Hoteltest im Hotel The Charles München: Im Schlaf erobert, beim Dinner verloren

10 November 2009

Anonymer Quality Check des Fachmagazins „Top hotel“ ergibt ein „Befriedigend“

München/Landsberg am Lech, 10. November 2009
Das Leading Hotel of the World The Charles in München, ein Haus der Rocco Forte Collection, schnitt im Hoteltest des Fachmagazins „Top hotel“ mit einem „Befriedigend“ ab. Im anonymen Qualitätscheck erreichte das 160-Zimmer-Luxushotel 49 von maximal 100 Punkten. Der ausführliche Testbericht kann unter www.tophotel.de abgerufen werden.

Cover Top hotel November 2009 - c
„Legt man beim Charles die drei großen „B“ – Bed, Bath & Breakfast – zugrunde, kann das Rocco Forte Hotel gut bestehen“, notiert der erfahrene Hoteltester. Aber: „Die Schwächen im Housekeeping und vor allem im Restaurant wiegen schwer. Zugleich besteht bei vielen Mitarbeitern Schulungsbedarf. Dem Hotel fehlt es an markanten, professionellen Kräften. Darüber hinaus ist kein Alleinstellungsmerkmal auszumachen – es gibt keinen überzeugenden Grund, warum man als Gast ausgerechnet in diesem Hotel logieren sollte. Und das in München, wo der Hotelmarkt besonders stark ist.“

Beim Besuch des „Top hotel“-Testers fiel der abendliche Besuch im mediterranen Spezialitäten-Restaurant „Davvero“ besonders negativ aus. Die enttäuschte Wertung: „Sehr mangelhaft“. Auch wurden die Erwartungen des Gastes bei mehreren Service-Tests nicht oder nur teilweise erfüllt. Reservierung und Check-in erreichten ebenfalls nur ein „Mangelhaft“. Bei den Kriterien Check-out, Bankett und Wellnessbereich schnitt das Charles Hotel hingegen gut ab.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)
Reservierung – 32
Check-in – 38
Zimmer 522 – 80
Gästebad – 76
Messagetransfer – 92
Sicherheitsaspekte – 60
Restaurant „Davvero“ – 21
Lobby Bar – 70
Schuhputzservice – 90
Frühstücksbuffet – 84
Housekeeping – 40
Etagenservice – 41
„Charles Spa“ – 80
Außenbereich – 74
Flure, Aufzüge, Treppen – 38
Bankett – 80
Etagenfrühstück – 41
Check-out – 68
Lost & Found – 41
Gesamteindruck – 49
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe November von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten ein hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Travel Charme Hotel Kurhaus Binz/Rügen (51 vom max. 100 Punkten), das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 Punkte), das Ritz London (52 Punkte), das Westin Leipzig (58 Punkte), das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), das Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und das Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.


Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats November 2009: Umsatzvolumen deutscher Beherbergungsbetriebe beträgt 16,59 Mrd. Euro

3 November 2009

(Hamburg, 03. November 2009) Die rund 38.890 Beherbergungsbetriebe (Hotels, Hotels Garni, Gasthöfe, Pensionen etc.) stehen für rund 16,59 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2008 (+0,5% zum Vorjahr). Die Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent für Übernachtungsleistungen bedeutet laut einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums einen Steuerausfall von rund einer Milliarde Euro. F&B-Leistungen sind davon ausgeschlossen; der Umsatz mit Essen und Trinken in deutschen Hotels beträgt rund 6,11 Milliarden Euro (2007, -0,05%), Von der Steuersenkung ebenfalls ausgenommen sind Gastronomiebetriebe; deren F&B-Umsatz betrug zuletzt 47,28 Milliarden Euro. Würde die Mehrwertsteuer für das gesamte Gastgewerbe (Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung) um zwölf Prozentpunkte gesenkt, würden die Steuerausfälle 4,8 Milliarden Euro pro Jahr betragen. (Quelle: Statistisches Bundesamt/CHD Expert Deutschland – FACET, Bundesfinanzministerium)

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

Deutsche Beherbergungsbetriebe setzen im Jahr rund 16,59 Milliarden Euro um.

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Oktober 2009: 42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen
  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php


Radisson Blu: Erstes echtes Flughafenhotel in Hamburg eröffnet

2 November 2009

(Hamburg, 02. November 2009) Es sind nur wenige Schritte vom Gate in die Lobby: Das erste Businesshotel am Hamburger Flughafen wurde nun eröffnet. Das Radisson Blu Hotel Hamburg Airport mit 226 Zimmern, darunter fünf Suiten, ist ein kompaktes Geschäftsreisehotel mit einem neuen, erst in vier Radisson Blu-Hotels in Deutschland und der Schweiz installiertem Restaurant- und Barkonzept. Im „Filini“ genießt man gängige italienische Antipasti, Risotto, Pasta und Pizza. Die Sitzfläche im Erdgeschoss des kreisförmigen, rund 51 Millionen Euro teuren Hotelbaus ist gleichzeitig Lobby. Schon jetzt war zu beobachten, dass Geschäftsreisende die ungezwungene Atmosphäre und Ruhe – ganz im Gegensatz zum störenden Geräuschpegel in den Terminal-Gastronomien – für Gespräche oder Arbeitsstunden am Laptop nutzen.

Radisson Blu Hotel Hamburg Airport – Restaurant & Bar „Filini“

Radisson Blu Hotel Hamburg Airport – Restaurant & Bar „Filini“

Das bestens schallisolierte Vier-Sterne-Superior-Hotel unter Leitung von GM Holger Herrmann bietet bei den Gästezimmern zwei Stilrichtungen: Die „Urban“-Etagen präsentieren sich mit erdigen Farbtönen und dunklen Holzapplikationen. In den „Ocean“-Arealen kommen erfrischende Meeresfarben in die Sinne. Das für ein Businesshotel überzeugende Designkonzept stammt von der Hamburger Kreativenschmiede JOI-Design, die seit Jahren zu den Topausstattern nicht nur der deutschen Hotellerie zählen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag im Hotelblog


InterContinental Hotel Hamburg: Poker um neuen Hotelbetreiber

30 Oktober 2009

(Hamburg, 30. Oktober 2009) Poker um ein gut gehendes Hotel: Der Eigentümer des InterContinental Hamburg, das überraschend zum Jahresende den Betrieb einstellt, hat noch keinen neuen Betreiber gefunden. Potentielle Managementpartner wie Hilton hätten bereits abgesagt, heißt es aus Hotelkreisen. Und die Accor Hospitality Germany GmbH, wie die kürzlich umfirmierte Pächtergesellschaft The NewGen AG nun heißt, habe noch keine Entscheidung über ein weiteres Engagement des von der Dorint-Übernahme stammenden Engagements getroffen. Alles sei möglich, heißt es aus München.

Ein Neustart des 1972 eröffneten 280-Zimmer-Hauses, das von Anfang an unter InterContinental-Flagge lief, wird schwierig. Die Schwächen auf dem Geschäftsreisemarkt wird nach Expertenmeinung frühestens im vierten Jahresquartal 2010 nachlassen. Und selbst bei großen Messen wie die Internorga wird hart um die Zimmerraten gefeilscht. Derzeit unterbieten sich die führenden Hotels in Hamburg um bis 30 Euro, berichtet Gesa Rohwedder. Die Direktorin muss nun den Betrieb abwickeln. Das Reservierungssystem und die Website werden zum Jahresende abgeschaltet, die Marketingpläne eingepackt. Zimmerreservierungen und Tagungsbuchungen können derzeit für 2010 nicht angenommen werden. Erste Events wurden bereits storniert.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?pokerspiel-um-neuen-hotelbetreiber


Hotels legen mehr Wert auf professionelles Sicherheitskonzept

27 Oktober 2009

Betriebsberater Ulrich Jander warnt vor hohen Anschlagsrisiko bei Kongressen – Checkliste zum kostenfreien Download

Rüsselsheim, 27. Oktober 2009
Das Risiko für einen Terroranschlag steigt. Nicht nur zur Bundestagswahl und Münchner Oktoberfest gehörte das Bild von bewaffneten Sicherheitskräften in der Öffentlichkeit zum Alltag. Auch für Konferenzhotels ist die Gefahr eines Angriffs gestiegen, sagt Ulrich Jander. Der Sicherheitsberater wird zunehmend von Beherbergungsbetrieben um Rat bei der Professionalisierung ihrer Sicherheitskonzepte gefragt. Nun steht eine Checkliste zur Risikoanalyse zum kostenfreien Download unter http://checkliste.hotelsicherheit.com bereit.

Alles im Blick behalten: Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken mahnt zu mehr Augenmerk auf „Sicherheit im Tourismus“

Alles im Blick behalten: Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken mahnt zu mehr Augenmerk auf „Sicherheit im Tourismus“

„Der Fünf-Minuten-Check macht auf die zahlreichen Facetten der alltäglichen Gefahren aufmerksam“, so Jander. Die Liste reicht von „gewöhnlichen“ Risiken wie Einbrüchen und Raubüberfällen über Brände und Wasserschaden bis zu Terrorereignissen. „Die täglichen Polizeiberichte über schlimme Ereignisse in Hotels in ganz Deutschland lassen aufhorchen“, so Jander. Treffen kann es jeden Betrieb – doch selbst große Häuser verfügen oftmals nicht über ein durchgängiges Sicherheitskonzept. „Der Handlungsbedarf ist enorm“, so Jander.

Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken weist erneut auf die Bedeutung der Hotelsicherheit hin. Bei einer Konferenz zum Thema „Sicherheit im Tourismus“ Mitte Oktober in Danzig sagte er: „Vor dem Hintergrund des wachsenden Tourismus, der 2008 weltweit 924 Millionen internationale Ankünfte verzeichnete und bis 2020 auf 1,6 Milliarden Reisen ansteigen wird, nimmt der Stellenwert des Themas Sicherheit weiter zu. Angesichts neuer Herausforderungen durch internationale Krisensituationen, Terrorismus, Epidemien und Naturkatastrophen werden Instrumente zur Risikobewertung und Krisenbewältigung im Tourismus immer wichtiger.“

Die neue Bundesregierung will das Thema öffentliche Sicherheit weiter fördern. Im jüngst geschlossenen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP heißt es dazu: „Wir bauen die Forschung für die zivile Sicherheit aus, um die Sicherheit von Bürgern, Gütern und Infrastrukturen vor Terrorismus, organisierter Kriminalität sowie Natur- und Umweltkatastrophen zu schützen.“ Die sei ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, so Jander. Für immer komplexer werdende Aufgaben benötige man stets modernste Sicherheitstechnologien.

Zertifizierung nach internationalen Sicherheitsbestimmungen
Die Checkliste zur Hotelsicherheit (PDF Download: http://checkliste.hotelsicherheit.com) kann von der Hotelführung zunächst selbst ausgefüllt werden. Nach einer ersten Risikoanalyse erfolgt ein eruierendes Gespräch zur Erweiterung des Sicherheitskonzeptes. An der Spitze steht die Zertifizierung nach einer EU-Richtlinie (86/666 KOM (2001) 348 27.06.2001), die laut Jander bislang von über 50 Hotels in Deutschland erreicht wurde. Das Zertifikat weist das Hotel als „sicher“ nach internationalen Bestimmungen aus und dient gerade bei Geschäftsreisenden und Kongressveranstaltern als wichtiges Merkmal zur Hotelauswahl.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeits-medizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 51-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.


InterContinental Hotels Group: Hotel in Hamburg wird aufgegeben

27 Oktober 2009

(Hamburg, 27. Oktober 2009) Bittere Pille für InterConti: Das 280-Zimmer-Hotel an Hamburgs Außenalster muss aufgegeben werden. Dies berichtet die Fach-Illustrierte für das Hotelmanagement „Top hotel“ vorab in ihrer Onlineausgabe. Der Managementvertrag mit dem Eigentümer, die Schweizer Grod Group, wird nicht verlängert. Hoteldirektorin Gesa Rohwedder muss nun den Fünf-Sterne-Betrieb bis zum Jahresende abwickeln.

Bittere Pille für InterConti: Das 280-Zimmer-Hotel an Hamburgs Außenalster muss aufgegeben werden.

Bittere Pille für InterConti: Das 280-Zimmer-Hotel an Hamburgs Außenalster muss aufgegeben werden.

Grund für die Trennung der Vertragspartner ist die Uneinigkeit über die Investitionen in das seit 1972 bestehende Haus. „Wir verhandelten sehr konstruktiv, aber leider nicht mit einem erfolgreichen Ende“, so Frau Rohwedder gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Welcher neue Betreiber das Luxushotel mit Bestlage übernehmen wird, ist noch nicht klar.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier: http://www.tophotel.de/index.php?intercontinental-hotels-verlaesst-hamburg


Hotels vertrauen auf Investitionen

27 Oktober 2009

Mehrwertsteuersenkung beschleunigt Innovationsschub – Fokus auf Modernisierung der Gästezimmer

Hamburg, 27. Oktober 2009
Neue Kraft für Investitionen: Die kürzlich beschlossene Steuerentlastung für Hotels sorgt für einen Modernisierungsschub vor allem bei Gästezimmern. Die Mehrheit der Beherbergungsbetriebe, die auch mitten in der Wirtschaftskrise Investitionen konkret einplanen, wollen ihre Gästezimmer aufwerten. Die Investitionen werden nicht auf die lange Bank geschoben: Zwei Drittel der Betriebe packen die Renovierungen im letzten Jahresquartal 2009 bzw. in den ersten drei Monaten in 2010 an. Dies geht aus der Studie „Hotel Upgrade 2009/2010“ von CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Das internationale, auf den Außer-Haus-Markt spezialisierte Marktforschungsinstitut hat seine im Frühjahr erstmals vorgestellte Studie nun aufwändig aktualisiert.

Moderne Hotelbetten sind das Wichtigste: Die deutschen Hotels gewinnen mit der geplanten Mehrwertsteuersenkung ab 2010 mehr Spielraum für Investitionen

Moderne Hotelbetten sind das Wichtigste: Die deutschen Hotels gewinnen mit der geplanten Mehrwertsteuersenkung ab 2010 mehr Spielraum für Investitionen

„Die Investitionsbereitschaft war bereits vor Bekanntwerden der Mehrwertsteuersenkung hoch – trotz zahlreicher Ungewissheiten infolge der Wirtschaftskrise“, analysiert Hotelmarktexperte Thilo Lambracht. Der Mitinhaber von CHD Expert (Deutschland) erwartet durch den stärkeren finanziellen Spielraum ein erneutes Ansteigen der Investitionstätigkeiten. Mit der Umsatzsteuerreduzierung auf sieben Prozent ab dem nächsten Jahr werde den Hotels eine dringend benötigte Entlastung gewährt, die einerseits in günstigen Hotelraten münde und andererseits die Gewinnsituation der Betriebe verbessere. „Damit wird das Eigenkapital der Hotel gestärkt, was sich bei den hohen Ansprüchen bei der Kreditvergabe für Renovierungsvorhaben positiv auswirken wird“, so Lambracht.

Bei den Renovierungen wird geklotzt. Jedes fünfte Hotel will nun alle Gästezimmer modernisieren. Immerhin über elf Prozent der Betriebe lassen die Hälfte ihrer Zimmer renovieren. Im Fokus stehen dabei vor allem neue Matratzen: 58 Prozent der investitionsbereiten Betriebe legen Wert auf besonders kräftige Bettlager (bis zu 40 Zentimeter dick).

Bei der Küchentechnik setzen die meisten Betriebe mit Renovierungsplan auf Ersatzgeräte. 41 Prozent wollen ihre bisherige Gartechnik mit modernen, computergestützten Neuerungen modernisieren. 14 Prozent planen Anschaffungen von weiteren Geräten. Gefragt sind vor allem Innovationen aus der Kühltechnik, bei Kombidämpfern und der Spültechnik.

Aufwändige Modernisierungen der Restaurants stehen bei immerhin 37 Prozent der ausgabefreudigen Betriebe auf dem Plan. Drei Viertel möchten den Gedeckten Tisch mit feinem Hotelporzellan, bruchsicheren Gläsern und schwerem Besteck aufwerten. Rund 40 Prozent wollen auch in neues Mobiliar investieren.

Unter den investitionsbereiten Hotels sind erstaunlich viele (über 35%), die Wert auf eine hochwertige Restaurantausstattung legen. Im Vordergrund steht bei 70 Prozent die Investition in eine neue professionelle Kaffeeversorgung. Aber auch Weinklimaschränke, Humidore und Käsevitrinen stehen auf der Wunschliste. „Die Aufwertung der Hotelrestaurants geht einher mit dem Bestreben, die Renaissance der feinen Tischkultur in Hotels zu manifestieren“, berichtet Lambracht. Ein unverwechselbares Ambiente und eine perfekte Ausstattung sind wichtige Kriterien bei der Restaurantauswahl.

Trotz anhaltender Schwäche im Tagungsmarkt setzen zahlreiche Konferenzhotels auf modernste Seminartechnik. 38 Prozent der Häuser mit Renovierungsbudget schaffen ultamoderne Audio- und Videoanlagen an. Als neues lohnendes Geschäftsfeld haben sich Systeme für Videokonferenzen entwickelt, da immer mehr Großunternehmen wichtige Besprechungen virtuell abhalten.

Beim Thema Wellness scheint eine Sättigung in der Hotellerie erreicht zu sein. Lediglich elf Prozent der befragten Betriebe, die in diesem und nächstem Jahr investieren, werden erstmals einen Badetempel eröffnen. Rund ein Viertel der Hotels verfügt bereits über einen Spa. Immerhin rund 15 Prozent wollen in neue Fitnessgeräte investieren.

„Insgesamt ist die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie hoch geblieben“, so Lambracht. „Rund 70 Prozent der Häuser mit Modernisierungsbudget planen Upgrades in Hotel-TV und WLAN-Anlagen oder ultramoderner Lichttechnik.“ In Sachen „Green Hotelier“ ist die Investitionsbereitschaft noch nicht sehr stark ausgeprägt – nur jedes fünfte Hotel will z.B. in umweltfreundlichere Heizungsanlagen investieren.

Bei den Budgets herrscht weiterhin eine gewisse Reserviertheit. Über 62 Prozent der Hotels begrenzen die Ausgaben auf bis zu 100.000 Euro. Immerhin noch rund 14 Prozent der Hotels geben bis zu einer Viertel Million aus. Großinvestitionen von über einer Million Euro haben lediglich zehn Prozent der Hotels eingeplant.

Bei den Hotelinvestitionen bleibt es nicht bei Lippenbekenntnissen wie in anderen Branchenteilen des Außer-Haus-Marktes. Knapp 30 Prozent der Hotels mit Investitionsbudget haben ihre begonnenen Modernisierungsvorhaben bereits jetzt zur Hälfte abgeschlossen. Rund 28 Prozent der befragten Hotels haben sogar ihre Renovierungsprojekte abgeschlossen. Lediglich 19 Prozent gaben zu, dass die geplanten Investitionen bislang nicht umgesetzt wurden.

Über „Hotel Upgrade 2009“
Für die Aktualisierung der im März aufgelegten Studie wurden im September 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich. Ein Auszug der Ergebnisse ist den ausgewählten Fachmedien und der Webseite www.chd-expert.de zu entnehmen. Die Gesamtausgabe der Studie „Hotel Upgrade 2009 – Modernisierungsvorhaben der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in Deutschland“ (390 Euro) ist zu bestellen bei: CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301 300, centrale @ chd-expert.de.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Koalitionsverhandlungen der neuen Bundesregierung: Endlich: Nur noch 7% Mehrwertsteuer in Hotels

24 Oktober 2009

(Berlin, 24. Oktober 2009) Teilerfolg für das Gastgewerbe: In den Koalitionsverhandlungen wurde die Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsdienstleistungen beschlossen. Dies teilte der Dehoga-Bundesverband mit. Zum 1. Januar 2010 soll die Umsatzsteuer für Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent sinken. Damit erhielten Hotels und Gasthöfe wichtige Spielräume vor allem für dringend notwendige Investitionen. „Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist ein wichtiger Impuls für den Tourismusstandort Deutschland und beseitigt die bestehende Benachteiligung unserer Betriebe innerhalb Europas“, sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Fünf vor Zwölf für das Gastgewerbe, aber bei der Mehrwertsteuer gibt es einen Teilerfolg für die Hotellerie: ab 1. Januar 2010 sinkt die Mehrwertsteuer auf sieben Prozent (Foto: Pixel – Fotolia.com)

Fünf vor Zwölf für das Gastgewerbe, aber bei der Mehrwertsteuer gibt es einen Teilerfolg für die Hotellerie: ab 1. Januar 2010 sinkt die Mehrwertsteuer auf sieben Prozent (Foto: Pixel – Fotolia.com)

Die Gastronomie muss weiterhin mit 19 Prozent Mehrtwertsteuer auskommen. Der Dehoga-Bundesverband will sich hier weiter politisch engagieren. „Wir setzen nun auf die im Koalitionsvertrag zugesagte Überprüfung bestehender Benachteiligungen“, sagte Präsident Ernst Fischer. Die jetzt gefundene Lösung sei „ein Kompromiss“, wobei offensichtlich das Volumen der Steuermindereinnahmen mit Blick auf die Haushaltslage eine andere Entscheidung derzeit nicht zugelassen habe.

Mit der Entscheidung, die Umsatzsteuer zumindest für Übernachtungen von derzeit 19 auf sieben Prozent zu reduzieren, ist u.a. ein Teilerfolg von CSU und FDP, die dies als Wahlkampfthema propagiert hatten. Die Dehoga-Verbände hatten mit einer sehr erfolgreichen Unterschriftenaktion weitere politische Munition geliefert. Bislang wurden bei der Kampagne „Pro 7%“ wurden bislang über 143.000 Signets gesammelt – ein deutliches Signal.

Ernst Hinsken, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung und Mitglied, setzte sich in den Koalitionsverhandlungen als Mitglied der Arbeitsgruppe Wirtschaft für die Umsatzsteuersenkung ein. „Ich bin überzeugt, dass im Koalitionsvertrag Verbesserungen festgeschrieben werden – das heißt auch, dass zumindest im Gastronomiebereich in Teilen der Mehrwertsteuersatz von heute 19 auf sieben Prozent sinkt“, sagte er vor kurzem in einem Interview mit der „Pasauer Neuen Presse“.


J.D. Power and Associates Studie zur Gästezufriedenheit: Mövenpick, Park Inn und Steigenberger sind die Besten

23 Oktober 2009

(Westlake Village/Kalifornien, 24. Oktober 2009)
Mövenpick Hotels & Resorts, Park Inn, Premier Inn und Steigenberger Hotels & Resorts erzielen hinsichtlich der Kundenzufriedenheit Bestnoten in ihren jeweiligen Segmenten: Die allgemeine Zufriedenheit von Hotelgästen in Europa hat sich von 2008 auf 2009 deutlich auf ein Fünf-Jahres-Hoch verbessert. Bei allen untersuchten Marken und über alle Segmente hinweg konnten Verbesserungen erzielt werden. Dies geht aus der „2009 European Hotel Guest Satisfaction Index Study“ hervor, die nun von J.D. Power and Associates veröffentlicht wurde. Die Studie, die inzwischen schon zum fünften Mal in Folge durchgeführt wird, untersucht die allgemeine Zufriedenheit europäischer Hotelgäste anhand von sieben Messgrössen (nach Bedeutung aufgeführt): Kosten und Gebühren, Gästezimmer, Hotelanlagen, Gastronomie, Check-in/Check-out, Hoteldienstleistungen und Reservierungen. 42 Hotelmarken wurden bewertet und in vier Segmenten klassifiziert: Luxusklasse, gehobene Klasse, mittlere Full-Service-Klasse und Standardklasse.

Zufriedene Gäste kommen gern wieder (Foto: © Pavel Losevsky - Fotolia.com)

Zufriedene Gäste kommen gern wieder (Foto: © Pavel Losevsky - Fotolia.com)

Die Zufriedenheit von Hotelgästen hat sich gegenüber 2008 in allen vier Segmenten um 16 Indexpunkte (auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala) verbessert. Die grössten Verbesserungen wurden in der Luxusklasse und der gehobenen Klasse erzielt, die gegenüber 2008 jeweils um 24 und 25 Punkte zulegen konnten. „Hotels in ganz Europa haben trotz des wirtschaftlichen Abschwungs, der die Nachfrage abschwächt und Hotelmarken dazu zwingt, Kosten strikt einzudämmen, ihren Kundenfokus nicht vernachlässigt“, erklärte Michael Drago, Direktor der Global Hospitality and Travel Practice bei J.D. Power and Associates. „Die Zufriedenheit der Hotelgäste mit Gästezimmern und Kosten und Gebühren hat sich 2009 deutlich verbessert. Kunden freuen sich zwar immer noch über niedrigere Zimmerpreise, Hotelmarken stellen jedoch sicher, dass diese Zimmer auch weiterhin den Standards und Erwartungen der Kunden entsprechen.“

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich ein Fokus auf hohe Kundenzufriedenheit besonders positiv aus die Kundentreue und auf Weiterempfehlungsraten auswirkt. Unter den zufriedensten Hotelgästen (mit einem durchschnittlichen Zufriedenheitswert von 900 oder mehr) gaben 69 Prozent an, dass sie zum Hotel zurückkehren werden, 79 Prozent werden das Hotel weiterempfehlen. Darüber hinaus sprechen diese Kunden im Durchschnitt 7,0 positive Empfehlungen aus, verglichen mit dem Branchendurchschnitt von 3,5 Empfehlungen.

Luxussegment
Steigenberger Hotels & Resorts liegt im zweiten Jahr in Folge im Luxussegment an erster Stelle und schnitt in sechs von sieben Wertungen für die allgemeine Zufriedenheit besonders gut ab: Gästezimmer, Hotelanlagen, Gastronomie, Check-in/Check-out, Hoteldienstleistungen und Reservierungen. Auf den Plätzen zwei und drei für das Segment folgen jeweils Radisson BLU Hotels & Resorts und Maritim Hotels.

Gehobene Klasse
Unter den gehobenen Hotelmarken lag Mövenpick Hotels & Resorts 2009 bei der Gästezufriedenheit ganz vorn und konnte vor allem in drei Bereichen besonders gut abschneiden: Kosten und Gebühren, Hotelanlagen und Gastronomie. Auf den Plätzen zwei und drei für das Segment folgen jeweils Crowne Plaza Hotels & Resorts und Hotel Novotel. Crowne Plaza Hotels & Resorts konnte vor allem in den Bereichen Gästezimmer und Hoteldienstleistungen ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

Mittleres Full-Service-Segment
Park Inn, das 2008 noch an 16. Stelle gelegen hatte, erzielte 2009 im mittleren Full-Service-Segment die höchste Kundenzufriedenheit. Park Inn erzielte in drei von sieben Bereichen besonders gute Ergebnisse: Reservierung, Gastronomie und Kosten und Gebühren. Auf den Plätzen zwei und drei für das Segment folgen jeweils Dorint Hotels & Resorts und Clarion. Dorint Hotels & Resorts konnte vor allem im Bereich Hotelanlagen besonders gute Ergebnisse erzielen.

Standardsegment
Im Standardsegment erreichte Premier Inn im zweiten Jahr in Folge Platz 1 und konnte in vier von sieben Bereichen ausgezeichnete Leistungen erzielen: Gästezimmer, Hotelanlagen, Kosten und Gebühren sowie Gastronomie. Hinter Premier Inn belegt Travelodge Platz zwei in diesem Segment.

Weitere zentrale Erkenntnisse

  • Insgesamt waren die am häufigsten genannten Gründe für die Auswahl eines Hotels Bequemlichkeit/Standort (48 %) und Preis (41 %). Unter den Gästen von Anlagen im Luxussegment wurde das Ansehen des Hotels am häufigsten als Auswahlgrund genannt (44 %), während Gäste von Hotels im Standardsegment am häufigsten den Preis als ausschlaggebenden Faktor aufführten (68 %).
  • Fast jeder fünfte Hotelgast (17 %) gibt an, während des Aufenthalts Probleme gehabt zu haben. Unter diesen Gästen liegt die durchschnittliche Anzahl der aufgetretenen Probleme bei 1,8. 2009 haben sich zwei neue Probleme unter die fünf am häufigsten gemeldeten Probleme gemischt: schlechte Verbindung und Geschwindigkeit des Internetzugangs sowie nicht korrekt funktionierende Schlüsselkarten.
  • 2009 waren Hotelgäste aus Deutschland, Italien und Grossbritannien zufriedener als Gäste, die in anderen Ländern leben. Reisende aus Frankreich und Spanien waren im Durchschnitt am unzufriedensten.
  • Der Anteil europäischer Hotelgäste, die angeben, einer bestimmten Hotelmarke sehr treu zu sein, stieg von 9 Prozent im Jahr 2008 auf elf Prozent im Jahr 2009 an.

Die 2009 European Hotel Guest Satisfaction Index Study beruht auf Antworten von mehr als 13.000 Gästen, die zwischen Mai und September 2009 in einem Hotel in Europa übernachtet haben. Die Studie wurde zwischen August und September 2009 durchgeführt.

Luxussegment
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
(Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Steigenberger Hotels & Resorts: 807 / 5
Radisson Blu Hotels & Resorts: 794 / 4
Maritim Hotels: 791 / 3
Sheraton Hotels & Resorts: 782 / 3
Upper Upscale Segment Average: 780 / 3
Hilton Hotels: 779 / 3
Westin Hotels & Resorts: 779 / 3
Riu Hotels & Resorts: 778 / 3
Marriott Hotels & Resorts: 772 / 3
Sofitel Luxury Hotels: 767 / 3
Le Meridien Hotels & Resorts: 758 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Concorde Hotels & Resorts, Hyatt Hotels and Resorts, Kempinski Hotels, Millennium Hotels and Resorts, Renaissance Hotels & Resorts und Swissotel Hotels & Resorts.)

Gehobene Klasse
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Mövenpick Hotels & Resorts: 783 / 5
Crowne Plaza Hotels & Resorts: 779 / 4
Hotel Novotel: 755 / 4
Iberostar Hotels & Resorts: 754 / 3
Upscale Segment Average: 748 / 3
Mercure: 746 / 3
AC Hotels: 743 / 3
nH Hoteles: 741 / 3
Melia Hotels & Resorts: 739 / 2
Hesperia: 735 / 2
Husa Hoteles: 715 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Copthorne Hotels, Courtyard, De Vere Hotels, Four Points by Sheraton, Hilton Garden Inn, Hoteles Silken und Thistle Hotels)

Mittleres Full-Service-Segment
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Park Inn: 771 / 5
Dorint Hotels & Resorts: 764 / 5
Clarion: 762 / 5
Ramada Hotels: 760 / 4
Best Western: 752 / 4
Barcelo Hotels & Resorts: 746 / 4
Scandic: 745 / 3
NH Jolly: 743 / 3
Holiday Inn: 742 / 3
Mid-Scale Full Service Segment Average: 740 / 3
Golden Tulip Hotels, Inns & Resorts: 739 / 3
Express by Holiday Inn: 736 / 3
Quality: 733 / 2
Ibis Hotel: 720 / 2
Campanile Hotel: 719 / 2
Tryp Hotels: 716 / 2
Sol Hotels: 716 / 2
Balladins: 710 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Confortel Hoteles und Park Plaza Hotels & Resorts)

Standardsegment
Kundenzufriedenheits-Index – Rangfolge
(Auf Basis einer 1.000-Punkte-Skala / J.D. Power.com Power-Circle-Bewertungen für Verbraucher)
Premier Inn: 738 / 5
Travelodge: 702 / 4
Economy Segment Average: 696 / 3
Etap Hotel: 694 / 3
Comfort Inn: 684 / 3
Hotel Formule 1: 662 / 2

(In der Studie enthalten aber aufgrund zu geringer Probengrösse nicht aufgeführt sind: Days Inn/Days Hotels und Tulip Inns)

J.D. Power and Associates mit Hauptsitz in Westlake Village (US-Bundesstaat Kalifornien) ist ein globales Marketing-Informations-Dienstleistungsunternehmen, das in wichtigen Geschäftsektoren einschliesslich Marktforschung, Prognose, Performance-Verbesserung, Web-Intelligence und Kundenzufriedenheit operiert. Die Qualitäts- und Zufriedenheitsmessungen des Unternehmens basieren auf den Antworten von Millionen von Verbrauchern jährlich. J.D. Power and Associates ist ein Geschäftsbereich von The McGraw-Hill Companies.


Kameha Grand Bonn: DFB-Nationalelf testet das neue Grandhotel am Rhein

16 Oktober 2009

(Bonn, 16. Oktober 2009) Countdown für eine grandiose Hoteleröffnung: Am 15. November startet das neue Tophotel von Carsten K. Rath (früher ArabellaSheraton) Kameha Grand Bonn mit einem Tag der offenen Tür in den Hotelmarkt. Wenige Tage zuvor logiert die Deutsche Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff in den neuen Life & Style Hotel. „Wir sind sehr stolz, dass das DFB-Team uns das Vertrauen schenkt und bereits fünf Tage vor der Eröffnung unsere Gäste sein werden. Das gesamte Team des Kameha Grand Bonn freut sich, die Nationalmannschaft vor ihrem nächsten Länderspiel gegen Chile in Köln im Kameha Stil zu Gast zu haben“, so Carsten K. Rath, Gründer & CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Group, die die Kameha Hotels & Resorts betreibt.

Kameha Grand Bonn – Außenansicht

Kameha Grand Bonn – Außenansicht

Das Kameha Grand mit seinen 190 Gästezimmern und 63 Suiten positioniert sich als der neue „Lieblingsplatz“ in der deutschen Spitzenhotellerie. Die emotionale Positionierung ist Teil der multifunktionellen Strategie von Initiator, Co-Investor und GM Carsten K. Rath. Am 15. Oktober wurde die Immobilie vom Generalunternehmener übernommen und ausgiebig gecheckt. Am 30. Oktober startet die letzte Phase des Pre-Opening: Die 240 Mitarbeiter übernehmen ihre Stationen und üben sich eingehend in Trainings. Am 10. November gastieren die Startfussballer, dann muss alles funktionieren und der Service laufen. Am 15. November gastiert auch gleich die Food & Beverage Management Association (FBMA) in dem neuen Hotel-Landmarkt am Mittelrhein.

Kameha Grand Bonn – Fair Play Suite

Kameha Grand Bonn – Fair Play Suite

Die Buchungslage für die Soft-Opening-Phase ist zufriedenstellend, u.a. aufgrund der attraktiven Eröffnungsraten von nur 111 Euro pro Zimmer pro Nacht. Zudem rollt das MICE-Geschäft: Der Terminkalender ist mit Firmentagungen, Meetings und anderen Events bis zum übernächsten Jahr gut gefüllt.

Kameha Grand Bonn – Spa

Kameha Grand Bonn – Spa

Das Interesse der Bonner Bevölkerung ist riesig. Bereits jetzt sind sämtliche Führungen am Eröffnungstag ausgebucht. Der 15. November 2009 wird als Volksfest im Kameha Grand gefeiert. Eine „Grand Opening Party“ ist für Anfang März 2010 vorgesehen.


hotel.de-Hotelpreis-Index Q3 zeigt: Sturzflug der Hotelpreise in Deutschland scheint gestoppt, jedoch noch immer unter Vorjahresniveau. Im europäischen und weltweiten Ausland noch keine Entwarnung

8 Oktober 2009

(Nürnberg, 08. Oktober 2009) War in den vergangenen Krisenmonaten allenthalben von einem Preisverfall für Hotelzimmer zu lesen, so scheint der Sturzflug zumindest in Deutschland nun gestoppt, wenn auch die Preise nach wie vor unter Vorjahresniveau liegen. Im europäischen und weltweiten Ausland gibt es noch keinen Grund zur Entwarnung, obgleich sich der Rückgang im dritten Quartal auch dort spürbar verlangsamt hat und einige Metropolen sogar leichte Zuwächse zu verzeichnen haben.

Dies geht hervor aus dem Hotelpreis-Index, den der Online Hotelreservierungsservice hotel.de für das dritte Quartal 2009 erstellt hat. Der Online-Hotelvermittler wertet hierbei seine Hotelpreisanfragen für die jeweils dritten Quartale 2008 und 2009 sowie für das zweite Quartal 2009 aus. Timo Vavrinec, Unternehmenssprecher der hotel.de AG, zum Hintergrund: „Wir wollten die Zimmerpreis-Entwicklung im dritten Quartal zum einen im direkten Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrachten, also zu einem Zeitraum, der noch nicht den krisenbedingten Preisverwerfungen unterlegen war. Zum anderen aber auch herausfinden, wie sich die Preise im Krisenjahr 2009 entwickelten und ob im Jahresverlauf gegebenenfalls schon eine Normalisierung eingetreten ist.“

Die nachfolgenden Ergebnisse beruhen auf den jeweils durchschnittlichen Hotelpreisen pro Nacht und Zimmer in Euro über alle Hotel- und Zimmerkategorien hinweg.

Deutschland

So hatten die Hotelzimmerpreise in Deutschland im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal 2009 nur noch leicht um 2,26% nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug der Rückgang 7,29%. Eine Nacht in einem deutschen Hotel kostete im dritten Quartal damit durchschnittlich 85,01 €. Bei den deutschen 1- sowie 3-Sterne-Hotels sind die Zimmerpreise über die Monate Juli, August und September im Vergleich zum zweiten Quartal mit +2,61% bzw. +0,8% bereits wieder leicht angestiegen. Ein Vorjahresvergleich belegt, dass der Preisverfall die 4- und 5-Sterne-Häuser (-8,81% bzw. sogar -14,99%) am stärksten getroffen hat. Aber auch hier verbesserte sich die Situation im dritten Quartal verglichen mit den Monaten April, Mai und Juni dieses Jahres spürbar.

Während ein ausgeprägtes Messegeschäft den Hotels in typischen Messestädten wohl im zweiten Quartal noch relativ hohe Preise bescherte, mussten diese im vergangenen Sommerquartal deutlich Federn lassen: Hannover (-21,01%), Nürnberg (-14,79%) und Frankfurt am Main (-12,56%). Auch hier wirkte sich der krisenbedingte, allgemeine Preisverfall in der Hotellerie aus, denn im Vorjahr waren diese Rückgänge weniger ausgeprägt.

Die eher touristisch geprägten Millionenmetropolen München (+8%), Hamburg(+1%) und Berlin (+0,5%) schafften den Turnaround und weisen zumindest seit Ende Juni wieder steigende Hotelzimmerpreise auf, auch wenn sie noch deutlich unter dem Vorjahr liegen. Noch besser machten es die Hotels in Essen und Bonn: Sie verzeichneten sogar im „härteren“ Quartalsvergleich 2008/2009 leichte Preiszuwächse (+ 0,96% bzw. +1,71%). München (100,89 €) bleibt auch im dritten Quartal 2009 die Stadt mit den höchsten durchschnittlichen Hotelzimmerpreisen in Deutschland, gefolgt von Hamburg (91,44 €) und Bonn (90,45 €). Dafür aber hatte die Isar-Metropole mit -9.07% allerdings auch einen recht hohen Preisrückgang zu verschmerzen, nur noch „getoppt“ von Köln (- 9,86%) und Leipzig (-9,16%).

Die durchschnittliche Übernachtungsdauer lag im dritten Quartal 2009 mit 2,18 Nächten zwar weiterhin unter dem Wert des Vorjahresquartals (= 2,26), stieg aber wohl aufgrund der touristisch geprägten Sommermonate leicht an verglichen mit dem Wert des zweiten Quartals (= 2,13).

Europa

In den meisten europäischen Ländern litten Hoteliers im Sommerquartal jedoch weiterhin an teils beträchtlichen Preisrückgängen. Insbesondere die als überteuert geltenden Städte Moskau (-17,04%), Helsinki (-16,41%) und Warschau (-12,13%) büßten – nach schon massiven Einbrüchen im Vergleich zum Vorjahr – im dritten Quartal verglichen mit dem zweiten Quartal 2009 nochmals ein. Während Madrid als Hauptstadt des krisengebeutelten Spaniens mit einem Hotelpreisrückgang von -13,42% nicht überrascht, schlug sich die Katalanen-Metropole Barcelona mit nur -1,72% weitaus besser. Wenn auch England als stärker von der Wirtschaftskrise betroffen gilt, so spiegelt sich dies zumindest nicht in drastisch fallenden Hotelzimmerpreisen in London wider. Ganz im Gegenteil hat die Themse-Stadt mit einer Durchschnittspreis-Entwicklung von 125,44 Euro im dritten Quartal 2008 auf 123,80 Euro in Q3 2009 den geringsten Preisverfall aller europäischen Metropolen überhaupt zu verzeichnen. Nur Berlin, Lissabon und Budapest können da mit relativ glimpflichen Rückgängen von 3-6 annähernd „mithalten“. Die Hotels dieser Städte sind es auch, die als erste die Preisentwicklung im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 wieder positiv gestalten konnten.

Moskau (149,32 €), Oslo (132,52 €) und Kopenhagen (127,66 €) bleiben auch im dritten Quartal die teuersten Hotelstädte Europas. Mit Zürich, Amsterdam, Stockholm, London und Helsinki folgen weiterhin die üblichen Verdächtigen. Die Bundeshauptstadt Berlin (82,58 €) gehört nach Prag (62,94 €), Budapest (77,91 €) und Lissabon (80,18 €) zu den günstigsten Hauptstädten in Europa.

Weltweit

Auch weltweit betrachtet hat sich im dritten Quartal der Preisverfall für Hotelübernachtungen verlangsamt. Mussten Metropolen wie Peking (-38,83%), Dubai (-28,52%) oder Bangkok (-24,36%) im Vergleich Q3 2008 zu Q3 2009 heftigste Rückgänge hinnehmen, so fielen die Preise seit dem zweiten Quartal 2009 „nur“ noch um einstellige Prozentwerte – mit Ausnahme der australischen „Down-Under“-Metropole Sydney, deren Hotelpreise scheinbar erst zeitversetzt auf die Weltwirtschaftskrise reagierten und auch im dritten gegenüber dem zweiten Quartal 2009 weiter massiv zurückgingen (-20.28%). In New York hingegen haben die Zimmerpreise seit Anfang Juli mit +7,22% wieder spürbar zugelegt. Am stabilsten während der Wirtschaftskrise zeigten sich die Übernachtungspreise im brasilianischen Rio de Janeiro. Dort stiegen die Hotelzimmerpreise sogar vom dritten Quartal 2008 auf drittes Quartal 2009 von 93,27 € auf 96,60 €.

Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 151,33 € im dritten Quartal löst New York das russische Moskau (149,32 €) als teuerste Hotelstadt der Welt ab. Oslo (132,52 €), Kopenhagen (127,66 €) und Zürich (124,67 €) folgen auf den Plätzen.

Für die vollständigen Ergebnisse des hotel.de-Hotelpreis-Indexes Q3/2009 samt der Rankings für Deutschland, Europa und weltweit klicken Sie bitte hier: http://www.hotel.de/Press.aspx?mode=article&lng=DE&item=428


42% der Gastronomen und Hoteliers gewähren Sonderkonditionen für Gruppen

7 Oktober 2009

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Oktober 2009

Hamburg, 05. Oktober 2009
Das deutsche Gastgewerbe stemmt sich gegen die Krise: Drei Viertel der Restaurants und Hotels werben mit Sonderaktionen und Rabatten, um weitere Gäste zu gewinnen. Über 41 Prozent der Gastbetriebe gewähren Gruppen Sonderkonditionen. Mehr als ein Drittel der Profi-Gastgeber bietet Firmenkunden Vorzugskonditionen. Dagegen bevorzugen nur rund ein Viertel der Unternehmen zeitlich begrenzte Sonderrabatte (z.B. Pauschalrabatt von 10%). Zugaben wie Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Aktionen werden in nur 19 Prozent der Gastbetriebe eingesetzt. Und Discountofferten sind noch weniger populär: Lediglich knapp 14 Prozent der Restaurants und Hotels setzen den Preis für ausgewählte Angebote z.B. um 25 Prozent drastisch herab. Grundsätzlich gilt im deutschen Gastgewerbe: Rabatt ja, aber nur begrenzt. Denn nichts sei schwieriger, so der Tenor unter den Entscheidern, als den Preis später wieder anheben zu wollen.  (Quelle: CHD Expert (Deutschland) – Befragung Gastgewerbe September 2009)

Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)

Gastgewerbe unter Druck: Rabatte ja, aber nur begrenzt (Foto: Dehoga/Alois Müller)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • September 2009: Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland
  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Hoteliers umgarnen den „Classic Driver“

29 September 2009

CHD Expert Studie: Arrangements für Oldtimer-Clubs werden immer wichtiger

Hamburg, 29. September 2009
Was gibt es Schöneres als einen Concours d’Elegance? Ausstellung und Ausfahrten mit Classic Cars gehören zu jeher zu den schönsten Momenten der anspruchsvollen Hotellerie. Neben der Villa d’Este am Comer See gehört auch das Schlosshotel Bensberg bei Köln zu den Toplocations für Treffen außergewöhnlicher „Vintage Cars“. 53 Prozent der Hotels haben ein wirtschaftliches Interesse an Mobilistentreffen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Außer-Haus-Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland hervor.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

„Classic Driver und passionierte Biker gehören gerade bei den größeren Hotelbetrieben mit anspruchsvoller Gastronomie zur Kernzielgruppe“, analysiert Thilo Lambracht. Der Außer-Haus-Markt-Experte von CHD Expert beobachtet seit Jahren einen steten Anstieg an Wochenendausfahrten und Oldtimer-Treffen. „Bestandteil des Programms sind stets gemeinsame Essen oder ein Ausklang in gemütlicher Runde in der gehobenen Gastronomie“, so Lambracht. In dieser Zielgruppe gibt es noch erhebliches Potenzial: „Unsere Analyse hat gezeigt, dass nur rund 13 Prozent der Hoteliers und Gastronomie aktiv Werbung für Mobilistentreffs unternehmen.“

Für Gruppen wie Oldtimerfans werden in zahlreichen Gastbetrieben Sonderkonditionen eingeräumt. Über 42 Prozent der Gastronomen und Hoteliers sind zu Zugeständnissen bei den F&B-Preisen und Zimmerraten bereit. Dagegen setzt nur rund ein Viertel (25%) der Profi-Gastgeber auf zeitlich begrenzte Pauschalrabatte (z.B. -10% bis Ende Oktober). Marketinginstrumente wie Zugaben (z.B. Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Angebote) werden nur von knapp 19 Prozent der Anbieter durchgeführt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.


Hotel Price Index von hotels.com: Hotelraten auch in Deutschland im Sinkflug

22 September 2009

Auch die deutsche Hotellerie bleibt vom weltweiten Preissturz nicht verschont, zur Freude aller Deutschlandtouristen. Laut dem original Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com sanken die deutschen Hotelpreise im ersten Halbjahr 2009 um 14 Prozent, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2008. Um die Belegungsrate auch während der Konjunkturschwäche möglichst stabil zu halten, fiel der durchschnittliche Zimmerpreis während des Untersuchungszeitraums hierzulande auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht.

Düsseldorf verliert, Freiburg gewinnt
Von der Preisreduktion im ersten Halbjahr 2009 am stärksten betroffen, waren Düsseldorf und Dresden. Hier sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent sowie 21 Prozent, auf 88 Euro am Rhein und 71 Euro an der Elbe. Viele Städte mussten einen Preisverlust um mehr als zehn Prozent hinnehmen, so auch bei Touristen beliebte Städte wie München (minus 17 Prozent), Leipzig (minus 16 Prozent) und Berlin (minus 14 Prozent). In Stuttgart (minus 14 Prozent) und Frankfurt (minus zehn Prozent) zeigte sich eine ähnliche Entwicklung, in Hannover dagegen war der Preisrückgang um nur drei Prozent vergleichsweise gering. Die Hoteliers in Mannheim hielten das Preisniveau des Vorjahres, der einzige positive Trend wurde in Freiburg verzeichnet. Wenn auch nur mit einem Plus von drei Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008, konnte die Freiburger Hotellerie ihre Preise von 89 Euro auf durchschnittlich 92 Euro anheben.

Hannoveraner Hotels am teuersten, Dortmunder am günstigsten Von wegen München, Hamburg oder Berlin, die beliebtesten deutschen Städtereiseziele müssen nicht immer die teuersten sein. Laut HPI war die für Reisende teuerste Stadt während des Untersuchungszeitraums Hannover. Mit 114 Euro pro Hotelzimmer und Nacht setzte sich die niedersächsische Landeshauptstadt und Messemetropole an die Spitze des deutschen Preisbarometers. Platz zwei und drei belegten Frankfurt (107 Euro) und Nürnberg (106 Euro), gefolgt von Köln (105 Euro), Wiesbaden und Stuttgart (je 97 Euro) sowie Hamburg (96 Euro). Berlin bleibt weiterhin eine der günstigsten deutschen Städte für Hotelgäste, in der deutschen Hauptstadt wurden nur 76 Euro pro Zimmer und Nacht fällig. Schlusslicht der Tabelle ist Dortmund, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 63 Euro.

Hotelpreise in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit 2004 Derzeit sind Hotelzimmer hierzulande günstiger, als im Jahr 2004. Der signifikante Preisrückgang auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht markiert das niedrigste Preisniveau deutscher Hotels seit Beginn der HPI-Auswertung im Januar 2004. Damit liegt Deutschland während des Untersuchungszeitraums im europäischen Vergleich im untersten Drittel des Hotelpreisrankings. Teuerstes der drei deutschsprachigen Länder als auch ganz Europas war die Schweiz, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 139 Euro pro Zimmer. Obwohl auch in der Eidgenossenschaft das Preisniveau um zwölf Prozent sank, mussten Hotelgäste hier am meisten für ihre Übernachtungen berappen. Österreich-Reisende dagegen wurden zwischen Januar und Juni 2009 mit nur 87 Euro im Durchschnitt zur Kasse gebeten, ganze 23 Prozent weniger, als zwölf Monate zuvor.

Den HPI zum kostenlosen Download: http://deutsch.hotels.com/presse/hotel-price-index.html


Studie von HRS.de: Jeder zweite Gast ist unzufrieden

21 September 2009

Saubere Gästezimmer sind immer noch das Wichtigste: Deutsche Hotelgäste ärgern sich am häufigsten über mangelnde Sorgfalt bei der Reinigung der Zimmer. So sind 57 Prozent mit der Sauberkeit nicht zufrieden. Nur 44 Prozent gaben in einer Umfrage des Hotelbuchungsservice HRS.de, Köln, an, dass alles in Ordnung war.

Bemängelt wurden ferner durchgelegene Matratzen (42%), ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis im Hotel (42%) sowie mangelnde Servicebereitschaft und unfreundliches Servicepersonal (40%). Fazit der repräsentativen Erhebung: Fast jeder zweite Hotelgast (47%) hat sich schon mal über seine Unterkunft geärgert, wobei Männer im Hotel noch kritischer sind als Frauen.


Hoteltest im Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen: „Strandschönheit mit Sand im Getriebe“

17 September 2009

Anonymer Quality Check des Fachmagazins „Top hotel“ ergibt ein „Befriedigend“

Das Tophotel der Travel Charme Gruppe erreichte im anonymen Qualitätstest der renommierten Fachzeitschrift „Top hotel“ (www.tophotel.de) lediglich ein „Befriedigend“ (51 von maximal 100 Punkten). „Trotz deutlicher Serviceschwächen konnte man sich in dem Haus mit dem wenig schicken Namen Kurhaus Binz durchaus wohl fühlen“, lautet das Fazit des erfahrenen Hoteltesters.

Cover Top hotel September 2009 - b
Die Hauptfaktoren für einen gelungenen Hotelaufenthalt – Zimmerqualität und Güte des Frühstücks – erfüllte das Luxusdomizil noch mit am besten. Die Ausstattung und Sauberkeit von Gästezimmer Nr. 360 wurde mit 84 Punkten verdient hoch bewertet. Das Frühstücksbuffet erreichte 69 Punkte, das Zimmerfrühstück 61 Punkte.

Schwächen offenbarte das Fünf-Sterne-Superior-Hotel vor allem beim Housekeeping: Versteckte Markierungen im Bad wurden übersehen, also nicht geputzt. Die Bewertung mit 38 Punkten fiel für diesen sensiblen Servicebereich entsprechend niedrig aus. Auch die F&B-Qualität (F&B = Food & Beverages, Essen und Getränke) auf der „Kurhaus-Terrasse“ missfiel dem Gourmet sichtlich: „Die Gulaschsuppe schmeckt akzeptabel, doch das zähe Fleisch ist nicht genießbar. Der Cappuccino ist von ausgesprochen schlechter Qualität“, notiert er als Begründung für die Beurteilung (37 Punkte). Im Test-Kategorie Lost & Found – der Tester hinterlegte einen „vergessenen“ Artikel in der Nachttischschublade – gab es zudem null Punkte, da das vermisste Stück trotz späteren Anrufs im Hotel nicht mehr auffindbar war.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

  • Reservierung – 68
  • Check-in – 82
  • Zimmer 360 – 84
  • Gästebad – 57
  • Etagenservice – 78
  • Frühstücksbuffet – 69
  • Housekeeping – 38
  • Messagetransfer – 80
  • “Kurhaus-Terrasse” – 37
  • “Puria-Spa” – 78
  • “Kurhaus-Restaurant” – 54
  • Sicherheitsaspekte – 91
  • Flure, Aufzüge, Treppen – 65
  • Außenansicht – 92
  • Bankett – 41
  • Schuhputzservice – 41
  • Restaurant “Surf’n Turf” – 41
  • Zimmerfrühstück – 61
  • “Kakadu-Bar” – 41
  • Check-out – 42
  • Lost & Found – 0
  • Gesamteindruck – 51

(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe September von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten ein hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 von max. 100 Punkten) The Ritz London (52 Punkte), The Westin Leipzig (58 Punkte), Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.


Zimmermädchen-Affäre: Weiterhin keine Mindestlöhne in vielen Hamburger Hotels?

30 Juli 2009

Das Thema kommt immer wieder auf: In zahlreichen Hamburger Hotels sollen weiterhin die Mitarbeiterinnen von Reinigungsfirmen keine Mindestlöhne erhalten. Dies legt eine Auskunft des Senats der Hansestadt auf eine SPD-Anfrage offen. Lediglich 121 der 300 Hotelbetriebe haben das freiwillige „Tariftreue-Siegel“, das auf eine Initiative des Dehoga-Landesverbandes zurück geht, angefordert. Warum sich 60 Prozent der Betriebe dieser Zertifizierung nicht anschließen, ist nicht klar.

Roomkeeping im Hotel: Immer noch Lohndumping in vielen Häusern?

Roomkeeping im Hotel: Immer noch Lohndumping in vielen Häusern?

Auch bei den Gebäudereinigern ist ein Siegel unbeliebt. Nur 45 der in der Innung organisierten 123 Betrieben führen ein Zertifikat, das Standards garantieren soll. Immer wieder muss der Zoll Hinweise nachgehen und mühsam recherchieren, ob die Mindestlöhne eingehalten werden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier:
http://www.tophotel.de/index.php?mindestlohn-zimmermaedchen-hotels-hamburg


Octavian Hotel Holding / Interview mit Uwe Klaus: “Leading Hotels of the World hat an Bedeutung und Prestige verloren”

30 Juli 2009

Herr Klaus, das von Ihnen geführte Kempinski Hotel Bristol Berlin gehört zu den ersten „Leading“ Hotels in Deutschland. Sie sagten unlängst, die Mitgliedschaft in der Marketingvereinigung habe zwar Prestige, aber wenig Ertrag gebracht. Haben sich die 85.000 US-Dollar Jahresgebühr für LHW denn jemals gelohnt?

Uwe Klaus

Uwe Klaus

Uwe Klaus: „Die Mitgliedschaft muss natürlich über die Jahre differenziert betrachtet werden. Erstens hat sich die Gebühr im Laufe der Jahre entwickelt. Und zweitens hat sich natürlich auch der Berliner Markt stark verändert. So waren wir damals das erste und einzige LHW Hotel in der Stadt und genossen dement-sprechendes Prestige und Buchungsaufkommen. Inzwischen ist sowohl die Anzahl der LHW Hotels als auch die Präsenz der Luxusmarken vor Ort enorm gestiegen. Was bedeutet, dass das Bristol in den letzten Jahren nur eines von vielen LHW- bzw. Luxushotels in der Hauptstadt war. Infolgedessen verteilt sich natürlich auch das Buchungsaufkommen des sicherlich sehr prestigeträchtigen, aber doch auch sehr überschaubaren Klientel von LHW. So ist bereits in den letzten Jahren bei der Ermittlung der Kosten-Nutzen-Relation auffällig geworden, dass die über LHW generierten Buchungsvolumina wirtschaftlich in keinster Form die teilweise sehr hohen Ausgaben rechtfertigen.“

Lesen Sie hier das vollständige Interview:
http://www.tophotel.de/index.php?leading-hotels-an-bedeutung-prestige-verloren


AHGZ-Ranking: Schleppende Geschäfte für die Top 50 Hotelgesellschaften

24 Juli 2009

Stuttgart, 24. Juli 2009 – Die Bilanz des Jahres 2008 für die Hotellerie in Deutschland lautet Stagnation berichtet die „AHGZ“ („Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung„) jetzt in der aktuellen Ausgabe ihres Ideenmagazins „Der Hotelier“.

Die Top 50 Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt erwirtschafteten lediglich ein moderates Plus – von 2,7 Prozent. Insgesamt belief sich der Nettoumsatz der 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften im vergangenen Jahr auf 6,53 Mrd. Euro. Damit gerät der Wachstumskurs der Betriebsgesellschaften auf dem deutschen Markt ins Stocken. Ihre Erwartungen an 2008 konnten die Top-50-Hoteliers nicht erfüllen. Denn vor einem Jahr hatten sie ein Wachstum von 4,5 Prozent prognostiziert. Viel schwerer wiegen die Aussichten für die Zukunft. Die einhellige Meinung der Manager der besten Hotelgesellschaften: 2009 wird noch härter.

Die Anzahl der betriebenen Hotels hat nur schwach um 0,5 Prozent auf 1283 zugenommen. Die Zimmerzahl stieg um 1,0 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl der Zimmer vergrößerte sich um 0,5 Prozent auf 159,1 Zimmer pro Hotel. Auch die durchschnittliche Belegung nahm leicht um 1,1 Prozent auf 64,4 Prozent zu.

Die Top 50 konnten den durchschnittlichen Zimmerpreis um 4,40 Euro auf 91,50 Euro anheben. Unerfreuliche Entwicklungen gibt es bei der Mitarbeiterzahl. Zwar stellten 41,5 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter ein, und genauso viele hielten den gesamten Personalstamm, aber 17 Prozent beschäftigten weniger Mitarbeiter (Vorjahr: 7,5 Prozent). Im Jahr zuvor stieg die Personalzahl noch bei mehr als der Hälfte.

Das spiegelt sich auch in dem wichtigsten Indikator für die Lage der Branche wider – der Frage nach der Gewinnsituation. Die Antworten fallen verhaltener aus als im Jahr zuvor. Nur noch rund ein Fünftel der Befragten freut sich über „sehr gute“ Erträge (Vorjahr: rund ein Viertel). Als „gut“ bezeichnen rund 40 Prozent ihre Gewinne. So positiv äußerte sich im Vorjahr noch mehr als die Hälfte der befragten Manager.

Die Spitzenreiter
Unangefochtene Nummer 1 unter den Top 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften bleibt die Accor Hotellerie Deutschland GmbH. Vor der Umsatzentwicklung der Multi-Marken-Gruppe steht ein Minus von 1,4 Prozent. Dies ist allerdings auf einen Rückgang der Betriebe um 20 Häuser zurückzuführen.

Erneut auf Platz 2 steht die InterContinental Hotels Group (IHG). Mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 3 Häusern weniger beläuft sich der Umsatz auf 569,4 Mio. Euro.
Auch dieses Jahr ist Rang 3 von der Best Western Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn besetzt. Mit zwölf Häusern mehr als im Vorjahr stieg der Umsatz um 7,0 Prozent auf 500,6 Mio. Euro.

Erwartungen an 2010
Die Manager der Top 50 Hotelgesellschaften sind desillusioniert. Die Krise ist unberechenbar. Sie hat den Hoteliers ihre Kalkulationsgrundlage unter den Füßen weggezogen. Die Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr fallen so schlecht wie lange nicht mehr aus. So rechnen jeweils rund zwei Drittel damit, „etwas schlechtere oder viel schlechtere“ Gewinne, Umsätze und Gästezahlen zu erzielen.

Die Top-50-Hoteliers schätzen die Situation realistisch ein, lassen den Kopf aber nicht hängen, sondern schmieden neue Pläne, wie sie der Krise ein Schnippchen schlagen können, um gestärkt aus ihr hervorzugehen. Ganz oben auf der Liste steht Expansion – auch ins Ausland.

Die große Herausforderung lautet, nicht vorschnell, sondern überlegt zu handeln. Viele Hotelgesellschaften reagieren auf die unberechenbare Lage bereits mit Entlassungen und Preisnachlässen, die sie in „Arrangements“ verpacken. Damit füllen sie vielleicht kurzfristig ihre Häuser. Dass das aber langfristig schadet, sollten sie eigentlich aus vergangenen Zeiten längst gelernt haben.


Octavian Hotel Holding – Kempinski Hotels in Dresden und Eltville treten bei Leading aus

23 Juli 2009

Krieg der Hoteliers: Uwe Klaus, Chef der Octavian Hotel Holding, gibt den Austritt der unter Kempinski-Flagge operierenden Luxushotels Taschenbergpalais Dresden und Schloss Reinhartshausen bei Eltville aus der renommierten Marketingvereinigung Leading Hotels of the World (LHW) bekannt.

Uwe Klaus

Uwe Klaus

Grund dafür ist der Rauswurf des von ihm geführten Kempinski Hotels Bristol Berlin, dem trotz erfolgter Zehn-Millionen-Euro-Sanierung „Qualitätsmängel“ vorgeworfen wurde. Auch das stark sanierungsbedürftige Kempinski Hotel Atlantic Hamburg war bei LHW ausgeschlossen worden, doch über diese Entscheidung wundert sich niemand. Klaus nennt die Entscheidung der in New York beheimateten Organisation „unprofessionell“. Eine Stellungnahme von LHW war bislang zu erhalten.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?hotels-treten-bei-leading-aus