Dehoga-Studie: Erwartungen von Hotelgästen im Jahr 2008

22 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung Dehoga, 22. Dezember 2008

Im Jahr 2009 stehen die Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung erneut auf dem Prüfstand. Wie schon in den Jahren 1998 und 2003 befragte vor diesem Hintergrund das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband, Berlin) und erstmals auch des Fachverbandes Hotellerie Österreich mehr als 1.300 Gäste zu ihren Erwartungen an Hotels der unterschiedlichen Sternekategorien. Die Ergebnisse dieser repräsentativen Umfrage liegen jetzt vor.

Unter dem Titel „Die Erwartungen der Hotelgäste 2008“ gibt die mehr als 700 Seiten umfassende Studie detailliert Auskunft über die Bedürfnisse der Gäste, ihre Bewertung einzelner Angebote und über ihre Ansprüche an die einzelnen Sternekategorien. „Wer seine Gästestruktur kennt, kann ein individuelles Anforderungsprofil für sein Haus herauslesen“, erklärt Helmut Otto, Vorsitzender des zuständigen Ausschusses Hotelklassifizierung. Wie in den vorangegangen Parallel-Studien aus den Jahren 1998 und 2003 liegen die Merkmale, die zu den Kernkompetenzen von Hotels zählen, wie „Dusche/Bad und WC“ (Platz 1), „Ruhiges Schlafen“ (Platz 2) und „Frühstücksbuffet“ (Platz 3), weiter auf den Top-Positionen des Rankings der Gästeerwartungen. Die Ausstattungsmerkmale „Fernseher auf dem Zimmer“ (Platz 4), „Zimmergröße“ (Platz 5) sowie die „Äußere Erscheinung“ (Platz 6) werden von den Hotelbesuchern darüber hinaus als besonders wichtig angesehen.

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Die größten Veränderungen gab es bei den Kriterien rund um das Thema Wohlfühlen/Freizeit. So kletterte das „Hallenbad/beheizte Freibad“ von Platz 13 auf Platz 9. Der Punkt „Sauna/Dampfbad“ rückte um fünf Plätze von Rang 24 auf 19 vor. Die Bedeutung von Wellness-Angeboten allgemein stieg sogar um elf Plätze – von Platz 33 auf Platz 22. Auch das Vorhanden-sein von Nichtraucherzimmern gewann weiter an Gewicht: 2003 noch auf Platz 16, finden sich die Nichtraucherzimmer heute auf Platz 11 der Rang-liste wieder.

Damit die Sterne der Deutschen Hotelklassifizierung ihren Glanz nicht verlieren, wird der Ausschuss Hotelklassifizierung im Januar 2009 erstmals mit den Konsequenzen für die Kriterienfortschreibung – übrigens erstmals in enger Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und der Schweiz – befassen. Zum 1. Januar 2010, so der ehrgeizige Fahrplan, sollen die überarbeiteten Kriterien dann in Kraft treten.

„Mit einschneidenden Veränderungen werden die klassifizierten Hotelbetriebe wohl eher nicht rechnen müssen“, so Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des federführenden Hotelverbandes Deutschland (IHA), in einer ersten vorsichtigen Einschätzung. Ohne das Ergebnis der Beratungen vorweg nehmen zu wollen, sieht er durch die TNS Infratest-Studie den auf der Grundlage der Befragung im Jahr 2003 eingeschlagenen Weg zur verstärkten Integration der „Softskills“ und des Qualitätsmanagements grundsätzlich bestätigt.

Die regelmäßige Anpassung der Kriterien für die Sternevergabe an die Erwartungen und die Bedürfnisse der Gäste gilt als wesentlicher Grund für den Erfolg der Hotelklassifizierung, der sich inzwischen bundesweit fast 8.000 Hotels angeschlossen haben. „Nicht zuletzt deshalb, weil neben der persönlichen Empfehlung die Zahl der Sterne nach Deutscher Hotelklassifizierung zum entscheidenden Kriterium für die Hotelwahl geworden ist“, verweist Helmut Otto auf die Resultate der repräsentativen TNS Infratest-Befragung 2008.

Unter dem Titel „Die Erwartungen der Hotelgäste 2008“ ist die neue TNS Infratest-Studie zu den Gästeerwartungen auf CD-ROM für jedermann erhältlich. Die Studie kostet 117,00 Euro, klassifizierte Betriebe zahlen nur 86,00 Euro für die CD-ROM (jeweils zzgl. Mehrwertsteuer). Die Studie kann über die Agentur Elbgraphen per Fax an 040/38 62 92 08 oder via E-Mail an info@elbgraphen.de bestellt werden. Ein Bestellformular steht auch im Internet unter www.hotelsterne.de zum Download bereit.

Nach Vorläufersystemen in Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) im Herbst 1996 mit dem Markenprodukt Deutsche Hotelklassifizierung das erste bundesweit einheitliche Klassifizierungssystem eingeführt. Bis heute erfolgt diese Klassifizierung auf freiwilliger Basis, so dass jeder Betrieb selbst entscheiden kann, ob er sich am Verfahren beteiligen möchte. Die Hotelsterne bieten Privat- wie Geschäftsreisenden Transparenz und Sicherheit. Längst sind die Sterne dabei zum begehrten Markenzeichen geworden. Gegenwärtig nehmen 7.614 Betriebe an der Deutschen Hotelklassifizierung teil. Die meisten klassifizierten Betriebe befinden sich in Bayern (1.773) und Baden-Württemberg (1.122). Die Verteilung der Hotels über die international üblichen fünf Sternekategorien entspricht wie bei einer freiwilligen Hotelklassifizierung nicht anders zu erwarten einer Gauß‘schen Normalverteilung mit einem deutlichen Schwerpunkt im Drei-Sterne-Segment:

Kategorie / Anzahl Dehoga-klassifizierter Hotels / Anteil an Verteilung Hotelsterne
1 Stern – 84 – 1,1%
2 Sterne -  773 – 10,2%
3 Sterne – 4.508 -  59,2%
4 Sterne – 2.108 – 27,7%
5 Sterne – 131 – 1,9%
Summe – 7.614 – 100%
(Stand: 1. Juli 2008 / Alle Informationen und Statistiken zur Hotelklassifizierung sind im Internet unter www.hotelsterne.de abrufbar.)


Zahlenmenü 2008: Die wichtigsten Fakten vom Foodservice-Jahr im Überblick

19 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, 19. Dezember 2008

Rückblick auf ein dynamisches Wirtschaftsjahr in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

Der Außer-Haus-Markt Deutschland hat ein zufrieden stellendes Jahr 2008 erlebt. Das Marktvolumen von zuletzt 58,6 Milliarden Euro dürften nach ersten Hochrechnungen wiederum leicht gestiegen sein. Den Großteil machen mit 41,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz die Gastronomie und Beherbergung (Commercial Foodservice) aus – bei einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 2,8 Prozent. Die Gemeinschaftsverpflegung (Non-Commercial Foodservice/Social) umfasst 14,6 Milliarden Euro und wuchs in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 1,6 Prozent.

Gastronomie und Beherbergung
Der Außer-Haus-Markt Deutschland gliedert sich zu einem Drittel in Verpflegung in Gemeinschaftseinrichtungen, zu den anderen Zweidritteln in den Commercial Foodservice, macht zusammen über 328.000 Einheiten.

Wussten Sie,
… dass von den 60.413 Restaurants 2.835 Häuser dem Premium-Segment angehören?
… dass es zwar 34.201 Kneipen, aber nur 2.718 Bars gibt?
… dass 68 Prozent der fast 39.000 Beherbergungsbetriebe privat geführt werden?
… dass 82 Prozent der deutschen Hotels unter 50 Zimmern anbieten und ein Prozent 250 Zimmer und mehr anbieten?
… dass es im Non-Commercial-Segment Education (Bildung) über 700 Mensen gibt, die 1,86 Millionen Studierende versorgen?
… dass es mehr als 100.000 Betriebe gibt, die Snacks für den Sofortverzehr und zur Mitnahme anbieten?

Der Außer-Haus-Markt umspannt weltweit ein Umsatzvolumen von 1.588 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-Kopf-Umsatz von 240 Euro bei einer weltweiten Population von 6.630 Millionen Menschen. Die größten Umsätze werden in Nord-Amerika (33,7%) und West-Europa (18,9%) erwirtschaftet. In absoluten Zahlen liest sich dies wie folgt: 1.287 Euro Durchschnittsumsatz in Nordamerika, 815 Euro in West-Europa. In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt der Durchschnittsumsatz bei 804 Euro pro Person. Der westeuropäische Anteil an den weltweiten Ausgaben im Außer-Haus-Markt beläuft sich auf 330 Milliarden Euro bei 405 Millionen Einwohnern. In Nord-Amerika werden jährlich 431 Milliarden Euro ausgegeben (Gesamtpopulation 335 Millionen).

Mittagessen
Die Deutschen essen gern in der Kantine zu Mittag. In den rund 18.400 Betriebskantinen (Business & Industry, Health, Welfare) nahmen die Deutschen im Jahr 2007 994,5 Millionen Essen entgegen. Für Currywurst, Spaghetti, Pizza und Jägerschnitzel wurden insgesamt 4,4 Milliarden Euro ausgegeben. Dabei musste für eine Portion Pizza durchschnittlich nur 3,14 Euro bezahlt werden. Zum Vergleich: Ein Hauptgericht mit Fleisch kostet in Betriebskantinen im Mittel 3,28 Euro, eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist für einen Durchschnittspreis von 3,30 Euro zu bekommen. Viele Kantinen bieten drei bis vier unterschiedliche Hauptgerichte an. Zum Vergleich: Im Commercial Foodservice liegt der Durchschnittsbon um einiges höher – 6,40 Euro in Cafés und sogar 10,10 Euro in Bistros.

Gastro-Durchschnittsbon / Verweildauer und Altersdurchschnitt der Gäste
Der Durchschnittsbon liegt in Deutschland bei 14,50 Euro je Restaurantbesuch. Aber: „Ein Drittel der Kneipen muss mit einem Durchschnittsumsatz von unter acht Euro auskommen – und dies bei zum Teil schweren Umsatzverlusten infolge des Rauchverbotes“, gibt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, zu bedenken. In Großbritannien zahlt der Gast zum Vergleich etwa 40 Prozent mehr bei seinem Restaurantbesuch (23,60 Euro). Die Restaurantpreise sind in den letzten Jahren zweifellos erheblich gestiegen. Gleichzeitig ist aber auf dem gesamten Kontinent ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen – anspruchsvolle Full-Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Gewinnern. So beträgt der Durchschnittsbon z.B. in französischen Hotel-Restaurants 26 Euro und liegt damit um fast 20 Prozent höher als in anderen Restaurants. Leicht abgenommen hat im Jahr 2008 die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants. Nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent.
Die meisten Gäste in der Gastronomie sind älter als 40 Jahre alt. Nur etwa ein Drittel der Gaststättenbesucher sind im „Feieralter“ zwischen 18 und 39 Jahren. In Bars, Clubs und Lounges ist der Anteil der bis 39-Jährigen dagegen deutlich höher. In den A-la-carte-Restaurants sind die Besucher zu etwa 65 Prozent 40 Jahre oder älter. Der Anteil der über 60-Jährigen ist in Kneipen mit fast 22 Prozent besonders hoch, in Bars trifft man nur etwa zwölf Prozent dieses Alterssegments an. Rund 53 Prozent der Gäste sind männlich, 47 Prozent sind weiblich. Je nach Gastronomieart ist die Geschlechterverteilung sehr unterschiedlich: In Bars, Clubs oder Lounges herrscht ein Männerüberschuss (59%). Dagegen sind mehr Damen in Cafés (55%) anzutreffen. In Kneipen sind die Verhältnisse noch klarer: 63 Prozent der Gäste sind Herren.

Kaffeespezialitäten – Umsatzzugpferde in der Hotelbar
Mit dem Trend zu Kaffeespezialitäten in all seinen Spielarten – Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato – wird in der Hotellerie Gewinn erzielt. Während in Mittelklasse-Hotels (drei Sterne) die Tasse Cappuccino durchschnittlich 2,13 Euro kostet, können Tophotels (vier und fünf Sterne) dafür 2,41 bzw. 3,46 Euro verlangen. Die durchschnittlichen Spitzenpreise für Espresso in der First-Class- und Luxushotellerie betragen 2,20 bzw. 2,71 Euro. Grundsätzlich gilt in der Gastronomie: Je kostspieliger ein Lokal desto höher auch der Kaffeepreis. In der mittleren Preisklasse (Durchschnittsbon von acht bis zwölf Euro) wird eine Tasse Filterkaffee mit durch-schnittlich 1,60 Euro berechnet. In der Topgastronomie (Durchschnittsbon von über 30 Euro) kostet die Tasse Kaffee dann im Schnitt 2,27 Euro.
Übrigens: Längst hat der Kaffee als beliebtestes Getränk bei den Deutschen das Bier abgelöst. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 146 Litern im Jahr liegt das dunkle Heißgetränk vor dem „kühlen Blonden“ mit zuletzt nur noch 112,5 Litern pro Jahr.

Gastro-Rauchverbot
Vorläufiges Fazit für kleine Gastbetriebe infolge des Rauchverbotes: „Umsatzverluste von durchschnittlich 30 Prozent sind nicht mehr durch Kostensenkungen aufzufangen“, machte Fischer deutlich (Dehoga-Bundesverband).
Die Angst vor dem Rauchverbot geht unter Gastronomen um – zu Recht. 58 Prozent vermelden Umsatzrückgang, 42 Prozent klagen über Gästeschwund von mehr als zehn Prozent. Tausende Kneipenwirte, insbesondere von Einraumkneipen, fürchten um ihre Existenz. Die Gäste kommen seltener, konsumieren weniger oder bleiben ganz weg Der Erfolg der Branche trotz Rauchverbots hängt vom Vorhandensein eines Extra-Raumes für Raucher ab, auch wenn nahezu alle Gastwirte (99%) einen bestuhlten Außenbereich für Raucher anbieten. Neue Konzepte, wie ein beheizter und überdachter Außenbereich, entspringen der Hoffnung von Wirten und Restaurantbetreibern, ihre rauchenden Gäste zu halten – die Hälfte der Raucher sitzt unter Wetterschutz und bei Heizmöglichkeiten. Wer auf die Zigarette beim Essen dennoch nicht verzichten möchte, bekommt seine Speisen bei 41 Prozent der Restaurants und Gaststätten im Raucher-Séparée serviert. Ende Juli wurde das ohnehin bundesweit uneinheitlich ausgelegte Gesetz zum Rauchverbot per Grundsatzurteil vom Bundesverfassungsgericht (BVG) gekippt. Die Länder sind nun aufgefordert, ihre Nichtraucherschutzgesetze bis Ende 2009 zu überarbeiten. Sie können dabei zwischen einem generellen Verbot und Ausnahmen z.B. für inhabergeführte Eckkneipen und Diskotheken wählen.

Jahresausklang wird bei den Firmen sehr verhalten gefeiert
Die erwartete Wirtschaftskrise streckt ihre kalte Hand aus: Der Sparkurs in der Wirtschaft macht sich in der Gastronomie bereits bemerkbar: Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Bei sinkendem Durchschnittsbon, der im Mittel bei 34 Euro liegt, erwarten nur 14 Prozent der Wirte in deutschen Restaurants mehr Bankette als im Vorjahr. Mit konstanten Buchungen rechnen 39 Prozent der Restaurants, 47 Prozent rechnen gar mit Rückgängen.

CHD Expert Grafik - Firmen-Weihnachtsfeiern 2008

Nach dem Boomjahr 2007 ist nun eine Konsolidierung im Bankett- und Eventgeschäft zu beobachten. Die Zahl der Gastronomen mit weniger Weihnachtsfeiern im Vergleich zum Vorjahr hat sich nahezu verdoppelt. Die Gastronomie steht vor einem trübseligen Abschluss des Geschäftsjahres. Nach fortwährenden Umsatzrückgängen in diesem Jahr wird der Rotstift auch bei der Anzahl der Teilnehmer und den durchschnittlichen Ausgaben je Weihnachtsfeier angesetzt. Über 43 Prozent der Befragten zählen weniger Teilnehmer je Firmenevent im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp acht Prozent der Gastronomen können mehr Gäste begrüßen. Immerhin ist bei rund 49 Prozent der Betriebe die Zahl der Teilnehmer konstant geblieben. Die Advents- und Weihnachtszeit gehört für die Branche zu den wichtigsten Wochen des Jahres.

Hotelinvestitionen Deutschland
Allein in diesem Jahr kamen in Deutschland rund 9.000 Hotelzimmer in 85 Hotels der Kategorien Budget bis Luxus neu auf den Markt. Für 2009 stehen in Deutschland 174 Hotelprojekte mit insgesamt rund 27.000 Betten zur Eröffnung an. Im Januar wird das Mövenpick Düsseldorf (201 Zimmer), im Februar das Hilton Airrail Center, Frankfurt/Main (247 Zimmer) und im Mai das Golf- und Wellnesshotel Budersand auf Sylt (79 Zimmer) eröffnet werden. „Die Zahl der Hotelprojekte wurde zwar zuletzt leicht nach unten korrigiert, doch Deutschland lässt sich dennoch weiterhin als einer der wichtigsten Standorte für Hotelentwicklungen in Europa bezeichnen“, beschreibt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel und Herausgeber von tophotelprojects.com®, die Hotelmarktentwicklung. Projektstopps seien bislang nur vereinzelt beobachtet worden. Insgesamt sei bei dem Zuwachs an Hotelprojekten kein starker Einbruch zu erkennen.
Unbeirrt vom Gespenst Weltwirtschaftskrise wächst die Tophotellerie in rasantem Tempo weiter. Sagenhafte 25 Prozent Zuwachs erwarten den deutschen Hotelmarkt im Fünf-Sterne-Segment in den nächsten fünf Jahren. Insgesamt 280 First-Class und Luxushotels mit 47.000 Gästezimmern sind in Planung. Es werden Domizile namhafter Ketten wie Hilton, Global Hyatt, InterContinental Hotels Group (IHG) oder der noch jungen Kette 25 Hours sowie auch Individualhotels entstehen.

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Hotelinvestitionen weltweit
Weltweit stehen derzeit rund 500 Tophotels mit fast 199.000 Zimmern vor der Eröffnung. Die Destinationen befinden sich zu je einem guten Viertel in Europa (28%) und in Nordamerika (27%), 41 Prozent der Neueröffnungen werden in Ostasien stattfinden. Das größte Hotel, das demnächst die ersten Gäste empfangen wird, ist das Marina Bay Sands Hotel in Singapur mit 2.600 Zimmern. Das Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. wird im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt. Auf den Mittleren Osten kommt mit einem Zuwachs von 21 Prozent (entsprechend 309 Hotelprojekte) geplanter Projekte ein überproportionales Wachstum von Tophotels zu. Doch auch in Europa werden weitere 862 Hotelprojekte (4% Wachstum) derzeit geplant. Die Projektedatenbank tophotelsprojects.com® umfasst zurzeit weltweit 3.070 First Class– und Luxushotelprojekte, detailliert mit Daten und Ansprechpartnern.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Die Kehrseite des Web 2.0

17 Dezember 2008

Quelle: tophotel.de, 17. Dezember 2008

Immer häufiger beklagen Hoteliers ungerechte Bewertungen durch Kunden oder Konkurrenten in den einschlägigen Portalen. A&O Hotels & Hostels berichten sogar von ersten ­Erpressungsversuchen durch Gäste.

Im Sommer dieses Jahres überschritt HRS die magische Grenze von einer Million Hotelbewertungen auf ihrem Portal und verschenkte aus diesem Anlass einen nagelneuen LCD-Fernseher an den einmillionsten Bewerter. Das rasante Wachstum der Meinungsforen vom Kaliber HolidayCheck, TripAdvisor und Co. macht das Sys­tem Hotelbewertung inzwischen zu einem Hauptkriterium für Kaufentscheidungen. So werden gegenwärtig 60 Prozent aller Reisebuchungen online recherchiert – unabhängig davon, ob die Buchung am heimischen Rechner oder im Reisebüro erfolgt. Anbieter wie Thomas Cook führen seit einiger Zeit sogar die Filterung nach Bewertungen in der Hauptnavigation mit.

Die neu gewonnene Markttransparenz freut den Kunden, bringt aber auch allerhand Schwierigkeiten mit sich. Juristische Probleme beispielsweise, wenn eine Bewertung beleidigend ausfällt oder nicht beweisbare Tatsachenaussagen trifft. Dabei erfahren die Hoteliers mitunter nur auf Umwegen oder überhaupt nicht von ihrem Leid, da die Nutzer aufgrund der verunglimpfenden Bewertung das Hotel nicht buchen und somit auch nicht eines Besseren belehrt werden können.

Und hier liegt das nächste Problem der Meinungsforen. Sie bilden in der Regel nur einen kleinen Ausschnitt der echten Kundenmeinung ab. Usability-Experte Jakob Nielsen vermutet, dass deutlich weniger als ein Prozent aller Nutzer solcher Plattformen selbst Bewertungen ab­­geben. Insofern könne die dort veröffentlichte Meinung alles andere als repräsentativ sein.

In beiden Fällen wird es für den Hotelier schwierig sich zu wehren. Die Löschung beleidigender Inhalte ist vor allem bei ausländischen Plattformbetreibern nur äußerst schwierig zu erwirken. Und die Masse der »normal« zufriedenen Kunden dazu zu bringen, Onlinebewertungen abzugeben, ist praktisch ausgeschlossen.

Bewertungserpressung

Auf die Selbstreinigungsmechanismen der Plattformen zu hoffen, ist eine Strategie mit ungewissem Ausgang. Die Betreiber haben vitales Interesse daran, dass schlechte Kommentare sichtbar sind, denn nur so erhalten sie sich bei den Nutzern ihre Glaubwürdigkeit. Stiftung Warentest überprüfte 2007 eine Reihe größerer und kleinerer Hotelbewertungsportale und stellte dort besonders schöngefärbte Werbetexte als Meinung ein. Nur zwei von zehn Betreibern erkannten den Betrug und verzichteten auf die Veröffentlichung – darunter auch Branchenprimus HolidayCheck.

»Natürlich ist es wichtig, Miss­brauch bei den Hotelbewertungen vorzubeugen«, erklärt Tobias Ragge, Mitglied der Geschäftsleitung bei HRS. Das Kölner Unternehmen ist besonders stolz darauf, dass nur echte Bucher ihre Meinung publizieren können. »Manipulierte Einträge, beispielsweise durch Agenturen oder die Häuser selbst, sind so ausgeschlossen«, behauptet man beim Hotel Reservation Service.

Das aber auch bei »echten« Buchern Manipulation möglich ist, erfuhr im September Oliver Winter. Der Geschäftsführer der A&O Hotels and Hostels musste zum Oktoberfest 2008 erleben, wie insgesamt zwölf Kunden am Rezeptions­tresen mit negativer Bewertung drohten, sollte der jeweilige Hotelier die gebuchte Rate nicht deutlich reduzieren. Und zwar um bis zu 40 Prozent. Dabei handelte es sich wohlgemerkt um »bewertungsberechtigte« echte Kunden, die mögliche Fehler im System für sich ausnutzen wollten.

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Tophotelprojects.com®: Weltweit stehen fast 500 neue Tophotels kurz vor der Eröffnung

12 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH, 12. Dezember 2008

 

Monatlich kommen rund 150 neue Hotelprojekte auf den Markt

Die First-Class- und Luxushotellerie wächst weiterhin stark. Weltweit werden in den nächsten Monaten knapp 500 neue Tophotels mit rund 199.000 Zimmern eröffnet. 28 Prozent der Neueröffnungen finden in Europa statt, 27 Prozent in Nordamerika und 41 Prozent in Ostasien. Dies geht aus einer Untersuchung von tophoptelprojects.com®, der führenden internationalen Datenbank für Hotelprojekte, hervor. 32 Hotelprojekte haben mehr als 500 Zimmer (vornehmlich in Asien). Das größte Hotel, das demnächst die ersten Gäste empfangen wird, ist das Marina Bay Sands Hotel in Singapore (www.marinabaysands.com) mit 2.600 Zimmern. Das Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. wird im Laufe des nächsten Jahres fertig gestellt.

Das Marina Bay Sands Hotel wird 2.600 Zimmer umfassen

Großprojekt der Las Vegas Sands Corp. (Betreiber von u.a. The Venetian Las Vegas und The Venetian Macau): Das Marina Bay Sands Hotel wird 2.600 Zimmer umfassen

 

Unter den Hotelprojekten in Deutschland, die in den nächsten Monaten eröffnet werden, sind:

 

170 neue Hotelprojekte
Die Projektedatenbank tophotelprojects.com® hat in den vergangenen vier Wochen über 170 neue Hotelbauten mit über 36.000 Zimmern weltweit registriert. Ein Viertel davon wird in Europa realisiert, darunter das Scandic Hotel Hamburg (325 Zimmer, Eröffnung 2011) und das Welcome Hotel Frankfurt/Main (173 Zimmer, Eröffnung 2010).

„Wir beobachten die neuen und laufenden Hotelprojekte genau und verzeichnen bislang nur vereinzelte Projektstopps“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH (Herausgeber von tophotelprojects.com®) die Marktentwicklung. Bislang seien Projektstornos bei Renovierung und Verzögerungen bei Neubauprojekten aufgetreten. Insgesamt sei bei dem Zuwachs an Hotelprojekten kein starker Einbruch zu erkennen.

 

tophotelprojects.com® im Überblick:

  • Anzahl aller Projekte weltweit: 3.070 (mit 753.929 Zimmern)
  • Durchschnittsgröße pro Hotel: 249 Zimmer
  • First-Class-Hotelprojekte: 1.515
  • Luxus-Hotelprojekte: 1.368
  • Projekte nach Regionen:
     Afrika – 120
     Asien – 1009
     Europa – 1.165
     Nordamerika – 703

 

Top-Hotelprojekt des Monats: Hotelschiff „Queen Elizabeth 2“

Hotelschiff "Queen Elizabeth 2"

Hotelschiff "Queen Elizabeth 2"

Projektname: QE2
Betreiber: Nakheel Hotels
Standort: Dubai – The Palm Jumeirah (http://www.palmjumeirah.ae/)
Hoteltyp: Luxushotel
Kategorie: 5 Sterne
Zimmer:  200
Geplante Eröffnung: 2012

 

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Deutschlands schönste Hotelmitarbeiterin heißt Saskia Winkler

11 Dezember 2008

Fachfrau vom Kempinski Grand Hotel Heiligendamm gewinnt Beauty-Award

Im Rahmen der von Werner Schulze-Erdel moderierten Jubiläumsgala der Fachzeitschrift Top hotel am 22. November im Sofitel Munich Bayerpost wurde die 21-jährige BA-Studentin Saskia Winkler aus dem Kempinski Grand Hotel Heiligendamm zur „Top hotel Beauty 2008“ gekürt.

Saskia Winter (21) vom Kempinski Grand Hotel Heiligendamm

Deutschlands schönste Hotelmitarbeiterin 2008: Saskia Winter (21) vom Kempinski Grand Hotel Heiligendamm

Zum dritten Mal suchte Deutschlands renommierte Hotelfachzeitschrift die schönsten Hotelmitarbeiterinnen aus dem deutschsprachigen Raum. 134 Bewerbungen gingen für den „Top hotel Beauty Award 2008“ ein, aus denen die Jury – bestehend aus der Verlagsleitung und den Organisatoren der Düsseldorfer Messe „Beauty International“ – eine Vorauswahl von 15 Bewerberinnen traf. Im Anschluss daran hatten die Leserinnen und Leser von Top hotel Gelegenheit, per Post oder via Internet ihre sieben Favoritinnen zu wählen. Die meisten Stimmen erhielt dabei Saskia Winkler aus dem Kempinski Grand Hotel Heiligendamm.

Die 21-Jährige arbeitet für das Luxushotel in den Bereichen Service, Rezeption und Controlling und studiert gleichzeitig Tourismuswirtschaft / Hotelmanagement an der Berufsakademie Breitenbrunn. Als Hobbys gibt Saskia Winkler, die aus Amtsberg im Erzgebirge stammt, Lachen, fremde Länder und ihre Arbeit an. Als Gewinnerin des „Top hotel Beauty Awards 2008“ darf sie sich auf ein Traumwochenende im Adlon Kempinski Berlin und auf ein professionelles Fotoshooting  mit dem renommierten Hotelfotografen Dirk Holst freuen.

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ab 1. Januar 2009 ein Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt über 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die Küche“, „Catering Inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“. Weitere Informationen: www.tophotel.de


Hotelprojekte – Nur wenige Hotelprojekte von Wirtschaftskrise betroffen

11 Dezember 2008

Die weltweite Wirtschaftskrise hat bislang nur geringe Auswirkungen auf den Bau neuer Hotels. In Boomtown Dubai wurde bislang ein Projekt (Trump Tower auf The Palm Jumeirah) auf unbestimmte Zeit „verschoben“. Und die für 2010 geplante Eröffnung des Four Seasons Hotels Dubai wird auf Mitte 2011 verlegt. In Deutschland sind nach Angaben von tophotelprojects.com bislang zwei Renovierungsprojekte (von Steigenberger Hotels) storniert worden. Und Medienberichten zufolge wird die Eröffnung des Swissotel Dresden (am Neumarkt nahe der Frauenkirche) um ein Jahr auf 2011 verschoben; ursprünglich sollte das 90-Millionen-Euro-Projekt Anfang 2010 angeschlossen werden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag bei tophotel.de


Hotels.com – Hotel Price Index: Zimmerraten in Köln und Frankfurt/Main am höchsten

11 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung hotels.com, 11. Dezember 2008

Hotelgäste, die zwischen Juli und September 2008 ein Hotel in Köln gebucht haben, mussten im Durchschnitt 14 Prozent mehr zahlen, als im 3. Quartal 2007. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 119 Euro war die Domstadt zusammen mit Frankfurt am Main während des Untersuchungszeitraums die teuerste Hotelstadt Deutschlands. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com, der die Entwicklung der weltweiten Hotelpreise im 3. Quartal 2008 untersuchte.

Die Analyse zeigt jedoch auch, dass die Hotelpreise in Deutschland im Jahresvergleich stabil geblieben sind. Mit einem Preisanstieg von lediglich einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf einen durchschnittlichen Übernachtungspreis von 101 Euro pro Zimmer und Nacht gehörte Deutschland auch im 3. Quartal 2008 zu den günstigen Reisezielen Europas.

Hotelnächte an Rhein und Main am teuersten
Überdurchschnittlich hoch waren die Hotelpreise in den Messestädten Köln und Frankfurt. Mit 119 Euro pro Zimmer und Nacht setzten sich die beiden Städte an die Spitze des deutschen Rankings und erlebten einen Preisanstieg um 14 beziehungsweise zwölf Prozent. Der vergleichsweise starke Anstieg kann als Vorschau auf das kommende Jahr gewertet werden, in dem die Anzahl bedeutender Messen in beiden Städten stark zunehmen wird. „Um einen rasanten Preisanstieg im kommenden Jahr zu vermeiden, haben die Hoteliers in Köln und Frankfurt bereits jetzt reagiert und das Niveau angehoben“, so Mirko Behnert, Head of Strategy von Hotels.com.

Köln rauf, Düsseldorf runter
Gewinner des Preisanstiegs in Köln während des 3. Quartals 2008 aber war Düsseldorf. Im Jahresvergleich fiel das Preisniveau hier um zwölf Prozent, auf durchschnittlich 105 Euro pro Zimmer und Nacht. Viele Reisende wollten in der Nähe Kölns bleiben und nutzten gleichzeitig den Preisunterschied, indem sie ein Hotel in Düsseldorf buchten.

Nach den beiden Spitzenreitern platzierte sich München auf Platz zwei der teuersten Hotelstädte Deutschlands, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 116 Euro pro Zimmer und Nacht, gefolgt von Stuttgart und Hannover, mit je 109 Euro für die gleiche Leistung. Für Hannoverbesucher bedeutete dies ebenfalls einen Anstieg um 14 Prozent, neben Köln die deutlichste Verteuerung in Deutschland, in Stuttgart sanken die Preise um vier Prozent. Auch vier Prozent weniger als im gleichen Quartal des Vorjahres zahlten Hotelgäste an der Elbe. Mit 101 Euro pro Zimmer und Nacht sicherte man sich sein Hotelbett in Hamburg.

Berlin weiterhin unter 100 Euro
Günstiger schlief es sich in Deutschland während des Untersuchungszeitraums in Nürnberg, Bremen und im Osten des Landes. Für durchschnittlich 96 Euro pro Zimmer und Nacht bettete man sein Haupt in Nürnberg auf ein Hotelkissen, in Bremen und Berlin wurden sogar lediglich 93 Euro fällig. „Berlin kann das Preisniveau so konstant niedrig halten, weil dort die Nachfrage das Angebot bestimmt“, erläutert Mirko Behnert. „Der Hotelmarkt in der Hauptstadt ist stark in Bewegung, es entstehen weitere Hotels und der Wettbewerb der Hotellerie untereinander wirkt sich positiv für den Verbraucher aus“, so Behnert.

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TOP HOTEL, CATERING inside und KÜCHE küren erstmals die besten Nachwuchsführungskräfte

9 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung von Top hotel, 09. Dezember 2008

Die Auszeichnung „Hospitality Career 2008“ in der Kategorie Hotellerie geht an Jan Bolland (29). In der Kategorie Catering war Matthias Schüßler (26) erfolgreich, Sieger in der Kategorie Gastronomie ist Markus Philippi (29).

Die Preisverleihung fand im Rahmen eines außergewöhnlichen Events Anfang Dezember im Cocoon Club in Frankfurt/Main statt. Insgesamt hatten sich über 60 junge Nachwuchsführungskräfte auf allen Führungsebenen und aus Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen beworben. Mit dem Preis „Hospitality Career“ küren die Fachmagazine TOP HOTEL, CATERING inside und KÜCHE aus der Verlagsgruppe Handelsblatt junge Führungskräfte aus Unternehmen des Gastgewerbes, die auf dem Sprung in die erste Führungsriege sind und damit gute Chancen haben, die Top-Entscheider von morgen zu werden. Der Preis wird in den drei Kategorien „Hotellerie“, „Catering“ sowie „Gastronomie“ jährlich verliehen.

Als Sieger der Kategorie „Hotellerie“ ging Jan Bolland hervor. Der 29-Jährige leitet zusammen mit seiner Schwester Janine das mehrfach ausgezeichnete Wellnesshotel BollAnt’s im Park in Bad Sobernheim. Im Juli 2009 eröffnet er darüber hinaus als Geschäftsführer das neue Hotel Kloster Marienhöh Hideaway & Spa bei Idar-Oberstein. Jan Bolland absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zum Koch und ließ ein Grundstudium der Fachrichtung Hospitality Management an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef folgen. Dieses Studium setzte er an der University of Brighton mit herausragendem Erfolg fort. Als seine Vorbilder nennt er Michael Clausing (Inhaber des Hotels Zur Bleiche im Spreewald), „weil er die Kette eines traditionsreichen Familienunternehmens abgeworfen hat und etwas ganz Neuartiges und Unkonventionelles geschaffen hat“, sowie Klaus Kobjoll (Inhaber des Schindlerhofs in Nürnberg), „weil es niemand wie er beherrscht, Mitarbeiter zu begeistern und zu führen. Er findet für jedes Problem in seiner Branche eine Lösung“. Jan Bolland ist das jüngste Mitglied der „Jeunes Restaurateurs d’Europe“ in Deutschland und besitzt eine Ausbildung zum Qualitätscoach nach den Richtlinien der Service-Qualitäts-Initiative I + II. „Die Branche darf noch viele positive Impulse von Jan Bolland erwarten“, sagte Laudator und Jury-Mitglied Alexander Aisenbrey.

Zu den Nominierten in der Kategorie „Hotellerie“ gehörten ebenfalls:
- Christoph Holzhauer, Front Office Manager im Mövenpick Hotel Frankfurt City
- Marcel Krauß, Empfangschef im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe
- Nora Sommerkamp, Schichtleiterin an der Rezeption des Colombi Hotel Freiburg
- Sarah Zielonka, Personalverantwortliche im Dorint & Spa Bad Brückenau 

15 Nachwuchsführungskräfte wurden für den Award „Hospitality Career“ nominiert

15 Nachwuchsführungskräfte wurden für den Award „Hospitality Career“ nominiert

In der Kategorie „Catering“ holte Matthias Schüßler (26), Catering Manager bei Food.Entertainment.Beverage GmbH Stromberg Catering, München, den Preis. Er kam nach einer Ausbildung als Veranstaltungskaufmann (IHK) 2006 ins Unternehmen von Sternekoch Holger Stromberg und hat seither als Event Manager die Marke maßgeblich mitgestaltet und aufgebaut. Vor kurzem stieg er zum Catering Manager mit voller Budgetverantwortung auf. Der eloquente junge Mann nennt seinen Führungsstil „beinahe unbeschwert“ und sagt über seine Motivation: „An der Hospitality-Branche fasziniert mich, dass kein Tag wie der andere ist und man immer wieder neue Herausforderungen hat.“ Die Jury lobte an Matthias Schüßler seinen Weitblick, das unternehmerische Denken, die klare Strategie sowie die hohe Identifikation mit seiner Tätigkeit und die bedingungslose Loyalität zu seinem Arbeitgeber. „Ein junger Mann, der noch eine großartige Karriere in der Catering-Branche vor sich hat“, so Jurymitglied und Laudator Klaus-Peter Suhling.

Nominiert in dieser Kategorien waren außerdem:
- Marlen Gerlach, tegut… bankett GmbH, Fulda
- Nico Heinzelmann, Direktor Marché im Zoo Leipzig, Marché Restaurants Deutschland
- Stefanie Meier, Betriebsleiterin Marché Seeberg Ost, Altlandsberg, Marché International
- Marc Waidelich, Stellv. Bankettleiter Operations, Kurhausgastronomie Käfer´S, Wiesbaden

In der Kategorie „Gastronomie“ hieß der Gewinner Markus Philippi (29), Küchenchef im Romantik Hotel Residenz am See, Meersburg/Bodensee (1 Michelin-Stern, 16 Punkte bei Gault-Millau). Er nennt Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt und Koch-Philosoph Vincent Klinik als seine Vorbilder. Markus Philippi hat nach der Kochausbildung (1996-1999) seine Karriere zielstrebig vorangetrieben und seine Grundkenntnisse aus der Ausbildung kontinuierlich durch Stationen in ausgezeichneten Restaurants der deutschen Gastro-Szene perfektioniert. Anfang 2008 absolvierte er in Heidelberg die Küchenmeisterprüfung. Er setzt auf einen vertrauens- und respektvollen Führungsstil mit klaren, zielorientierten Vorgaben und würde von Mitarbeitern nie etwas verlangen, was er nicht auch von sich selbst verlangt. „Er ist nicht nur ein kreativer Fachmann und Macher, sondern auch ein Kollege, der sein Netzwerk pflegt und sein Wissen mit System an den Nachwuchs weiter gibt“, so Ctefan Wohlfeil, Mitglied der Jury und Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD).

Nominiert in dieser Kategorie waren außerdem:
- Stefan Eisermann, Inhaber/Küchenchef, Eisermann’s CreativCooking, Saarbrücken
- Matthias Ludwigs, Chef-Pâtissier, Restaurant Graugans im Hyatt Regency Köln
- Felix Petrucco, Grand Hyatt Berlin, Chef de cuisine / Küchenchef im Vox – Restaurant
- Steffen Weller, zurzeit Produktentwickler, Die Räucherei, Klein Meckelsen
 

Über den Wettbewerb
Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Catering. Die Kandidaten benötigen mindestens einen Mentor (z.B. Geschäftsführer oder Personalleiter), der ihre Bewerbung durch ein schriftliches Statement unterstützt. Weitere Grundvoraussetzungen für die Teilnahme sind ein vorbildliches Führungsverständnis/-verhalten und erste berufliche Erfolge auf dem Weg an die Führungsspitze. Die Bewerber dürfen maximal 29 Jahre alt sein.

Auswahlverfahren und Jury
Aus jedem der drei Branchensegmente wählen die Chefredaktionen der drei Titel jeweils fünf Bewerber aus, die einer hochkarätig besetzten Fachjury vorgeschlagen werden. Am Tag der Preisverleihung müssen sich die 15 Kandidaten einem 20-minütigen Vorstellungsgespräch unterziehen. Nach den Interviews zieht sich die Jury zur Beratung zurück und entscheidet über die drei Sieger.

Die Jury der Kategorie „Hotellerie“ unter der Leitung von Thomas Karsch (Chefredaktion TOP HOTEL) bestand aus
- Michael Bläser, Vorsitzender der FBMA-Stiftung und Geschäftsführer des Hotel Bayern, Tegernsee
- Alexander Aisenbrey, Vorsitzender der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. und Direktor des Hotels Der Öschberghof, Donaueschingen
- Arne Lorenzen, Geschäftsführer von Konen & Lorenzen Recruitment Consultants, Düsseldorf.

Die Jury „Gastronomie“ unter Leitung von Deborah Schumann, Redakteurin KÜCHE & Catering inside, bestand aus
- Hans Stefan Steinheuer, Patron-Chef & Zwei-Sterne-Koch, Steinheuers Restaurant Zur Alten Post, Bad-Neuenahr-Heppingen
- Manuel Konen, Geschäftsführer, Konen & Lorenzen, Düsseldorf
- Ctefan Wohlfeil, Präsident, Verband der Köche Deutschlands, Frankfurt/Main.

Die Jury „Catering“ unter Leitung von Sabine Romeis, Chefredakteurin KÜCHE & Catering inside, setzte sich zusammen aus
- Kerstin Dressler, Personalleitung Deutschland/Prokuristin, Lufthansa Party Service/LPS Event Catering GmbH, Raunheim
- Klaus Peter Suhling, KPS Gastro-Consulting, Düsseldorf
- Klaus Häck, Inhaber ifb Institut für Beratung im Gastgewerbe und hommequadrat, Wuppertal.
 

Cocoon Club in Frankfurt/Main mit festlicher Bankettbestuhlung

Ungewöhnliche Location: Cocoon Club in Frankfurt/Main mit festlicher Bankettbestuhlung

Neben der Auszeichnung bekamen die Sieger des Wettbewerbs weitere wertvolle Preise: Der Wuppertaler Gastronomie-Experte und Coach Klaus Häck von hommequadrat stiftete jedem Gewinner ein individuelles Coaching. Marché International belohnt die Gewinner in den Kategorien Gastronomie und Catering mit einer einwöchigen Reise nach Singapur inkl. Flug, Übernachtung und Praktikum im Marché Restaurant VivoMarchéCity am Harbour Front Walk. Dem Gewinner in der Kategorie Hotellerie wurde von der FBMA-Stiftung ein Stipendium für die Hospitality Management School an der WIHOGA Dortmund übergeben.

Der Wettbewerb wurde durch Konen & Lorenzen Recruitment Consultants aus Düsseldorf als Partner unterstützt. Sie zählen zu den ersten der international tätigen Beratungen für Hotellerie und Gastronomie. Die Veranstaltung wurde von der Rational AG und der Winterhalter Gastronom GmbH gesponsert. Weitere Unterstützer waren Salomon FoodWorld GmbH, die Hotelketten Mercure und 25hours hotels sowie die Party Rent Bommers GmbH.

Verlag und Zeitschriften
Die für den Wettbewerb „Hospitality Career“ federführenden Titel erscheinen alle unter dem Dach der LPV Gruppe aus der Verlagsgruppe Handelsblatt.

CATERING inside focussiert den deutschen Catering-Markt in der Gesamtheit aller fünf Segmente: Business-, Care-, Event-, Messe- und Verkehrs-Catering und erreicht die Führungs- und Entscheiderebenen in den Unternehmen.

TOP HOTEL ist die meistabonnierte deutsche Hotelfachillustrierte mit der Zielgruppe Hoteldirektoren und Inhaber, Verkaufs- und Restaurantleiter, F&B Manager, Küchenchefs, Barkeeper, Hausdamen, Haustechniker sowie Personalchefs.

KÜCHE richtet sich an den kreativen Küchenmanager in der Individual-, Hotel-, Betriebs- und Sozial-Gastronomie. Das Magazin ist das offizielle Organ des VKD Verband der Köche Deutschlands e.V. und damit wichtigstes Sprachrohr der Profi-Köche in Deutschland.


Ausser Haus Markt Zahl des Monats Dezember 2008: Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung

2 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung von CHD Expert, 02. Dezember 2008

Die Betriebsverpflegung in Deutschland boomt: 2007 wurden in rund 18.400 Betriebskantinen (B&I, Health, Welfare) ca. 994,5 Millionen Essen ausgegeben. Der Gesamtwert des Kantinenessens beträgt 4,4 Milliarden Euro. Die beliebtesten Speisen am Arbeitsplatz sind: Currywurst mit Pommes Frites, Spaghetti Bolognese, Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree, Bami Goreng, Rinderrouladen mit Salzkartoffeln, Steinofenpizza, Alaska-Seelachsfilet mit Petersilienkartoffeln, Jägerschnitzel mit Röstkartoffeln, Pikante Räuberpfanne mit Nudeln, Hühnerfrikassee mit Reis.

(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count on Expenditures and Trends / CHD-Marktreport „Außer-Haus-Markt 2008“ – erhältlich im Foodservice Webshop)

Alles über Mitarbeiterverpflegung- Betriebskantinen - von CHD Expert Deutschland

Alles über Mitarbeiterverpflegung- Betriebskantinen - von CHD Expert Deutschland

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro
  • August 2008 – Nur 33% der Franzosen gehen mittags in ein Restaurant
  • Juli 2008 – Durchschnittsbon in einem deutschen Restaurant beträgt 14,50 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


Apollinaris Geschmacksstudie 2008: Glücksmomente auf der Speisekarte

1 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung, 01. Dezember 2008

Die aktuelle Apollinaris Geschmacksstudie – umgesetzt durch das forsa-Institut – liefert detaillierte Einblicke in die gastronomische Genuss- und Erlebniswelt der Deutschen. So beschert ein Essen zu Hause mehr als der Hälfte der Befragten besonders schöne Momente im Alltag: 59 Prozent geben an, dass sie ein Essen zu Hause besonders schätzen. Doch auch der kulinarische Genuss außer Haus liegt im Trend: 51 Prozent genießen ein gutes Essen im Restaurant, und 60 Prozent der Bundesbürger gehen mindestens einmal pro Monat auswärts Essen. Dabei geben sie durchschnittlich 21,50 Euro pro Person aus.

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Bestnoten für den Service
Für nahezu alle Befragten sind frische Zutaten und Zubereitung essentiell (93%). 83 Prozent legen Wert auf freundliches Personal und einen guten Service. Umso erfreulicher also, dass ebenfalls 83 Prozent bei ihrem letzten Restaurantbesuch am Service nichts auszusetzen hatten. Mehr als die Hälfte (52%) gibt an, gut oder bestens bedient worden zu sein. Lediglich zwei Prozent der Bundesbürger waren vollkommen unzufrieden. Weniger anspruchsvoll zeigen sich die Deutschen bei der Beratung im Restaurant: Sie ist nur für 40 Prozent der Befragten bei der Auswahl von Speisen und Weinen notwendig.

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Deutsche Küche begeistert
Gutbürgerliche Restaurants mit deutscher Küche liegen in der Beliebtheit nach wie vor vorn: 80 Prozent der Befragten bevorzugen heimische Spezialitäten. Den zweiten Platz belegt die italienische Küche (73%) – gefolgt von der griechischen (58%) und der chinesischen Küche (54%). Geschlemmt wird in „Gourmet-Tempeln“ (14%), Trend- und Szenerestaurants (16%), gutbürgerlichen Häusern (61%), einfachen Speisewirtschaften (45%) oder Fast-Food bzw. Schnellrestaurants (31%). Vorzugsweise stammen die Lebensmittel für 60 Prozent der Befragten aus der jeweiligen Region.

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Beliebtestes Getränk zum Essen: Wasser
Zu einem guten Essen schmeckt den Deutschen vor allem Wasser –sowohl mit als auch ohne Kohlensäure (50% bzw. 29%). Milch, Kaffee oder Energydrinks werden zum Essen kaum getrunken. Für 66 Prozent der Befragten stellt ein gutes Glas Wein die ideale Begleitung eines guten Mahls dar, bevorzugt Rotwein (65%). Die Rotweintrinker genießen am liebsten solchen aus Deutschland (68%), Italien (58%) oder Frankreich (56%). Auch bei Weißwein greifen 79 Prozent der Bundesbürger auf heimische Weine zurück. Rund 80 Prozent genießen zu einem Glas Wein auch Wasser. Bevorzugt wird dabei Wasser ohne Kohlensäure (41%) statt Wasser mit Kohlensäure (38%) getrunken.

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Deutschland – Land der Dichter, Denker und Genießer
Will man wissen, wo die Genießer zu Hause sind, findet man sie eher in West- als in Ostdeutschland: In den alten Bundesländern legen 48 Prozent beim Essen Wert auf Genuss, in den neuen hingegen nur 38 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der „Genießer“, d.h. der Menschen, für die Essen eine große Rolle spielt und die beim Einkauf auf Qualität und weniger auf den Preis achten, um fünf Prozent gestiegen. Auf die Frage „Was sorgt in Ihrem Leben für besondere Momente?“ liegt das Thema Essen weit vorn, so schätzen 59 % ein gutes Essen zu Hause. Unter den genannten Wohlfühlmomenten wie Zeit mit der Familie, Reisen oder der Ausübung von Hobbys verzeichnet das Essen in den eigenen vier Wänden den größten Zuwachs (+11%). Wie schon im Vorjahr gibt knapp jeder Dritte an, Lebensmittel müssten vor allem preiswert sein.

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Obst und Gemüse aus der Region bevorzugt
Die überwiegende Mehrheit (60%) der Befragten achtet auf die regionale Herkunft der Produkte. Besonders heimatverbunden sind die Bayern: 67 Prozent greifen bevorzugt zu Produkten aus der Region (zum Vergleich: NRW 53%). 32 Prozent der Bundesbürger sind so konsequent und verzichten bewusst auf Lebensmittel aus bestimmten Ländern. Auf Bio setzen nur 15 Prozent der Befragten. Erstaunlich: Vor allem ältere Menschen über 60 Jahre kaufen gern Lebensmittel aus biologischem Anbau. Obst und Gemüse befinden sich, wie schon im Vorjahr, auf Platz eins der Liste der beliebtesten Lebensmittel. Zwar verzehren vor allem Frauen Obst und Gemüse, doch auch das starke Geschlecht isst gern Äpfel und Co. (Frauen 89% bzw. 91%; Männer 81% bzw. 84%). Auf Fleisch wollen Männer dennoch nicht verzichten und nennen chweinefleisch als eines ihrer beliebtesten Nahrungsmittel (64 % Männer vs. 45% Frauen).

Im Auftrag von Apollinaris hat das renommierte forsa-Institut für Sozialforschung und statistische Analysen die Geschmacksstudie im vierten Jahr in Folge durchgeführt. Die Apollinaris Geschmacksstudie hat sich als langfristiges Trendbarometer für die Einstellungen und Vorlieben der Deutschen bei Essen, Genuss und alkoholfreien Getränken etabliert. Befragt wurden bundesweit 1.000 Personen ab 18 Jahren in Privathaushalten.

Apollinaris ist mit den Mineralwassersorten „Classci“, „Medium“ und „Silence“ auf dem gesamten deutschen Markt vertreten. Speziell für die gehobene Gastronomie werden das besonders feinperlende Apollinaris „Selection“ sowie Apollinaris Silence in einer prämierten Designflasche angeboten. Apollinaris ist seit 2006 ein Unternehmen von Coca-Cola Deutschland.


Steigenberger Hotel Group: Hotel Herrenhof in Wien eröffnet

1 Dezember 2008

Quelle: Pressemitteilung, 01. Dezember 2008

Wien, 1. Bezirk, Herrengasse 10: Hinter der neoklassizistischen, 1913 erbauten Fassade des einstigen Kaffeehauses Herrenhof, in dem berühmte Männer wie Friedrich Torberg oder Robert Musil die Wiener Kaffeehaustradition pflegten, hat am 1. Dezember 2008 mit dem Steigenberger Hotel Herrenhof ein modernes Hotel für qualitätsbewusste Geschäftsreisende und Städteliebhaber eröffnet.

Steigenberger Hotel Herrenhof Wien

Steigenberger Hotel Herrenhof Wien

Das Steigenberger Hotel Herrenhof fügt sich in die von der Unesco als Weltkulturerbe geschützten Altstadt der Donaumetropole ein und ist nur einen Steinwurf von der Hofburg und dem Einkaufsparadies Kohlmarkt entfernt. Viele andere Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Hofreitschule, der Stephansdom, das Museumsquartier und die Albertina sind bequem vom Hotel aus zu Fuß zu erreichen.

Das neue Steigenberger Hotel Herrenhof verfügt über 186 elegante, im Durchschnitt 31 Quadratmeter große Zimmer sowie zehn Suiten über den Dächern der Wiener Altstadt, die zwischen 60 und 85 Quadratmeter messen. Das Interieur verbindet gekonnt traditionelle Elemente mit dem Zeitgeist und wurde vom Design der Belle Epoque und den 20er Jahren inspiriert.

Der Konferenzbereich des Hotels erstreckt sich auf 600 Quadratmetern und umfasst zehn kombinierbare Seminarräume, deren größter bis zu 200 Personen Platz bietet. Entspannung garantiert das hoteleigene 280 Quadratmeter große Steigenberger Spa Comfort mit offener Galerie. Auf zwei Etagen finden sich Fitness- und Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad. Darüber hinaus runden Massagen und Beauty Treatments das Angebot des Spas ab.

Das Steigenberger Hotel Herrenhof ist das erste Haus der Marke Steigenberger in der österreichischen Hauptstadt.

Die Steigenberger Hotel Group betreibt zurzeit 86 Hotels der Marken Steigenberger Hotels and Resorts und InterCityHotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden und Ägypten.