Lübeck-Grünstrand: Neues Resort mit elf Stockwerken geplant

31 Oktober 2007

Lübeck, 31. Oktober 2007
Extravagantes Großprojekt für Travemünde: Investor Heinrich Thelosen aus Kleve will in Lübecks Seebad 130 Millionen Euro verbauen. Auf dem 13 500 Quadratmeter großen Grünstrand soll das „Mövenstein Resort“ entstehen - eine Anlage direkt an der Ostsee mit maritimem Flair. “Wir sind überzeugt, dass dieser Standort der richtige ist”, so Thelosen. Das Projekt steht unter dem Motto: Segelstadt Travemünde.

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Herzstück des Resorts ist ein Vier-Sterne-Hotel mit 300 Betten, hinzu kommen 400 Hotelappartements und Ferienwohnungen. Insgesamt bietet das Resort 1400 Betten und 400 Arbeitsplätze. Zudem gehört ein Yachthafen mit 400 Liegeplätzen zu dem Mega-Projekt. Der spektakuläre Clou: Für den Hafen muss das Meer um ein bis zwei Meter tief ausgebaggert werden. Mit diesem Material wird dann ein neuer Grünstrand im Wasser aufgebaut. Dort soll auf 16 000 Quadratmetern eine Liegewiese entstehen - für jedermann.
Thelosen will mit dem Resort den Grünstrand als neues touristischen Zentrum im Seebad aufwerten. “Travemünde ist ein aufstrebendes Ostseebad”, begründet er sein Engagement. Seit einem Jahr plant Thelosen an dem Projekt. Er hofft, dass die Bürgerschaft noch Ende des Jahres grünes Licht dafür gibt. Dann könnte Ende 2008 oder Anfang 2009 gebaut werden. Der Investor rechnet damit, dass 2011 oder 2012 die ersten Gäste im Resort übernachten können.
Die CDU-Mehrheitsfraktion hat sich am Montagabend bereits einstimmig für das Großprojekt ausgesprochen. Fraktionschef Andreas Zander: “Das ist eine riesige Chance für Travemünde und eine enorme touristische Aufwertung.” Durch den Verkauf des Grünstrandes will die Stadt zehn Millionen Euro einnehmen. Zander will das Geld in die Entschuldung stecken: “Das entlastet den Haushalt um jährlich 500 000 Euro an Zinsen.”
Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) ist ebenfalls angetan: “Ich freue mich sehr, dass Bewegung in die Angelegenheit Grünstrand kommt.” Über Einzelheiten müsse verhandelt werden, aber Saxe will, dass das Mega-Projekt “zügig umgesetzt wird”. Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU) freut sich: “Das ist ein gewaltiges Projekt für Travemünde - ein wirklicher Quantensprung.” Er unterstreicht die Verbindung zwischen Hotel und Yachthafen. “Das Projekt bringt auch die Travemünder Woche nach vorn.” Aber man müsse die Bürger bei diesem Bauvorhaben mitnehmen, warnt Halbedel.
Eines der aufsehenerregenden Details dürfte die Höhe der Gebäude sein. Zwischen sechs und elf Stockwerke sollen die insgesamt sechs Häuser in den Himmel ragen, wobei das höchste im Zentrum des Resorts das Hotel ist. “Die Höhe des dahinter liegenden Waldhügels wird hier aufgenommen”, sagt Thelosen. Die Gebäude sind vertikal zum Meer angeordnet, so dass “weniger als 50 Prozent des Grünstrandes bebaut werden”, so Thelosen. Die Architektur soll an fächerförmige Segel erinnern. Der Investor will “keine Plastikbunker”, sondern hochwertige Häuser errichten. Für die Bauphase setzt er auf Firmen aus der Region.
In den Erdgeschossen der Häuser sollen Gastronomie und maritimer Handel angesiedelt werden. Eine ähnliche Nutzung stellt sich der Investor für die drei Pavillons auf dem neuen Grünstrand vor. Thelosen weiß, dass er sich in einem “empfindlichen Bereich” mit seinem Projekt bewegt. Durch den neu aufgeschütteten Grünstrand hofft er, dass sich die Gegner einer Bebauung beruhigen lassen.

Gelesen in „Lübecker Nachrichten“


Europäische Hotels und Restaurants setzen auf E-Commerce und Hospitality 2.0

29 Oktober 2007

Frankfurt/Main, 29. Oktober 2007
Die Individualisierung von Dienstleistungen ist einer der Schlüsseltrends im europäischen Gastgewerbe: 58 Prozent der Hotel- und Restaurantmanager in Europa gehen davon aus, dass sie in Zukunft stärker auf die individuellen Wünsche ihrer Gäste eingehen müssen. Mehr denn je sucht die Hotel- und Restaurantbranche dazu den Dialog mit dem Gast. Die zahllosen Möglichkeiten rund um das World Wide Web werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Folge, so das Ergebnis des jüngsten American Express Hospitality Monitor 2007, ist ein regelrechter Investitions-Boom in die Funktionalitäten der eigenen Website, in Partnernetzwerke und Hospitality 2.0. Die Mehrheit der Befragten bewertet das Word Wide Web inzwischen als das entscheidende Tool zur direkten Kommunikation mit der umworbenen Klientel, und damit als wichtigen Umsatzbringer.

Homepages: Funktionalität vor Schönheit
Vorbei sind die Zeiten, als die eigene Website als reines Präsentationsmedium gesehen wurde. Vielmehr nutzt die Branche den eigenen Internet-Auftritt zur Markenpflege und Kundenbindung. Es ist vor allem die Hotellerie, die in diesem Punkt mächtig aufholt und ihre Websites sukzessive aufrüstet von reinen “Lookers” zu “Bookers”: Schreckte die Branche 2006 noch mehrheitlich (74 Prozent) davor zurück, vorhandene Verfügbarkeiten zu kommunizieren, gehört der so genannte Availability Check heute weitgehend zum Standard (59 Prozent) - ebenso wie die Möglichkeiten der Online-Buchung, die sich binnen einen Jahres von 21 auf 51 Prozent mehr als verdoppelt haben.


Der Gast goutiert die Entwicklung: Durchschnittlich zwölf Prozent aller Buchungen werden heute durch die eigene Website generiert, weitere 17 Prozent über verlinkte Partner. “Die Branche entdeckt das Web zunehmend als Instrument zu Kundenbindung und Imageaufbau”, so Carola Paschola, Vice President bei American Express. Online-Buchungen dürften in Zukunft noch deutlich zunehmen, je mehr sich diese Erkenntnis in der Branche durchsetzt, und sich zu einem wesentlichen Umsatzbringer entwickeln, erwartet Paschola. Ein gemeinsamer Report von Deloitte und der New York University (Hospitality 2010) prognostiziert dem Gastgewerbe zudem Einsparungen von 180 Millionen Dollar pro Jahr für jedes zusätzliche Online-Buchungsprozent.


Als zuverlässigen Erfolgsmesser nutzt eine Mehrheit inzwischen die so genannten “Hits”-Listen: 80 Prozent der befragten Hotels (2006: 18 Prozent) und 77 Prozent der Restaurants (2006: 48 Prozent) in Europa verfügen heute über die Möglichkeit, die Zahl der Zugriffe auf den eigenen Seiten zu verfolgen (Deutschland: 80 Prozent Hotels, 70 Prozent Restaurants).

E-Commerce im Fokus
Die Hotel- und Restaurantmanager in Europa machen bereits vielfältigen Gebrauch von E-Commerce-Instrumenten, wie beispielsweise Suchmaschinen-Marketing (Hotels: 39 Prozent, Restaurants: 37 Prozent), Direkt-Mailings (Hotels: 58 Prozent, Restaurants: 18 Prozent) und Online-Werbung (Hotels: 43 Prozent, Restaurants: 29 Prozent). Ganz oben auf der Prioritätenliste im europäischen Web-Marketing steht jedoch die Investition in Partnernetzwerke (Hotels: 71 Prozent, Restaurants: 54 Prozent). Vorreiter in punkto Verlinkungen und Crossmarketing sind Deutschlands Hotels und Restaurants (73 Prozent), vor Spanien (72 Prozent), Frankreich (62 Prozent), Großbritannien (53 Prozent) und Italien (52 Prozent).

Im Visier: Hospitality 2.0
Euphorie hinsichtlich des neuesten Boomsektors Web 2.0 herrscht vor allem unter Italiens Managern: Während eine große Mehrheit von 84 Prozent aller Befragten in Europa die starke Verbreitung von verbrauchergenerierten Inhalten als einmalige Chance für das eigene Business bewertet, sind dies in Italien sogar 95 Prozent. Als eher unentschlossen in punkto Web 2.0 erweisen sich deutsche und britische Entscheider: In beiden Ländern empfinden 20 Prozent der Restaurant- und immerhin 23 Prozent der Hotelmanager das von Kunden getragene Hospitality 2.0 derzeit eher als Bedrohung denn als Chance (insgesamt: 78 Prozent).


Trotz aller Euphorie ist die Branche derzeit noch damit beschäftigt, die Möglichkeiten zu evaluieren, die sich mit Hospitality 2.0 verbinden: Zwar geben sieben von zehn Managern in Europa an, die entsprechenden Webseiten stets im Blick zu haben (Deutschland: 62 Prozent). Negative Bewertungen auf unabhängigen Online-Communities werden derzeit jedoch noch gern ignoriert: Nur sieben bzw. neun Prozent der europäischen Hotels und Restaurants reagieren auf - berechtigte oder unberechtigte - Kritik.

Mehr über die Studie: Das American Express Trendbarometer 2007 ist die zweite internationale Befragung von Hotels und Restaurantmanagern. Insgesamt wurden 300 verantwortliche Manager aus dem Hotel- und Restaurantgewerbe in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien zu den Trends und Entwicklungen befragt. In die Studie einbezogen wurden Hotels, deren Jahresgesamtumsatz mindestens 1 Million Euro beträgt und Restaurants, die 200.000 Euro und mehr pro Jahr umsetzen. Durchgeführt wurde die jährliche Studie von Loudhouse Research im Auftrag von American Express.


Bei den Russen sitzt die Urlaubskasse am lockersten

29 Oktober 2007

München, 29. Oktober 2007
Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres – und das lässt man sich gerne auch mal richtig was kosten. Wie viel sich europäische Urlauber ihren Hotelaufenthalt kosten lassen und welche Ausgaben sie andererseits von Hotelgästen in ihrem eigenen Land erwarten, dass hat der Hotelexperte hotels.com im aktuellen Hotel Price Index (HPI) für das zweite Quartal 2007 ausgewertet.
Als spendabelste Nation in Europa zeigten sich zwischen April und Juni 2007 die Russen, denn diese ließen sich ihren Hotelaufenthalt durchschnittlich 146 Euro pro Zimmer und Nacht kosten. Allerdings erwiesen sich Reisende aus Russland nicht nur als besonders großzügig, sondern setzten diese Eigenschaft auch bei Besuchern ihres Heimatlandes voraus. Schließlich war Moskau die mit Abstand teuerste Stadt während des Untersuchungszeitraums. Besucher der Hauptstadt wurden mit durchschnittlich 284 Euro pro Zimmer und Nacht zur Kasse gebeten.

Deutschsprachige Reisende nächtigen im Urlaub eher preisbewusst
Dass der gemeine Deutsche einen ausgeprägten Trieb zur Schnäppchenjagd hat, ist bekannt. Dabei macht er nicht einmal vor seinem größten Hobby – dem Reisen – halt. In Sachen Hotelübernachtung zeichnet er sich mit Übernachtungskosten von durchschnittlich 113 Euro pro Zimmer als einer der preissensibelsten Europäer aus. Aber auch Reisende in Deutschland konnten preisgünstig übernachten, lag der durchschnittliche Hotelpreis während des zweiten Quartals 2007 hier bei 105 Euro pro Zimmer und Nacht. Bei den Österreichern ist das Preisniveau insgesamt höher, allerdings hielten sich Ausgaben und Einnahmen hier eher die Waage. Auf ihren Reisen ließen sich die Österreicher ihre Hotelübernachtung durchschnittlich 133 Euro pro Zimmer und Nacht kosten, setzten bei Touristen im eigenen Land durchschnittlich 130 Euro für die gleiche Leistung an.

Schweizer messen mir zweierlei Maß
Ganz anders allerdings verhielt es sich während des Untersuchungszeitraums in der Schweiz. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis in Schweizer Hotels von 151 Euro pro Zimmer und Nacht mussten Reisende relativ tief in die Tasche greifen. Wenn sie selber aber eine Reise tun, übten sich die Schweizer allerdings in vornehmer Zurückhaltung und knauserten bei ihren Hotelübernachtungen mit durchschnittlich gezahlten 127 Euro pro Zimmer und Nacht.

Überraschend: Sparsame Gäste aus Skandinavien
Die sparsamsten Reisenden Europas kamen im zweiten Quartal 2007 aus Finnland. Mit einem Übernachtungsbudget von lediglich 111 Euro pro Zimmer und Nacht zahlten sie so wenig, wie keine andere Nation Europas. Insgesamt zeichneten sich die Skandinavier eher durch Sparsamkeit aus, denn auch die Dänen und Schweden lagen mit 119 Euro bzw. 123 Euro pro Zimmer und Nacht im unteren Drittel aller analysierten europäischen Nationen. Andererseits erwarten Skandinavier eine wesentlich größere Zahlungsbereitschaft bei Besuchern ihrer Länder. In Schweden zum Beispiel lag der durchschnittliche Hotelzimmerpreis bei 132 Euro pro Nacht, in Dänemark sogar bei 147 Euro. Einzige Ausnahme ist Norwegen. In Norwegen zahlten Reisende für eine Hotelübernachtung mit durchschnittlich 148 Euro pro Zimmer einen relativ hohen Preis, aber auch die Norweger selbst waren bereit für ihre Urlaubsunterkunft ein Budget von 132 Euro pro Zimmer und Nacht zu investieren.


Horst Schulze: „Über den Preis konkurrieren kann jeder Dummkopf“

29 Oktober 2007

Hamburg, 29. Oktober 2007

Mit dem Breidenbacher Hof Düsseldorf eröffnet Horst Schulze im Frühjahr 2008 das erste Haus seiner neuen Hotelkette Capella. Nach Castlematyr/Irland und Schloss Velden/Kärnten ist es das dritte Luxuskette der 2002 gegründet Hotelgesellschaft West Paces. Mit dem Neubau, das eigentlich als Ritz-Carlton wieder eröffnet werden sollte und Ex-Ritz-Carlton Chef Schulze für sich „reservierte“, soll pro Nacht einen einen Durchschnittspreis von 350 Euro erwirtschaften. Dies sagte Schulze in einem Interview mit der „Wirtschaftwoche“ (Ausgabe vom 29.10.07). Dies ist eine enorm hohe Rate angesichts der aktuellen Durchschnittsrate der Düsseldorfer Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Höhe von 111 Euro (Quelle: JLL Hotels). Aber Schulze ist überzeugt: „Im Luxussegment kommt der Kunde nicht wegen des Preises, sondern weil ihn das Produkt überzeugt. Über den Preis konkurrieren kann jeder Dummkopf.“

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Harte Worte, aber dafür ist der aus Deutschland stammende charismatische Hotelier bekannt. Er will seine alte Stärke im Service weiter ausbauen und setzt daher bei Capella gewissermaßen auf eine Alleinstellung: „Wir verzichten gänzlich auf das Gruppengeschäft und haben ausschließlich Häuser mit maximal rund 100 Zimmern im Portfolio.“ Im Interview mit der „Wirtschaftswoche“ geht er mit Wettbewerbern, großen Hotelketten wie Accor und Marriott (bei deren Übernahme von Ritz-Carlton Schulze es vorzog, dort seinen Chefsessel zu räumen), ins Gericht: „Was häufig fehlt, ist die Verlässlichkeit des Produkt sim Hinblick auf den Service. Das gilt vor allem für Hotelkonzerne, die unter einem Dach alle Segmente von Budget bis Luxus bedienen wollen. Ich habe meine Zweifel, ob das wirklich funktionieren kann – Luxusgäste passen bei denen nichts ins Konzept.“


Blackstone schließt 26-Mrd.-Hilton-Übernahme ab

26 Oktober 2007

Beverly Hills/Kalifornien, 26. Oktober 2007
Am 24. Oktober war es soweit. Die Blackstone Group konnte die 26 Mrd. US-Dollar schwere Übernahme der Hilton Hotels Corp. abschließen. Die Hilton-Aktionäre erhielten je Papier 47,50 Euro, das Unternehmen trat von der Börse New York ab. Die Übernahme war eine der größten in der Kettenhotellerie der letzten Jahrzehnte und wurde durch zahlreiche Großbanken begleitet. Die gesamte Hilton-Gruppe umfasst weltweit 2.896 Hotels mit rund 490.000 Zimmern und ist damit eine der größten Hotelketten.

Lesen Sie hier die Baclkstone-Mitteilung (englisch/PDF)


Accor hofft auf steigende Marge durch Konzentration im Hotelgeschäft

25 Oktober 2007

Paris/München, 25. Oktober 2007
Der französische Hotelkonzern Accor (Paris/München) will sich künftig auf das Management von Hotels konzentrieren und dazu den Verkauf seiner Immobilien beschleunigen. Ferner sollen die Konzernmarken klarer abgegrenzt werden und der Hotel-Park von rund 4 000 auf 5 000 Hotels bis 2010 ausgebaut werden. Das sind die Eckpunkte der neuen Accor-Strategie, die Konzern-Chef Gilles Pélisson Investoren vorstellte.
Dank der neuen Strategie mit Fokus auf den Betrieb von Hotels will Accor seine operative Marge um drei Prozent bis 2010 ausbauen. Ende 2006 lag die Marge bei rund 27 Prozent. Analysten und Anleger begrüßten die Pläne: Die Accor-Aktie legte mit fast drei Prozent stärker als der Gesamtmarkt zu. Die Analysten des Brokers Cheuvreux halten die Ziele für erreichbar und bestätigten ihre Kaufempfehlung für die Aktie.
Accor ist Europas größter Hotelbetreiber, der 2006 rund 7,6 Mrd. Euro umsetzte und 500 Mill. Euro netto verdiente. Zu Accor zählen die Marken Sofitel (Oberklasse), Mercure, Novotel (Business-Hotels), Allseason, Ibis (Economy) sowie Formule-1, Etap und Motel6 in den USA. Daneben ist Accor im Service-Geschäft aktiv und betreibt unter anderem das “Ticket Restaurant” mit einen von Unternehmen bezuschussten Restaurant-Gutschein für Mitarbeiter. Seit Januar 2006 leitet Pélisson den Hotelriesen. Er hat Randbeteiligungen wie das Reisebüro-Geschäft oder die Club Med-Anteile verkauft. Inspiriert durch den US-Großaktionär Colony Capital initiiert Pélisson ein umfassendes Verkaufsprogramm für Hotelimmobilien an.
Bis zum Jahr 2010 will Accor nur noch 23 Prozent seiner Hotels besitzen. 2006 waren es noch rund 50 Prozent. Dank dieser Konzentration auf den Betrieb von Hotels sollen die Gewinne von Accor in Zukunft deutlich weniger schwanken, verspricht das Accor-Management.
Ferner will der Hotelriese sein Portfolio optimieren: Sofitel soll als Luxusmarke oberhalb des Business-Segments etabliert werden. Im Business-Segment wurde die neue Marke “Pullman” geschaffen. Damit Sofitel den Luxus-Anspruch entspricht, sollen beispielsweise schlecht gelegene Sofitel-Häuser in niedrigere Markenkategorien überführt werden. Damit hofft Accor, steigende Preise rechtfertigen zu können: Bei Sofitel sollen sie pro Nacht im Schnitt von 111 auf 172 Euro bis zum Jahr 2010 steigen. Branchenexperten sind angesichts des harten Wettbewerbs in dem Segment skeptisch, ob die Sofitel-Kette im Luxus-Segment Platz findet. Um das Economy-Segment neu zu beleben, will Accor das Zimmer-Design der Formule-1-Häuser auffrischen.
In den standardisierten Hotels sieht Accor vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften Wachstumspotenzial. Nach einer Schätzung der Experten von Estin & Co. sollen die Übernachtungszahlen in Ketten-Hotels von 2006 bis 2012 um 5,7 Prozent pro Jahr wachsen. Dem Gesamtmarkt stellen sie nur Wachstumsraten von 3,7 Prozent in Aussicht.

Gelesen im „Handelsblatt“


“Grünes” Gastgewerbe - Deutsche Hotels und Restaurants setzen am stärksten in Europa auf Energieeffizienz

25 Oktober 2007

Frankfurt, 25. Oktober 2007
Die Klimaschutzdebatte ist angekommen in Hotellerie und Gastronomie: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate haben 39 Prozent aller Hotels und Restaurants in Europa Energie-Einsparungen als ein Unternehmensziel definiert. Dennoch wird Umweltschutz längst nicht überall in Europa mit dem gleichen Nachdruck betrieben. Deutschlands Hotel- und Restaurantmanager sind im europäischen Vergleich deutlich sensibilisierter in punkto Energie- und Umweltbewusstsein: Bei 47 Prozent von ihnen steht effizienter Energieeinsatz ganz oben auf der Prioritätenliste. Die deutsche Hotellerie (63 Prozent) sticht im europäischen Vergleich besonders hervor (Restaurants: 30 Prozent), wie der American Express Hospitality Monitor 2007 zeigt.

Umweltengagement folgt wirtschaftlichem Kalkül
Frei von wirtschaftlichem Kalkül ist das Umweltengagement freilich nicht: Europaweit begründen 79 Prozent der Hotel- und Restaurantmanager ihre Nachhaltigkeitsstrategie mit Kostenreduzierung, während 21 Prozent ihr Image stärken möchten. Von den Hoteliers zielen 88 Prozent auf Kosteneinsparungen im Energiebereich, bei den Gastronomen sind es 69 Prozent. Dass umweltfreundliches Engagement nicht nur Kosten senken, sondern gleichzeitig das Image steigern kann, haben vor allem die Restaurantmanager in Europa erkannt: 31 Prozent der befragten Gastronomen versprechen sich ein Plus fürs Image. In der Hotellerie sind dies bislang erst 12 Prozent.

Der “grüne” Weg führt über den Kunden
“Umweltschonend wirtschaften und auf die individuellen Wünsche der Kunden eingehen, muss kein Widerspruch sein”, so Carola Paschola, Vice President bei American Express. “Der ,grüne’ Weg der Gastronomie und Hotellerie zielt direkt auf die Wünsche des Gastes”, so Paschola weiter. Das setzen vor allem europäische Hotelmanager um. Ihr umweltbewusstes Engagement mündet in drei Angebote an den Gast: Verzicht auf die tägliche Wäschereinigung (93 Prozent), Einsatz energiesparender Lampen (75 Prozent) sowie Vermeidung von Einzelpackungen zugunsten von Seifenspendern (59 Prozent). Ganz anders Europas Restaurantbranche: Ihre Bemühungen konzentrieren sich in erster Linie auf ein umweltgerechtes Abfallmanagement (72 Prozent).

Transparenz auf der Speisekarte
Auch in punkto Speisenangebot stellt sich die Branche immer mehr auf den umweltbewussten Konsumenten ein, der zunehmend wissen will, was er isst und woher die Produkte kommen. Transparenz und Offenheit haben daher Hochkonjunktur in Europas Gastronomie. Informationen über Inhaltsstoffe, Nährwert, Herkunft und Zubereitung der Speisen gehören immer öfter zum Standard. Sechs von zehn befragten Managern in europäischen Hotels und Restaurants informieren ihren Gast zudem über allergene Inhaltsstoffe.
Auch “Bio” ist im Gastgewerbe auf dem Vormarsch: 40 Prozent der europäischen Restaurants und 24 Prozent der Hotels bieten ihren Gästen inzwischen mehr biologische Artikel an als noch vor zwölf Monaten. Schwach ist das Ergebnis allerdings noch in Deutschland: Hier liegt die Verwendung biologischer Produkte derzeit bei 17 (Hotels) bzw. 27 Prozent (Restaurants).
Mehr über die Studie: Das American Express Trendbarometer 2007 ist die zweite internationale Befragung von Hotel- und Restaurantmanagern. Insgesamt wurden 300 verantwortliche Manager aus dem Hotel- und Restaurantgewerbe aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien zu den Trends und Entwicklungen befragt. In die Studie einbezogen wurden Hotels, deren Jahresumsatz mindestens 1 Million Euro beträgt und Restaurants, die 200.000 Euro und mehr pro Jahr umsetzen. Durchgeführt wurde die jährliche Studie von Loudhouse Research im Auftrag von American Express.


Gastwirte in Baden-Württemberg beklagen Umsatzrückgang nach Rauchverbot: Rund 40 Prozent sehen ihre Existenz bedroht

24 Oktober 2007

Bielefeld, 24. Oktober 2007
Über die Hälfte der Gastwirte in Baden-Württemberg (51 Prozent) musste seit Einführung des Rauchverbots in der Gastronomie Umsatzrückgänge verzeichnen. Rund 40 Prozent der Gastronomen sehen durch das Rauchverbot sogar ihre unternehmerische Existenz bedroht. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid in Bielefeld im Auftrag der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH.
46 Prozent der Gaststättenbetreiber geben weiter an, durch das Rauchverbot viele rauchende Gäste verloren zu haben. Lediglich 13 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sie nicht rauchende Gäste dazu gewonnen hätten. 23 Prozent der Befragten planen aufgrund des Rauchverbots Personal abzubauen.

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TNS Emnid hat vom 17. bis zum 19. September 2007 insgesamt 100 gastronomische Betriebe per Zufallsverfahren telefonisch befragt. Seit dem 1. August 2007 ist das Rauchen in der Gastronomie in Baden-Württemberg nur in vollständig abgetrennten Raucherzimmern erlaubt.


Die Mehrheit der Deutschen lädt den Flirtpartner zu einer Tasse Kaffee ein

24 Oktober 2007

Hamburg, 24. Oktober 2007
Wer sich in jemanden verguckt hat, möchte den oder die Angebetete natürlich besser kennenlernen. Wohin geht man bei einem Rendezvous? Wo ist der beste Platz, um sich näherzukommen? Eine repräsentative Gewis-Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbands kommt zu dem Ergebnis: Nur jeder Fünfte bevorzugt es, zusammen ein Glas Wein oder Bier in einer Kneipe zu trinken. Kaffeetrinken im Lieblingscafé ist dagegen für 63 Prozent der Befragten erste Wahl bei der Frage „Wenn Ihnen jemand gefällt – wozu laden Sie ihn ein?“ Kaffee ist der Klassiker unter den Flirthelfern: Schließlich ist ein Plausch bei einem Kaffee unverbindlich, der Einladende offenbart damit keine Hintergedanken.

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Der Liebling in deutschen Tassen ist gleichzeitig der Liebling der Flirtwilligen. 73 Prozent der Frauen, die sich verguckt haben, und 54 Prozent der Männer, die eine Dame anhimmeln, laden ihn oder sie zum Kaffeetrinken im Lieblingscafé ein. Schließlich ist Kaffee noch vor Bier und Mineralwasser das meistgetrunkene Getränk in Deutschland. Kaum Chancen bei einem Rendezvous haben das Dinner in einem Restaurant (fünf Prozent), die Einladung zur kulturellen Veranstaltung (drei Prozent) oder das gemeinsame DVD-Gucken zu Hause. „Daran sieht man: Kaffee ist nicht nur das Lieblingsgetränk der Deutschen, sondern auch der liebste Helfer in Sachen Liebe“, schlussfolgert Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbands.

Kaffee im Alltag: Am liebsten zu Hause oder bei der Arbeit
Gerade in Großstädten sieht man an jeder Ecke Kaffeefans, die einen Pappbecher in der Hand tragen oder plaudernd in einem Café sitzen. Mehr als 1.200 Coffeeshops haben mittlerweile in Deutschland eröffnet – doch trotzdem wird der Kaffee am häufigsten bei der Arbeit (41 Prozent) oder zu Hause (38 Prozent) getrunken. Den Kaffee auswärts gönnen sich die Deutschen seltener: Elf von hundert Befragten sagen, dass sie ihren Kaffee überwiegend „im Café oder Coffeeshop“ trinken.

Klönen und Kennenlernen: Kaffee als Kommunikationsmittel
Ob an der Bürokaffeemaschine, auf dem heimische Balkon oder im Stehcafé: Mit der Tasse Kaffee in der Hand lässt sich am besten plaudern. So sagt auch jeder dritte Deutsche: „Ich trinke Kaffee, weil er eine Gelegenheit für nette Gespräche und Kontaktaufnahme bietet.“ Der Genuss des Frühstückskaffees findet üblicherweise am heimischen Tisch statt. So verbinden 43 Prozent der Befragten das Kaffeetrinken mit dem „Kick zum Wachwerden/Wachbleiben.“ Fast jeder Fünfte assoziiert damit „Genuss im Alltag“ und „Treffen mit Freunden und Familie“. Der Hauptgrund, warum die Deutschen Kaffee trinken, lautet: „Weil er munter macht und belebt.“ Aber auch das Kaffeearoma weckt positive Gefühle. Denn 44 Prozent sagen: „Ich trinke Kaffee, weil er gut duftet.“
„Die Umfrage zeigt, dass Kaffee in keiner Lebenssituation wegzudenken ist“, so Preibisch. „Vor allem nicht, wenn es um die intensivsten und schönsten Stunden im Alltag geht.“
Befragt wurden 1.064 Frauen und Männer zwischen 18 und 65 Jahren, Erhebungszeitraum: September 2007


Neue deutsche Küche im Trend

24 Oktober 2007

Hamburg, 24. Oktober 2007
Leichte und pfiffige Kreationen aus heimischen Lebensmitteln mit Top-Qualität – die sogenannte „neue deutsche Küche“ liegt voll im Trend. Mittlerweile jeder vierte Gastronomiebetrieb in Deutschland bietet Geschmacksüberraschungen aus Rohwaren regionaler Herkunft an. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Deutsche Küche – sowohl traditionell/gut-bürgerlich als auch neu/jung – ist damit die mit Abstand beliebteste Geschmacksrichtung im deutschen Gastgewerbe. Internationale Küchenrichtungen, darunter Italienisch oder Asiatisch, stehen hinter den heimischen Rezepten im Gastronomieangebot weit zurück.
„Deutsche Profi-Küchen bieten heute eine Geschmacksvielfalt aus beliebten Klassikern. Da werden heimische Fleisch- und Fischsorten raffiniert gewürzt und mariniert, regionales Gemüse pfiffig mit Kräutern aus dem Garten angerichtet“, fasst Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert, zusammen. Eine weitere Beobachtung des Gastromarkt-Experten: Neue deutsche Küche begeistere sowohl Männer als auch Frauen und über alle Altersgrenzen hinweg.
Der deutsche Gastromarkt ist stark mittelständisch geprägt. Der Durchschnitt der Restaurants, Gaststätten und Kneipen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von bis zu 250.000 Euro (maximal 50 Sitzplätze) und beschäftigt nicht mehr als vier Mitarbeiter. Im Großteil der Betriebe beträgt der Durchschnittsbon zwischen 12 und 17 Euro. Interessant dabei: Der Durchschnittsbon im Hauptteil der italienischen Gastronomie ist mit acht bis zwölf Euro vergleichsweise niedrig, im Großteil der asiatischen Restaurants mit 12 bis 17 Euro vergleichsweise hoch.
Die „Gesamtmarktbefragung Hotellerie-Gastronomie 2007“ kann zum Einzelpreis von €590 zzgl. MwSt. bezogen werden bei: CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, Tel. (04263) 301300, info@chd-expert.de.

Was ist die „neue deutsche Küche“?
Heinz Horrmann, Deutschlands meistgedruckter Hoteljournalist und Gastrokritiker definiert die Fachbegriffe:
• „Neue deutsche Küche“ steht für neue Einflüsse, Kreativität und baut auf alte Rezepte auf. Vorreiter der „neuen deutschen Küche“ war Gerhard Gartner, ehemaliger Starkoch mit zwei Michelin-Sternen, der Großmutters Regionalküche wieder entdeckte, aber leichter, gesünder, aromastärker und kalorienärmer gestaltete. Vorbild der „neuen deutschen Küche“ ist die Nouvelle Cuisine, die mit deutschen Regionalelementen neu umgesetzt wurde.

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• „Traditionelle deutsche Küche“ steht für zweierlei: Positiv für die Basisküche, wie sie einst Karl Walterspiel und Lorenz Adlon pflegten und daher zu einem Begriff in ganz Europa wurde. Negativ für Mehlpampe und Eisbein oder Schweinebraten mit brauner Soße. Wie aus der „traditionellen deutschen Küche“ die „neue deutsche Küche“ wurde, beschreibt ein feiner Spott auf die gute alte Currywurst, die als „Boudin vom Landschwein an Curry-Tomaten-Coulis“ auf die Tageskarte kam. Aus der Currywurst wurde eine Création, aus der traditionellen Küche die neue deutsche Küche.
• Fusion Food / Crossover ist die Vermengung von verschiedensten Geschmacks- und Küchenrichtungen, oft mit Elementen aus japanischen, chinesischen oder Thai-Küchen, aber auch mit speziellen Grillmarinaden z.B. aus Australien. Prominentes Beispiel für Fusion Food ist der japanische Koch Nobu, der in Südamerika aufwuchs, von dort Einflüsse in die traditionelle japanische Küche importierte und in New York ein Star wurde. Die „Nobus“, trendige Restaurants u.a. in Tokio, New York City, London oder Mailand, stehen als Synonym für Fusion Food par excellence.
Heinz Horrmann ist einer der besten Hotelautoren und Gastrokritiker mit internationaler Reputation. Mit seinen Kolumnen u.a. für „Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“ bewegt er Gourmands und Gourmets. Seine Rezensionen genießen im Top-Management höchste Priorität und üben entsprechenden Einfluss aus. Gerade veröffentlichte der meistverbreitete Hotelautor Deutschlands sein 30. Buch: „In fremden Betten – Hotelgeschichten von Heinz Horrmann, Band III“ (erschienen im Klocke Verlag, 240 Seiten, ISBN 978-3-934170-40-7).

Gutes Essen mehr denn je gefragt
Die Anzahl der neuen TV-Kochshows weist darauf hin: Genuss und gesunde Ernährung sind ein Megatrend. Über die Hälfte der Deutschen legen Wert auf „gutes Essen“ und die Qualität der Lebensmittel. Dies geht aus der aktuellen Apollinaris-Studie „Geschmack 2007“ (Stand: September 2007 / Quelle: Coco Cola GmbH, Berlin) hervor. Der Untersuchung zufolge gehen 61 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Monat in ein Restaurant, dabei liegt der Anteil der berufstätigen Männer mit 69 Prozent etwas höher.
Für nahezu Jeden (91%) stehen die Frische der Zutaten sowie eine frische Zubereitung beim Restaurantbesuch an erster Stelle. Und rund 83 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass guter Service und freundliche Bedienung fast genauso wichtig sind, wie das Essen selbst. 68 Prozent schätzen vor allem ein schönes Ambiente. Auf eine gute Beratung bei der Speisen- und Weinauswahl legen etwa 40 Prozent Wert.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Zahl des Monats: 11,2 Mrd. €

24 Oktober 2007

Hamburg, 24. Oktober 2007
Der Jahresumsatz im Außer-Haus-Markt in Österreich beträgt rund 11,2 Milliarden Euro (Angabe von 2006). Zwei Drittel entfallen auf die Gastronomie, ein Drittel auf verschiedene Formen der Gemeinschaftsverpflegung.
Der Anteil der Außer-Haus-Ausgaben der österreichischen Haushalte steigt überproportional im Verhältnis zu den Lebensmittelausgaben. Zudem gehen die rund acht Millionen Österreicherinnen und Österreicher häufiger außer Haus zum Essen. So gibt es auch mehr Restaurants der Spitzenklasse und Gourmetlokale in der führenden Hotellerie. Die traditionelle österreichische Küche hat dabei vor allem durch die vielen ausländischen Einflüsse stark an Qualität gewonnen. In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) stehen die Küchenchefs zunehmend unter Erfolgsdruck: Die traditionelle Versorgungsphilosophie wird zunehmendobsolet, im Vordergrund stehen Kundenorientierung und Kostenwirksamkeit.
In Österreich gibt es über 55.000 Gastronomiebetriebe und mehr als 18.000 Übernachtungsbetriebe.
(Quelle: CHD Expert - Marktplatz Hotel GmbH / Lebensministerium Wien/WKO)

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Hamburg: +10% mehr Gäste aus dem Ausland

23 Oktober 2007

Hamburg, 23. Oktober 2007
Auch 2007 scheint für Hamburg ein Boomjahr in Sachen Tourismus zu werden. In den ersten acht Monaten des Jahres stieg die Zahl der deutschen Gäste um 2,3 Prozent (auf 308.000), die der Auslände um fast zehn Prozent auf 77.000. Dies teilt das Statistikamt Nord mit. Allein im August kamen 385.000 nach Hamburg, 3.7 Prozent mehr als Vorjahresmonat. Die Zahl der Gäste aus Europa stieg innerhalb der ersten acht Monate um 3,5 Prozent auf rund 397.000. Dagegen sank die Zahl der Gäste aus den USA um über 13 Prozent auf knapp 40.000, die Zahl der japanischen Gäste sank ebenfalls um 13 Prozent auf rund 9.000. Immer mehr Besucher werden aus Österreich (+11,4% auf knapp 38.000) und der Schweiz (+20% auf knapp 46.000) in Hamburg begrüßt; eine Folge der zahlreichen Billigfluglinien aus dem Alpenraum in die Hansestadt. Zum Vergleich: In Schleswig-Holstein sank die Zahl der Übernachtungen im August um 2,4 Prozent auf 4,1 Millionen.


American Express: Weltweit deutlich höhere Hotel- und Flugpreise in 2008

23 Oktober 2007

Frankfurt am Main, 22. Oktober 2007
Nach einem Anstieg der Hotel- und Flugpreise im Jahr 2007 werden sich die Tarife auch im Jahr 2008 weltweit weiter verteuern, so das zentrale Ergebnis des Global Business Travel Forecast 2008 von American Express, dem weltweit führenden Anbieter von Geschäftsreisen. Im Hotelsektor ist mit Teuerungsraten bis zu 14 Prozent zu rechnen. Vor allem in Europa und Nordamerika ziehen die Preise für Kurz- und Langstrecke mit bis 5 bzw. 10 Prozent an. In Deutschland werden die Preise für Inlandsflüge moderater steigen, die Kosten für Hotelübernachtungen dagegen deutlich zulegen.
“Wir erwarten, dass im weltweiten Durchschnitt die Kosten für eine Inlandsreise inklusive Flug, Mietwagen und Hotelübernachtung um sechs Prozent oder 63 US-Dollar zunehmen werden. Dadurch erhöhen sich die Durchschnittsreisekosten auf rund 1.110 US-Dollar. Für eine internationale Reise rechnen wir mit einem Zuwachs um annähernd sieben Prozent oder rund 205 US-Dollar. Der Gesamtpreis steigt dadurch auf 3.171 US-Dollar”, so Marc Hildebrand, Vice President und General Manager American Express für Mitteleuropa.
Nachfrage-Boom bei Flügen
2008 werden die Inlands- und Kurzstreckenflüge in der Economy Class weltweit zwischen einem und vier Prozent anziehen. Bei den Langstreckentarifen in der Business Class werden Steigerungsraten zwischen fünf und acht Prozent erwartet. In Nordamerika und Europa fallen die Preissteigerungen am stärksten aus. Zu den wichtigsten preistreibenden Faktoren zählen das verbesserte Leistungsangebot der Fluggesellschaften, die hohen Treibstoffpreise sowie die Konsolidierung in der Luftfahrtbranche. Demgegenüber stehen preissenkende Faktoren wie effizientere Flugzeuge mit höheren Kapazitäten und optimierte Arbeitsprozesse der Fluggesellschaften, das Wachstum der Billigflieger, der stärkere Wettbewerb und die größere Freiheit durch das “USA-EU Open Skies”-Abkommen.
Im europäischen Raum wird dennoch von einer spürbaren Erhöhung der Flugtarife 2008 ausgegangen. Die starke Wirtschaft und die hohe Nachfrage nach Reisen in die Regionen Osteuropa, Fernost, Südasien sowie nach transatlantischen Reiserouten tragen wesentlich zu den Preiserhöhungen bei. Größere Erweiterungen der Kapazitäten auf den bedeutenden Reiserouten werden nicht erwartet - von daher wird das Angebot an Flügen weiterhin begrenzt bleiben. Die Einführung des neuen Airbus A380 wird sich kurzfristig nicht bemerkbar machen.
Gebremst wird der Preisanstieg jedoch durch die weiterhin wachsende Bedeutung von Billigflug-Anbietern, die ihre Marktanteile im Segment der Kurzstreckenflüge ausbauen. Dies gilt insbesondere für die klassischen Billigflieger-Standorte Großbritannien und Deutschland. In Großbritannien werden aufgrund dieser Entwicklung sogar sinkende Tarife um bis zu zehn Prozent für Kurzstrecken erwartet. In Deutschland dürfte sich der Preisanstieg für Kurzstrecken bei bis zu vier Prozent bewegen. In Frankreich bleiben die Preise für Inlandsflüge aufgrund mangelnder Konkurrenz der nationalen Fluggesellschaft und durch die Zunahme an Hochgeschwindigkeitszügen nahezu unverändert.
Stark wachsende Hotelpreise
Nach den Ergebnissen des Global Business Travel Forecast wird der internationale Hotelmarkt auch 2008 ein Verkäufermarkt bleiben. Die weiterhin hohe Nachfrage nach Hotelübernachtungen und das nur gering wachsende Angebot an verfügbaren Zimmern werden - mit Ausnahme von Nordamerika - die Hoteltarife weltweit um zweistellige Zuwachsraten steigen lassen. So sind in den Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika & Karibik Preissteigerungen zwischen 18 und 22 Prozent in der mittleren und Premium-Kategorie zu erwarten.
Insbesondere Hotels der gehobenen Kategorie konnten in der Vergangenheit hohes Wachstum verbuchen - es ist deshalb davon auszugehen, dass gerade die Hotelketten der unteren Kategorien ihre Häuser künftig ausbauen und renovieren werden. Die Reisenden profitieren von den neuen Annehmlichkeiten, werden hierfür jedoch auch höhere Preise zahlen müssen.
In Europa sind infolge der steigenden Nachfrage nach Geschäftsreisen und der hohen Belegungsrate der Hotels ebenfalls hohe Preissteigerungen zwischen 12 und 14 Prozent in der mittleren und Premium-Kategorie zu erwarten. In Deutschland wird mit Preiserhöhungen zwischen sieben und neun Prozent in der mittleren Kategorie gerechnet; in der Premium-Kategorie zwischen zehn bis zwölf Prozent. Damit werden die Preise aber weniger stark steigen als 2007, als die Mehrwertsteuer erhöht wurde. Die Hoteltarife in den größten deutschen Städten werden um bis zu vier Prozent teurer. Berlin bildet die Ausnahme - hier können die Tarife wegen Überkapazitäten um bis zu zehn Prozent zurückgehen.

Mietwagen-Markt durch Konkurrenzkampf geprägt
Trotz höherer Fahrzeugkosten, zusätzlichen lokalen Verbrauchssteuern und Abgaben wird für 2008 nur mit moderat steigenden Mietwagentarifen gerechnet. In Europa steigen die Mietwagenpreise zwischen einem und drei Prozent. Der Grund hierfür ist der weiterhin sehr intensiv geführte Wettbewerb auf dem Mietwagen-Markt.
Insbesondere in den großen US-Städten wird mit Hoteltarifsteigerungen von bis zu 14 Prozent gerechnet. Preistreibend wirkt hier insbesondere die hohe Nachfrage gegenüber den begrenzten Kapazitäten. Darüber hinaus haben die Hotels ihre Methoden zum Ertragsmanagement verbessert, um ihren Profit zu maximieren.
Die Tariferhöhungen sind auch hier auf die hohe Nachfrage und die hohen Treibstoffpreise zurückzuführen. Preissenkend wirken sich hingegen die wachsenden Kapazitäten bei Flügen, die Expansion der Billig-Airlines und die für Ende 2008 geplanten neuen Hotelanlagen der mittleren Kategorie aus.
Zu erwarten ist, dass die Olympischen Spiele in China die Preise und das Wirtschaftswachstum in der Region ankurbeln werden. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die Bevölkerung selbst zunehmend mobiler wird. Im Luftfahrtbereich werden vor allem die hohen Treibstoffkosten, die verbesserte Ausstattung der Flugzeuge, die rapide zunehmende Nachfrage sowie die Konsolidierung der Fluggesellschaften für Preissteigerungen sorgen. Abhilfe bei den Kapazitätsproblemen soll insbesondere der Airbus A380 schaffen. Dem entgegen steht die Expansion der Billigflieger. Die hohen Grundstück- und Baukosten gepaart mit dem Wettkampf zwischen Freizeit- und Geschäftsreisenden sorgen für steigende Preise im Hotelsektor.

Weitere Trends für das Jahr 2008

Änderungen bei Prozessen und Unternehmensrichtlinien
“Um steigende Kosten besser in den Griff zu bekommen, sollten Unternehmen ihre Geschäftsabläufe im Reisemanagement überdenken, und bei der Implementierung von neuen Prozessen insbesondere das Top-Management stärker involvieren”, sagt Marc Hildebrand. Details einer neuen Geschäftsreise-Politik müssten in Zukunft noch besser kommuniziert werden.
Mögliche Maßnahmen zur Kontrolle von Kosten und Compliance
- Weniger Nutzung von erstattungsfähigen Flugtarifen
- Verstärkte Nutzung von Frühbucherrabatten
- Konkretere Bestimmung, wann First- bzw. Business-Class Raten genutzt werden können
- Stärkerer Fokus auf Online-Buchungen
- Verstärkte Zusammenarbeit mit bevorzugten Dienstleistern, insbesondere im Hotelbereich

Von Öko-Initiativen zur “nachhaltigen Geschäftsreise”
Von Unternehmen wird erwartet, dass sie sich stärker für Nachhaltigkeit auch auf dem Sektor Geschäftsreisen engagieren. Dazu zählt nicht nur umweltbewussteres Reisen, sondern auch die Sicherheit der Reisenden.
Vor allen Dingen werden Unternehmen zunehmend berücksichtigen müssen, welche Schadstoffemissionen bei einer Geschäftsreise anfallen. Zwar wird diese Gegenrechnung von Reisen und Klimaschutzbeiträgen kurzfristig ein bestimmender Faktor bleiben, doch ist davon auszugehen, dass dies zukünftig stärker mit langfristigen Unternehmensstrategien kombiniert wird.

Methodik
Die Prognosen des Global Business Travel Forecast beruhen auf einer Kombination aus statistischen Vorhersagen, einer genauen Untersuchung der Branchen und der Beobachtung regionaler Wirtschaftsentwicklungen. Hinzu kommen Interviews mit Branchenanalysten von American Express sowie die Auswertung interner und externer Daten. Darüber hinaus wurde die Firma Smith Travel Research für Untersuchungen der Hotelbranche und spezielle Märkte und Trends beauftragt.
Die Voraussagen dieses Reports basieren auf einer Vielzahl interner und externer Informationen - es kann keine Garantie für den Eintritt der Prognosen gegeben werden. Die tatsächliche Entwicklung der Geschäftsreisepreise kann darüber hinaus auf Grund von unerwarteten politischen, wirtschaftlichen und / oder Umweltereignissen von den prognostizierten Zahlen abweichen.


ehotel: Hoteliers ersparen sich die aufwändige Datenpflege

22 Oktober 2007

Berlin, 17. Oktober 2007
Der Boom für Internetbuchungen hält an. Der Online-Reservierungs-dienstleister ehotel AG, Berlin, verzeichnet von Quartal zu Quartal steigende Buchungszahlen für seine weltweit 210.000 Hotelkunden. Die Pflege der Raten und Verfügbarkeiten wurde bei ehotel nun noch weiter vereinfacht. Durch eine strategische Kooperation mit Cultuzz Digital Media, Berlin, werden sämtliche Hotelinformationen auch anderen Buchungsportalen wie Booking, HRS, hotel.de und eBay über den Webservice „CultSwitch“ zugänglich gemacht. Fortan müssen die Daten nur noch ein einziges Mal bei ehotel gepflegt werden. „Die Zeitersparnis für das Hotelmanagement ist immens“, sagt Fritz Zerweck, Vorstand der ehotel AG.
Die Datenpflege erfolgt im innovativen Extranet von ehotel. Durch den automatischen Abgleich mit “CultSwitch” werden diese Daten zentral auf einem Cultuzz-Server gespeichert und verwaltet. „Dies bringt mehrere Vorteile: Das zentrale Kontingent gewährleistet Ratenparität und den Schutz vor Überbuchungen“, resümiert Zerweck. Dieser neue Service ist für Kunden von ehotel vollständig kostenlos.
Wer es noch einfacher will, kann die Internetkontingente zentral aus seinem Property Management System (PMS) vergeben und automatisch aktualisieren lassen. Im Rahmen des Channel Managements ist es sogar möglich, verschiedene Vertriebskanäle unterschiedlich zu pflegen oder die Raten mit einem Yield Management System anzupassen. Die Kosten für dieses moderne System sind überschaubar: Neben der Provision für das Buchungsportal fallen lediglich 0,8 Prozent vom gebuchten Zimmerumsatz für das Channel Management an.
Mit diesem Schritt zeigt sich ehotel erneut als eines der technologisch führenden Buchungsportale in Europa. Der komplexe Datenabgleich erfolgt auf Basis des weltweit etablierten OTA-Standards (OTA = Open Travel Alliance) und ist durch eine besonders leistungsstarke und sichere Technologie gewährleistet.
„Mit dem Extranet für ehotel haben wir einen neuen Maßstab für die Pflege von Buchungsportalen gesetzt“, sagt Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz Digital Media. Durch die strategische Kooperation mit ehotel ergebe sich eine Win-win-win-Situation: Der Hotelier profitiert durch eine einmalige Pflege, ehotel bietet den bestehenden und neuen Hotelkunden einen bisher einmaligen Service und schließlich verknüpft Cultuzz Digital Media das Hotels mit den wichtigsten Buchungsportalen.

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PMS-Partner
Von folgenden Lieferanten sind die Property Management Systeme (PMS) an „CultSwitch“ schon angeschlossen: Velox, Hotline, Deltra (HS/3), at-on (HotcheckWin), Konmar (HVW), Medusa, Citadel, GMS, und CDSoft. Diese PMS-Partner repräsentieren mehr als 8.000 Hotels schwerpunktmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Distributionspartner
Die angeschlossenen Distributionspartner werden durch das System vollautomatisch mit Verfügbarkeiten und Preisen versorgt. Im Austausch erhält der „CultSwitch“ die Buchungsinformationen von den Distri-butoren. Diese Daten reicht der „CultSwitch“ weiter an das Hotel und trägt sie automatisch in das PMS ein. Angeschlossen sind neben ehotel zur Zeit Booking, HRS, hotel.de, eBay, TUI und natürlich das Cultuzz-eigene Buchungssystem „CultBooking“, das kostenlos in die Website der Hotels eingebunden werden kann.

Über ehotel: Die optimale Hotelbuchung ist das Ziel der ehotel AG. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat sich auf weltweite Hotelreservierungen für Einzel-, Gruppen- und Tagungsbuchungen im Internet oder über das eigene Service Center spezialisiert. Geschäftsreisenden und Privatreisenden steht der Service kostenlos zur Verfügung. Weltweit über 210.000 Hotels in allen Kategorien und allen bedeutenden Hotelketten einschliesslich rund 10.000 internationalen Hotels mit speziellen RADIUS-Zimmerpreisen stellt das umfangreiche Hotelangebot der ehotel AG dar. ehotel ist Teilhaber von RADIUS, dem weltweit größten Einkaufsnetzwerk für Hotelzimmer. Die Stiftung Warentest hat ehotel.de bereits mehrfach empfohlen (Heft 09/02, 05/04).
Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in der Schweiz, Großbritannien, USA, Australien und in Indien sowie Partnerbüros in Österreich, Italien und Griechenland. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und Marktführer für Versteigerungen von Hotelgutscheinen bei eBay.

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Internorga 2008 mit weiterer neuer Halle: Hamburger Fachmesse komplett ausgebucht

22 Oktober 2007

Hamburg, 22. Oktober 2007
Der Ausbau geht weiter: Der Internorga 2008 steht eine weitere Halle der Neuen Messe Hamburg erstmals zur Verfügung. In der neuen Halle B5 wird ein Großteil der Aussteller aus dem Bereich Einrichtung und Ausstattung angesiedelt. Auf der Leitmesse für den modernen Außer-Haus-Markt werden vom 7. bis 12. März 2008 auf dem Hamburger Messegelände rund 1.000 Aussteller und mehr als 100.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland erwartet.
Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH: „Die Internorga ist und bleibt Schrittmacher für die Neue Messe Hamburg. Wir freuen uns besonders, dass die Fachmesse auch 2008 komplett ausgebucht ist.“ Auf der Internorga sind nahezu alle marktführenden Anbieter aus allen Bereichen des modernen Außer-Haus-Marktes vertreten. Viele Unternehmen präsentieren hier ihre Innovationen.
Die Internorga A ist als Premierenschau, Trendbarometer und Ordermesse die bedeutendste Fachmesse ihrer Art in Europa. Sie informiert umfassend über Produktneuheiten und Marktgeschehen, innovative Konzepte und Komplettlösungen. Ihre Themenschwerpunkte Einrichtung und Ausstattung (Hallen B5 und 8), Nahrungsmittel und Getränke, Organisation und Kommunikation (Hallen 9-12 und A1), Bäckerei- und Konditoreibedarf, Ladenbau (Halle B6) sowie Küchentechnik und -ausstattung (Hallen A2 bis A4) decken die gesamte Bandbreite des modernen Außer-Haus-Marktes ab.
Begleitet wird die Internorga von einem hochklassigen Rahmenprogramm. Das 27. Internationale Foodservice-Forum, Europas größter Kongress für Systemgastronomie findet am 6. März statt. Der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsverpflegung, der führende Kongress der deutschen GV-Branche startet am 10. März. Am 7. März gibt es die zweite Auflage des internationalen Backkongresses Hamburg Global Bake. Den fachlichen Treffpunkt der Internorga bildet das Forum Gastgewerbe mit seinem renommierten Wettbewerb „Der Große Preis der Köche“.
Die Internorga, 82. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist täglich vom 7. bis 12. März 2008 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 24 Euro (Zweitageskarte 34 Euro), Fachschüler: 12 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Weitere Informationen zur Internorga 2008


Accor legt leicht zu

18 Oktober 2007

München, 18. Oktober 2006
Die Accor Hotels in Deutschland haben in den ersten neun Monaten 2007 leichte Rückgänge bei der Auslastung durch einen höheren Zimmerpreis kompensieren können. Häuser der Ober- und Mittelklasse erreichten mit 64,5 Prozent eine um 1,2 Prozent niedrigere Auslastung, der durchschnittliche Zimmerpreis stieg allerdings um 15,7 Prozent auf 90 Euro und der Umsatz je Zimmer (Revpar) um 13,5 Prozent auf 58 Euro. Der starke Anstieg ist allerdings unter anderem durch die Eingliederung von 52 Dorint-Häusern bedingt. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkursveränderungen ergibt sich nur noch ein Anstieg um 3,8 Prozent. Die deutschen Economy-Hotels der Gruppe verbuchten eine Zimmerauslastung von 71,7 Prozent (-0,2%), einen durchschnittlichen Zimmerpreis von 56 Euro (+3,5%) und einen Revpar von 40 Euro (+3,3%, bereinigt 3,1%). Mit diesen Werten bleibt das Wachstum in Deutschland hinter den meisten anderen Accor-Standorten zurück. Insgesamt erreichte die Accor-Gruppe in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Umsatzplus von 8,5 Prozent auf 6.119 Mio. Euro.


Urlaubsstudie: MV ist die Badewanne der Deutschen

18 Oktober 2007

Schwerin, 18. Oktober 2007
“Mecklenburg-Vorpommern ist im Sommer die größte Badewanne der Deutschen. Und ganz offensichtlich tummeln sich hier immer mehr zufriedene Gäste” Mit diesen Worten kommentierte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vormpommern, Bernd Fischer, die Ergebnisse der Sommerurlaubsanalyse des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) mit Sitz in Trier. Danach konnte Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr seinen Spitzenrang als beliebtestes Inlandsziel der deutschen Sommerurlauber behaupten und den Vorsprung um einen Prozentpunkt ausbauen.
Der Studie zufolge verbrachten 21 Prozent - das entspricht jedem fünften deutschen Sommerurlauber - ihre Ferien in Mecklenburg-Vorpommern. Hinter Mecklenburg-Vorpommern kam der Ganzjahres-Krösus Bayern mit 17 Prozent der Sommerurlauber vor Schleswig-Holstein mit knapp 16 Prozent ins Ziel. Dahinter folgen Niedersachsen und Hessen.
Auch bei der Zufriedenheit liegt der Nordosten vorn: Nur aus Bayern kehrten die Sommerurlauber ebenso glücklich zurück wie aus Mecklenburg-Vorpommern. Sie vergaben für beide Bundesländer die Note 1,7. Es folgen Baden-Württemberg und Niedersachsen mit der Note 1,8. Schleswig-Holstein-Urlauber gaben ihrem Sommerreiseziel die Note 2,0. Bernd Fischer zur hohen Zufriedenheit der Gäste: “Das ist ein Kompliment an unsere Gastgeber aber kein Ruhekissen. Wenn wir uns auch in Zukunft vorn platzieren wollen, müssen wir beim Service weiter zulegen und uns an internationalen Maßstäben messen lassen.” Die Studie zeigt weiterhin, dass Deutschland bei den Reisezielen im Sommer weiter unangefochten auf Platz eins rangiert. Fast jeden dritten Sommerurlaub (32,2 Prozent) verbrachten die Deutschen in diesem Jahr im eigenen Land. Mit Abstand folgen Italien mit 9,6 Prozent und Spanien mit 9,5 Prozent. Im Durchschnitt dauerte ein Sommerurlaub in diesem Jahr 12,6 Tage und war damit geringfügig kürzer als 2006 (12,8 Tage). Das ETI stützt sich in seiner für das Reiseverhalten der deutschen Bevölkerung repräsentativen Studie auf die Ergebnisse von 2048 Telefoninterviews. Als Sommerurlaub gelten Reisen ab fünf Tagen Dauer in der Zeit zwischen Juni und September.


Kempinski will Resort in Nordhessen managen

10 Oktober 2007

Genf, 10. Oktober 2007
Die Kempinski-Gruppe, Genf, will das Fünf-Sterne-Golfhotel im geplanten Beberbeck Resort in Hofgeismar (Nordhessen) betreiben. Die Absicht soll am 2. November bei einem Besuch des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in Hofgeismar offiziell bekannt gemacht werden. Dies berichtet die “Immobilien Zeitung”. Beberbeck, bestehend u.a. aus sechs Hotels, fünf Golfplätzen, Ferienhäusern und einer Reitanlage soll Pfingsten 2011 eröffnen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 450 Millionen Euro. Das Projekt ist zum Verkauf an einen Endinvestor vorgesehen. Das Land Hessen fördert die Entstehung der verkehrlichen und technischen Infrastruktur mit rund 30 Mio. Euro. Die Planung liegt beim Büro Krause Bohne, Eschweier.


Moskau: 250 neue Hotels bis 2010

10 Oktober 2007

Moskau, 10. Oktober 2007
In den nächsten drei Jahren werden in Moskau 250 neue Hotels eröffnet. Dies gibt das örtliche Fremdenverkehrsbüro bekannt. Der Durchschnittspreis für eine Übernachtung soll dann auf rund 43 Euro/Nach sinken, da zahlreiche Budget- und Mittelklasse-Hotels auf den bislang von Firstclass- und Luxushotels durchsetzen Hotelmarkt kommen. Bislang kostet eine Übernachtung in den Vier- und Fünf-Sterne-Häusern der russischen Hauptstadt durchschnittlich 324 Euro und ist damit im Vergleich der europäischen Metropolen am teuersten. Moskau erlebt einen Besucherboom: Im ersten Halbjahr kamen allein per Flugzeug 1,6 Millionen Reisende aus dem Ausland. Das sind 15 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2006.


Tophotelprojects.com: Hotelbauboom in Deutschland hält an

9 Oktober 2007

Hamburg, 09. Oktober 2007
Der Hotelbauboom geht weiter. Bis 2013 entstehen in Deutschland 179 Vier-Sterne- und 49 Fünf-Sterne-Hotels mit insgesamt über 37.000 Zimmern. Dies geht aus einer Studie von tophotelprojects.com hervor. Die Projektdatenbank der internationalen Marktforschungsgruppe CHD Expert bietet Details und Ansprechpartner zu über 1.400 Top-Hotelprojekten weltweit, davon mehr als 350 in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
„Der Bettenzuwachs in den Topsegmenten der Hotellerie setzt sich unvermindert fort“, sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert. „In den großen Städten entstehen insbesondere Hotels der internationalen Kettenbetreiber, die versuchen werden, der mittelständisch geprägten Hotellerie weitere Umsatzanteile abzujagen.“
In den nächsten fünf Jahren werden in der Vier-Sterne-Klasse (First-Class) 179 Hotels mit rund 27.700 Zimmern eröffnet. In der Fünf-Sterne-Klasse (Luxus) entstehen 49 Häuser mit rund 9.300 Zimmern. Von dem Hotelbauboom ist Berlin besonders betroffen. In der Bundeshauptstadt werden (bis 2013) 49 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit über 4.200 Zimmern gebaut.
In Hamburg, einem traditionell starken Hotelmarkt, werden in den nächsten fünf Jahren 14 Hotelprojekte mit über 2.500 Zimmern eröffnet. Im ebenfalls starken Hotelmarkt München entstehen im gleichen Zeitraum neun Projekte mit rund 1.700 Zimmern, darunter mit dem „The Charles“ das mittlerweile dritte Rocco-Forte-Hotel in Deutschland, das Ende Oktober eröffnet wird. In Frankfurt/Main kommen zwölf neue Häuser mit über 2.800 Zimmern auf den Vier- und Fünf-Sterne-Hotelmarkt. In Köln sollen sechs neue Top-Hotels mit rund 1.100 Zimmern, in Stuttgart ebenfalls fünf Häuser mit rund 800 Zimmern eröffnet werden.
„Der Hotelmarkt hat offenbar noch genügend Luft – nach oben“, so Schmidt. „Zahlreiche der 228 Hotelbauprojekte werden von internationalen Investoren errichtet, die professionelle Betreiber der Konzernhotellerie – sei es in Pacht, Management oder Franchise – verpflichten.“

Hotelmarkt Deutschland: Über 3.000 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels
Insgesamt gibt es über 12.000 Hotelbetriebe in Deutschland, davon 224 im Fünf-Sterne-Segment und gut 2.800 im Vier-Sterne-Segment. Am häufigsten positionieren sich die Beherbergungsbetriebe als Businesshotel (4.480 Betriebe) oder Tagungshotel (5.970) bzw. als Ferienhotel (4.610).
Weitere Informationen zur Anzahl der Hotelbetriebe in Deutschland finden Sie im Internet unter http://www.chd-expert.de/der_ausser-haus-markt.php.

Über tophotelprojects.com
Das Team von tophotelprojects.com analysiert regelmäßig den Hotelmarkt Deutschland – und erfasst alle relevanten Neubauprojekte der gehobenen Hotelklassen (drei bis fünf Sterne). Zuliefererunternehmen und Hotelberater schätzen die Detaildaten, die mit den Kontaktdaten wichtiger Ansprechpartner angereichert sind. „Ein potentieller Kunde ist nur ein Mausklick entfernt“, konstatiert Geschäftsführer Schmidt. Ein Jahresabonnement der Onlinedatenbank, die täglich aktualisiert und erweitert wird, kostet für die Region Deutschland/Österreich/Schweiz nur 950 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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