Die besten Wohlfühlhotels: Glanzvolle Verleihung der Wellness-Aphrodite 2008

28 November 2008

Quelle: Pressemitteilung Freizeit-Verlag Landsberg, 28. November 2008

Zum sechsten Mal zeichnete der FREIZEIT-VERLAG LANDSBERG die besten Wellnesshotels im deutschsprachigen Europa aus. Als Zeichen höchster Wohlfühlleistung wurde am 22. November im Sofitel Munich Bayerpost in sieben Kategorien die Wellness-Aphrodite verliehen. Basis für diesen wichtigen Branchen-Award ist die sechste Auflage des Buches „Ausgewählte Wellnesshotels zum Wohlfühlen“, das vom FREIZEIT-VERLAG LANDSBERG in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wellness Verband e.V. herausgegeben wird.

Verleihung der Wellness-Aphrodite 2008 - 1

Verleihung der Wellness-Aphrodite 2008 - 1

Den stilvollen Rahmen für die Verleihung des Awards vor 250 Gästen bot der Saal Nymphenburg des Fünf-Sterne-Hotels im Zentrum Münchens. Die Auszeichnung der besten Wellnessdomizile war eingebettet in die von Werner Schulze-Erdel moderierte Jubiläums-Gala anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Fachzeitschrift Top hotel. Verliehen wurde die Aphrodite in den Kategorien Wellness-Küche, Fitness & Sport, Beauty, Innovation, Spa, Medical Wellness und Gesamtkonzept. Aus jeweils vier nominierten Hotels wurden im Vorfeld von einer Fachjury die sieben Sieger gewählt.

Wellness-Küche

Zum Wellnesserlebnis im Resort Wutzschleife in Rötz-Hillstett trägt wesentlich die Küchenleistung von Shooting-Star Gregor Hauer, Junior- und Küchenchef des Vier-Sterne-Superior-Hauses, bei. Der Eurotoque-Koch verbindet Kreativität und handwerkliches Können auf ganz besondere Art und Weise. Seine Fine-Dining-Küche mit Oberpfälzer Akzent wird nicht nur von den Gästen über alle Maßen geschätzt, sondern war auch der Jury eine Wellness-Aphrodite wert. Diese überreichte Laudator Max Boller, Geschäftsführer von Nestlé Schöller.
Gleichfalls nominiert waren das Biohotel Eggensberger in Hopfen am See (D), das Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern (D) sowie das Parkhotel Weggis (CH).

Fitness & Sport

Das Lindner Parkhotel Bad Griesbach hat nicht nur ein Herz für Golfer, die einen Großteil der Klientel ausmachen. Das Hotel im niederbayerischen Rottal zieht mit seinem breit gefächerten Sport- & Fitnessangebot auch Gäste an, die Bewegung und Erholung in einer unvergleichlichen Naturkulisse suchen. Der Aktiv-Club des Vier-Sterne-Hauses ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet und bietet ein täglich wechselndes und für die Gäste kostenloses Indoor- und Outdoor-Programm. Jens Bäter freute sich als neuer Direktor des Hauses, die Wellness-Aphrodite in der Kategorie Fitness & Sport entgegennehmen zu dürfen. Laudatorin Anke Kaiser-Hausmann, Vertriebsdirektorin bei San Pellegrino, überreichte die Trophäe an den strahlenden Sieger.
Zu den weiteren Nominierten gehörten das Hotel Schliffkopf in Baiersbronn (D), das Parco San Marco in Cima di Porlezza, Südtirol (I) und das Hotel Jungbrunn in Tannheim (A).

Beauty

Der nach der schönen Heldin der Südtiroler Sagenwelt Dolasilla benannte Beautybereich im Hotel Adler Spa & Sport Resort in St. Ulrich übertrifft selbst höchste Erwartungen. Das kompetente und außergewöhnlich freundliche Mitarbeiterteam behandelt hier in hellen, großzügigen Räumen mit der hauseigenen Kosmetiklinie. Die Laudatio auf das Fünf-Sterne-Hotel hielt Alexandra Vourdoulas von der Messe Beauty International in Düsseldorf. Heidi Rabanser und Lukas Senoner vom Hotel Adler nahmen die Aphrodite entgegen.
Vorgeschlagen für die Aphrodite waren des Weiteren das A-Rosa Travemünde (D), das Rogner Bad Blumau (A) sowie das Waldhaus Flims (CH).

Innovation

Wenn es in der Beziehung kriselt, gibt es im Romantischen Winkel in Bad Sachsa eine äußerst effiziente Variante der Paar-Therapie: „Die fünf Sprachen der Liebe“. Unter fachlicher Anleitung sollen Paare wieder zueinander finden. Vom „Duell zum Duett“ lautet die Devise des Arrangements, das von zahlreichen Double-Treatments flankiert wird. Andreas Popp, Vertriebsleiter der Kahla/Thüringen Porzellan GmbH, überreichte die Wellness-Aphrodite in der Kategorie Innovation für die Idee „Wellness für die Liebe“ an das Inhaber-Ehepaar Oelkers.
Nominiert waren außerdem Gut Riedelsbach (D), Schüle’s Gesundheitsresort (D) und das Hotel Im Weissen Rössl St. Wolfgang (A).

Spa

Eine Spa-Anlage wie die des Reiter’s Supreme Hotel Bad Tatzmannsdorf im österreichischen Burgenland sucht ihresgleichen: Auf 8000 Quadratmetern hat Hotelier Karl Reiter in seinem Fünf-Sterne-Domizil Europas größte private Bade- und Thermallandschaft geschaffen. Selbst die Koi-Karpfen haben hier einen eigenen Pool. Ebenso hochwertig wie die Spa-Architektur ist das Angebot an Massagen und Beautytreatments. Laudatorin Gerlinde Galvagni, Geschäftsführerin der Galvagni Schönheit GmbH, gratulierte dem Hotel. Stellvertretend für Karl Reiter nahm Agenturchef Herbert Maro von Maro & Partner die Trophäe entgegen.
Vorgeschlagen für die Aphrodite in der Kategorie „Spa“ waren auch das Löwen Hotel Schruns (A),  das Wellness- & Spa-Hotel Ermitage Golf in Gstaad (CH) und das Hotel …liebes Rot-Flüh in Haldensee (A).

Medical Wellness

Das Parkhotel Bayersoien ist ein Medical Wellness-Hotel der ersten Stunde. Dr. Franziska Fehle-Friedel, Inhaberin und zugleich Allgemeinärztin mit F.X. Mayr-Diplom, hat das Wellnessangebot ihres in Oberbayern gelegenen Vier-Sterne-Superior-Hotels auf gesundheitliche Prävention ausgerichtet: Dazu gehören Moorbäder aus dem Bad Bayersoier Bergkiefern-Hochmoor, die F.X.-Mayr-Kur zum Entgiften und Entschlacken sowie Schlafdiagnostik. Laudator Franz Dannhauser, Geschäftsführer von Thalgo Cosmetics, überreichte die Wellness-Aphrodite an die sichtlich erfreute Hotelinhaberin.
Die weiteren Nominierten: das Hotel Zum Kurfürsten in Bernkastel-Kues (D), das Bio-Vitalhotel Falkenhof Bad Füssing (D) und das Gräfliche Park Hotel & Spa in Bad Driburg (D).

Verleihung der Wellness-Aphrodite 2008 - 2

Verleihung der Wellness-Aphrodite 2008 - 2

Gesamtkonzept

Das spektakuläre Graubündner Fünf-Sterne-Superior-Hotel Kronenhof in Pontresina wurde jüngst für 50 Millionen Schweizer Franken renoviert. Entstanden ist eine in allen Bereichen stimmige Wohlfühloase mit einer 2000 Quadratmeter großen Wellnessanlage. Hinzu kommen eine ausgezeichnete Küche, ein Logisangebot der Extraklasse sowie das beeindruckende Alpenpanorama, in dessen Genuss die Gäste im gesamten Spa kommen. Jenny und Heinz Hunkeler nahmen die Aphrodite für das Gesamtkonzept aus den Händen von Katja Möller-Osthues, Vertriebsleiterin der protel Hotelsoftware GmbH, entgegen.
Nominiert waren ebenfalls: das Naturhotel Waldklause in Längenfeld (A), das Hotel Zur Bleiche in Burg (D) und das Hotel Hohenwart in Schenna, Südtirol (I).

Zusätzlich zur Aphrodite in der „Königs-Kategorie“ Gesamtkonzept erhielt der Kronenhof in Pontresina einen Philips-Flatscreen-TV als wertvollen Sachpreis. Alle anderen Gewinner bekamen einen Anzeigengutschein für die Wochenzeitung „Die Zeit“ im Wert von 1000 Euro überreicht.


HSMA verleiht den Marketingaward SAM 2008 an das Hotel Viva Creativo Hannover

28 November 2008

Quelle: Pressemitteilung HSMA Deutschland, 28. November 2008

Kreative Konzepte und luftige Akrobatik begeistern bei der Verleihung des HSMA Marketing Award SAM 2008 am Vorabend des stb marketplace in München.

And the SAM 2008 goes to… – auf diese Worte warteten die über 500 Gäste der HSMA Deutschland e.V. (Hospitality Sales & Marketing Association) und der MICE AG am Abend des 25. November mit Spannung. Begleitet von akrobatischen Höchstleistungen des GOP-Theaters wurden, im Rahmen des ausgebuchten stb meet & greet im ICM-München, die innovativsten Marketingkonzepte aus Hotellerie und Hospitality Industry mit dem renommierten „SAM“ ausgezeichnet.

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Auf dem Siegerfoto „SAM Gewinner und Nominierte“ sind folgende Personen (von links nach rechts) zu sehen: Phillipine Racz, HSMA Deutschland e.V.; Fritz Pütz, Geschäftsführender Vorstand HSMA Deutschland e.V.; Yvonne Hentschel, Best Western Deutschland GmbH; Roland Schwecke, DICON Marketing und Beratungsgesellschaft mbH; Robert Wissmath, DICON Marketing und Beratungsgesellschaft mbH; Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern; Astrid Späth, Best Western Premier Hotel Victoria, Freiburg; Bertram Späth, Best Western Premier Hotel Victoria, Freiburg; Thomas Edelkamp, Geschäftsführender Vorstand HSMA Deutschland e.V.; Ulrike Hornig, Hotel Viva Creativo Hannover; Carolin Brauer, HSMA Jurymitglied. Foto: (c) x21.de, Reiner Freese

Vielleicht ist es ein Zeichen der Zeit, dass in wirtschaftlich turbulenten Zeiten eine gemeinnützige und sozial engagierte Kampagne die Jury aus Hotel-, Marketing- und Tourismusexperten überzeugen konnte. Gewinner des SAM 2008 ist das Hotel Viva Creativo in Hannover und dessen Kampagne „Kinderherz Hannover – Großes Herz für die Kleinsten“. Das Hotel kreierte ein spezielles „Kinderherz-Zimmer“, in dem Angehörige von herzkranken Kindern, die in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) behandelt werden, kostenlos übernachten dürfen. Ein Teil aus der Vermietung des Zimmers geht außerdem an eine Stiftung der MHH. Der Strategieansatz, die Medialisierung und die Integration dieser Kampagne in das Gesamtkonzept des Hotels überzeugte die hochkarätig besetzte SAM Jury. Direktorin Ulrike Hornig nahm den Preis von Thomas Edelkamp, Präsident HSMA Deutschland e.V., und Fritz F. Pütz, Geschäftsführender Vorstand HSMA, entgegen. Sie hoben unter anderem den Vorbild-Charakter des Hotel Viva Creativo für andere Unternehmen hervor. Mittlerweile haben sich weitere Firmen vor Ort der Kampagne angeschlossen.

Neben dem strahlenden Gewinner waren noch vier weitere bemerkenswerte Kampagnen von der SAM Jury nominiert. Die Berliner DICON Marketing- und Beratungsgesellschaft mbH überzeugte die Juroren mit dem Bildungs- und Coachingskonzept edYoutain, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene in Feriendörfern spielerisch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Die von Birte Schröder eingereichte Werbe-Kampagne „Park Inn enters the skies“ der Rezidor Hotel Group, für die u.a. ein Airbus CI-gerecht umgestaltet wurde, war ebenfalls unter den Nominierten. Auch die Best Western-Kampagne „Der Preis ist heiß“, eingereicht von Anke Cimbal und Carmen Dücker, und das von Marco Nussbaum vorgestellte „prizeotel-Podcast-Videotagebuch“ des prizeotel Bremen-City, welches im Internet Einblicke in die Pre-Openingphase des Hotels gewährt, gehörten zu den besten Bewerbungen, die von Jury-Mitglied Carolin Brauer, Geschäftsführerin Quality Reservations Deutschland GmbH, und Thomas Edelkamp vorgestellt wurden.

Die Preisverleihung hielt in diesem Jahr aber noch einige Neuerung bereit. So wurden erstmals, neben dem Award für das beste Marketingkonzept der Hotellerie und Hospitality Industry, zwei weitere Auszeichnungen verliehen. Der Award für Nachhaltigkeit, der besondere Leistungen im Bereich des Umweltschutzes gepaart mit ökonomischer und sozialer Verantwortung in der Hospitality Branche prämiert, und der Industry Award, der ein Unternehmen auszeichnet, das für die Hotellerie und den Tourismus in Deutschland marktbegleitende sowie umsatzstützende Maßnahmen und Parameter leistet.

Der Preisträger des Awards für Nachhaltigkeit ist das Best Western Premier Hotel Victoria in Freiburg. Stephan Krug, Geschäftsführer der VIABONO GmbH, überreichte den engagierten Hoteleigentümern Bertram und Astrid Späth den Preis und lobte besonders das ganzheitliche Umweltkonzept und die Kontinuität, mit der sich die Familie Späth seit über 20 Jahren für den Umweltschutz und einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen einsetzt.

Den Industry Award 2008 erhält der InterCity-Express der Deutschen Bahn AG. Thomas Edelkamp übergab den Preis an Klaus Dieter Josel, Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Bayern, und stellte in seiner Laudatio die überragende Bedeutung des Schnellzuges für die Mobilität und den Reisekomfort in Deutschland heraus.

„Für die Hotellerie in Deutschland ist es, sowohl für das Wochenend- und Leisure Geschäft, als auch für die Akquise von Meetings und Incentives ein erheblicher Bonus, bei den Vertriebsmaßnahmen auf eine Infrastruktur mit dem Service des ICE zurückgreifen zu können“, so Thomas Edelkamp. Der InterCity-Express hat seit seiner Einführung neue Maßstäbe in punkto Schnelligkeit, Komfort, Mobilität und Flexibilität gesetzt und einen erheblichen Mehrwert und USP für den Deutschlandtourismus geschaffen.

Auch im Jahr 2009 wird es wieder heißen: „And the SAM goes to…“. Nähere Informationen zum SAM und zur Bewerbung können bei der HSMA Geschäftsstelle unter info@hsma.de angefordert werden.

Hier alle Platzierten in der Übersicht:

Großer SAM

Sieger: Hotel Viva Creativo - „Kinderherz Hannover – Großes Herz für die Kleinsten“

Nominierte: DICON Marketing- und Beratungsgesellschaft mbH – „edYoutain

Best Western Hotels Deutschland GmbH – „Der Preis ist heiß – Die Best Western Preisstrategie“

prizeotel Bremen-City – „prizeotel Podcast – unser Videotagebuch“

The Rezidor Hotel Group – “Park Inn enters the skies”

Industry Award:

Sieger: InterCity-Express der Deutschen Bahn

Award für Nachhaltigkeit:

Sieger: Best Western Premier Hotel Victoria, Freiburg

Die HSMA Deutschland e.V. (Hospitality Sales & Marketing Association) ist der Fachverband der Sales- & Marketingfachkräfte aus Hotellerie und Tourismus. Mit ihren über 800 Mitgliedern bietet die HSMA eine neutrale Plattform für den Austausch unter Fachkollegen und führt darüber hinaus eine Vielzahl von fortbildenden Veranstaltungen zu aktuellen Branchenthemen durch.


Sparkassen Tourismusbarometer Deutschland: Reiseland Deutschland bei Urlaubern 2008 sehr beliebt

27 November 2008

Quelle: Pressemitteilung, 26. November 2008

Deutschland steht bei Urlaubern weiterhin hoch im Kurs. Mit knapp 340 Millionen Übernachtungen jährlich ist Deutschland nach Spanien das beliebteste Reiseziel Europas. Im internationalen Vergleich verzeichnet Deutschland jedoch ein unterdurchschnittliches Wachstum. Während die Zahl der Reisenden weltweit um mehr als 6 Prozent auf 898 Millionen stieg und damit ein neuer Rekord erreicht wurde, bleibt das Wachstum in Deutschland mit rund 4 Prozent hinter dem weltweiten Niveau zurück. Zu diesen Ergebnissen kommt das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland 2008 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

„Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind laufende Investitionen in Infrastruktur und touristische Angebote sowie innovative Konzepte für den Tourismusstandort Deutschland von zentraler Bedeutung“ erklärte Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, anlässlich der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers in Berlin. „Gleichzeitig müssen der wichtige Inlandsmarkt gestärkt, neue Auslandsmärkte erschlossen und das Image Deutschlands als attraktives Reiseland international geschärft werden“, so Schackmann-Fallis. Die relativ schwache Umsatzentwicklung, eine im internationalen Vergleich geringe Betriebsgröße, aber vor allem die vergleichsweise geringe Investitionsfreude bremsen die Dynamik der deutschen Tourismuswirtschaft.
Sparkassen und Landesbanken unterstützen die Tourismusbetriebe vor Ort, sind wichtiger Beratungs- und Finanzierungspartner. Allein im Jahr 2007 haben Sparkassen und Landesbanken 11 Mrd. Euro Kredite an das Gastgewerbe vergeben. Der Marktanteil liegt damit bei 50 Prozent.

Ziel des Sparkassen-Tourismusbarometers Deutschland ist eine Positionsbestimmung des Deutschlandtourismus im internationalen und nationalen Vergleich. Dazu wurde der Europäische Tourismus-Destinationsindex (DESTIX) entwickelt, ein umfassendes Indikatorensystem zur Messung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismuswirtschaft. Das Barometer gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, analysiert die Tourismusentwicklung im Vergleich zu Mitbewerbern und entwickelt nützliche Vorschläge und Empfehlungen für die am Tourismus beteiligten Akteuren. Das Sparkassen-Tourismusbarometer Deutschland wird in diesem Jahr erstmals vorgestellt und steht unter www.dsgv.de zum Download zur Verfügung.


Dubai: „QE2“ wird zum schwimmenden Luxushotel umgebaut

26 November 2008

Eine lange Reise geht zu Ende: Das Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth 2“ ging heute nach 39 Jahren Dienstzeit für die britische Reederei Cunard bei Dubai endgültig vor Anker. Der staatliche Immobilien- und Hotelkonzern Nakheel hatte den 1969 vom Stapel gelassenen Liner für rund 100 Millionen Euro gekauft und lässt das 293 Meter lange Schiff nun zu einem schwimmenden Luxushotel umbauen.

Queen Elizabeth 2

Queen Elizabeth 2

Der große Schornstein wird abgetrennt und als Eingangsbereich am eigens geschaffenen Anleger an der künstlichen Insel The Palm Jumeirah dienen. An seiner Stelle wird eine vierstöckige Hotelsuite aus Rauchglas mit eigenem Schwimmbad entstehen. Auch auf dem Vorderdeck werden weitere Zimmer und Suiten gebaut. Das Hotel „QE2“ soll rund 200 Zimmer mit mindestens 50 Quadratmetern Größe haben, zehn Prozent davon sollen Suiten werden.

Lesen Sie den gesamten Beitrag bei tophotel.de


Hotelplaner Feuring: „In Berlin gibt es zu wenig echte Fünf-Sterne-Hotels“

26 November 2008

Weniger als ein Viertel der Berliner Fünf-Sterne-Häuser sind wirklich Tophotels

Bardo-M. Feuring

Bardo-M. Feuring

Woran erkennt man ein Luxushotel? Daran, dass es fünf Sterne hat oder daran, dass dort Gäste nächtigen, die für ihren Aufenthalt bereit sind, tief in die Tasche greifen? Für das Unternehmen Feuring, das für Investoren und Hotelketten bereits die Entwicklung von mehr als 400 First Class- und Luxushotels im In- und Ausland betreut hat, ist klar: Längst nicht alle Fünf-Sterne-Hotels sind auch Top-Hotels. Kriterium Nummer eins ist der Preis. „Nur wenn es einem Hotel gelingt, für sein Produkt einen kontinuierlich hohen Durchschnittspreis zu erzielen, dann gehört es zum Luxussegment und kann auf internationalem Niveau mithalten“, sagt Bardo-M. Feuring. Und das erreichen in Berlin nur das Adlon, Hotel de Rome, Grand Hyatt, Ritz Carlton und das Regent Hotel. Gemäß offizieller Klassifizierung gibt es in Berlin 23 Hotels, die mit fünf Sternen bewertet sind. Damit ein Luxushotel einen hohen Preis erzielen kann, ergänzt Feuring die offiziellen Kriterien um Großzügigkeit in Bezug auf die Zimmer und speziell Badezimmer, Serviceleistungen auf hohem Niveau, Ausstattung mit hochwertigen Materialien, Diskretion und Sicherheit, Modernisierungsmaßnahmen sowie Ausrichtung auf neue Trends.

Wer Nicolas Sarkozy, Warren Buffett und Madonna beherbergen will, muss beispielsweise in der Ausstattung etwas ganz Besonderes bieten: „Ein großzügiges Badezimmer mit Wanne, Dusche und gegebenenfalls Bidet ist Luxus und kann nicht in einem nur fünf Quadratmeter großen Bad realisiert werden“, sagt Feuring. Ob ein Hotel wirklich zum Top-Segment gehört, zeigt sich eigentlich erst über Jahre hinweg. „Der Fünf-Sterne-Standard lässt sich leicht erreichen. Aber die Kunst besteht darin, ihn zu halten.“ Betreiber müssen daher die Qualität von Angebot und Ausstattung immer wieder überprüfen und Neuerungsmaßnahmen umsetzen, wenn sie fällig sind – lange bevor der Gast sie als notwendig erachtet. So hat beispielsweise das Adlon sein Angebot zuletzt um ein hochwertiges Day Spa erweitert und aus Sicherheitsgründen die Suiten mit schusssicherem Glas ausgestattet. Das Grand Hyatt Berlin hat im Jahr 2007 seinen Tagungsbereich vom international renommierten Innenausstatter Tony Chi neu gestalten lassen. Auch in punkto Gastronomie gehen beide Häuser neue Wege und haben neue Restaurant-Konzepte entwickelt.

Weiteres Potenzial für echte Top-Hotels
Laut Feuring hat Berlins Top-Hotellerie im internationalen Vergleich noch großen Nachholbedarf und der Bundeshauptstadt fehlen nach wie vor exklusive Hotelprodukte wie Mandarin Oriental oder Shangri-La. „Dass echte Luxushotels in Berlin gute Chancen haben, zeigen die bestehenden Häuser. Denn sie haben ihre Übernachtungsraten und die Auslastung in den vergangenen Jahren deutlich steigern können.“ Ein Grund für die hohe Nachfrage sei die Bedeutung des Standorts Berlin für Medien, Politik und Wirtschaft. Hier tummelt sich die nationale und internationale Prominenz, die luxuriös wohnen will und bereit ist, dafür einen entsprechend hohen Preis zu zahlen.

Hintergrund: Kriterien für Fünf-Sterne-Hotels laut Dehoga
• Einzelzimmer 18 qm, Doppelzimmer 26 qm, Suiten
• 24 Stunden besetzte Rezeption mit Concierge, mehrsprachige Mitarbeiter
• Doorman- oder Wagenmeisterservice
• Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice
• Personalisierte Begrüßung mit frischen Blumen oder Präsent auf dem Zimmer
• Minibar und 24 Stunden Speisen und Getränke im Roomservice
• Körperpflegeartikel in Einzelflacons
• Internet-PC auf dem Zimmer und qualifizierter IT-Supportservice
• Kopfkissenauswahl, zentrale Bedienbarkeit der Zimmerbeleuchtung vom Bett, Safe im Zimmer
• Bügelservice (innerhalb einer Stunde), Schuhputzservice
• Abendlicher Turndownservice
• Mystery Men Checks
(Quelle: www.hotelsterne.de)

Das Unternehmen Feuring in Mainz wurde 1959 gegründet. Feuring begleitet Kunden bei Hotelprojekten von der Idee, Marktanalyse und Konzeption über die Betreiberauswahl und Vertragsgestaltung, die Bauregie und Ausstattung bis zur schlüsselfertigen Übergabe und Investitionskontrolle. Bislang hat Feuring für Investoren und Hotelketten die Entwicklung von mehr als 400 First Class- und Luxushotels im In- und Ausland erfolgreich betreut. Das Finanzvolumen der aktuellen Projekte beträgt rund eine Milliarde Euro. Unter www.feuring-emagazine.com betreibt die Feuring Group ein Onlinemagazin zum Thema Hotelentwicklung.


Suite No. 3 GmbH: Insolvenzantrag wurde nun doch gestellt

25 November 2008

Quelle: eigene Recherchen, 25. November 2008

Beim Amtsgericht Stralsund wurde nun ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Suite No. 3 GmbH gestellt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christian Langhoff (Rae Langhoff, Dr. Schaarschmidt & Kollegen, Carl-Heydemann-Ring 55, 18437 Stralsund, Tel. 03831/3747-0, Fax 3747-47) bestellt. Die Pleite hatte GF Sebastian Tacke bereits vor über einer Woche angekündigt und in der Zwischenzeit keine weitere Informationen erteilt. Sowohl bei Hotelpartnern als auch den betroffenen Käufern entstand erhebliche Verwirrung. Suite No. 3 GmbH ist einer größten Vermarkter von Hotelgutscheinen bei ebay.de; das Geschäft wurde zwischenzeitlich gestoppt. Weitere Informationen sind bei ebay.de zu finden.


Stefan Schörghuber ist tot

25 November 2008

Quelle: Abendzeitung, 25. November 2008

Der Inhaber der Schörghuber Unternehmensgruppe, Stefan Schörghuber, ist tot. Er verstarb im Alter von 47 Jahren in München, hinterlässt seine Frau und drei Kinder.

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Schörghuber hatte jüngst die Leitung seiner Hotelgruppe ArabellaStarwood an sich gezogen, nachdem der Hotelmanager Carsten K. Rath ausgeschieden war.

Zu seiner Unternehmensgruppe gehören u.a. die Brauerei Paulaner und andere Brauereien, zudem ein ausgedehnter Immobilienbesitz (darunter Schloß Fuschl bei Salzburg sowie Luxushotels auf Mallorca und in Südafrika).


Guide Michelin Österreich 2009: Drei neue Topadressen für Genießer

25 November 2008

Quelle: Pressemitteilung, 25. November 2008

Die österreichische Gastronomie ist um drei Spitzenrestaurants reicher: Für die 2009er-Ausgabe des Guide Michelin zeichneten die Tester die Häuser „Rosengarten“ in Kirchberg (Tirol), „Schlossstern“ in Velden (Kärnten) und „Tanglberg“ in Vorchdorf (Oberösterreich) mit jeweils zwei Sternen aus. Fünf Restaurants erhalten erstmals einen der begehrten Michelin Sterne. Die Übersicht der neuen Sternerestaurants finden Sie hier (PDF).

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Die Auswahl der unabhängig und anonym arbeitenden Michelin Inspektoren belegt das hohe Niveau der österreichischen Gastronomie. So steigt die Zahl der Zwei-Sterne-Restaurants auf zehn Häuser, während die Zahl der Ein-Stern-Adressen 2009 mit 44 Betrieben annähernd auf Vorjahresniveau liegt. Allerdings erhielt nach wie vor kein Restaurant in Österreich die Höchstwertung der Tester von drei Sternen.

Führend bei den „Bib Gourmands“
Der renommierte Hotel- und Gastronomieführer zeichnet außerdem 129 Restaurants mit einem „Bib Gourmand“ für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Darunter befinden sich 13 Häuser, die erstmals das bei den Lesern besonders beliebte Prädikat erhielten. Damit ist Österreich das Land mit den meisten Bib Gourmands, umgerechnet auf die Einwohnerzahl.

Darüber hinaus führt die neue Ausgabe des Guide Michelin zwei bislang sternlose Restaurants auf, die bei weiterhin konstant hoher Küchenleistung hoffen können, mit einem Michelin Stern ausgezeichnet zu werden. Drei weiteren Häusern strichen die Michelin Inspektoren allerdings auch den Stern.

Führend ist Österreich auch in puncto Wellness: Die Ausgabe 2009 empfiehlt 235 Hotels mit dem Symbol „Spa“ für einen besonders angenehmen Wellness-Bereich – im Verhältnis zur Gesamtzahl der empfohlenen Hotels so viel wie in keinem anderen vom Guide Michelin abgedeckten Land.

1.730 Adressen in allen Preisklassen
Der Guide Michelin Österreich 2009 kommt am 27. November 2008 in den Handel. Die umfangreich aktualisierte Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers enthält 1.730 Häuser in allen Komfort- und Preiskategorien, darunter 1.261 Hotels und 469 Restaurants.


LPV Lebensmittel Praxis Verlag und Freizeit-Verlag schließen sich zusammen

25 November 2008

Quelle: Pressemitteilung, 25. November 2008

Die enge Kooperation der Titel TOP HOTEL, KÜCHE und CATERING INSIDE wird eine für den Hospitality-Markt attraktive Bündelung von Branchenkompetenz schaffen.

LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH aus der Verlagsgruppe Handelsblatt erwirbt zum 1. Januar 2009 100 Prozent der Anteile an der Freizeit-Verlag Landsberg GmbH. Das Zusammengehen ist die Konsequenz einer seit 2006 vorangetriebenen „Allianz“ zur Bündelung der Stärken beider Fachverlage mit Blick auf Hotellerie, klassische Gastronomie sowie GV und Catering.

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Auch künftig wollen beide Verlage gemeinsam ihr bestens etabliertes Geschäft rund um die Medienmarken TOP HOTEL, CATERING INSIDE und KÜCHE (Herausgeber: Verband der Köche Deutschlands e. V.) kontinuierlich weiter entwickeln. Die Veränderung der Gesellschaftsstruktur geht einher mit einem Führungswechsel. Wolfgang Schmitz ( gerade erst mit der Brillat Savarin-Plakette, einer der höchsten Branchenauszeichnungen geehrt) hat vor 25 Jahren den Freizeit-Verlag gegründet und als Inhaber ausgebaut. Er fungiert ab 2009 als Herausgeber und wird seine jahrzehntelange Erfahrung in die strategische Weiterentwicklung des Freizeit-Verlages und der Medien einbringen.

Thomas Karsch, bislang in Stellvertreterfunktion in der Chefredaktion TOP HOTEL und Verlagsleitung des Freizeit-Verlages, wechselt zum Jahresbeginn 2009 in die Geschäftsführung des Unternehmens. Er teilt diese dann mit Eckhard Lenz, der als Geschäftsführer der LPV-Gruppe bereits Anfang 2008 in die Geschäftsführung in Landsberg berufen wurde. Marie-Luise Schmitz scheidet mit Verkauf ihrer Anteile ebenfalls aus der Gesellschaft aus. Für Eckhard Lenz ist die nun abgeschlossene Einbindung des Freizeit Verlages in die LPV-Gruppe nicht nur ein weiterer Wachstumsschritt, sondern ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Etablierung der Verlage unter dem Dach der LPV in den Kompetenz-bereichen „Handel“, „Lebensmittel“ und „Hospitality“: „Wir betrachten unser Geschäft zunehmend als Kommunikationsdienstleister im Dreiklang unserer Print-, Face to Face- und Online-Angebote. Dazu ist das Medienangebot des Freizeit Verlages eine ideale Ergänzung.“

Informationen zu TOP HOTEL und den Verlagen
Die Freizeit-Verlag-Landsberg GmbH, Herausgeberin der meistabonnierten deutschen Hotelfachzeitschrift TOP HOTEL sowie eines renommierten Fachbuchprogramms, gestaltet seit 25 Jahren erfolgreich das B:B Geschäft für die Hotellerie in Deutschland und darüber hinaus. TOP HOTEL, die Fachillustrierte für das Hotelmanagement, deckt die deutsche Hotellerie ab 20 Betten aufwärts weitestgehend ab. TOP HOTEL erreicht die Top-Entscheider des bundesdeutschen Beherbergungsgewerbes, vom Hotelinhaber und Direktor über die Hausdame und den Haustechniker bis hin zum Food+Beverage-Manager, Restaurantleiter, Barchef und Personalverantwortlichen. Der Titel mit einem durchschnittlichen Heftumfang von 160 Seiten wird von deutschsprachigen Führungskräften in 92 Ländern der Erde gelesen, ist Offizielles Organ von vier namhaften Branchenverbänden und wurde 2004 als erste Hotelfachzeitschrift weltweit mit dem „Five Star Diamond Award“ der American Academy Of Hospitality Sciences (New York) ausgezeichnet. Weitere Erfolgsprodukte aus dem Freizeit-Verlag sind die Branchenführer „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“, „Ausgewählte Wellnesshotels zum Wohlfühlen“, „Ausgewählte Familienhotels zum Wohlfühlen“ sowie „Hotellerie in Zahlen“ bzw. „Luxushotelmarkt Deutschland“. Der Verlagsstandort ist und bleibt Landsberg am Lech.

In den Verlagen der „LPV-Gruppe“ mit Standorten in Neuwied, Wien, Warschau, Berlin und Landsberg erscheinen über die Gastronomiefachtitel hinaus nicht nur teilweise marktführende Fachmagazine wie die LEBENSMITTEL PRAXIS, REGAL, Convenience Shop, handelsjournal (Herausgeber: HDE Hauptverband des Deutschen Einzelhandels) oder Wiadomosci Handlowe bzw. Wiadomosci Kosmetycze. Die Titelpalette wird flankiert von verschiedenen Sonderprodukten, Services, Veranstaltungen und renommierten Branchen-Events wie „SuperMarkt des Jahres“ oder „Caterer des Jahres“. Das erste gemeinsame Format der Titel CATERING INSIDE und KÜCHE mit TOP HOTEL ist der „Hospitality Career Award 2008″, der am 2. Dezember im Cocoon-Club Frankfurt an Nachwuchsführungskräfte aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Catering vergeben wird.


Suite No. 3 GmbH: GF Tacke verweigert Auskünfte – Bislang keine Insolvenz beantragt

24 November 2008

Quelle: eigene Recherchen, 24. November 2008

Die Verwirrung um die Hotel-Marketingfirma Suite No. 3 wird immer stärker. Laut Insolvenzgericht Stralsund sei bislang kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt worden. Just dies hatte aber Geschäftsführer Sebastian Tacke in einem eMail an seine Hotelpartner angekündigt. Am 14. November 2008 informierte Tacke seine Hotelpartner mit folgendem Wortlaut: „Eigenes Scheitern anzuerkennen tut weh. Ich muss Ihnen hiermit mitteilen, dass die Suite No. 3 GmbH kurzfristig Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen wird. Auf unser Bitten hin hat eBay soeben sämtliche durch uns gelisteten Angebote gestoppt. Es tut mir Leid, dass es uns nicht mehr möglich ist, das Geschäftsmodell weiter zu verfolgen. Der vom Gericht noch zu beauftragende Insolvenzverwalter wird Ihnen mitteilen, wie Sie Ihre offenen Forderungen anmelden können.“

Mehrere Käufer von Hotelgutscheinen berichten im Hotelblog davon, dass sie entweder ihre Gutscheine beim Hotel nicht einlösen konnten oder erst gar keinen Gutschein erhielten oder auf Rückfragen keine Antwort erhielten.

Tacke verweigerte zuletzt die Auskunft zu einer Presseanfrage mit der Begründung: „Die Darstellung in den Medien ist mir zu selektiv.“ Seinem bisherigen Geschäftsfeld, der Vermarktung von Hotelgutscheinen bei ebay.de, gibt er nicht mehr viele Chancen: „Ich denke, dass es für das derzeitige System bei eBay keine große Zukunft gibt. Bereits vor einiger Zeit haben wir eBay ein Konzept vorgestellt, wie man aus dem Gutschein-Markt einen Reisemarkt entwickeln kann. Dies wurde von eBay mit Hinweis auf die Verantwortlichkeit von eBay USA leider nicht unterstützt.“

Lesen Sie dazu auch:
Suite No. 3 GmbH: Verwirrung um Insolvenz-Ankündigung (21. November 2008)
Hotelvermarkter Suite No. 3 meldet Insolvenz an (20. November 2008)


Suite No 3 GmbH: Verwirrung um Insolvenz-Ankündigung

21 November 2008

Quelle: eigene Recherchen, 21. November 2008

Die Schieflage des Hotelgutschein-Vermarkters Suite No. 3 schafft Verwirren. Vor einigen Tagen hatte Geschäftsführer Sebastian Tacke seinen Hotelpartner per eMail berichtet, Insolvenz anmelden zu müssen. Einem Bericht der „Ostsee Zeitung“ zufolge sei der Antrag aber noch gar nicht gestellt worden. Die finanzielle Notlage des Unternehmens, das bei der Versteigerung von Hotelgutscheinen bei ebay.de auf Rang 2 steht, soll dem Bericht zufolge durch die Finanzkrise verursacht worden sein. Unter der Domain meine-ferien-mein-preis.de wurden seit einigen Jahren zahlreiche Hotelarrangements für die Meistbietenden versteigert. Die Auktionsgewinner erhielten einen Gutschein, der dann später (oft Monate nach der Onlineauktion) eingelöst wurde. Von der angeblichen Pleite sollen rund 80 Hotels betroffen sein, schätzen Branchenbeobachter. Das Geschäft mit Hotel- und Reisegutscheinen bei ebay.de ist seit einigen Monaten rückläufig und hat bereits zu mehreren Betriebsaufgaben bzw. Pleiten von Marketingfirmen geführt.


McHotel.de: Über 30 Hotelportale im Ratenvergleich

20 November 2008

Quelle: „Fliegen & Sparen„, 20. November 2008

Neu ist die Idee nicht, aber wirkungsvoll: Zum Vergleich von Hotelraten lädt nun auch die Special-Interest-Zeitschrift „Fliegen & Sparen (aus dem Markt Control Multimedia Verlag, Duisburg) ein. Unter mchotel.de werden die günstigsten Hotels in der gewünschten Stadt zum gewählten Reisedatum angezeigt. Die aktuellen Raten werden in Echtzeit abgefragt und per Klick wird man zum gewählten Buchungsportal weitergeleitet. Partner bei mchotel.de sind alle namhaften Reservierungsdienstleister, außer hrs.de. Das Kölner Unternehmen sperrt sich nachwievor gegen Abfragen dritter Buchungsportale. Zu den Partner gehören (Auswah): asiarooms.com, booking.com, expedia.com, gtahotels.com, hotel.de/.info, intercontinental.com, lastminute.com, octopustravel.com, orbitz.com, priceline.com, travelocity.com und venere.com.


Düsseldorfer Hotelmarkt auf Rekordjagd

20 November 2008

Quelle: Dr. Lübke, 20. November 2008

Die Düsseldorfer Hoteliers können in diesem Jahr mit einem neuen Rekordergebnis rechnen. So die Prognose des Hotelmarktberichts Düsseldorf der Dr. Lübke GmbH. Bis Ende August wurden bereits 2,21 Millionen Übernachtungen gezählt ein Plus von 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf das Jahr hochgerechnet dürfte damit der Vorjahresrekord von drei Millionen erneut übertroffen werden.

Maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen hat das starke Messejahr. In 2008 öffneten die drupa mit 1,5 Millionen Gästen und die interpack ihre Pforten zwei der wichtigsten internationalen Leitmessen, die nur alle vier bzw. drei Jahre stattfinden. Dies schlägt sich auch im Verhältnis von Geschäfts- zu Privatreisenden nieder. Auch wenn Karneval, Altstadt und Kö viele Touristen anziehen, steigen mit 70 Prozent doch überwiegend Geschäftsreisende in den Hotels der Stadt ab.

Breidenbacher Hof Capella Düsseldorf

Breidenbacher Hof Capella Düsseldorf

Teuerster Hotelstandort Deutschlands
„Mit der gestiegenen Nachfrage haben auch die Hotelpreise angezogen. Nirgends in Deutschlands schläft es sich so teuer, wie in Düsseldorf,“ so Morten Hahn, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Lübke GmbH. Bei einem stattlichen Preisanstieg von 42 Prozent im ersten Halbjahr 2008 müssen sich Düsseldorfer Hotelgäste auf einen durchschnittlichen Zimmerpreis von 158 Euro pro Nacht einstellen. Damit ist Düsseldorf teuerster Hotelstandort Deutschlands.

Ebenfalls ganz weit vorne ist die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in Punkto Internationalität: 40 Prozent aller Hotelzimmer werden von ausländischen Besuchern gebucht. Damit übernachten in Düsseldorf anteilsmäßig mehr internationale Gäste als in Berlin, Hamburg oder Köln. Dabei zieht es vor allem Engländer, Asiaten und Gäste aus den Niederlanden nach Düsseldorf.

Zuwächse im gehobenen Segment
Neueröffnungen, wie Breidenbacher Hof, Mercure Düsseldorf Hafen und Innside Premium Hotel Loft 12 bringen in 2008 insgesamt 458 neue Zimmer auf den Markt. Eröffnen in den kommenden zwei Jahren wie geplant sieben weitere Häuser, wächst das Düsseldorfer Zimmerkontingent bis Ende 2010 nochmals um mehr als 1.200 Zimmer. Dabei fokussiert sich das neue Angebot vorwiegend auf das gehobene Segment: Allein 70 Prozent entsteht in 4- oder 5-Sterne-Häusern, rund 18 Prozent entfallen auf das Budget-Segment und circa 11 Prozent der neuen Zimmer werden in 3-Sterne-Häuser hinzukommen.

Investments sorgfältig überprüfen
Bei der Planung weiterer Hotelprojekte rät Hahn zu einer genauen Überprüfung des Konzeptes: „Die projektierten Häuser erhöhen den Wettbewerbsdruck, insbesondere im oberen Preissegment. Investitionen sollten detailliert auf ihre Marktfähigkeit geprüft werden. Hotels an guten Standorten mit einem zeitgemäßen Konzept und einem fokussierten Profil werden sich auch zukünftig erfolgreich am Markt positionieren.“

Auch wenn die Aussichten für 2009 verhaltener sind – die Rezession bringt voraussichtlich Einbußen bei den Buchungsanfragen und die Impulse des Messegeschäfts werden schwächer ausfallen – rechnet Hahn mittelfristig mit anziehenden Übernachtungszahlen, wenn auch mit moderateren Steigerungsraten. Ausschlaggebend dafür sind das gute Messe- und Kongressgeschäft, wie auch das Wachstum des Flughafens Düsseldorf International. Zusätzliche Langstreckenflüge nach Nordamerika und Asien bringen weitere Businessreisende, Kurzurlauber und Umsteiger in die Stadt.


CHD Expert Studie über Firmen-Weihnachtsfeiern: Pessimismus macht sich in der Gastronomie breit

20 November 2008

Quelle: CHD Expert, 20. November 2008

Nur 14 Prozent der Gastwirte erwartet mehr Bankette – Durchschnittsbon sinkt

Der Sparkurs in der Wirtschaft macht sich auch in der Gastronomie bemerkbar: Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Lediglich 14 Prozent der Gastronomen haben schon mehr festliche Events in den Auftragsbüchern. Im Boomjahr 2007 hatten noch rund ein Drittel der Profi-Gastgeber mit einem Umsatzplus bei Weihnachtsfeiern gerechnet. Nun ist eine Konsolidierung im Bankett- und Eventgeschäft zu beobachten. Bei nahezu 40 Prozent der gastronomischen Betriebe bleibt die Zahl der Firmenfeiern zum Jahresende konstant. Dies geht aus einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor.

CHD Expert Grafik - Firmen-Weihnachtsfeiern 2008

„Die Ankündigung zahlreicher großen Unternehmen, bei den Sonderausgaben wie zum Beispiel Weihnachtsfeiern sparen zu wollen, wird wahr gemacht“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. „Die Zahl der Gastronomen mit weniger Weihnachtsfeiern im Vergleich zum Vorjahr hat sich nahezu verdoppelt.“

Die Gastronomie steht vor einem trübseligen Abschluss des Geschäftsjahres. Nach fortwährenden Umsatzrückgängen in diesem Jahr wird der Rotstift auch bei der Anzahl der Teilnehmer und den durchschnittlichen Ausgaben je Weihnachtsfeier angesetzt. Über 43 Prozent der Befragten zählen weniger Teilnehmer je Firmenevent im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp acht Prozent der Gastronomen können mehr Gäste begrüßen. „Immerhin ist bei rund 49 Prozent der Betriebe die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben – ein kleiner Lichtblick“, so Lambracht dazu.

Der Durchschnittsbon je Weihnachtsfeier-Teilnehmer wird in diesem Jahr bei der Hälfte der Restaurants niedriger sein als im Vorjahr. 41 Prozent erwarten ein konstantes Umsatzniveau und nur rund neun Prozent hoffen darauf, etwas mehr je Gast berechnen zu können. „Der Durchschnittsbon bei Firmen-Weihnachtsfeiern beträgt rund 34 Euro und liegt damit im Mittelwert des Bankettgeschäfts“, sagt Lambracht. Nur rund drei Prozent der Gastbetriebe können einen Durchschnittsbon von über 40 Euro je Teilnehmer einer Firmen-Weihnachtsfeiern erwirtschaften. Dieser Anteil wird tendenziell abnehmen – die wirtschaftlichen Aussichten für das Geschäftsjahr 2009 sind sowohl für Gastronomiebetriebe als auch Firmenkunden mehr als vage.

Für die Studie wurden im November 233 ausgewählte Restaurants und Hotelrestaurants zu ihren Erwartungen im Geschäft mit Firmen-Weihnachtsfeiern befragt.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Dolce Hotels & Resorts: Steven A. Rudnitsky ist neuer CEO

19 November 2008

Quelle: Pressemitteilung Dolce, 19. November 2008

Im Zuge seiner internationalen Wachstumsstrategie und des aktuellen Rebrandings besetzt der Tagungsspezialist Dolce Hotels and Resorts seine Konzernspitze neu: Steven A. Rudnitsky wechselt nach über sechs Jahren als Präsident und CEO der börsennotierten Wyndham Hotel Group (Parsippany/USA) in gleicher Funktion zur Dolce-Gruppe. Seine Ämter übernimmt er am 8. Dezember 2008 von Andy Dolce, der weiterhin als Vorstandsvorsitzender am Hauptsitz in Montvale agiert.

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Steven A. Rudnitsky, CEO of
Dolce Hotels & Resorts

In Rudnitskys Fokus steht das bereits zuvor von Dolce kommunizierte Ziel einer Portfolio-Verdop­plung in den nächsten fünf Jahren. Gegenwärtig ist die Gruppe international mit 23 Hotels, Resorts und Konferenzzentren präsent (sechs davon in Europa). Zudem strebt er eine stärkere Belegung im sozialen und Freizeitsegment an. Die Expansionspläne werden getragen durch Broadreach Capital Partners – seit 2007 Mehrheitseigner von Dolce – sowie weitere Kapitalgeber.

Neben der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zeichnet Rudnitsky für die Koordination aller Konzernabteilungen verantwortlich. In enger Abstimmung mit Andy Dolce sollen dabei die Akquise neuer sowie die Weiterentwicklung bestehender Standorte vorangetrieben werden. Unterstützt wird Rudnitsky in der Geschäftsführung durch Steve Giblin, Chief Operating Officer, Debra Bates, Chief Financial and Development Officer sowie Sales- und Marketingvorstand Carl Cohen. In den ersten 100 Tagen will der neue Mann an der Dolce-Spitze zudem in möglichst vielen internationalen Destinationen persönliche Kontakte zu den Mitarbeitern zu knüpfen.

Andy Dolce: “Steven ist ein Industrie-Veteran mit einer über 30-jährigen Karriere und bewährten CEO-Qualitäten. Seine Erfahrungen in der Hospitality Industrie, sein Verständnis für Marke und eine menschliche Firmenkultur, aber auch seine Fähigkeit die Wertaussichten eines Unternehmens in guten und schlechten Zeiten zu maximieren, sind herausragend. Mit seinem Gespür für kooperative Teams und strategische Entwicklungspotentiale ist er exakt der Richtige, um Dolce Hotels und Resorts weiterhin eine führende Position als internationaler Meeting-Spezialist zu sichern.“

Rudnitsky konnte bei Wyndham die Hotel-Performance nachhaltig steigern und auch nach dem Einbruch des Hotelmarktes nach dem 11. September 2001 erweiterte er erfolgreich das Portfolio in den USA wie international. Er initiierte eines der größten Kundenbindungsprogramme in der Reiseindustrie, akquirierte vier Marken und unterzeichnete zahlreiche internationale Managementverträge und Joint Venture Vereinbarungen. Zuvor verantwortete er bei diversen „Fortune 500 Companies“, darunter u.a. Kraft, einen progressiven Turnaround mit starkem Unter­nehmenswachstum. Bei PepsiCo. war er langjährig im in- und ausländischen Marketing tätig. Neben seiner wirtschaftlichen Laufbahn stand Rudnitsky auch verschiedenen nationalen wie internationalen Vereinen und Komitees im Hotel- und Gastgewerbe vor.

Dolce Hotels and Resorts sind spezialisiert auf eine besondere Nische der Hotelwirtschaft: Meetings und Events. 23 individuelle Destinationen in den USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Spanien und BeNeLux bieten ein inspirierendes Umfeld für produktiven Gedankenaustausch. Schnelle Erreichbarkeit, naturnahe Standorte, State of the art Technologie, ein engagierter Service – durch ihre konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen von Businesskunden unterstreicht die Hotelgruppe seit knapp drei Jahrzehnten ihre Qualitätsführerschaft im Konferenzsektor. Mit kreativer Gourmetküche, zahlreichen Wellness-, Sport- und Freizeitangeboten spricht Dolce auch anspruchsvolle Individualreisende an.

Das Portfolio umfasst Hotels und Resorts wie Dolce Bad Nauheim nahe dem internationalen Bankenplatz Frankfurt am Main, Dolce Chantilly im historischen Umland von Paris, Dolce Frégate Provence, Dolce La Hulpe Brussels, Dolce Sitges an der Costa del Garraf nahe Barcelona oder das Dolce Hayes Mansion in San Jose (Kalifornien/USA). Zudem managt die Gruppe Conference Center wie das BallhausForum nahe München, das IBM Palisades Center in Palisades/New York oder das American Airlines Training & Conference Center in Fort Worth/Texas. Alle entsprechen den hohen Standards der International Association of Conference Center (IACC) und werden von Organisationen wie AAA, Mobil, dem Guide Michelin 2008© und Meeting Professionals International empfohlen.

1981 gründete Chairman Andy Dolce das Unternehmen am Hauptsitz Montvale/New Jersey. In Argenteuil, bei Paris, befindet sich die Europa-Zentrale. Seit 2007 ist die Dolce-Gruppe mit welt­weit rund 4.000 Mitarbeitern im Mehrheitsbesitz von Broadreach Capital Partners.


CHD Expert: neuer Leiter Marktforschung

19 November 2008

Quelle: CHD Expert, 19. November 2008

Markus Huber-Graul verstärkt Expertenteam für den Außer-Haus-Markt

CHD Expert baut aus: Das internationale Marktforschungsinstitut für den Außer-Haus-Markt hat nun mit Markus Huber-Graul einen ausgewiesenen Insight-Spezialisten als Leiter Marktforschung verpflichtet. Der 38-Jährige wechselte zu Anfang November von Airbus Deutschland zu dem mittelständischen Spezialunternehmen mit Sitz in Scheeßel bei Hamburg.

Markus Huber Graul, Head of Market Research - CHD Expert Germany

„Mit Markus Huber-Graul haben wir einen erfahrenen Marktforschungs-Spezialisten gewonnen, der unsere Expertise im Foodservice-Research erheblich verstärkt“, so Rolf W. Schmidt, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH. Co-Geschäftsführer Thilo Lambracht pflichtet bei: „Herr Huber-Graul übernimmt etliche Projekte in der qualitativen und quantitativen Marktforschung und leistet wertvolle Impulse für unsere erfolgreiche Arbeit.“

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur studierte an der Universität Kaiserslautern und Ecole Nationale des Ingènieurs de Metz/Frankreich. Zuvor war er als Leiter Marktforschung für TechConsult, Senior Consultant bei der META Group, Market Research Manager bei Synxess Deutschland und als Projektleiter Innovation und Marktforschung bei Airbus Deutschland tätig. Markus Huber-Graul ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Deloitte-Studie zu Tourismus in Europa: Silberstreif am Horizont

18 November 2008

Quelle: Deloitte Deutschland, 18. November 2008

Aufgrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verzeichnen Hotels und Fluggesellschaften teilweise massive Einbrüche – auch in Deutschland und Europa. Dennoch sind die Aussichten für das nächste Jahr nicht schlecht: Viele Hotelketten wollen investieren und expandieren. Als besonders zukunftsträchtig gelten die Türkei und die Ukraine. Deutschland weist mit einem Besucherzuwachs von 3,3 Prozent bis August 2008 eine gute Bilanz auf und will diesen Trend mit einer Marketingoffensive im nächsten Jahr noch verstärken. Weniger gut sind die Perspektiven für Fluggesellschaften: Hier ist eine weitere massive Konsolidierung zu erwarten. Dies sind einige Ergebnisse der Deloitte-Studie „Hospitality Vision – European Performance Review“, die sich mit aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des europäischen Tourismus beschäftigt.

„Europa ist als Reiseziel spitze. Im Jahr 2007 besuchten 485 Millionen Menschen europäische Destinationen. Das sind 54 Prozent aller Reisenden weltweit. Erstaunlicherweise – und obwohl auch die Hotellerie im Zuge der globalökonomischen Krise Rückschläge hinnehmen muss – bleiben die Hotelreservierungen auch nach September 2008 relativ stabil. Für viele Menschen ist ein Trip nach London, Paris oder in die Türkei wohl ein Luxus, den sie sich auch in unsicheren Zeiten gönnen wollen“, erklärt Benjamin Ploppa, Manager Hotellerie bei Deloitte.

Wachstum in Osteuropa, Deutschland intensiviert Bemühungen
Innerhalb Europas ziehen die Mittelmeerländer die meisten Touristen an. Das stärkste Wachstum bis August 2008 weisen Mittel- und Osteuropa auf. Shootingstar des vergangenen Jahres ist Serbien mit einem Besucherplus von 48,5 Prozent. Für Deutschland sehen die Zahlen ebenfalls ermutigend aus: 2007 kamen 24,4 Millionen Touristen – ein Zuwachs von 3,6 Prozent. Bis August 2008 waren es noch einmal 3,3 Prozent. Mit einer Imagekampagne, die auf Entspannung sowie einen Mix aus Kultur und Natur setzt, will das Land den Positivtrend fortsetzen und die schwierigen Zeiten überstehen. Einen massiven Ausbau des Tourismussektors plant die Türkei. Schon heute liegt das Land auf Platz neun der weltweiten Top-Ten-Destinationen. Die Ukraine belegt mit einem 22-prozentigem Besucherwachstum Rang acht.

Berlin mit guten Aussichten für 2009
Der durchschnittliche RevPAR (Revenue per Available Room) in Europa stieg bis September 2008, bei insgesamt sinkender Zimmerreservierung, um fast elf Prozent. Im September – Zeitpunkt des vollen Ausbruchs der Finanzkrise – fiel er jedoch auf 6,7 Prozent ab. Den höchsten RevPAR erzielt Paris (191 Euro), die höchste Belegungsrate London (81,4%). Dabei sorgt der starke Euro für eine ungleiche Ausgangssituation für Reisende von inner- und außerhalb der Euro-Zone: Für Letztere sind Hotelzimmer im Euroland deutlich teurer geworden. In Berlin stiegen die Preise um 6,3 Prozent, die Belegung sank bis September 2008 um 2,1 Prozent. Daraus resultiert insgesamt ein RevPAR-Anstieg von vier Prozent auf 62 Euro. Vor allem die Besucheranzahl aus dem Inland mit traditionell starkem Anteil an der Gesamtmenge sank. Die Feiern zum 20. Jubiläum des Mauerfalls, zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland sowie die World Athletics Championships im nächsten Jahr lassen jedoch auf einen Aufwärtstrend hoffen.

Hotels wollen weiter investieren
2007 betrug die Investitionssumme in europäische Hotels 21 Milliarden Euro. Mit Aufkommen der Finanzkrise sank diese auf fünf Milliarden Euro. Dennoch ist die Lage nicht so schlecht, wie sie sein könnte: Einige Investoren haben ihre Aktivitäten zwar auf Eis gelegt, andere aber setzen sie ungeachtet fort. So kaufte ein Joint Venture aus Host Hotels&Resorts, einem Pensionsfond sowie GIC Real Estate sechs Marriott Hotels in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden und der Privatinvestor Sator Group beteiligt sich an der italienischen Baglioni Hotels Group. Es sollen insgesamt 359 neue Hotels mit über 53.000 Zimmern bis Ende 2009 entstehen.

Airlines streichen Flüge, Hoffnung auf verstärkten Transatlantik-Verkehr
Im Gegensatz zur Hotelbranche sind die Aussichten für europäische Fluggesellschaften eher schlecht: Die Gewinne werden voraussichtlich von 2,1 Mrd. US-Dollar auf 300 Mio. US-Dollar sinken. Auch wenn der Ölpreis derzeit fällt, ist langfristig nicht mit günstigen Energiepreisen zu rechnen – eine zusätzliche Belastung. Als Folge dessen streichen viele Airlines ihre Flugpläne zusammen, setzen kleinere Maschinen ein und fliegen bestimmte Hubs nicht mehr an. Auch die Konsolidierung wird sich weiter verschärfen. Ein positiver Aspekt ist das Open Skies Agreement für Flüge zwischen Europa und den USA. Experten rechnen mit 26 Millionen Passagieren in den nächsten fünf Jahren.

„Die Finanzkrise ist natürlich ein Schock. Schon für das Jahresende prognostiziert die Economist Intelligence Unit aber wieder ein Wachstum von 1,2 Prozent in der Euro-Zone. Die Hotellerie war in den vergangenen Monaten stark betroffen, zeigt sich jedoch stabiler als erwartet. Angesichts der zyklischen Natur einer Konjunktur haben Hotelbetreiber jetzt die Chance, neue Businessperspektiven zu erschließen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen“, fasst Benjamin Ploppa zusammen.

Die komplette Studie finden Sie unter http://www.deloitte.com/dtt/research/0,1015,cid%253D234764,00.html zum Download.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats November 2008: Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice

17 November 2008

Quelle: CHD Expert Deutschland, 04. November 2008

In Deutschland gibt es im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) 221.132 Betriebe, davon sind 82 Prozent in der Gastronomie und 18 Prozent in der Beherbergung. Zahlenmäßig die stärksten Segmente in der Gastronomie sind Restaurants (rund 61.000), Kneipen/Pubs (rund 34.200), Gaststätten (rund 31.200), Imbisse (rund 21.100) und Cafés/Eiscafés (rund 18.500). Hauptsegmente in der Beherbergung sind Full-Service-Hotels (ein bis fünf Sterne, rund 13.400), gefolgt von Gasthöfen (rund 8.400) und Hotels garni (rund 7.600).

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Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Angestellte im Gastgewerbe besonders oft sexuell belästigt

14 November 2008

Quelle: BGN, 14. November 2008

Beschäftigte in der Hotellerie und Gastronomie werden im Job besonders oft sexuell belästigt. Das ergibt sich aus einem Bericht der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Bilbao, auf den die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) hinweist.
 
Demnach klagen acht Prozent der Fachkräfte im Gastgewerbe über sexuelle Belästigungen bei der Arbeit – in anderen Branchen liege der Wert nur bei zwei Prozent.

Rund jeder Achte (12%) sieht sich außerdem Einschüchterungsversuchen ausgesetzt, und 6,5 Prozent sind mit körperlicher Gewalt konfrontiert. In anderen Branchen trifft das den Angaben zufolge nur auf 8,5 beziehungsweise 3,5 Prozent zu.

Nach dem Bericht haben Gastronomie- und Hotelangestellte darüber hinaus mit zunehmendem Stress und Zeitdruck im Job zu kämpfen. Auch erschwerten lange und unregelmäßige Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Hinzu kommt, dass gesetzliche Vorgaben zum Arbeitsschutz oft zu wenig umgesetzt werden, weil es den Arbeitgebern an Zeit und Mitteln fehlt. In Deutschland verzeichnet die BGN 2007 rund zwei Millionen Beschäftigte in der Hotellerie und Gastronomie.


Liebe auf den ersten Blick – Wie ein professioneller Auftritt zu mehr Erfolg führt – Hotelfotos vom Profi

13 November 2008

Quelle: Photodesign Friedrich, 13. November 2008

Die Ansage war deutlich: Unlängst forderte ein Tourismusexperte die mittelständischen Hoteliers auf, die Prospekte und Webseiten ihrer Häuser mit neuen, aussagekräftigen Fotos zu bestücken. Andernfalls bedeute dies der Bedeutungsverlust und letztlich das Aus für den Betrieb. Wie Hotelfotos vom Profi zu mehr Gästeanfragen und mehr Umsatz führen, zeigt eine Case Study der Münchnerin Stefanie Friedrich. Die Hotelfotografin setzte das inhabergeführte Berghotel Zirm in Olang/Südtirol gekonnt in Szene. Die Fotoserie präsentiert das traditionsreiche Ferienhotel als jungen Betrieb mit Elan, der sich zu den Wurzeln und die Traditionen des Landes bekennt.

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„Durch den Einsatz der Fotoserie konnten die Hotelbetreiber ihr Haus international neu positionieren und damit eine breite PR-Wirkung erzielen“, erläutert die Fotografin. Die neu gestalteten Werbematerialien wurden mit den Hotelfotos bestückt und breit gestreut. Dadurch wurde die Zahl der Gästeanfragen rund 15 Prozent und der Gesamtumsatz aus Übernach-tungen und F&B-Geschäft um rund zehn Prozent gesteigert.

„Die lebensnahen Ansichten im Hotel und auf dem Gelände ziehen den potentiellen Gast in das Geschehen ein – so entsteht ein fiktives Ferienerlebnis und damit Liebe auf den ersten Blick“, sagt Friedrich. Die Kosten für das Fotoshooting mit Model haben sich bereits im ersten Jahr nach Einführung der Marketingkampagne amortisiert. Die Fotoserie prägt nun neben der Hotel-Website (www.berghotel-zirm.com) und eigenen Prospekten auch etliche Kataloge von Reiseveranstaltern. „Über das Berghotel Zirm spricht man nun“, so Friedrich.

Das Budget für ein Hotel-Fotoshooting beginnt bei 1000 Euro. Aus hunderten Fotos werden schließlich 30 bis 50 Motive herausgesucht, die vom Hotel fünf Jahre lang uneingeschränkt genutzt werden. Zudem bietet Stefanie Friedrich gemeinsam mit Grafikpartnern die Erstellung von Hotelprospekten an – 3.000 Stück für nur 1.500 Euro.

Stefanie Friedrich ist Diplom-Fotografin mit eigenem Studio in München und hat sich u.a. auf Hotellerie und Tourismus spezialisiert. Zu ihren Kunden zählen mittelständische Betriebe wie z.B. das Berghotel Zirm in Olang (Südtirol) oder Choice Hotels. Als Diplom-Marketingwirtin bietet sie zusätzlich viele Jahre Erfahrung in Marketing- und Verkaufsprojekten.