren wir nun noch stärker an der Online-Buchungs-Dynamik“, so Jürgen Reimsbach, Leiter Marketing & Sales bei Varta-Guide.
„hotel.de erschließt sich mit dieser Zusammenarbeit eine weitere Kundengruppe mit hoher Online-Buchungsaffinität und beträchtlichem Buchungspotential“, erklärt Dr. Heinz Raufer, Vorstandsvorsitzender von hotel.de.
Die buchbaren Hotels des Online-Hotelreservierungsservices sind mit einem Best- Price-Logo gekennzeichnet. Varta-Guide-Besucher finden diese nach Eingabe der gewünschten Destination und des Datums unter der Kategorie „Hotels“.
Der Varta-Führer gehört zu den wenigen unabhängigen Hotel- und Restaurantführern im Land. 1957 hatte die Buchausgabe Premiere und bis heute zählt der Varta-Führer zu den Marktführern in Deutschland. Er erscheint jedes Jahr im Oktober beim Verlag MairDumont. Die Hotels und Restaurants des Varta-Führers sind auch im Internet erreichbar. Über die täglich aktualisierte Website www.varta-guide.de können direkt Hotelverfügbarkeiten abgefragt und Übernachtungen gebucht werden. Restaurants können angefragt und sogar Tische online reserviert werden. Der Varta-Führer beschäftigt sich nicht ausschließlich mit der Spitzengastronomie und -Hotellerie. Er dient allen, die gerne reisen und Wert auf gutes Schlafen und Essen legen als nützliches Nachschlagewerk.

Klicken Sie hier zum Varta Guide


Bis zu 25% IHA-Rabatt für „RateTiger“

26 September 2007

Bonn/Berlin, 26. September 2007
Kein Vertriebsweg der Hotellerie entwickelt sich so dynamisch wie der der Online-Buchungen. Ohne professionelles Online-Vertriebsmanagement wird schon in naher Zukunft kein Hotel mehr erfolgreich im Wettbewerb bestehen können. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat daher sein Service-Portfolio erweitert und einen Rahmenvertrag mit dem Unternehmen eRevMax für dessen Hauptproduktreihe „RateTiger“ geschlossen. eRevMax wurde im Jahr 2001 gegründet und ist heute in 60 Ländern und 415 Städten vertreten. „RateTiger“ ist der Vorreiter für Anwendungsprogramme zur Umsatzmaximierung im Online-Distributionsmanagement.
Für viele Hoteliers ist es heute eine schier unlösbare Aufgabe, den Überblick über den sich ständig verändernden Markt der Online-Distributionssysteme nicht zu verlieren und gleichzeitig eigene Vertriebsstrategien zu entwickeln. Denn nur, wer den für sein Hotel relevanten Markt kennt und aufgrund dieser Marktkenntnisse sowohl seine Verkaufsraten festlegt wie auch regelmäßig pflegt, kann seine Vertriebsstrategie erfolgreich umsetzen. Bei der Umsetzung können die Produkte von „RateTiger“ helfen. Ob Ratenparitätskontrolle, Ratenvergleich oder Verkaufsratenpflege – „RateTiger“ hat die Lösung dafür.
Die Produkte „RateTiger Shopper Pro“ und „RateTiger Shopper Lite“ ermöglichen Hoteliers das Benchmarking der eigenen Zimmerpreise mit den Raten der Konkurrenz an beliebigen Tagen oder Zeiträumen in der Zukunft. Somit erhält der Hotelier schnell eine Übersicht darüber, wie sich der Markt und die Konkurrenz im Markt verhalten. Die Berichte können sowohl online in Echtzeit oder aber als wöchentlicher Bericht abgerufen werden.
Die Produkte „RateTiger Allocator Pro“ und „Lite“ erlauben die zentrale Pflege der wichtigsten Internetportale über eine einzige Schnittstelle. Es entfällt das schier unlösbare Unterfangen, auf allen relevanten Hotelportalen alle Raten und Verfügbarkeiten aktuell zu halten. Durch das geschickte Hinterlegen von Ratenberechnungsmodellen, Aufschlägen, Abschlägen oder Mindest- und Höchstpreisen lassen sich Aktualisierungen der wichtigsten Vertriebskanäle innerhalb von Minuten zuverlässig erledigen.
Last but not least ermöglicht der „RateTiger Channelmanager“ – ein Kombiprodukt aus „RateTiger Shopper“ und „RateTiger Allocator“ – den Hotels, zusätzlich Buchungsinformationen der einzelnen Vertriebskanäle zentral abzuholen und mit Hilfe zahlreicher Statistiken auszuwerten. Verschiedene Warnmeldungen, welche individuell eingerichtet werden können, helfen bei der Überwachung von Verfügbarkeiten in Vertriebskanälen. IHA-Mitglieder erhalten bis zu 25 Prozent Rabatt auf die Jahresgebühren von „RateTiger“.

Weitere IHA-Informationen zu „RateTiger“


Auslandsgäste: +2% im ersten Halbjahr

26 September 2007

Wiesbaden, 26. September 2007
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) zum Welttourismustag am 27. September mitteilt, stieg in Deutschland im ersten Halbjahr 2007 die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen um knapp zwei Prozent auf 23,8 Millionen. Mit 3,4 Millionen entfielen dabei die meisten Übernachtungen – wie schon in den Jahren zuvor – auf Gäste aus den Niederlanden. Dies ist ein Anteil von 14,5 Prozent an allen Übernachtungen ausländischer Gäste. An zweiter Stelle lagen die Vereinigten Staaten mit 2,2 Millionen Übernachtungen (9,3% aller Übernachtungen ausländischer Gäste), gefolgt von den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (1,9 Millionen/8,2%), der Schweiz (1,6 Millionen/6,6%), Italien (1,3 Millionen/5,5%) und Österreich (1,1 Millionen/4,6%). Insgesamt entfielen in Deutschland im ersten Halbjahr 2007 14,9% aller Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland. Diese spielten jedoch in den einzelnen Bundesländern eine sehr unterschiedliche Rolle: So wurden im ersten Halbjahr 2007 in Berlin 37,5 Prozent aller Übernachtungen von ausländischen Gästen gebucht, in Mecklenburg-Vorpommern lag dieser Anteil dagegen lediglich bei 2,8 Prozent. Die meisten ausländischen Gäste entschieden sich für eine Unterkunft in der Hotellerie: 83,8 Prozent übernachteten in Hotels, Hotels garnis, Gasthöfen oder Pensionen.


hotel.de kooperiert mit Opodo – Neuer Buchungsrekord im September

26 September 2007

Nürnberg, 24. September 2007
Die hotel.de AG, Nürnberg, meldet für Anfang September einen neuen Buchungsrekord. Darüber hinaus konnte das Unternehmen mit dem bekannten Online-Reiseservice Opodo eine bedeutende Partnerschaft abschließen. Der neue Affiliate-Partner hat das vollständige Hotelangebot von hotel.de auf seiner Webseite integriert und kann damit seinen Nutzern günstige Übernachtungspreise und eine Auswahl von über 210.000 Hotels bieten. Heinz Raufer, Vorstand der hotel.de AG, erwartet bereits im ersten Jahr der Partnerschaft ein zusätzliches Buchungsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe: „Mit der Partnerschaft konnten wir uns einen weiteren großen Kreis an Buchungskunden erschließen.“ Opodo betreibt mit opodo.de ein führendes Online-Reiseportal in Deutschland und ist u.a. auch in Großbritannien, Frankreich und Italien mit jeweils einer eigenen Webseite vertreten. Auch das dritte Quartal verläuft für die hotel.de AG sehr positiv. Beleg dafür ist ein neuer Buchungsrekord, den das Unternehmen im September verzeichnen konnte: An einem einzigen Tag wurden über hotel.de und seine internationale Marke TravelRes knapp 17.000 Übernachtungen gebucht und damit ein Buchungsvolumen von 1,67 Mio. Euro erreicht. „Neue Großkunden und unsere verstärkte Auslandsexpansion haben dazu beigetragen, dass wir wieder einen neuen Rekord aufstellen konnten“, freute sich Raufer über die positive Nachricht. Noch in diesem Jahr plant das Unternehmen verstärkte Aktivitäten für den italienischen Markt sowie eine weitere Niederlassung in Spanien.


Studie: Über 85% buchen Ferien im Internet

26 September 2007

Madrid, 24. September 2007
In ganz Europa ist das Internet zum beliebtesten Medium geworden, um Ferienreisen und Hotelaufenthalte zu planen und zu buchen. Dies zeigt sich in einer Studie, die von dem Marktforschungsunternehmen Sunovate in Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Italien und England durchgeführt wurde. Für die spanische Hotelgruppe NH Hoteles (Madrid) analysierte Sunovate unter anderem die Frage, wie wichtig neue Technologien bei der Reiseplanung und –buchung sind. In allen Ländern bestätigten mehr als 85 Prozent der Befragten, dass sie das Internet nutzen, um Ferienreisen zu planen und zu buchen. Mehr als 70 Prozent bestätigten, dass sie auch Hotelzimmer online reservieren.
Die Daten der Studie zeigen, dass das Internet immer wichtiger wird – nicht nur für Touristen, sondern insbesondere auch für Geschäftsreisende. Das Internet ist zu einem essenziellen Instrument geworden, um das Reisemanagement effizienter zu machen. Darüber hinaus ist eine Buchung über das Internet zeitsparender als über die traditionellen Wege.

Verbesserung der Reiseorganisation
Die Reiseorganisation bedeutet für die meisten Menschen einen großen, nicht kalkulierbaren Arbeitsaufwand. Dabei unterscheiden sich die Arbeitsschritte beträchtlich, wenn private Ferienreisen oder Geschäftsreisen organisiert werden. Bei Ferienreisen wird intensiv im Internet gesurft, um Angebote und Informationen zu finden. Hinsichtlich Geschäftsreisen sagten insbesondere die Teilnehmer der Studie in Italien und Holland aus, dass sie kaum nach Informationen im Internet suchen. Das liegt daran, dass Geschäftsreisen oftmals von speziell ausgebildeten „Travel Managern“ vorgenommen werden, die verständlicherweise kaum ein Interesse daran haben, über die Aufgabe hinausgehende Informationen für den Reisenden zusammenzustellen.
Bei Privatreisen ist das Internet das meist genutzte Medium, um – entweder von zu Hause aus oder aus dem Büro – Informationen über Hotels und Destinationen zu recherchieren. Das Internet wird oftmals den traditionellen Buchungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Reisebüros, Freunde und Bekannte oder den Printmedien, vorgezogen. So bestätigten 86, 1 Prozent der italienischen Befragten, das Internet für Privatreisen zu nutzen. In Spanien nutzen rund 88,9 Prozent dieses Instrument und in Deutschland 89 Prozent. Mit 93,1 Prozent führen die Engländer diese Befragung an.
Reisebüros haben in den meisten europäischen Ländern selbstverständlich immer noch eine wichtige Bedeutung. Mit Ausnahme von England und den Niederlanden – hier sagen weniger als 40 Prozent der Befragten, dass sie die Dienstleistungen eines Reisebüros in Anspruch genommen haben. In Italien spielen mit rund 53,2 Prozent Empfehlungen von Freunden und Bekannten eine große Rolle.
Die in der vorgenannten Tabelle angegebenen Zahlen ändern sich, wenn es um das Thema Geschäftsreisen geht. In den Niederlanden (40,7 Prozent) und Spanien (43,8 Prozent) buchen die Wenigsten ihre Reise über das Internet. In Deutschland buchen 50,9 Prozent aller Befragten bereits über das Internet. Reisebüros spielen besonders in Italien und Spanien eine wichtige Rolle, während Empfehlungen von Dritten bei rund 20 Prozent aller Befragten in Deutschland und Italien eine wichtige Rolle spielen.

Buchung über das Internet – die praktischste Option
Bei Buchungen von Hotelzimmern hat sich herausgestellt, dass dies die einfachste und bequemste Art der Reservierung unter allen verfügbaren Möglichkeiten ist. Bei Ferienreisen nutzen die Befragten diese Option mehr als alle anderen. Ohne andere Optionen in Frage zu stellen, sagten 73 Prozent der spanischen Teilnehmer in der Befragung aus, dass sie öfters Online-Reservierungen vornehmen. In Italien sind dies mehr als 70 Prozent, in Deutschland rund 78 Prozent und in England 87 Prozent aller Befragten.
Danach folgt in der Wichtigkeit die Buchung über ein Reisebüro, insbesondere in Italien mit 48 Prozent und in Deutschland mit 46 Prozent. Buchungen per Telefon werden in den Niederlanden mit 22 Prozent der Befragten weniger nachgefragt. In Spanien liegt der Prozentsatz bei 30 Prozent und in Italien bei 42 Prozent.
Werden die Trends im Bereich Geschäftsreise betrachtet, ändern sich die vorgenannten Zahlen, da in den meisten Fällen die Hotelbuchungen nicht durch den Reisenden selbst vorgenommen werden, sondern durch seinen Arbeitgeber. Bucht der Reisende seine Geschäftsreservierungen selbst, nutzt er dazu meistens das Internet – insbesondere die deutschen Teilnehmer der Studie nutzen diese Option (42 Prozent). In Spanien sind es hingegen nur 30 Prozent aller befragten Geschäftsreisenden, die dieses Instrument benutzen. Diese Zahl entspricht ungefähr den Geschäftsreisenden in Spanien, die sich entscheiden, in ein Reisebüro zu gehen (27 Prozent).
Beim Buchungsverhalten gibt es interessante Unterschiede zwischen dem weiblichen und dem männlichen Vorgehen: So nehmen beispielsweise weitaus mehr Männer Buchungen von Privatreisen über das Internet vor (80 Prozent im Vergleich zu 66 Prozent). Ähnliche Zahlen gelten für den Geschäftsreisemarkt – 38 Prozent aller befragten Männer buchen über das Internet im Vergleich zu 22 Prozent aller befragten Frauen). Eine besondere Diskrepanz gibt es diesbezüglich in Deutschland und England, wo nur 29 Prozent aller befragten Frauen das Internet für Buchungen nutzen – aber 52 Prozent aller Männer.

Internet in Hotels
Die Zurverfügungstellung neuer Technologien in Hotels spielt bei Hotelreservierungen für die Gäste eine immer größere Rolle. In Spanien, Italien und Deutschland ist es für mehr als die Hälfte aller befragten Touristen entscheidend, ob es im gewünschten Hotel eine Wireless LAN-Verbindung in den öffentlichen Bereichen gibt. In England und den Niederlanden spielt dies eine weniger große Rolle. Hier steht im Vordergrund, ob Haustiere in den Zimmern erlaubt sind oder ob es besondere Aktivitäten für Kinder gibt.


Deka Immobilien kauft Jumeirah auf Mallorca

26 September 2007

Frankfurt/Main, 24. September 2007
Die Deka Immobilien GmbH hat für die WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH eine Hotel-Projektentwicklung auf Mallorca erworben. Das exklusive Luxushotel Jumeirah Port Soller, Mallorca, werde dem Sondervermögen WestInvest InterSelect zugeführt, teilte der Fondsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe mit. Es verfüge über bis zu 120 großzügig gestaltete Zimmer, mehrere Restaurants und Bars sowie einen Wellness-Bereich von 2.000 qm. Die Fertigstellung der Liegenschaft sei für Frühjahr 2010 vorgesehen. Die Nutzfläche des aus neun Gebäuden bestehenden Hotelkomplexes betrage rund 21.000 qm, das Grundstück sei etwa 18.000 qm groß. Die Jumeirah Group besitzt den Angaben zufolge einen langfristigen Pachtvertrag. „Mit diesem Investment positionieren wir uns in einem der führenden europäischen Hotelmärkte“, erklärt Gerhard Gminder, Geschäftsführer der Deka Immobilien GmbH und verantwortlich für die weltweiten Anund Verkäufe von Immobilien im DekaBank-Konzern. „Das entspricht unserer Strategie, den Hotelanteil in unseren Fonds stärker auszubauen.“


Comeback der deutschen Küche

26 September 2007

Nürnberg, 24. September 2007
Wenn Deutschland den Kochlöffel schwingt, kommen heimische und klassische Gerichte wieder häufiger auf den Tisch. Den Fernsehköchen und Müttern daheim sei Dank. Ebenso im Trend liegen in diesem Jahr gesunde und vegetarische Speisen sowie Fisch. Dies sind Ergebnisse der Studie „Küche und Kochen in Deutschland 2007“ der GfK Panel Services Deutschland.
Aus der nach 2003 und 2005 zum dritten Mal durchgeführten Erhebung geht hervor, dass viele Tendenzen der letzten Jahre an Schwung gewinnen. Allerdings hat sich die Grundhaltung der 5.000 befragten Privathaushalte zum Kochen kaum verändert. Rund 70 Prozent sagen von sich, sie können gut (53 Prozent) oder sehr gut (16 Prozent) kochen. Ein Fünftel der Befragten gibt an, bereits einen Kochkurs besucht zu haben. Insbesondere in Süddeutschland wird gerne Essen zubereitet, während in der Mitte des Landes der Herd häufiger kalt bleibt. Leicht abgeschwächt auf 31 Prozent hat sich die Freude der Deutschen am Backen, die 2005 noch auf einem hohen Niveau von 33 Prozent lag. Aktuell behaupten 19 Prozent der Haushalte sehr gute „Bäcker“ zu sein.

Vitamine und Fisch auf dem Tisch
Auffällig ist der weiterhin verstärkte Trend hin zu gesunder Kost. Insgesamt 72 Prozent der Befragten schätzen frische, selbst zubereitete Zutaten und lehnen industriell gefertigte Nahrungsmittel sowie Fertiggerichte ab. Im Jahr 2003 waren dies nur 63 Prozent. Fastfood wie Pommes frites und Hotdog wurden 2003 noch von zehn Prozent mindestens einmal in der Woche verzehrt, dieses Jahr sind es nur sieben Prozent. Auch kochen immer mehr Bundesbürger fettarm, mit 55 Prozent mehr als die Hälfte der Befragten. Diesem Trend entspricht auch, dass 73 Prozent der Haushalte angeben, sie würden sehr auf einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan achten. Vor vier Jahren waren es 71 Prozent. Besonders beliebt ist Salat, den drei von vier Befragten mindestens einmal pro Woche zubereiten. Häufiger auf den Tisch als 2003 kommt in diesem Jahr Fisch. Der Anteil stieg im Vierjahresvergleich von 28 auf 32 Prozent der Haushalte. Auch die vegetarische Kochkunst hat aufgeholt. Insgesamt 36 Prozent der Befragten servieren wenigstens einmal wöchentlich fleischlose Kost, was einem Zuwachs von drei Prozent gegenüber 2003 entspricht.

Deutsche Küche holt auf
Ob schwäbisch oder bayerisch – die deutsche regionale Küche ist in den letzten Jahren deutlich beliebter geworden. Gegenüber 2003 stieg der Anteil der Haushalte, die mindestens einmal pro Woche heimische Kost zubereiten, von 39 auf 42 Prozent. Spätzle, Semmelknödel, Schnitzel, die klassischen Weiß- und Bratwürste sowie Eintopfgerichte mögen solche Gaumenfreuden sein. Auch ist davon auszugehen, dass der momentane Boom der Fernsehkochshows und die FIFA-Fußball-WM im letzten Jahr das Comeback der deutschen Gerichte beflügelt haben. Hingegen sind Pizza und Pasta auf dem Rückzug. Die italienische Küche steht derzeit nur bei 21 Prozent der Befragten auf dem Wochenspeiseplan. Im Jahr 2003 waren es noch 24 Prozent, die mindestens alle sieben Tage all’italiana zubereiteten.

Bewährte Rezepte
Weil die Ansprüche an den Nährwert und die Zubereitung gestiegen sind, schauen immer mehr Befragte der Mutter beim Kochen über die Schulter. Deren bewährte Rezepte sind bei 45 Prozent beliebt. Im Jahr 2003 lag der Wert noch bei 40 Prozent. Der Anteil der Haushalte, die beim Kochen gerne experimentieren, stagniert im Vierjahresvergleich bei 45 Prozent. Auch bei besonderen Anlässen, wenn zum Beispiel für Gäste gekocht wird, werden altbewährte Gerichte exotischen und ausgefallenen Speisen vorgezogen. Hier kommen allerdings vermehrt besondere und qualitativ hochwertige Zutaten zum Einsatz.
Zur Studie: „Küche und Kochen in Deutschland 2007“ ist eine Grundlagenstudie der GfK Panel Services Deutschland, Bereich GfK-Living. Befragt wurden 5.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte zu ihrem Koch- und Backverhalten aber auch zur Einrichtung der Küche, zur Ausstattung mit Möbeln und Elektrogeräten sowie zu Reinigung und Geschirrspülen. In wesentlichen Teilen stellt die Studie eine Wiederholung der in den Jahren 2003 und 2005 durchgeführten gleichnamigen Erhebungen dar, so dass Veränderungen und Trends im Zeitablauf feststellbar sind.