Cultuzz bietet erste vollständige Schnittstelle zu Tiscover

30 Juli 2008

Quelle: Pressemitteilung Cultuzz, 30. Juli 2008

Die neue Anbindung zu Tiscover aktualisiert neben Verfügbarkeiten auch Preise und liefert Informationen über den Gast zurück

Cultuzz hat mit Tiscover erneut einen wichtigen Partner an die zentrale Datenbank des „CultSwitch“ angeschlossen. Damit folgt Cultuzz der Strategie, alle großen Distributoren sowie die regional bedeutsamen Portale direkt mit den Beherbergungsbetrieben zu verbinden. Sofern der Betrieb über ein Front-Office-System (PMS) verfügt, das ebenfalls an den „CultSwitch“ angeschlossen ist, können Zimmerverfügbarkeiten und Preise direkt zu Tiscover gesendet werden. Buchungen, die bei Tiscover eingehen, werden ebenfalls auf direktem Weg in das PMS übertragen. „Wir achten immer darauf, dass wir nicht nur Informationen senden, sondern auch empfangen können. Nur so entsteht ein geschlossener Informationskreislauf“, sagt Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz.

Mit der neuen Schnittstelle zu Tiscover zeigt Cultuzz Digital Media, was komplett integrierte Buchungs- und Distributionstechnologie leisten kann. Erstmals werden zu dem Destinationsmanagementsystem von Tiscover nicht nur Verfügbarkeiten übertragen, sondern auch Preise und besondere Zu- und Abschläge, wie z. B. Kinderermäßigungen. Auch unterschiedliche Raten entsprechend der Belegung können übertragen und damit automatisch gepflegt werden. Selbstverständlich werden die eingehenden Buchungen automatisch empfangen und direkt in das PMS der Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen übertragen. Das ist bisher einzigartig.

Von der neuen Schnittstelle zwischen Tiscover und Cultuzz profitieren zahlreiche Destinationen, vor allem in Österreich und Deutschland. Die Destinationen sind darauf angewiesen, dass die angeschlossenen Beherbergungsbetriebe ihre Daten immer aktuell halten. Andernfalls droht ein unzureichendes Angebot und die Attraktivität der regionalen Portale sinkt. Durch die automatische Aktualisierung der Angebote entfällt jetzt die mühsame manuelle Pflege der Daten. Diesen Vorteil sieht auch Tiscover Vorstand Konrad Plankensteiner: „Die Kooperation mit Cultuzz bietet den Hotels und Unterkünften eine wesentliche Erleichterung bei der laufenden Aktualisierung ihrer Daten, so dass sie noch einfacher mit top-aktuellem Content und buchbaren Angeboten auf www.tiscover.com präsent sind.“

Tiscover ist ein führender Anbieter von Vermarktungs- und Technologie­lösungen für die Tourismuswirtschaft und versteht sich als Internet Informations- und Buchungs­portal für Urlaubsgäste. Im Jahre 2007 verzeichnete Tiscover 410 Mio. Seitenzugriffe und über eine Million Anfragen/Buchungen. Tiscover wurde 1991 als TIS GmbH gegründet und im Jahr 2000 in die Tiscover AG umgewandelt. Im März 2008 übernahm die HRS – HOTEL RESERVATION SERVICE Robert Ragge GmbH mit Sitz in Köln die Mehrheit an der Tiscover AG und deren Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien und UK.
 
Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in Europa, USA und Australien sowie in Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und ist weltweiter Marktführer für Versteigerungen von Hotelgutscheinen bei eBay.


Tophotelprojects.com®: Die größten Hotelanlagen Deutschlands entstehen in Brandenburg

28 Juli 2008

Quelle: tophotelprojects.com, 28. Juli 2008

Hotelbau boomt in Deutschland – Über 400 Neubau- und Umbauprojekte

Der Hotelmarkt Deutschland wächst weiter. 410 Neubau- und größere Umbauprojekte werden derzeit voran getrieben. Die größten Hotelanlagen mit jeweils 1.000 Zimmern entstehen in Brandenburg. Das derzeit größte Einzelhotelprojekt ist das Scandic Hotel am Potsdamer Platz in Berlin, das 572 Zimmern umfassen wird. Dies geht aus einer Marktuntersuchung von tophotelprojects.com®, der führenden internationalen Datenbank für Hotelbauprojekte, hervor. Insgesamt werden in Deutschland derzeit knapp 66.000 Hotelzimmer neu gebaut bzw. grundlegend renoviert.

„Über 270 Projekte sind Neubauten in den oberen Hotelkategorien First Class und Luxus“, berichtet Rolf Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert Deutschland, Betreiber der Datenbank tophotelprojects.com®. „Gerade im Fünf-Sterne-Segment findet mit über 60 Projekten ein starkes Wachstum statt“, so Schmidt. Derzeit gibt es rund 11.200 Hotels in Deutschland, 208 davon sind der Kategorie Luxus/Fünf Sterne zuzurechnen.

Die Investitionen in die Top-Hotellerie sind trotz allgemeiner Zurückhaltung an den Finanzmärkten immens. Allein in Berlin laufen derzeit 34 Neubau- und Umbauprojekte in der Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie. In Frankfurt/Main werden derzeit 15 Projekte verfolgt. In München entstehen derzeit 13 neue Tophotels.

Rund zwei Drittel der Neubauprojekte in Deutschland werden von Hotelketten oder -gruppen geführt. So entstehen derzeit z.B. sechs neue Hotels der Marken Hilton und Hilton Garden Inn. ArabellaStarwood hat derzeit drei Projekte in Entwicklung. Und die noch junge Designhotelgruppe 25hours hat fünf neue Hotels auf den Weg gebracht.

Top 10 Hotel-Neubauprojekte in Deutschland

Rang    Projekt                        Ort                               Zimmer            Eröffnung

1          Aqua Casa Resort        Sedlitz/Brandenburg     1.000                2009

2          Tropical Islands            Krausnick/Brandenburg 1.000                2010

3          Priwall Waterfront         Travemünde                 800                  2011

4          Port Olpenitz Resort     Kappeln/Schlei             750                  2012

5          Scandic Hotel               Berlin                           572                  2010

6          Andel’s Hotel                Berlin                           557                  2009

7          Discovery Land             Goldberg/MV               500                  2010

8          Sunpark Bostalsee        Nohfelden/Saarland      500                  2011

9          Gateway Gardens         Airport Frankfurt/M.       500                  2016

10        Motel One Steindamm  Hamburg                      464                  2010

Stand: Juli 2008 / Quelle: tophotelprojects.com

„Derzeit werden weltweit über 2.500 Tophotelprojekte mit über 640.000 Zimmern geplant bzw. gebaut. Die Hälfte werden Fünf-Sterne-Hotels, die andere Hälfte Vier-Sterne-Häuser. Das derzeit größte Hotelprojekt ist mit 6.500 Zimmern das „Asia Asia Hotel“ in Dubai, das im Frühjahr 2010 eröffnet werden soll. Die zehn größten Projekte haben jeweils mehr als 2.800 Zimmer und werden mit Abstand zu den größten Hotels der Welt. Interessant: 60 Prozent der weltweit zehn größten Hotelprojekte sind in den USA im Bau.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 2.500 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com


AHGZ-Ranking: Starkes Jahr für Top 50 Hotelgesellschaften

24 Juli 2008

Quelle: AHGZ, 24. Juli 2008

2007 war ein gutes Jahr für die deutsche Kettenhotellerie. Die Top 50 Hotelgesellschaften hatten einen starken Auftritt, wie die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) jetzt in der aktuellen Ausgabe ihres Ideenmagazins Der Hotelier berichtet.

    Auch im Jahr nach dem Umsatzbringer Fußball-WM legten die Hotelgesellschaften gute Ergebnisse vor und überzeugten mit einem Umsatzplus von 8,5 Prozent auf insgesamt 6,27 Mrd. Euro. Der Wachstumskurs der Betriebsgesellschaften auf dem deutschen Markt ist damit im fünften Jahr in Folge ungebrochen. Erfreulich auch die einhellige Meinung der besten Hotelgesellschaften: 2008 wird ebenfalls gut.

    Die Branche blickt auf ein rundum gutes Jahr 2007 zurück. Die Umsatzentwicklung war überwiegend positiv. Rund 85 Prozent der Hotelgesellschaften haben ein Plus erwirtschaftet während 14,6 Prozent der Befragten einen Umsatzrückgang hinnehmen mussten. Die Anzahl der betriebenen Hotels hat wie im Vorjahr auch dieses Mal zugelegt, und zwar um 2,0 Prozent auf 1307. Die Zimmerzahl nahm um 7,2 Prozent zu, die durchschnittliche Anzahl der Zimmer um 5,2 Prozent auf 119,6 Zimmer pro Hotel. Auch bei der Zimmerbelegung gab es positive Veränderungen: Sie stieg um 1,5 Prozent auf 64,3 Prozent.

    Ähnlich zufriedenstellende Ergebnisse wurden auch bei der Preisentwicklung erzielt. Die Top 50 Hotelgesellschaften haben ihren durchschnittlichen Zimmernettopreis um 2 Euro auf 85,90 Euro angehoben. Positiv hat sich auch die Mitarbeiteranzahl entwickelt. Mehr als die Hälfte der Gesellschaften stellte neue Mitarbeiter ein (Vorjahr: 43,9 Prozent). In mehr als einem Drittel der Betriebe ist die Mitarbeiterzahl gleichgeblieben, und lediglich bei 7,5 Prozent der Befragten ist sie gesunken.

    Dass die Top 50 ihren im WM-Jahr begonnenen Wachstumskurs fortsetzen, spiegelt sich auch in dem wichtigsten Indikator für die Lage der Branche wider – der Frage nach der Gewinnsituation. Rund ein Viertel der Befragten freut sich über „sehr gute“ Erträge (Vorjahr: 23,8 Prozent). Wie im Jahr zuvor bezeichnet mehr als die Hälfte der Befragten ihre Gewinne als „gut“.

    Die Spitzenreiter

    Die Top 3 Player konnten allesamt ihre Vorjahresplätze behaupten. Die Liste der Top 50 Gesellschaften führt weiterhin die Accor Hotellerie Deutschland GmbH an. Für das zurückliegende Jahr 2007 wurden die Umsätze der Dorint-Hotels herausgerechnet, die unter neuer Firmierung ebenfalls im Ranking vertreten sind. Trotz dieser Veränderung behauptet Accor mit 823 Mio. Euro Nettoumsatz den Spitzenplatz.

    Auf dem zweiten Platz steht wie im Vorjahr die Inter-Continental Hotels Group. Mit einem Plus von 5,8 Prozent beläuft sich der Gesamtumsatz der 65 Hotels in Deutschland auf 576,8 Mio. Euro. Erneut auf Platz drei ist die Best Western Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn. Insgesamt zählt das Portfolio acht Häuser mehr als 2006. Der Umsatz wuchs um 7,2 Prozent auf 467,7 Mio. Euro.

    Erwartungen an 2007

    Die Zahlen für 2007 sind gut. Da sind sich die Manager der Top 50 Hotelgesellschaften in Deutschland weitgehend einig. Und die meisten Befragten teilen auch die Meinung, dass das laufende Geschäftsjahr positiv verläuft. Mehr als 80 Prozent der befragten Top-50-Hoteliers rechnen damit, 2008 mit einem Umsatzplus abzuschließen. Rund 16 Prozent erwarten ein Minus am Ende des Jahres. Und 2,6 Prozent erwarten gleichbleibende Umsätze.

    Erfreulich ist, wie optimistisch die Manager der Top 50 Hotelgesellschaften in die Zukunft blicken. Tatsächlich haben sie große Pläne: Zahlreiche Neueröffnungen sind geplant, Hotelgesellschaften wie Steigenberger, Maritim, Kempinski (40 neue Hotels weltweit bis 2010) und Motel One wollen vor allem ins Ausland expandieren. Und bei fast allen steht die Qualitätsverbesserung an oberster Stelle. Dazu gehören auch Investitionen in bereits bestehende Objekte.


Unterwegs – Kolumne von Heinz Horrmann: Hotellerie auf dem Floß

21 Juli 2008

Das Branchenmagazin „Tophotel“ lud die Spitzengarde der deutschen Hoteliers an die Isar

Einmal im Jahr verzichte ich bewusst auf festen Boden unter den Füßen, fahre hinaus nach Wolfratshausen bei München und vertraue mich auf der Isar drei Dutzend fest verschnürter Holzstämme an. Es ist der Tag, an dem sich die Spitzengarde der deutschen Hoteliers mit Zulieferern des Übernachtungsgeschäfts und Verbandsfunktionären zur Isar-Floßfahrt trifft. Eine Veranstaltung, die das Branchenmagazin „Tophotel“ organisiert (diesmal mit Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen).

Es ist für mich faszinierend zu sehen, wie die sonst heftig ringenden Mitbewerber an diesem Tag miteinander umgehen, Konjunkturprobleme und Belegungszahlen vorübergehend abhaken und nur die Leichtigkeit des weiß-blauen Lebens genießen. Nehmen Sie beispielsweise die Besitzer der beiden in allen Ranglisten höchstbewerteten deutschen Ferienhotels, „Traube Tonbach“ und „Bareiss“, beide im kleinen Schwarzwald-Ort Baiersbronn angesiedelt und beide mit einem weltbekannten Gourmet-Restaurant, über dem jeweils drei Michelin-Sterne strahlen. Heiner Finkbeiner und Hermann Bareiss saßen Schulter an Schulter auf abgewetztem Holz, amüsierten sich wie Bolle. Konkurrenzdenken? Das war vor dem Ablegen auf dem grünen Fluss.

Lesen Sie hier weiter …

Heinz Horrmann ist der meistgelesene Hoteltester und Restaurantkritiker im deutschsprachigem Raum. Seine Kolumnen in „Welt“, „Welt am Sonntag“, „Berliner Morgenpost“ und „Top hotel“ erreichen monatlich hunderttausende Leser. Er hat bereits 30 Bücher verfasst und ist im Free-TV als Jurymitglied in der erfolgreichen Vox-Show „Kocharena“ und ab Herbst als „Der Hotelinspektor“ bei RTL zu sehen.


Ägypten lockt Touristen an das Mittelmeer

17 Juli 2008

Quelle: bfai – Von Stephanie Bratka

Zahlreiche Investitionsprojekte von Sinai bis As Salum / Nachhaltigkeit rückt in den Fokus /

Ägyptens Tourismusminister Zoheir Garranah plant die Mittelmeerküste des Landes zunehmend für Reisende zu erschließen. Im Vergleich zu anderen Anrainerstaaten hat Kairo diese Region bis dato eher vernachlässigt. Die geplanten Projekte bieten auch deutschen Firmen gute Geschäftschancen, doch es sind vor allem arabische Investoren, die sich engagieren. Der Tourismus gehört in Ägypten zu den wichtigsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweigen. (Kontaktanschriften)

Das touristische Entwicklungspotenzial an der Mittelmeerküste Ägyptens ist groß: Als Beispiel dafür kann das erst kürzlich eröffnete Porto Marina Resort, das etwa 100 km westlich von Alexandria liegt, genannt werden. Weitere Projekte befinden sich noch in der Planungsphase, so die Aktivitäten der Investmentbehörde von Marsa Matrouh, einem Touristenort am Mittelmeer: Die Initiatoren haben Vorhaben im Wert von rund 700 Mio. ägyptische Pfund (ägypt.£), umgerechnet rund 83 Mio. Euro, genehmigt. Sie werden neun Touristenressorts mit insgesamt 3.200 Hotelzimmern an der Küste bauen. Und weiter: In Al Alamein entstehen derzeit zehn neue Vier- und Fünf Sterne Hotelanlagen.

Experten zufolge kann der Markt die zusätzlichen Bettenkapazitäten der neuen Hotelanlagen aufnehmen. Bremsend auf die Branchenentwicklung wirkten die Inflation und der Mangel an qualifiziertem Personal, heißt es. Gleichzeitig erfordern die deutlich steigenden Besucherzahlen einen Ausbau der Infrastruktur: Die Europäische Union fördert die Modernisierung der touristischen Infrastruktur Ägyptens mit 2 Mio. Euro und mit gemeinsamen Projekten

Etwa 12% der Ägypter arbeiten nach Aussage von Garranah im Tourismus. Die Branche, die sich zur wichtigsten Deviseneinnahmequelle des Landes entwickelt hat, konnte sich von der Flaute in Folge der Terroranschläge 2005 und 2006 in Dahab auf dem Sinai erholen. Sie verzeichnete im Finanzjahr 2006/07 zweistellige Wachstumsraten. Wie die ägyptische Zentralbank berichtete, ist die Reisebranche 2006/07 real um 13,2% gewachsen (2005/06: +4,3%; 2004/05: +21,3%). Knapp 10 Mio. Touristen besuchten das Land (+12,7%; 2005/06: 8,7 Mio.; 2004/05: 8,7 Mio.). Die Anzahl der Übernachtungen stieg im Berichtsjahr um 15,5% auf 98,3 Mio. (2005/06: 85,1 Mio.; 2004/05: 85,7 Mio.). Branchenschätzungen zufolge beläuft sich die Anzahl der Besucher im Gesamtjahr 2007 auf 11 Mio. Reisende.

Zunehmend setzt Ägypten darauf, dass sich der Tourismus zu einem nachhaltigen Industriezweig entwickelt, dazu gehört nach Aussagen von Garranah auch die Forcierung des ökologischen Tourismus. Das Ministerium hat ein Umwelt-Management-System für Hotels eingeführt. Mittlerweile sind bereits 21 Häuser mit dem Umwelt-Label „Green Globe“ zertifiziert. Außerdem wurde die Tauch-Organisation „The Diving Chamber“ gegründet. Sie soll den Schutz der Riffe und Meerestiere im Roten Meer und die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards überwachen.

Die meisten Touristen kommen derzeit aus Russland, die Besucherzahlen sind seit dem Jahr 2002 um über 100% gestiegen. Etwa zwei Drittel der Ägypten-Reisenden sind Westeuropäer, hier rangiert Deutschland, gefolgt von Italien und Großbritannien, auf den vorderen Plätzen. Immer deutlicher zeichnet sich unterdessen ab, dass die Zahl der Besucher aus arabischen Ländern weiter steigt.

Das Interesse von Investoren an Immobilien für das Hotelgewerbe ist groß. Diese Entwicklung zeigte sich auch auf der Immobilienmesse „Next Move“ (16.-19.4.2008) in Kairo. Zahlreiche Wohn- und Hotelprojekte von rund 30 Ausstellern aus dem arabischen Raum wurden dort vorgestellt. Auch auf der Messe wurde deutlich, dass vor allem arabische Anleger in den Tourismus drängen. Ein Beispiel dafür ist die geplante luxuriöse Wohn- und Hotelanlage Marassi auf 6,25 Mio. qm nahe Alexandria und Al Alamein. In dieses Projekt investiert Emaar Misr, eine hundertprozentige Tochter der Immobiliengesellschaft Emaar Properties mit Sitz in Dubai, etwa 9,92 Mrd. ägypt.£, rund 1,1 Mrd. Euro. (S.A.)

Kontaktanschriften:

Ministry of Tourism
Cairo International Convention Center – Nasr Road -
Nasr City – Cairo, Ägypten
Tel.: 0020 2/261 17 32; Fax: -263 71 99
E-Mail: zgarranah@tourism.gov.eg

Egyptian Tourism Federation
8, El Sadd El-Aaly Street,
Dokki, 11312, Giza. Ägypten
Tel.: 0020 2/37 48 -33 13
E-Mail: info@etf.org.eg, etf@etf.org.eg Internet: www.eft.org.eg

Quelle: bfai – Von Stephanie Bratka


Japan erwartet Neubau- und Modernisierungswelle im Hotelsektor

17 Juli 2008

Quelle: bfai, 17. Juli 2008 – Von Jürgen Maurer

Präsenz ausländischer Investoren nimmt zu / Tourismusgeschäft wächst stark

Ausländische Hotelketten bringen neue Dynamik in den japanischen Beherbergungsmarkt. Mit reinen Luxusherbergen haben sich Gruppen, wie InterContinental, Hilton und Konsorten, einen kaum besetzten Nischenmarkt erobert. Spätestens mit dem Aufkauf von ANA-Hotels und der Ankündigung weiterer Investitionen in Japans Hotelbereich sehen die japanischen Hotelgruppen ernsthafte Konkurrenz erwachsen. Sie reagieren mit Modernisierung und Neubau, was dem Hotelsektor in den nächsten Jahren neue Dynamik geben wird.

In Japans Hotelmarkt gewinnen ausländische Betreiber immer mehr an Bedeutung. Zwischen 2000 und 2006 machten grenzüberschreitende Transaktionen, in denen ausländische Investoren sich in japanische Hotelketten einkauften, allein 20% der Zusammenschlüsse aus, so Zahlen der Thomson Financial. Beispielsweise verkaufte die Fluggesellschaft ANA eine Mehrheitsbeteiligung an ihren Hotels an die zusammen mit InterContinental Hotels Group (IHG) gegründete IHG ANA Hotels Group Japan.

Darüber hinaus haben verschiedene internationale Betreiber auch in den Neubau von Hotels investiert. Insbesondere der Bereich von Luxusherbergen wird von ihnen abgedeckt und dabei lag der Schwerpunkt auf Tokio, wo 2005 und 2007 jeweils zwei neue Luxushotels entstanden (Conrad, Mandarin Oriental, Ritz-Carlton und Peninsula). Aber auch an anderen Orten in Japan entstehen solche. Beispielsweise in Osaka (Ritz-Carlton), Fukuoka (Grand Hyatt) und Okinawa (InterContinental).

Auch in Hokkaido, wo mit Niseko ein neuer Skiresort immer mehr Ausländer anzieht, will beispielsweise West Paces Hotel Group eine neue Luxusherberge errichten. Baubeginn soll Anfang 2009 und Eröffnung Ende 2010 sein. Zwischen 20 Mrd. und 30 Mrd. Yen (rund 150 Mio. Euro; 1 Euro = 161,3 Yen im Jahresdurchschnitt 2007) an Kosten wird kalkuliert. In Niseko hat die Hilton-Gruppe Mitte 2008 ein Hotel, das sie von der japanischen Prince-Gruppe abgekauft hatte, nach umfangreicher Renovierung neu eröffnet.

Mit den bislang neun Häusern soll für Hilton nicht Schluss sein. Denn das US-amerikanische Unternehmen hat Anfang Juli Pläne verkündet, bis zum Jahr 2017 mindestens 50 weitere Hotels unter neun verschiedenen Markennamen zu etablieren. Dabei setzt Hilton auf die Strategie, Hotels in Geschäftskomplexen einzurichten sowie bestehende Hotels zu übernehmen. Ausländische Geschäftsleute und auch betuchtere Touristen sollen in deren Häusern übernachten.

Damit geht die Hilton-Gruppe zum Angriff auf die InterContinental-Gruppe über, die mit mittlerweile 42 Häusern die größte ausländische Hotelkette in Japan ist. Und sie tritt gleichzeitig auch stärker in Wettbewerb mit japanischen Unternehmen, wie den Prince Hotels, Hotel Okura, Hotel New Otani und anderen. Diese verspüren wachsenden Druck und setzen auf Modernisierung sowie auf Kooperation.

So haben Hotel Okura und Royal Hotel Mitte 2008 eine Geschäftsallianz vereinbart. Eine Reihe von Hotels ist bereits renoviert oder im Prozess der Renovierung, wie beispielsweise das Nikko Tokyo, das bis 2010 seine mehr als 400 Zimmer erneuert und dafür 1,4 Mrd. Yen investiert. Eines der Traditionshäuser, das Palace Hotel im Zentrum der Hauptstadt, wird sogar ganz abgerissen und soll 2011 in völlig neuem Gesicht (mit einem Hotel- und einem Büroturm) wieder eröffnen.

Für die verstärkten ausländischen Aktivitäten im Hotelsektor sind sowohl mehr Geschäftsleute als auch der Tourismus treibende Kräfte. Die gute konjunkturelle Entwicklung der letzten Jahre hat mehr ausländische Unternehmensvertreter nach Japan gebracht, die meist auf internationale Ketten vertrauen. Außerdem sind die Immobilienpreise auf ein attraktives Einstiegsniveau gesunken.

Für Touristen hat Japan an Attraktivität gewonnen. Im Jahr 2007 besuchten mehr als 8,3 Mio. Reisende Japan. Insbesondere die für Südkoreaner und Taiwaner eingeführte Visafreiheit hat den Tourismus deutlich belebt. Zudem kommen immer mehr Reisegruppen aus der VR China und bringen gute Geschäfte. Über die Hälfte der Touristen stattet Tokio einen Besuch ab, so Angaben der Japan National Tourist Organization. Die Regierung hat zum Ziel gesetzt, die Zahl der ausländischen Touristen bis 2010 auf 10 Mio. Reisende und bis 2020 auf 20 Mio. Reisende zu erhöhen.

Japan wird in den nächsten Jahren einen Bau- und Modernisierungsboom bei Hotels erleben. Allein für den Zeitraum zwischen 2008 und 2012 sind Pläne zur Errichtung von 204 neuen Hotels bekannt. Mit einem zeitlich nicht spezifizierten Horizont sind über 2012 hinaus weitere 111 solcher Übernachtungseinrichtungen angekündigt, so Zahlen des japanischen Fachblattes „Hoteres“.

Mittelfristig bis 2012 werden die meisten Neubauten mit 80 beziehungsweise 87 Einrichtungen in den Jahren 2008 und 2009 entstehen. Schwerpunkte sind dabei die Region Kyushu mit 35, Kinki mit 20, Kanto mit 18 und Tokio mit 15 Hotels. Insgesamt sollen zwischen 2008 und 2012 knapp 30.000 Zimmer neu entstehen, davon mehr als 9.700 im Jahr 2008 und circa 13.400 im Jahr 2009.

Nur wenige große Hotels werden neu gebaut, die meisten davon sicherlich in Tokio und in der Region Kinki. In der Region um Osaka und Kyoto sollen zum gegenwärtigen Bestand rund 4.700 Zimmer hinzukommen, in Tokio etwa 4.400 Zimmer und in Kyushu annähernd 4.500 Zimmer zusätzlich entstehen. Nach Größe sollen 43 Hotels von 200 bis zu 300 Räume, 85 Einrichtungen zwischen 101 und 200 Zimmer und etwa 40 Hotels eine Zimmerzahl darunter erhalten.

Eine Vielzahl der neuen Hotels wird in die Kategorie der einfachen Business- und Touristenherbergen fallen. Aber zumindest bei den internationalen Adressen und auch einigen der japanischen Modernisierungsprojekte wird auf höherwertige Ausstattung gesetzt. Daher bieten sich deutschen Anbietern von Innenausstattung, Tischkultur, Großkücheneinrichtung etc. in den nächsten Jahren Absatzchancen für ihre Produkte.

Abgesehen von den erwarteten Neubauten existierten in Japan nach letztverfügbaren Zahlen Ende 2006 insgesamt 9.165 Quartiere (von Luxus- bis zu einfachen Stadt- und Kapselhotels, aber ohne japanische Gästehäuser) und circa 721.100 Zimmer. Das waren 2.000 Hotels und 164.000 Zimmer mehr als 1996, so Zahlen des Ministry of Health, Labour and Welfare.


Zahlen & Fakten zu den klassifizierten Luxushotels kompakt in einem Buch

17 Juli 2008

Quelle: Top hotel, 17. Juli 2008

Fach-Illustrierte „Top hotel“ veröffentlicht „Luxushotelmarkt Deutschland 2008″

Das neue 184 Seite starke Kompendium aus dem Freizeit-Verlag Landsberg präsentiert die 144 Dehoga-klassifizierten Fünf-Sterne-Domizile in Deutschland. Jedem Hotel ist eine Buchseite gewidmet, die neben den üblichen Basisdaten wie Adresse, Ausstattung und Mitarbeiter unter anderem auch Angaben zum Immobilieneigentümer, Auslastung, Umsatz, Investitionsvorhaben und Reservierungssystem umfasst. Illustriert ist jeder Eintrag mit drei Bildern des Hotels, dem Porträt des Direktors bzw. Inhabers und dem Hotellogo.

„Fundierte Marktdaten, akribisch recherchiert und ansprechend präsentiert – das ist unsere Stärke“, kommentiert der stellvertretende Verlagsleiter Thomas Karsch das jüngste Produkt, das Top hotel-Abonnenten kostenlos mit der Ausgabe Juli-August zugeschickt bekommen. Nicht-Abonnenten erhalten das Datenwerk zu einem Preis von 50 Euro im Freizeit-Verlag Landsberg, Fax +49 (8191) 947 1666, redaktion <at> tophotel <dot> de.

„Top hotel“ ist Deutschlands renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement. Das Magazin erscheint zehn Mal pro Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ein Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch “ Küche“, „Catering Inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Weitere Informationen:
http://www.tophotel.de
http://www.lebensmittelpraxis.de


Ranking der Hotelbuchungsportale: HRS.de weiterhin auf Platz 1

15 Juli 2008

Quelle: Top hotel, 15. Juli 2008

Fach-Illustrierte „Top hotel“ veröffentlicht Listung der Top10 der Reservierungsplattformen

Das Top-Ranking der Hotelbuchungsplattformen bleibt unverändert: HRS.de wird von den deutschen Hoteliers am häufigsten als Hauptvertriebskanal im Internet genutzt. 92 Prozent der Hotelmanager nehmen regelmäßig Reservierungen über die Plattform des mittelständischen Unternehmens aus Köln (HRS Robert Ragge GmbH) entgegen. Dies geht aus einer Befragung der Fach-Illustrierten „Top hotel“ unter 250 Hotelbetrieben in Deutschland hervor. Auf Platz zwei folgt hotel.de, auf Rang drei booking.com. 86 Prozent der Hoteliers generieren Buchungen auch über die eigene Website. Und immerhin 68 Prozent erhalten Reservierungen aus den globalen CRS- und GDS-Systemen.

Ranking der Top-Hotelbuchungsportale
1. HRS.de – 92%
2. hotel.de – 85%
3. booking.com – 77%
4. expedia.de – 51%
5. hotels.com – 46%
6. ehotel.de – 30%
7. tui-hotels.de – 29%
8. opodo.de – 24%
9. ebay.de – 22%
10.  worldres.com – 20%
Quelle: Top hotel; 250 Hotelbetriebe in Deutschland, Juli 2008
Frage: „Welche Distributionskanäle nutzen Sie?“ (Mehrfachnennungen)

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ein Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die Küche“, „Catering Inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“. 

Weitere Informationen:
www.tophotel.de
www.lebensmittelpraxis.de


Alles über Heinz Horrmann

9 Juli 2008

Quelle: heinzhorrmann.com, 10. Juli 2008

Neu: Website mit Hintergrund über den international gefragten Hotel- und Restauranttester

Von der Zeitung zum Fernsehen: Der renommierte und international gefragte Hotel- und Restaurantkritiker Heinz Horrmann (65) startete nun eine zweite Karriere im Fernsehen. Bereits seit Monaten ist er in der stark gefragten VOX-Sendereihe „Kocharena“ als hartes, aber faires Jurymitglied beliebt. Und ab Herbst geht Horrmann bei RTL als „Der Hotelinspektor“ auf Reisen – und inspiziert notleidende Hotels und hilft mit Ratschlägen, Konzepten oder Marketingstrategien. Nun hat Heinz Horrmann, der in Berlin und Miami lebt, mit www.heinzhorrmann.com eine neue Präsenz im Internet geschaffen.

„Über meine Personality Site im Web sind alle aktuellen Kolumnentexte, Bucherscheinungen und Infos über TV-Sendungen abrufbar“, so Horrmann. Zur „Fangemeinde“ gehören auch Journalisten, die Heinz Horrmann interessante Zitate zur Hotellerie und Gourmetküche entlocken wollen. So gab er zuletzt dem „Spiegel“ ein Interview oder hielt für ein Fotoshooting mit dem „Goldenen Blatt“ still.

Die Pressetermine absolviert der erfahrene Medienprofi – er arbeitete bereits ein Journalistenleben lang für den Axel Springer Verlag und ist dem Haus als Kolumnist weiterhin eng verbunden – mit Leichtigkeit. Er spricht filmreife Sätze aus dem Stegreif und bringt stets in seinen pointierten Analysen eine Prise seines rheinischen Humors ein.

Heinz Horrmann ist der meistgelesene Hotel- und Restaurantkritiker in Europa. Er veröffentlichte bislang 32 Bücher und erreicht mit seinen Kolumnen in „Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“ sowie in den Fachzeitschriften „Top hotel“ und „Food & Wine“ eine Millionenauflage. Für seine publizistischen Verdienste um Hotellerie und Gastronomie wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Weitere Informationen:
http://www.heinzhorrmann.com


CHD Expert Group und BI Worldwide gründen Joint-venture für Kundenbindungsprogramm

3 Juli 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 03. Juli 2008

Erfolgsprogramm  Foodservice Rewards® für Gastgewerbe startet 2009 auch in Deutschland und Frankreich

Exklusiv und erfolgreich: Das einzigartige Kundenbindungsprogramm für Gastronomen, Hoteliers und Großküchen startet Anfang 2009 unter dem Markennamen Foodservice Rewards® auch in Deutschland und Frankreich. Das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert und das US-Marketingunternehmen BI Worldwide haben im Juni ein Joint-venture geschlossen, um das mehrfach ausgezeichnete Kundenbindungsprogramm auch in Zentraleuropa zu etablieren. Foodservice Rewards® läuft seit sieben Jahren erfolgreich in den USA, Kanada und Großbritannien und bietet allen Foodservice-Betrieben (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung) beim Kauf der Markenartikel, die an Foodservice Rewards® teilnehmen Bonuspunkte zu sammeln.

„Der Mehrwert für die europäischen Foodservice-Märkte ist beeindruckend“, sagt Oliver Davies, Geschäftsführer von Foodservice Rewards® UK. Wir freuen uns auf den Ausbau von Foodservice Rewards® gemeinsam mit der CHD Expert Group in Deutschland und Frankreich. Seit dem Start von Foodservice Rewards® in Nordamerika und Großbritannien haben sich zahlreiche Markenproduzenten dem Kundenbindungsprogramm angeschlossen.“

„Dieses Kundenbindungsprogramm ist so überaus erfolgreich, da es im Rahmen eines Coalition-Marketing ausschließlich auf die Markenhersteller der Foodservice-Zulieferer fokussiert ist“, sagt Rolf W. Schmidt, Vice President Marketing & Sales EMEA der CHD Expert Group. „Mit Foodservice Rewards® erhalten diese ein erprobtes Instrument, um das Kaufverhalten ihrer Kunden zu analysieren, zu lenken und zu belohnen. Über ausgeklügelte Promotiontools werden neue Umsätze generiert und vor allem neue Kunden gewonnen. Foodservice Rewards® ist im Marktgeschehen in Nordamerika und Großbritannien heute nicht mehr wegzudenken und dies wird auch bald in Deutschland und Frankreich der Fall sein.“

Über Foodservice Rewards®
Foodservice Rewards® ist ein Kundenbindungsprogramm ausschließlich für Markenproduzenten im Foodservice-Markt: Beim Kauf derer Produkte erhalten Einkäufer aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Bonuspunkte, indem sie die auf der Verpackung aufgeklebten Labels ablösen und die darauf gedruckten Codes online unter www.foodservicerewards.com eingeben. Die Bonuspunkte können dann für attraktive Prämien eingelöst werden.

Über BI – the Communication and Motivation Company
BI ist spezialisiert auf Kommunikationskampagnen und Motivationsprogramme für Unternehmen. Der Fokus liegt dabei auf Mitarbeiterbetreuung und Kundenbindung und wird in der Steigerung der Betriebsergebnisse gemessen. BI ist eines der führenden Beratungs- und Eventunternehmen für Optimierung der Betriebsprozesse und verfügt über ein Team höchst kreativer und kompetenter Mitarbeiter. Zu den Kunden von BI zähen zahlreiche sog. Blue-Chip-Unternehmen wie zum Beispiel Peugeot, Halifax Bank of Scotland (HBoS), Vodafone, Aston Martin, Roche, Shell, BMW oder HP. BI ist Teil des US-Unternehmens Schoenecker (Jahresumsatz: 400 Millionen US-Dollar) und beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter in Nordamerika und Europa. Die Hauptniederlassung befindet sich in Minneapolis/MN, die Europa-Niederlassung in Milton Keynes/GB.

Über CHD Expert Group – Excellence in Foodservice Information
Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Weitere Informationen:
www.foodservicerewards.com
www.biworldwide.com
www.chd-expert.de


Recker-Hotelfonds „Dubai 1000“ möglicherweise vor dem Ende – Fondsgesellschaft will Abstimmung über das Projekt

1 Juli 2008

Quelle: Kanzlei KWAG, 01. Juli 2008

Das 1000-Zimmer Hotel, das der Diplom-Finanzwirt Georg Recker in der Wüste von Dubai errichten wollte, wird wohl für immer eine Fata Morgana bleiben. Nach Angaben der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei KWAG aus Bremen und Hamburg ist den Anlegern am Montag, 30. Juni 2008 ein Schreiben der Fondsgesellschaft zugegangen, wonach sie sich entschlossen habe, über die vorzeitige Beendigung des geplanten Bauvorhabens abstimmen zu lassen. Dem Schreiben sei eine Beschlussvorlage beigefügt, die eine schriftliche Abstimmung im Wege des Umlaufverfahrens ermöglichen soll. KWAG-Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen: „Wir raten dringend von einer Zustimmung ab.“

Als Hintergrund für die eingeleitete Abstimmung gebe Recker „Bauverzögerungen“ an, die allein auf die zuständigen Stellen in Dubai zurückzuführen seien. Nach Gieschen Ansicht wird dabei verschwiegen, dass dem gegenwärtigen Zustand des Projektes eine Reihe unternehmerischer Fehlentscheidungen zugrunde liegen dürften: „Wir haben Hinweise, wonach die mit der Erstellung des Hotels beauftragte Firma steuerlehrgang.de FZ LLC entgegen den Angaben im Fondsprospekt noch immer keine Bauträgergesellschaft gegründet hat, die über die notwendige Lizenz zur Errichtung des Bauvorhabens verfügt.“ Nach dem Recht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aber eine zwingende Voraussetzung für die Erteilung der abschließenden Baugenehmigung. Rechtsanwalt Gieschen wundert es deshalb nicht, dass vor der Baustelle nach wie vor das in den VAE obligatorische Hinweisschild fehlt, aus dem unter anderem die beteiligten Bau- und Beratungsunternehmen ersichtlich sein müssen. Gieschen: „Vor diesem Hintergrund erklärt es sich auch, warum das Recker-Projekt weiterhin stagniert, während andere Bauvorhaben in unmittelbarer Nähe deutliche Fortschritte machen.“

Recker führe außerdem ein seines Erachtens nach nicht nachvollziehbares Ermittlungsverfahren der deutschen Strafverfolgungsbehörden wegen des Verdachts der Geldwäsche an, dessen Ausweitung auf die VAE die Realisierung des Hotelprojekts gefährden könnte. „Ein derartiger Eingriff könnte sogar zu einem Totalverlust der Anlegergelder führen“, droht er laut KWAG in seinem Rundbrief. Inwieweit ein auch dem Anlegerschutz dienendes rechtsförmliches Verfahren letztlich zu deren Nachteil gereichen soll, bleibe indes unklar. Verschwiegen werde den Anlegern in dem Brief auch das gegen Recker eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Anlagebetruges.

Recker gibt vor, die Anlegerinteressen bestmöglich schützen zu wollen. Diesem hehren Ziel wird die den Anleger übersandte Beschlussvorlage nach Gieschens Ansicht allerdings keineswegs gerecht. So würde eine mehrheitliche Zustimmung zunächst die Aufhebung der Vertragsbeziehung zwischen der Fondsgesellschaft und der Firma steuerlehrgang.de FZ LLC bewirken. Gieschen: „Ob die Anleger damit jedoch auch am Verkaufserlös des mittlerweile deutlich an Wert gewonnenen Grundstücks partizipieren würden, hänge aber genau von diesem Vertragswerk ab. Und dessen Inhalt ist bislang nicht bekannt.“

Unterschlagen werde den Anlegern zudem, dass bereits umfangreiche Investitionen getätigt wurden, ohne dass diese das Bauvorhaben nachweislich vorangebracht hätten. Eine Rückzahlung von mindestens 75 Prozent der jeweiligen Beteiligungssumme, die den Anlegern suggeriert wird, erscheine vor diesem Hintergrund mehr als fraglich. Gieschen: „Die Unternehmensverantwortlichen scheinen sich in erster Linie um sich selbst zu sorgen.“

So käme die Zustimmung zur Beschlussvorlage einem umfänglichen Anspruchsverzicht gleich. Unter Ziffer 1 der Vorlage heißt es: „Der Gesellschafter stimmt zu, dass er und die Gesellschaft auf Ansprüche gegen andere Gesellschafter, die Geschäftsführung, die Mittelverwendungskontrolle und den Treuhänder für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verzichten.“ Davor warnt Rechtsanwalt Gieschen ganz ausdrücklich, wollten sich die Gesellschafter nicht auch noch ihrer letzten Chance berauben, ihre jeweiligen Einlagen zurückzuerhalten.

KWAG-Rechtsanwalt Dr. Oliver M. Fawzy war Ende Juni zu einem Ortstermin in Dubai und kann keine hoffnungsvollen Nachrichten vermelden. Zunächst scheine Recker mehr oder minder abgetaucht zu sein. Dr. Fawzy: „Es war uns trotz einiger Bemühungen nicht möglich, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln.“ Nach KWAG vorliegenden Informationen wird Recker morgens von seinem Fahrer an jeweils wechselnden Treffpunkten abgeholt und später wieder abgesetzt. Keiner seiner Mitarbeiter wisse genau, wo er sich zurzeit aufhalte. Rechtsanwalt Gieschen: „Das dürfte momentan wohl nur Frau Almut Landmesser wissen, mit der Recker vor Ort lebt.“ Dass es sich bei Frau Landmesser laut Gieschen um die sogenannte Mittelverwendungskontrolleurin der Fondsgesellschaft handelt, verheiße nichts Gutes.

Auch würden sich Hinweise verdichten, dass Recker bereits seit längerem versucht, das Baugrundstück zu verkaufen, das nach wie vor der steuerlehrgang.de FZ LLC und nicht der Fondsgesellschaft gehört. Solange die Rechte der Fondsgesellschaft gegenüber der steuerlehrgang.de FZ LLC nicht eindeutig geklärt seien, könne das aber zu erheblichen Nachteilen für die Anleger führen.

Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen beobachtet bereits seit geraumer Zeit die Dubai 1000 Hotel-Fonds und vertritt mittlerweile die Interessen von rund einem Dutzend Anleger. Angesichts der brisanten Entwicklung hat sich die Anlegerschutzkanzlei am Standort Hamburg um einen arabischstämmigen Kollegen verstärkt. Rechtsanwalt Dr. Oliver M. Fawzy bearbeitet sämtliche Mandate mit Nahost-Bezug. Er ist sowohl in Deutschland, als auch in der Arabischen Region tätig, um einen effektiven Schutz der Anlegergelder außerhalb des deutschen Hoheitsgebiets zu gewährleisten.