Noch mehr Gästebetten in Österreich: Eindeutiger Trend zu Qualitäts- und Städtetourismus

17 Januar 2008

Quelle: Pressetext, 17. Januar 2008

Die Zahl der Betten in österreichischen Beherbergungsbetrieben ist im Jahr 2007 erneut leicht gestiegen, berichtet die Statistik Austria. Derzeit stehen Reisenden rund 1,08 Mio. Betten zur Verfügung. Abgenommen hat hingegen die Zahl der Betriebe. Deutlich spürbar am Tourismussektor ist die steigende Nachfrage im Qualitätssegment der Vier- und Fünf-Stern-Häuser.

„Generell kann man sagen, dass der Kunde zumindest auch das im Hotelzimmer erwartet, was zu Hause sein Standard ist“, so Peter Laimer von der Direktion Raumwirtschaft der Statistik Austria gegenüber pressetext. Der Trend gehe eindeutig in Richtung Qualitätstourismus und werde durch die Zunahme im Bereich Städtetourismus angefeuert. „Deutlich bemerkbar wird dies in den Landeshauptstädten und natürlich in Wien.“ Es gebe dennoch einige Landeshauptstädte, die über kein Fünf-Stern-Hotel verfügen, erklärt Laimer. „In Wien wird in den folgenden Jahren ein weiterer Bauboom von Qualitätshäusern erfolgen. Damit wird versucht, die Bettenkapazität zu erhöhen, weil davon ausgegangen wird, dass die Auslastung steigen wird.“ Durch die Bedeutung von Wien als Kongress- und Event-Metropole werde das wohl gelingen. 2007 stieg die Anzahl der Betten in den Vier- und Fünfstern-Kategorien um 1,4 Prozent. Die stärksten Zuwächse an Betten waren im westlichsten Bundesland Vorarlberg zu verzeichnen. Hier stieg die Zahl um 12,6 Prozent auf rund 80.000 Betten.

In der vergangenen Wintersaison 2006/07 sank die Bettenauslastung auf 33,2 Prozent. In den Vier- und Fünf-Stern-Betrieben stieg die Auslastung um 0,8 Prozentpunkte auf 50,8 Prozent, in Drei-Stern-Betrieben fiel sie um einen Prozentpunkt auf 34,9 Prozent. „Auch hier ist eindeutig der Trend zu höherer Qualität bemerkbar“, so Laimer. „In den Bundesländern Tirol, Salzburg und Vorarlberg liegt die jeweilige Bettenauslastung in den Vier- und Fünf-Stern-Betrieben erheblich über dem Österreichschnitt, aber auch in Wien erreicht diese Kategorie eine Bettenauslastung von 52,3 Prozent.“

In der Sommersaison 2007 stieg die Auslastung im Vergleich zu 2006 von 28,9 auf 29,6 Prozent. „Auch hier war in Gesamt-Österreich ein leichter Anstieg der Vier- und Fünf-Stern-Betriebe bemerkbar. In Wien lag die Auslastung in diesem Segment bei 67 Prozent“, bemerkt Laimer. Auch bei den Drei-Stern-Häusern war österreichweit ein leichter Anstieg auf 35,9 Prozent zu verzeichnen.

Veranstaltungen wie die EURO2008 werden allerdings nicht zu einer stärkeren Auslastung führen, glaubt Laimer. „Viele der Fans werden bei Bekannten übernachten. Zudem ist davon auszugehen, dass während der Europameisterschaft andere Gäste wie etwa im Kongresstourismus ausbleiben werden“, meint der Experte. Dies könnte sogar zu einer Stagnation bei den Nächtigungszahlen vor allem in größeren Betrieben führen.


Hotelbewertungsportale im Internet: Wenig beliebt beim Hotelmanagement

17 Januar 2008

Quelle: CHD Expert Group – Pressemitteilung

Branchenstudie von CHD Expert: Nur 30 Prozent der Hoteldirektoren checken die Webrezensionen regelmäßig – Analyse und Auswertung zu aufwändig

Hamburg, 17. Januar 2008
Hotelkritiken im Internet sind beim Management unbeliebt: Über 50 Prozent der Hoteldirektoren in Deutschland ignorieren bislang die Onlinerezensionen auf Plattformen wie holidaycheck.de, votello.de und hotelkritiken.de. Nur 30 Prozent der Hotelmanager klicken regelmäßig durch die Bewertungsportale, um die jüngsten Bewertungen ihrer Häuser in Erfahrung zu bringen. Dies geht aus einer Branchenstudie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH vor. Befragt wurden 284 Entscheider aus Privat- und Kettenhotellerie sowie Ketten- und Kooperationszentralen.

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Von den online-affinen Direktoren, die die Hotelbewertungsportale beachten, checken 37 Prozent täglich die neuen Einträge und 20 Prozent der Hoteliers klicken mindestens einmal pro Woche die Portale durch.

Für die Mehrzahl der Hoteliers (63%) steht das Interesse an der Glaubwürdigkeit an der Onlinekritik im Vordergrund, d.h. Zeitpunkt und Anlass des Vorfalles. Die Hälfte der Manager (51%) nimmt dazu direkt Kontakt mit dem Gast/Kritiker auf und 39 Prozent der Direktoren versuchen, durch eigene Kommentierungen Einfluss auf die Wirkung der veröffentlichten Kritiken zu übernehmen. Wird die Kritik als existenzbedrohend empfunden, entscheidet sich sogar jeder Zweite für eine intensive Kommunikation mit dem Kritiker.

Allerdings zeigt dies auch, dass immer noch die Hälfte der online-affinen Hotel-direktoren die Kritiken schulterzuckend zur Kenntnis nehmen, denn ist eine Onlinekritik erst einmal publiziert, erfordert es viel Zeit und etliche Korrespondenz den Gast zur einer Korrektur zu bewegen. „Und dies ist einfach zu aufwändig“, ist dazu die Reaktion der meisten Hoteliers.

“Mehrwert für die Hotellerie”
Der Nutzen der Hotelbewertungsportale für die Hotellerie ist auch im Fokus des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und des europäischen Dachverbandes HOTREC. Bernd Geyer, Präsident von HOTREC, fordert von den Betreibern der Hotelbewertungs-portale die Einhaltung von zehn Prinzipien zum Schutz vor Manipulationen und ungerechten Bewertungen.

Kurz gefasst lauten diese:
1) redaktionelle Kontrolle
2) Manipulationen vorbeugen
3) Qualität sichern
4) Keine anonymen Bewertungen
5) Mindestanzahl an Bewertungen gewährleisten
6) Notenskalierungen harmonisieren
7) Reaktionsmöglichkeit eröffnen
8) Rechtssicherheit umsetzen
9) Aktualität gewährleisten
10) Offizielle Sterneanzahl angeben

In der Tat sind die deutschsprachigen Hotelbewertungsportale anfällig für Manipulationen: Bei einem Check der Stiftung Warentest („test“, Ausgabe 2/2007) filterten nur zwei von acht getesteten Portalen fingierte Bewertungen aus: hotelkritiken.de und holidaycheck.de. Bei der Prüfung hinsichtlich aussagekräftiger Hotelbewertungen erfüllte nur holidaycheck.de die Kriterien der Tester. Bei einem weiteren Test der Special-Interest-Zeitschrift „Reise & Preise“ erreichte noch das international bekannte Bewertungsportal Tripadvisor.com die Note „gut“. „Bei den letztplatzierten Portalen hotelkritiken.de, travel-and-guide.de und cooleferien.com werden Texte vor Veröffentlichungen weder gesichtet noch die Mailadresse verifiziert“, schreibt „Reise & Preise“-Verleger Oliver Kühn.

Onlinekritiken können Hotels große Schäden zufügen
Internationalen Medienberichten zufolge nimmt die Flut an leichtfertigen und anonym verfassten Onlinekritiken zu. Die finanziellen Schäden erreichen mittlerweile in Einzelfällen sogar Millionenhöhe oder führen sogar dazu, dass ein Unternehmen daran zugrunde geht, berichtet der Mediendienst Pressetext. „Es gibt alle möglichen Arten von Schäden, die den Unternehmen im Web zugefügt werden. Die Anzahl der verschiedenen Methoden hängt allein von der Kreativität der Übeltäter ab“, sagte Marc S. Friedman, Chairman der Abteilung für geistiges Eigentumsrecht bei der Anwaltskanzlei Sills Cummis Epstein & Gross, gegenüber der „New York Times“. Die Justiz ist meist machtlos gegen derlei negative Onlinekritiken und der Großteil der Anwälte empfiehlt daher, die irreführenden Postings am besten zu ignorieren. Firmen die mit Stellungnahmen reagieren riskieren häufig, nur noch mehr Öl ins Feuer zu gießen und heizen die anonymen Schreiber damit erst richtig an, heißt es. Und selbst wenn Unwahrheiten früher oder später wieder von den Webseiten und Online-Plattformen entfernt werden, bleibt häufig ein schaler Nachgeschmack bzw. finden die Poster meist eine Vielzahl an neuen Wegen, ihre Kritiken zu platzieren – beispielsweise auf anderen Review-Seiten, die häufig über große Nutzerzahlen und erheblichen Einfluss verfügen.

Wichtige Hotelbewertungsportale in der Übersicht (Auswahl)
HolidayCheck.de: ca. 49.000 bewertete Hotels in 211 Ländern; 643.830 Bewertungen
Hotelkritiken.de: 3.810 bewertete Hotels in 99 Ländern; 6.520 Bewertungen
Votello.de: 52.000 bewertete Hotels in 90 Ländern
Trivago.de: 50.000 bewertete Hotels in 112 Ländern; 150.000 Bewertungen
Hotelcheck.de: 5.554 bewertete Hotels in 69 Ländern; 10.000 Bewertungen
Travel-and-guide.de: 5.528 bewertete Hotels in 97 Ländern; 21.018 Bewertungen
Cooleferien.de: 5.053 bewertete Hotels in 46 Ländern / 14.000 Bewertungen
Travelevaluation.de: 2.000 bewertete Hotels in 20 Ländern

Eines der wichtigsten Hotelkritikportale ist HolidayCheck.de von der gleichnamigen Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in Kreuzlingen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund zwölf Millionen Euro (Quelle: „Horizont“) überwiegend mit Buchungen im eigenen Onlinereisebüro; der vermittelte Reiseumsatz betrug 2006 rund 58 Millionen Euro.

Weitere Hotel- und Reisebewertungsportale (Auswahl): tripadvisor.de, igougo.com, holidayranking.de, hotelbewertung.de, hotel-erfahrungsberichte.de, zoover.de, cruisecritic.com – insgesamt sind derzeit 51 Hotelkritikportale oder Webportale mit Hotelrezensionen zu erfassen

Hotelbewertungen werden auch bei den Reiseveranstaltern TUI („Hotelsonnen“) und Neckermann („N“) vorgenommen. Zudem veröffentlichen die Buchungsportale HRS.de und hotel.de ebenfalls Hotelbewertungen.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com


Neue RTL-Show für Hotelkritiker Heinz Horrmann

17 Januar 2008

Quelle: Berliner Morgenpost, 15. Januar 2008

Er ist Autor, Buchautor und der Papst unter den Hotelkritikern: Heinz Horrmann. Zuletzt bewertete der passionierte Hobbygolfer an der Seite von Gourmet Reiner Calmund die Leistungen von Spitzenköchen und Amateuren in der erfolgreichen TV-Show „Kocharena“ auf dem Sender Vox. Weil die Sendung so viele Zuschauer begeisterte, werden demnächst die dritte und vierte Staffel produziert. Ende Februar startet dann eine weitere, originelle TV-Sendung mit Horrmann. In „Der Hotelinspektor“ (läuft auf RTL) wird der renommierte Kritiker private Top-Herbergen genauer unter die Lupe nehmen. Wir dürfen gespannt sein …


Abu Dhabi sucht Anschluss an Dubais Tourismuserfolge

17 Januar 2008

Quelle: bfai, Januar 2008

Zahlreiche neue Hotels geplant / Lieferchancen für Qualitätsausrüster

Nach den Tourismuserfolgen Dubais wollen auch die anderen Emirate in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ein Stück vom internationalen Tourismuskuchen – allen voran die Landeshauptstadt Abu Dhabi. Mit massiven Hotel- und Infrastrukturinvestitionen sollen die Voraussetzungen geschaffen werden. Zielgruppe sind besserverdienende Touristen und Geschäftsleute von der arabischen Halbinsel, aus Asien und Europa. Angesichts deren gehobener Ansprüche dürften sich deutschen Hotelausrüstern interessante Lieferchancen bieten.

Im Jahr 2007 konnte Abu Dhabi eine der weltweit höchsten Zuwächse bei den Touristenankünften verbuchen: um 16% auf 1,37 Mio. Die Zahl wäre noch höher ausgefallen, wenn es genug Hotelbetten gegeben hätte, sagt Mubarak Hamad Al Muhairi, Chef der Abu Dhabi Tourism Authority (ADTA). Für 2008 rechnet seine Behörde mit 1,58 Mio. Besuchern und für 2015 mit der doppelten Zahl.

Dem stehen bislang lediglich 10.000 Hotelbetten gegenüber. Mit einer spürbaren Kapazitätserweiterung ist jedoch begonnen worden. Schon 2008 stünden 13.500 Betten zur Verfügung, glaubt ADTA, für 2010 liege die Planzahl bei 16.800 und für 2015 bei 24.400. Die Menge der 2006 verkauften Hotelnächte beziffert Al Muhairi auf 2,8 Mio., was angesichts der gut halb so großen Besucherzahl nicht gerade viel ist, den Hotelsektor aber dennoch an seine Kapazitätsgrenzen geführt hat. Abu Dhabi brauche deshalb kurzfristig mindestens 30 neue Hotels, sagt der ADTA-Chef. Privaten Anlegern hilft die Behörde mit einer eigenen Gesellschaft, der Tourism Development and Investment Company, die sich an Projekten mit Risikokapital beteiligt.

Der Beitrag des Tourismussektors zum BIP von Abu Dhabi lag 2006 bei 2,9% beziehungsweise 8,68 Mrd. Dirham (100 Dh = 18,48 Euro) – für die Volkswirtschaft ein eher marginaler Betrag. Große Bedeutung hat die Entwicklung allerdings im Hinblick auf die eines Tages zu Ende gehenden Ölvorräte, einem Sektor, dem Abu Dhabi 2006 noch rund 93% seines BIPs verdankte. Gemessen an dieser Zahl ist der Tourismus immerhin ein wichtiger Anfang zur Entwicklung einer Nicht-Öl-Volkswirtschaft.

Die Einnahmen der Hotels beziffert die ADTA für 2006 auf 1,8 Mrd. Dh., im Vergleich zu 0,7 Mrd. 1997. Wie am Golf üblich konzentriert sich zwei Drittel des Geschäft auf Fünf-Sterne-Hotels, während Vier-Sterne-Herbergen 2006 mit 16% der Einnahmen folgten.

Nach Einschätzung von Al Muhairi wächst der Tourismus im Mittleren Osten im Durchschnitt mit 3,9% pro Jahr nur etwas langsamer als der weltweite mit 4,1%. Herausragende Ausnahmen seinen dabei jedoch Dubai und Abu Dhabi mit ihren zweistelligen Zuwächsen. In Bezug auf die derzeitigen und geplanten Sektor-Investitionen sieht Al Muhairi die VAE weit vorne, gefolgt von Katar.

Die mit Abstand größten Besuchergruppen in Abu Dhabi waren 2006 Briten mit 8,8% und Deutsche mit 8,0%, gefolgt von US-Amerikanern (1,9%), Russen (1,2%), Italienern, Japanern, Österreichern, Belgiern und Niederländern.

Die VAE mögen ein eigenes Staatsgebilde sein, in ihrer Politik verfolgen die verschiedenen Emirate oft Eigeninteressen. Starken öffentlichen Strukturen auf Emirats-Ebene stehen schwache des Gesamtstaats gegenüber. Von einer gemeinsamen Tourismuspolitik kann deshalb keine Rede sein, schon eher von gegenseitiger Konkurrenz. Geschäftsleute und Unternehmen, die mit den Emiraten zu tun haben, sollten dies berücksichtigen und auf entsprechende Empfindlichkeiten Rücksicht nehmen. So sind zwischen den einzelnen Emiraten gezogene Vergleiche unbeliebt. Gerne gesehen wird dagegen, wenn ein Besucher im Emirat seiner Gesprächspartner absteigt, statt – wie das Gros der Geschäftsreisenden – von Dubai per Stippvisite seine Besuche zu machen.

Tourismus-Vorhaben der einzelnen Emirate
Abu Dhabi: Geplant sind Investitionen in Höhe von 136 Mrd. $, um die Zahl der Touristenankünfte bis 2015 auf 3 Mio. zu steigern. Beobachter glauben, dass schon bis 2010 rund 40 neue Hotels gebaut werden. Der Gesamtwert der in Abu Dhabi derzeit beschlossenen, geplanten und angedachten Projekte beläuft sich nach Schätzungen auf etwa 1 Billion $.

Dubai: Das schon seit längeren boomende Emirat hat weit höher gesteckte Ziele als die Hauptstadt: Schon in wenigen Jahren sollen ein Fünftel des BIP mit dem Fremdenverkehr erwirtschaftet werden und 15 Mio. Besucher kommen. Noch 2008 kann der Burj Dubai, der höchste Wolkenkratzer der Welt, betreten werden, ein Jahr später die künstliche Insel Palm und 2010 das World-Projekt – 300 neu geschaffene Inseln, die zusammen aus der Luft das Bild einer Erdkarte abgeben. Bis 2010 werden für den erwarteten Besucheransturm 80.000 neue Hotelbetten eingerichtet.

Fujairah: Der kleine Bruder mit einer Küstenlinie am Indischen Ozean investiert derzeit 3 Mrd. $ binnen fünf Jahren, um mehr Besucher anzulocken. Vorzeigeprojekte sind das Radisson Al Aqah Beach Resort und der Fujairah Paradise Tourismus- und Wohnkomplex.

Ras Al Kaimah: Geplant sind Industrie- und Freizeitinvestitionen in einer Größenordnung von 50 Mrd. $, um die Zahl von Geschäfts- und Fremdenverkehrsreisenden bis 2010 auf 100.000 zu vervierfachen. Schlüsselvorhaben ist der 3 Mrd. $ teure Al Marjan-Inselkomplex mit Hotel, Marina und Luxusvillen.

Sharjah: Für 18 Mrd. $ wird an einem Al-Nuojoon-Island-Projekt gebaut, das Hotels, ein Einkaufzentrum, Wohnungen und einen Golfplatz beherbergen wird.

Umm Al Quwain: Eine 3,3 Mrd. $ teure Umm-Al-Quwain-Marina soll einmal 80.000 Wohnungen, mehrere Boutique-Hotels und Freizeitanlagen rund um eine Yachthafen-Landschaft bieten.

Ajman: Das Emirat will im Rahmen eines 10-jährigen Investmentprogrammes die touristische Infrastruktur stärken und eine Bahnverbindung nach Dubai schaffen. Zu den antizipierten Großprojekten gehört auch eine 2 Mrd. $ teure Marina.

Anerkanntes Tourismusziel
Mit den angestrebten Projekten können sich die VAE auch in Zukunft einer großen Medienaufmerksamkeit sicher sein – einer wichtigen Voraussetzung für ein expandierendes Tourismusgeschäft. In dem kürzlich zum dritten Mal vorgelegten „Country Brand Index“ der in New York firmierenden Beratungsgesellschaft Future Brands rangieren die VAE auf dem ersten Platz in der Kategorie „Resort and Lodging Options“.

In keinem anderen Land der Welt gebe es eine so attraktive Auswahl unterschiedlicher Spitzenherbergen wie in den VAE, von Familienhotel bis zum (selbsternannten) 7-Sterne-Hotel, heißt es. Auf den folgenden Plätzen landeten die Malediven, Australien, Tahiti, Kanada, die USA und die Bahamas. In der Kategorie „Fine Dining“ erreichten die VAE immerhin den siebten Platz, hinter Frankreich, Italien, Singapur, Japan, den USA und Großbritannien. Auch in der Bewertung der Konferenzmöglichkeiten erhielten die VAE mit Platz fünf ein hervorragendes Votum – nach den USA, der Schweiz, Deutschland und Singapur.

Teure Qualitäten gefragt
Für deutsche Unternehmen ergeben sich grundsätzlich Beteiligungs- und Lieferchancen bei den Bauvorhaben sowie bei der Ausrüstung von Hotels und Gaststätten. Während die Bauten sowohl von der Architektenleistung, der Konstruktions- und Bauqualität, der Verarbeitung, der Raumaufteilung als auch den Servicebereichen außerhalb der Blickweite eines Gastes aus westeuropäischer Sicht mitunter zu wünschen übrig lassen, sind Lobby, Speiseräume, Bars und Zimmer meist von ausgesuchter Qualität. Teure Designermöbel, originale Gemälde und nummerierte Lithographien an den Wänden – mit der Ausstattung wird nicht gekleckert. Wenngleich viele Objekte am westeuropäischen Geschmack vorbeigehen, oft überladen, übertrieben, kitschig oder voller Stilbrüche daherkommen, teuer und importiert sind sie allemal.

In den Küchen geht es technisch nüchtern zu. Namhafte Häuser beschäftigen westliche Chefköche, die Wert auf eine Topausstattung legen. In den Spitzenrestaurant haben auch hochpreisiges westeuropäisches Porzellan und Markenbesteck eine Chance, während in den Zimmern der Qualität von Matratzen und Bettwäsche große Aufmerksamkeit geschenkt wird. (M.B.)


Kuba baut Tourismusinfrastruktur aus

17 Januar 2008

Quelle: bfai, Januar 2008

Bis 2010 sind 30 neue Hotels geplant / Ausländische Interessenten für Gemeinschaftsunternehmen gesucht

Auf Kuba wurden Anfang 2008 Pläne zum Bau von 30 Hotels bekannt. Die Kapazität im Fremdenverkehr soll bis 2010 um 10.000 Betten aufgestockt werden. Davon entstehen allein in der Hauptstadt Havanna Häuser mit 1.000 Betten. Zusammen mit dem Bade- und Ferienort Varadero erwirtschaftet Havanna als Standort 70% der Tourismuseinnahmen von insgesamt 2,4 Mrd. US$. Der Bedarf an Innenausstattungen und Möbeln, Sanitärtechnik, Klär- und Wasseraufbereitungsanlagen etc. steigt durch diese Baumaßnahmen enorm an.

Begleitet werden diese Erweiterungsvorhaben von der Gründung und Vermarktung der Hotellkette E sowie von längst überfälligen Renovierungsmaßnahmen in bestehenden Einheiten. In jüngster Vergangenheit wurde zunehmend kritisiert, dass die Betreiber von Hotels zu wenig in den Erhalt ihrer Anlagen investierten, was auf Kosten der Qualität und regionalen Wettbewerbsfähigkeit der Häuser gehe. Dies soll sich nun schrittweise ändern.

Der Rückgang des Besucherverkehrs 2006 (2,2 Mio. Touristen, nach 2,3 Mio. im Vorjahr) und Anfang 2007 war ein erstes Warnsignal, das bei den Verantwortlichen sichtbar Wirkung hinterließ. Nicht umsonst wurde im Oktober ein Konsultativorgan, Observatorio Turístico, geschaffen, das unmittelbar dem Tourismusministerium (Mintur) untersteht. Diese Arbeitseinheit wird künftig neueste Trends im Fremdenverkehr erforschen sowie Projekte und Strategien entwickeln. Einer Revision wurde zudem die Tourismuswerbung im Ausland unterzogen, die auf ein Minimum zusammen gestrichen war und kaum noch Erfolg zeigte.

Ausgebaut werden neben den Hotels die Kapazitäten für den Tauch- und Segelsport sowie zum Golfspielen. So sind zehn Golfanlagen geplant, zwei davon in Havanna. Erwogen wird ebenfalls der Bau neuer Anlagestellen für Sportboote und Segelschiffe, sogenannte Marinas. Damit will man Urlaubern auf der Antilleninsel einen höheren Freizeitwert garantieren und in höhere Preissegmente vorstoßen.

Bislang stehen für ausländische Touristen 46.000 Hotelzimmer in 307 Einrichtungen zur Verfügung, fast ein Viertel davon in Havanna. Dort entstehen demnächst vier Fünf-Sterne-Hotels, die durch Unternehmen mit ausländischer Beteiligung errichtet werden. Zwei weitere Projekte (jeweils an der Uferstraße Malecon und am hauptstädtischen Badestrand Playas del Este) werden derzeit mit potenziellen Investoren verhandelt.

Mit 300.000 Beschäftigten gehört der Tourismus zu den wichtigsten Wirtschaftsbranchen des Inselstaates. Von den jährlich etwa 2 Mio. ausländischen Besuchern stammen allein 0,6 Mio. aus Kanada, gefolgt von Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Mexiko und Deutschland. Zu den künftig stärker frequentierten Herkunftsländern für Touristen zählen Russland, Venezuela und die VR China.

Zwischen der venezolanischen Venetur und der kubanischen Cubanacan wurde ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das sich ebenfalls im Hotelbau auf der Antilleninsel engagieren will. Ein erstes Projekt wird der Bau eines Vier-Sterne-Ressorts in Cayo Paredón Grande, im Norden der Provinz Ciego de Avila sein. Venezuela möchte künftig bis zu 100.000 Touristen pro Jahr nach Kuba schicken.

Weitere Badeorte werden im Osten (unter anderem Santiago de Cuba) sowie im Süden (Cienfuegos) ausgebaut. In Cienfuegos wird geprüft, ob ein Hotel in einem der historischen Gebäude der Altstadt sowie eine Marina an der nahen Karibikküste eingerichtet werden kann.

Eine aufstrebende Entwicklung nimmt derzeit der Gesundheits- und Wellnesstourismus, insbesondere zur Stärkung der physischen und psychischen Gesundheit, zur Überwindung der Drogenabhängigkeit und des Alkoholismus, zur Korrektur des Augenlichts und zur Verbesserung der Lebensqualität. Neben dem devisenträchtigen Einsatz kubanischer Mediziner im Ausland zählt die Behandlung ausländischer Patienten auf Kuba zu den wachsenden Dienstleistungssektoren.

Als eine wichtige Tourismusmesse ist die Feria Internacional de Turismo, FITCUBA, anzusehen. Die 13. Ausgabe dieser Fachausstellung findet vom 5. bis 9.5.08 in Havanna statt. Interessenten wenden sich an das zuständige Tourismusministerium (Fr. Aleida Castellanos Abdala, Tel.: 00537/836 32 45, E-Mail: dircomunicacion@mintur.tur.cu). Eine speziell auf Natur- beziehungsweise Ökotourismus ausgelegte Fachveranstaltung ist die TURNAT, die in zwei Jahren vom 14. bis 18.9.09 in Ciénaga de Zapata abgehalten wird. Veranstalter ist ebenfalls das Tourismusministerium.


Kaffeehausketten expandieren in Polen

17 Januar 2008

Quelle: bfai, Januar 2008

Polnische Ausgaben für Gastronomie im europäischem Vergleich noch eher gering

Der Kaffeegenuss erfreut sich in Polen, einem Land traditioneller Teetrinker, zunehmender Beliebtheit. Der Wert des Kaffee-Marktes wird bereits auf bis zu 1,5 Mrd. Zl (rund 417 Mio. Euro, 1 Euro = 3,60 Zl) veranschlagt und wächst mit zweistelligen Wachstumsraten. Der Erdöl-Konzern Orlen will daher auch bei den mehreren Hundert eigenen Tankstellen Bistro-Bars mit der Bezeichnung „Stop Cafe“ einrichten. North Coast will zusammen mit der exklusiven italienischen Kaffeemarke Illy Cafes gründen. Das eröffnet auch deutschen Firmen Zulieferchancen.

Die ersten sechs Bistro-Bars „Stop Cafe“ will Orlen kurzfristig als Pilotobjekte in bei seinen Tankstellen bestehenden Geschäften einrichten. Sie werden je zwischen 50.000 Zl und 100.000 Zl (circa 14.000 Euro bis 28.000 Euro, 1 Euro = 3,60 Zl) kosten. Zu Orlen gehören bisher 770 Stationen; das Netz wird noch ausgebaut. Vorgesehen ist, dass alle Tankstellen eine Kaffee-Bar erhalten. In Litauen, wo Orlen Tankstellen der Firma Ventus übernomnen hat, gibt es bei diesen bereits Stop Cafes. Bei den polnischen Stationen von Orlen der Marke „Bliska“ sind schon Kaffeemaschinen in Betrieb.

Vorreiter bei der Einrichtung von Gastronomiestellen bei Tankstellen in Polen ist die britische Kette Wild Bean Cafe, die sich bei BP-Stationen ansiedelt. Etwa die Hälfte der insgesamt 212 BP-Tankstellen in Polen ist bereits ausgestattet. Auch der norwegische Statoil-Konzern stellte in seinen Tankstellen kürzlich Kaffee-Automaten auf. An die 7.000 Tankstellen vertreiben inzwischen auch branchenfremde Produkte. Die Gesamtheit der Stationen erwirtschaftet damit etwa die Hälfte ihres Umsatzes.

Der Kaffeegenuss erfreut sich in dem traditionellen Land von Teetrinkern zunehmender Beliebtheit. Branchenkenner schätzen den Wert des Kaffee-Marktes auf 1,2 Mrd. bis 1,5 Mrd. Zl im Jahr (rund 417 Mio. Euro, 1 Euro = 3,60 Zl). Im Laufe der vergangenen zehn Jahre versechsfachte er sich. Die Wachstumsraten betragen etwa 20 bis 40%. Eine gute Nachricht für die Betreiber ist, dass die Mehrwertsteuer für Gastronomieleistungen nun doch nicht ab Anfang 2008 auf 22% angehoben wurde, sondern der ermäßigte Satz von 7% laut Beschluss der EU-Finanzminister bis Ende 2010 bestehen bleiben darf.

Bisher gibt es in Polen rund 2.500 Cafés, von denen über 200 einer Kette angehören. Im Laufe von 2007 war ihre Zahl um 30% gestiegen. Das Segment der Kaffee-Bars ist das am schnellsten wachsende des polnischen Gastronomiesektors. Die bestehenden Ketten wollen weiter expandieren, und neue Betreiber treten auf den polnischen Markt. Das eröffnet auch deutschen Anbietern von einschlägigen Gastronomieausstattungen neue Lieferchancen.

Die börsennotierte Gesellschaft North Coast plant, in Kooperation mit der exklusiven italienischen Marke Illy Cafes zu eröffnen. Die ersten Lokale mit der Bezeichnung „Espressamente Illy“ sollen im Frühjahr 2008 in Warschau und Krakow (Krakau) eingerichtet werden.

Die US-amerikanische Kette Starbucks will 2008 damit beginnen, Kaffee-Bars in Polen zu eröffnen und mittelfristig dort 100 solche Stellen betreiben. Zu diesem Zweck unterzeichnete sie mit der an der Warschauer Börse notierten Gesellschaft Am Rest eine Vereinbarung. Starbucks will sich auch in der Tschechischen Republik und in Ungarn etablieren; die Kette eröffnet ihr erstes Cafe in diesen drei Ländern im Januar 2008 in Prag.

Die bereits in Südpolen mit zwölf Lokalen präsente britische Kette Costa Coffee will die Zahl ihrer eCoffees landesweit 2008 auf über 30 steigern und Ende 2009 bereits über 54 davon in Städten mit mindestens 150.000 Einwohnern betreiben. Im Jahr 2011 sollen es schon gut 100 sein. Diese Zahl will ihr Konkurrent, der Pressevertrieb Ruch, bereits 2009 mit seiner Kette „i coffee“ erreichen, in der er seinen Kunden kostenlos Medien und einen Internet-Zugang bereitstellt. Die ersten beiden i coffees eröffnete Ruch im November 2007 in Warschau und Wroclaw (Breslau).

Nescafe will 2008 die Zahl ihrer Cafés auf mindestens 45 steigern, indem die Kette sieben oder acht weitere einrichtet. Auch die Ketten Mercer’s und Marktführer Coffeeheaven expandieren weiter. Neue attraktive Lagen bieten ihnen die zahlreichen Einkaufszentren und Handelsgalerien, die nun verstärkt in mittleren Städten gebaut werden. Daneben gibt es erfolgreiche Einzelinitiativen wie die des Unternehmers Marcin Malenczyk, der zwei Lokale „Cafe Karma“ in Warschau und Berlin betreibt.

Im Jahr 2006 waren die Pro-Kopf-Ausgaben der Polen für gastronomische Leistungen mit 131 Euro im europäischen Vergleich eher gering. Spitzenreiter waren hier laut Horizons for Success (HfS) die Franzosen mit 901 Euro vor den Spaniern mit 806 Euro, den Deutschen mit 775 Euro und anderen. Das Consulting-Unternehmen für den Sektor erwartet aber künftig kräftige Wachstumsraten in Zentraleuropa.

In Polen haben die Umsätze mit fast food einschließl. in Kaffee-Bars einen Anteil von etwa einem Drittel am Gastronomiemarkt im Wert von insgesamt 18,2 Mrd. Zl (Stand: 2006). Euromonitor International gibt den Zuwachs 2007 mit knapp 3% an und erwartet für 2008 ein Plus von 7%. Gleichzeitig werden herkömmliche Restaurants mit Bedienung verstärkt aufgesucht, deren Zahl sich bis Ende September 2007 laut dem Hauptstatistikamt GUS um ein Viertel gegenüber Ende 2006 auf rund 12.500 erhöhte.

Von dem steigenden Kaffee-Konsum profitieren auch die Hersteller davon. Marktführer in Polen ist Kraft Foods Polska mit einem wertmäßigen Anteil von 28% vor Nestle (18%), Tchibo (17%) und Übrigen (37%). Dabei ist das Wachstumspotenzial noch groß, denn der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch betrug 2006 erst rund 2,3 kg; in skandinavischen Ländern erreicht er bis zu 15 kg. Auf löslichen Kaffee entfällt derzeit in Polen ein Marktanteil von 50%, auf gemahlene und ungemahlene Bohnen von 48% und auf Getreideerzeugnisse von 2%.
Nachfrage nach Kaffee in Polen

Juli 2005 bis Juni 2006 Juli 2006 bis Juni 2007
Umsatz (in Mio. Zl) 2.334,1 2.497,5
Absatz (in Mio. kg) 75,0 76,5

Quelle: Marktforscher MEMRB

Der bedeutende polnische Hersteller von Cappuccino, Kaffee und Tee Mokate, der bereits in anderen mittel- und osteuropäischen Ländern präsent ist, strebt nun weiter in südliche Richtung. Mit der kroatischen Firma Alba unterzeichnete er eine Lizenzvereinbarung, und im Oktober 2007 nahm diese ihre Produktionstätigkeit in der Sonderwirtschaftszone bei Zagreb auf. Für 2007 erwartet Mokate eine Umsatzsteigerung auf 405 Mio. Zl mit einem Exportanteil von 35%.

Am polnischen Markt für Tee hielt Mokate laut den Marktforschern MEMRB und Nielsen von Juli 2006 bis Juni 2007 einen Anteil von 6,3%. Um diesen noch zu steigern, will Mokate die Kapazitäten in seiner Fabrik in Ustron weiter ausbauen und Teehersteller im In- und Ausland übernehmen. In diesem Segment führte in Polen der Unilever-Konzern deutlich mit seinen Marken Lipton und Saga, der einen Zuwachs um gut 13% verzeichnete und einen Marktanteil von 38,0% hält.

Unilever nahm 2007 eine neue Fabrik zur Konfektionierung von Tee in Katowice (Kattowitz) in Betrieb, die rund 60 Mio. Zl gekostet hatte. Mit deutlichem Abstand folgten Premium Foods mit einem Marktanteil von 10,8% und Herbapol Lublin mit 9,0%. Den fünften Platz hinter Mokate belegte Posti mit 4,5% vor Übrigen mit 31,4%. Noch dominiert schwarzer Tee den Markt; im Kommen sind aber Früchte-, Kräuter- und funktionelle Teesorten. Euromonitor International schätzt, dass die Verkäufe von Tee 2007 bei über 1,8 Mrd. Zl lagen und weiter steigen werden.

Nachfrage nach Tee 

Juli 2005 bis Juni 2006 Juli 2006 bis Juni 2007
Umsatz (in Mio. Zl) 994,6 1.163,7
Absatz (in Mio. kg) 25,3 28,3

Quelle: Marktforscher MEMRB und Nielsen