Fachwerbung bringt neue Kunden

1 November 2007

Hamburg, 01. November 2007
Gut gemachte Fachwerbung bringt neue Kunden. Über 80 Prozent der führenden Zulieferunternehmen im Außer-Haus-Markt schaltet Anzeigen in Fachzeitschriften. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsunternehmens CHD Expert hervor. Fachwerbung rangiert im Mediamix noch vor Direktmarketing, Hausmessen oder Newsletters.

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„Die gute alte Fachanzeige ist aus dem Kommunikations- und Medienkonzept der Zulieferer und Ausstatter nicht wegzudenken“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. Regelmäßige Veröffentlichungen in der Fachpresse – nicht nur zu Fachmessen – korrespondieren mit Produkt- und Firmeninfos auf der UnternehmensWebsite, so Lambracht. Insbesondere für Anbieter aus den Bereichen Dienstleistung und Ausrüstung sind Fachanzeigen ein zentrales Element der Marktkommunikation.
Fachzeitschriften sind für die Zulieferer und Ausstatter auch eine wichtige Informationsquelle. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen werten Branchenmagazine auf neue Marktdaten aus. Dagegen liegt die Nutzung der Internetportale noch zurück: Nur 56 Prozent der Zulieferer und Anbieter suchen Marktinfos online. „Doch die Bedeutung der Onlinerecherche steigt stark an“, berichtet Lambracht. Internetarchive und Onlinedatenbanken rücken immer mehr in den Fokus der Entscheider in Marketing und Business Development.
Über die Studie: Über 600 Entscheider aus führenden Zuliefer- und Ausstattungsfirmen im Außer-Haus-Markt wurden im Sommer 2007 schriftlich zu ihrer Markt- und Unternehmenseinschätzung befragt. 76 Prozent der führenden Zulieferunternehmen berichten von einer erheblich positiveren Marktstimmung in den ersten sechs Monaten des Jahres. „Die Konjunkturlage hat merklich angezogen und lässt die Absatzprognosen der Zulieferer für das zweite Halbjahr noch einmal ansteigen“, analysiert GF Thilo Lambracht die Marktstudie. Lediglich fünf Prozent der befragten Marketingentscheider haben mit einer Verschlechterung der Marktlage bei ihren Kunden in Hotellerie, Gastronomie und GV zu kämpfen gehabt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Erwartungen an das eigene Unternehmen für Umsatz- und Ertragssteigerungen im zweiten Halbjahr steigen: 78 Prozent rechnen mit einer Verbesserung in ihren Marktanteilen.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

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Holiday Inn Dresden verweigert Buchung von NPD-Funktionären

1 November 2007

Dresden, 01. November 2007
Johannes H. Lohmeyer hat viel Feingefühl. Mit einem deutlichen, aber nicht unhöflichen Brief stornierte der Direktor des Holiday Inn Dresden nun die Buchungen von zwei NPD-Funktionären. Die rechtsgerichteten Politiker Holger Apfel, NPD-Fraktionschef im sächsischen Landtag, und Alexander Delle hatten für eine Plenar-Sitzungswoche eine Bleibe gesucht und das Hotel online gebucht. Als dies im Management bekannt, zog Lohmeyer die Notbremse. Das Geschäftsreisehotel wird häufig von farbigen und israelischen Gästen bevorzugt. NPD-Gäste seien daher nicht akzeptabel. „Die NPD verbreitet sich im Reiseland Sachsen krakenhaft“, beklagt Lohmeyer die politischen Auswirkungen der Wahlerfolge der Rechtsradikalen. Ein Mann, ein Wort. Lohmeyer hatte die Stornierung sinnigerweise als offenen Brief deklariert. Dies brachte ihm nun viel Zustimmung ein.


G8 bringt Mecklenburg-Vorpommern mehr ausländischen Gäste

1 November 2007

Schwerin, 01. November 2007
Der G8-Gipfel Anfang Juni im Kempinski Grand Hotel Heiligendamm hat für positive, internationale Reise-PR für Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Nach Angaben des Landestourismusverbandes kamen von Januar bis August über elf Prozent mehr Gäste aus dem Ausland in das nördliche Bundesland. Insgesamt wurden rund 520.000 Übernachtungen in diesem Zeitraum gezählt, darin enthalten sind allerdings auch die Nächtigungen der Gipfelteilnehmer und der zahlreichen internationalen Journalisten. Ob der G8-Gipfel auch für nachhaltige Aufmerksamkeit bei internationalen Reisenden gesorgt hat, wird erst die Tourismusstatistik Ende nächsten Jahres zeigen. Kritiker befürchten, dass die Bilder von den Krawallen gegen das Gipfeltreffen der acht größten Industriestaaten, eher haften bleiben als die mittlerweile weltweit bekannte Aufnahme der G8-Staatschef im XXL-Strandkorb an der Ostsee. Ein positives Ergebnis aber ist sicher: Das Kempinski Grand Hotel Heiligendamm wird dieses Wirtschaftsjahr wesentlich besser abschließen als die verlustreichen Jahre zuvor. Noch sind keine Zahlen bekannt, aber in puncto Auslastung und Ertrag wird der G8-Gipfel den RevPAR für Juni – und damit für das gesamte Jahr – stark anheben. Das Hotel, ein Fundus-Projekt, hatte in den Monaten vor dem G8-Gipfel negative Schlagzeilen geliefert – von sehr geringer Auslastung über Rücktritt des Direktors bis Dumpingraten für Aldi-Reisen. Das 225-Zimmer-Hotel wurde 1999 für ein Volumen von rund 171 Millionen Euro eröffnet. Der Fundus Fonds 34 steckt derzeit in der finanziellen Klemme. Ein Kredit der HypoVereinsbank über 15 Millionen Euro wurde gekündigt und muss nun zurück bezahlt werden. Eine Zwischenfinanzierung, z.B. über eine Anleihe bei den Fonds-Investoren, ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Noch gibt es keine Lösung. Dies stellt die weiteren geplanten Investitionen in Heiligendamm unter ein großes Fragezeichen. Ausgebaut werden/soll noch der Golfplatz, um den Resortcharakter herauszustellen.