hotel.de: Buchungsportal im neuen Look

23 September 2009

Das war überfällig: Die hotel.de AG, Nürnberg, hat ihr Buchungsportal neu gestaltet. Neu ist die Anzeige „beliebter“ Hotels (Häuser mit guten Gästebewertungen). Auch der Buchungsvorgang wurde überarbeitet.

Deutlicher als bisher strukturiert in Form einer sog. „Reiter-Lösung“ werden dem Kunden nun die relevanten Hotelinformationen (Beschreibung, Bilder, Kartendarstellung und Gästebewertungen) angeboten. Auch an der Reservierungsbestätigung hat hotel.de gefeilt und versendet diese nun im html-Format.

Timo Vavrinec, Leiter Unternehmenskommunikation, erläuert dazu: „Im Mittelpunkt der Betrachtung jedoch steht weiterhin die Akzeptanz durch den Buchungskunden, auf dessen Rückmeldung die Änderungen auch zu einem guten Teil beruhen. Der Baustein Design ist aber nur einer von vielen Aspekten, die es im Sinne des Kunden zu erfüllen gilt. Bucht er bei hotel.de, haben wir unsere Hausaufgaben insgesamt wohl gut gemacht.“


trivago.de: Alle Hotelbewertungen auf der eigenen Homepage

19 Mai 2009

Die Hotelsuche trivago hat einen neuen Service für Hoteliers. Bewertungen werden damit für den Erfolg der hoteleigenen Webseite genutzt.

Mit dem neuen Bewertungsmodul bindet der Hotelier die Hotelnoten von verschiedenen Portalen auf die eigene Homepage ein. Dadurch dokumentiert er einen offenen Umgang mit dem Thema Hotelbewertungen, schafft Vertrauen in seinen Service und steigert langfristig die Zahl seiner Online Buchungen.

Der Hotelier profitiert zusätzlich von einer kostenlosen Verlinkung von trivago auf seine Homepage. Die Vorteile des Service beschreibt Bernd Ulrich Keller, Elektronic Distribution Manager von der Winter´s Hotel Company, wie folgt: „Innerhalb von nur drei Monaten ist der Anteil der Besucher, die über trivago auf die Winter’s Hotel Homepage gelangten, von 0,3 Prozent auf acht Prozent gestiegen.“ Je besser ein Hotel bei trivago bewertet ist, desto weiter oben wird das Hotel in den Suchergebnissen platziert. Insofern können Hoteliers die Besucherzahlen aktiv steigern. „Durch die Besucher von trivago haben wir auch mehr Direktbuchungen generiert“, so Keller.

Seit Ende 2007 bietet trivago unter www.hotelier.trivago.de einen kostenlosen Service für die Hotellerie. Bereits 10.000 Hotelbesitzer nutzen die Webseite als zusätzliches Marketinginstrument. Jeder Hotelier kann seinen Hoteleintrag mit eigenen Beschreibungen und Bildern bereichern. Bei neu eingehenden Bewertungen wird der Hotelier automatisch per Email benachrichtigt und kann diese jederzeit kommentieren.

Mit www.trivago.de finden Reisende das ideale Hotel zur günstigsten Rate. Der Online Service vergleicht die Hotelraten von über 30 Buchungsplattformen für 400.000 Hotels weltweit. Zusätzlich integriert trivago 15 Millionen Hotelbewertungen auf seiner Seite und zeigt zu jedem Hotel die Nutzerurteile bekannter Portale. trivago vergleicht nicht die Preise der Online Reisebüros, sondern die Raten. Der Nutzer erfährt, ob Frühstück inklusive, eine Rate stornierbar und eine Kreditkarte für die Buchung notwendig ist. trivago ist die einzige „Free Search“ Metasuche: In das Suchfeld kann gleichermaßen eine Urlaubsregion, ein Stadtname oder ein Hotelname eingegeben werden.  Die trivago GmbH mit Hauptsitz in Düsseldorf wurde 2005 gegründet und betreibt mittlerweile elf europäische Länderplattformen.


Deutsche Hoteliers verzeichnen immer mehr Onlinebuchungen

26 März 2009

CHD Expert: Bei zwei Drittel der Hotel steigen elektronische Reservierungen stark

Onlinebuchungen nehmen stark zu: Auch die deutschen Hoteliers verzeichneten im vergangenen Jahr überdurchschnittliche Zuwächse bei Zimmerreservierungen per Internet, CRS und GDS. Für knapp 73 Prozent der Hoteliers stieg die Zahl der Buchungen über die eigene Hotel-Webpage. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert unter 221 Hotelbetrieben in ganz Deutschland hervor. Bei rund 81 Prozent der Befragten stieg auch die Zahl der Reservierungen über Buchungsportale und bei rund 58 Prozent die Zahl der Buchungen über CRS und GDS.

CHD Expert Grafik Hotel Buchungskanäle 2009

„Jedes fünfte Hotel erhält mittlerweise zehn Prozent ihrer Buchungen über elektronische Wege. Noch rund jedes zehnte Hotel erwirtschaftet ein Viertel aller Zimmerverkäufe über Internet & Co“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert (Deutschland) GmbH. Online ist stark auf dem Vormarsch: Zwölf Prozent der Hotels generieren sogar fast die Hälfte ihrer Reservierungen mit elektronischen Buchungskanälen. Die Zahl der Hotels, die immer stärker vom Internetumsatz abhängen, wächst stetig während sich die Zahl der Hotels ohne Internetzugang dem Nullpunkt nähert.

Das Thema Onlinebuchungen wird immer wichtiger. Über 78 Prozent der Hoteliers rechnen fest damit, dass die Zahl der Reservierungen über die eigene Homepage in diesem Jahr steigen wird. Steigerungen bei Buchungen über Portale erwarten immerhin noch rund 70 Prozent der Befragten. Nur wenige (2% bzw. 4%) gehen von Rückgängen bei Buchungen über die eigenen Webpages bzw. Buchungsportale aus.

Bei den Buchungsportalen führt HRS.de deutlich das Feld an. Für 59 Prozent der Befragten erbrachte der Kölner Dienstleister die meisten Buchungen im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: Bei rund 17 Prozent der Hoteliers war booking.com der wichtigste externe Umsatzbringer und bei rund acht Prozent hotel.de. Andere Buchungsportale wie hotels.com, venere.com und andere spielen nur eine Nebenrolle, bringen aber auch Geschäft.

Betrachtet man die verschiedenen Hotelsegmente bleibt HRS.de zwar stets der wichtigste Buchungspartner im Internet, doch die Gewichtung fällt unterschiedlich stark aus. So ist für rund 27 Prozent der Ferienhotels und knapp 22 Prozent der Individualhotels das Portal booking.com der wichtigsten Reservierungspartner. Bei Geschäftsreisen ist HRS.de deutlich der Sieger: Für 70 Prozent der Businesshotels ist das Kölner Portal die Nr. 1 bei Internetbuchungen. Auf Platz 2 liegt dann hotel.de (13%) und auf Platz 3 booking.com (11%).

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.


hotel.de AG: Umsatz stieg 2008 um 26%

13 Februar 2009

Die hotel.de AG erreichte nach vorläufigen Ergebnissen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 ein Umsatzwachstum von 26 Prozent auf 32,7 Mio. Euro. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen ein EBIT von 1,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,9 Mio. Euro).

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte hotel.de einige wichtige Meilensteine erreichen. Insbesondere der Erwerb der Domain hotel.info ist ein starker Wachstumstreiber und hat die vorherige internationale Marke „TravelRes“ abgelöst. Zugleich wurde mit der Niederlassung in Italien der vierte Standort im europäischen Ausland aufgebaut, um zusätzliche Hotels und Buchungskunden zu gewinnen. Ähnlich wie in 2007 hat hotel.de im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 4,5 Mio. Euro zu Lasten des EBIT in die weitere Auslandsexpansion investiert.

Die Internationalisierungsstrategie wird durch das starke Auslandsgeschäft in 2008 erneut bestätigt. Nach vorläufigen Berechnungen stieg der Umsatz im Ausland um 42 Prozent auf 14,8 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro). Im Inland erwirtschaftete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 17,9 Mio. Euro, nach 15,5 Mio. Euro in 2007. Die Wirtschaftskrise und die damit verbundenen Einsparungen vieler Unternehmen und Privatleute auch bei Reisen führten zu einer stärkeren Verlangsamung der Wachstumsdynamik gegen Jahresende als zunächst angenommen. Mit einem vorläufigen Umsatz von 32,7 Mio. Euro beliefen sich die Erlöse somit leicht unter der Prognose von 34,0 Mio. Euro. Dadurch verringerte sich ebenfalls das Ergebnis, so dass hotel.de trotz des konjunkturellen Einbruchs zwar ein deutlich positives EBIT in Höhe von 1,2 Mio. Euro erwirtschaften konnte, dieses jedoch unter der Prognose und dem Vorjahreswert von 1,9 Mio. Euro liegt. Der Jahresüberschuss ist ebenfalls positiv.


Deutsche Hoteliers verzeichnen immer mehr Onlinebuchungen

14 Januar 2009

Onlinebuchungen nehmen stark zu: Auch die deutschen Hoteliers verzeichneten im vergangenen Jahr überdurchschnittliche Zuwächse bei Zimmerreservierungen per Internet, CRS und GDS. Für knapp 73 Prozent der Hoteliers stieg die Zahl der Buchungen über die eigene Hotel-Webpage stark bis sehr stark. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert unter 221 Hotelbetriebe in ganz Deutschland hervor, die uns vorab vorliegt. Bei rund 81 Prozent der Befragten stieg die Zahl der Reservierungen über Buchungsportale ebenso stark, bei rund 58 Prozent die Zahl der Buchungen über CRS und GDS.

Rund 20 Prozent der Hotels erhalten bis zu zehn Prozent ihrer Buchungen über elektronische Wege. Noch rund jedes zehnte Hotel erwirtschaftet ein Viertel aller Zimmerverkäufe über Internet & Co. Und: Zwölf Prozent der Hotels erhalten sogar die Hälfte ihrer Reservierungen aus den elektronischen Buchungskanälen. Die Zahl der Hotels, die immer stärker vom Internetumsatz abhängen, wächst stetig.

Lesen Sie den gesamten Beitrag in der Onlineausgabe der Fach-Illustrierten für das Hotel-Management „Top hotel“.


Die Kehrseite des Web 2.0

17 Dezember 2008

Quelle: tophotel.de, 17. Dezember 2008

Immer häufiger beklagen Hoteliers ungerechte Bewertungen durch Kunden oder Konkurrenten in den einschlägigen Portalen. A&O Hotels & Hostels berichten sogar von ersten ­Erpressungsversuchen durch Gäste.

Im Sommer dieses Jahres überschritt HRS die magische Grenze von einer Million Hotelbewertungen auf ihrem Portal und verschenkte aus diesem Anlass einen nagelneuen LCD-Fernseher an den einmillionsten Bewerter. Das rasante Wachstum der Meinungsforen vom Kaliber HolidayCheck, TripAdvisor und Co. macht das Sys­tem Hotelbewertung inzwischen zu einem Hauptkriterium für Kaufentscheidungen. So werden gegenwärtig 60 Prozent aller Reisebuchungen online recherchiert – unabhängig davon, ob die Buchung am heimischen Rechner oder im Reisebüro erfolgt. Anbieter wie Thomas Cook führen seit einiger Zeit sogar die Filterung nach Bewertungen in der Hauptnavigation mit.

Die neu gewonnene Markttransparenz freut den Kunden, bringt aber auch allerhand Schwierigkeiten mit sich. Juristische Probleme beispielsweise, wenn eine Bewertung beleidigend ausfällt oder nicht beweisbare Tatsachenaussagen trifft. Dabei erfahren die Hoteliers mitunter nur auf Umwegen oder überhaupt nicht von ihrem Leid, da die Nutzer aufgrund der verunglimpfenden Bewertung das Hotel nicht buchen und somit auch nicht eines Besseren belehrt werden können.

Und hier liegt das nächste Problem der Meinungsforen. Sie bilden in der Regel nur einen kleinen Ausschnitt der echten Kundenmeinung ab. Usability-Experte Jakob Nielsen vermutet, dass deutlich weniger als ein Prozent aller Nutzer solcher Plattformen selbst Bewertungen ab­­geben. Insofern könne die dort veröffentlichte Meinung alles andere als repräsentativ sein.

In beiden Fällen wird es für den Hotelier schwierig sich zu wehren. Die Löschung beleidigender Inhalte ist vor allem bei ausländischen Plattformbetreibern nur äußerst schwierig zu erwirken. Und die Masse der »normal« zufriedenen Kunden dazu zu bringen, Onlinebewertungen abzugeben, ist praktisch ausgeschlossen.

Bewertungserpressung

Auf die Selbstreinigungsmechanismen der Plattformen zu hoffen, ist eine Strategie mit ungewissem Ausgang. Die Betreiber haben vitales Interesse daran, dass schlechte Kommentare sichtbar sind, denn nur so erhalten sie sich bei den Nutzern ihre Glaubwürdigkeit. Stiftung Warentest überprüfte 2007 eine Reihe größerer und kleinerer Hotelbewertungsportale und stellte dort besonders schöngefärbte Werbetexte als Meinung ein. Nur zwei von zehn Betreibern erkannten den Betrug und verzichteten auf die Veröffentlichung – darunter auch Branchenprimus HolidayCheck.

»Natürlich ist es wichtig, Miss­brauch bei den Hotelbewertungen vorzubeugen«, erklärt Tobias Ragge, Mitglied der Geschäftsleitung bei HRS. Das Kölner Unternehmen ist besonders stolz darauf, dass nur echte Bucher ihre Meinung publizieren können. »Manipulierte Einträge, beispielsweise durch Agenturen oder die Häuser selbst, sind so ausgeschlossen«, behauptet man beim Hotel Reservation Service.

Das aber auch bei »echten« Buchern Manipulation möglich ist, erfuhr im September Oliver Winter. Der Geschäftsführer der A&O Hotels and Hostels musste zum Oktoberfest 2008 erleben, wie insgesamt zwölf Kunden am Rezeptions­tresen mit negativer Bewertung drohten, sollte der jeweilige Hotelier die gebuchte Rate nicht deutlich reduzieren. Und zwar um bis zu 40 Prozent. Dabei handelte es sich wohlgemerkt um »bewertungsberechtigte« echte Kunden, die mögliche Fehler im System für sich ausnutzen wollten.

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Suite No. 3 GmbH: Insolvenzantrag wurde nun doch gestellt

25 November 2008

Quelle: eigene Recherchen, 25. November 2008

Beim Amtsgericht Stralsund wurde nun ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Suite No. 3 GmbH gestellt. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christian Langhoff (Rae Langhoff, Dr. Schaarschmidt & Kollegen, Carl-Heydemann-Ring 55, 18437 Stralsund, Tel. 03831/3747-0, Fax 3747-47) bestellt. Die Pleite hatte GF Sebastian Tacke bereits vor über einer Woche angekündigt und in der Zwischenzeit keine weitere Informationen erteilt. Sowohl bei Hotelpartnern als auch den betroffenen Käufern entstand erhebliche Verwirrung. Suite No. 3 GmbH ist einer größten Vermarkter von Hotelgutscheinen bei ebay.de; das Geschäft wurde zwischenzeitlich gestoppt. Weitere Informationen sind bei ebay.de zu finden.


Suite No. 3 GmbH: GF Tacke verweigert Auskünfte – Bislang keine Insolvenz beantragt

24 November 2008

Quelle: eigene Recherchen, 24. November 2008

Die Verwirrung um die Hotel-Marketingfirma Suite No. 3 wird immer stärker. Laut Insolvenzgericht Stralsund sei bislang kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt worden. Just dies hatte aber Geschäftsführer Sebastian Tacke in einem eMail an seine Hotelpartner angekündigt. Am 14. November 2008 informierte Tacke seine Hotelpartner mit folgendem Wortlaut: „Eigenes Scheitern anzuerkennen tut weh. Ich muss Ihnen hiermit mitteilen, dass die Suite No. 3 GmbH kurzfristig Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen wird. Auf unser Bitten hin hat eBay soeben sämtliche durch uns gelisteten Angebote gestoppt. Es tut mir Leid, dass es uns nicht mehr möglich ist, das Geschäftsmodell weiter zu verfolgen. Der vom Gericht noch zu beauftragende Insolvenzverwalter wird Ihnen mitteilen, wie Sie Ihre offenen Forderungen anmelden können.“

Mehrere Käufer von Hotelgutscheinen berichten im Hotelblog davon, dass sie entweder ihre Gutscheine beim Hotel nicht einlösen konnten oder erst gar keinen Gutschein erhielten oder auf Rückfragen keine Antwort erhielten.

Tacke verweigerte zuletzt die Auskunft zu einer Presseanfrage mit der Begründung: „Die Darstellung in den Medien ist mir zu selektiv.“ Seinem bisherigen Geschäftsfeld, der Vermarktung von Hotelgutscheinen bei ebay.de, gibt er nicht mehr viele Chancen: „Ich denke, dass es für das derzeitige System bei eBay keine große Zukunft gibt. Bereits vor einiger Zeit haben wir eBay ein Konzept vorgestellt, wie man aus dem Gutschein-Markt einen Reisemarkt entwickeln kann. Dies wurde von eBay mit Hinweis auf die Verantwortlichkeit von eBay USA leider nicht unterstützt.“

Lesen Sie dazu auch:
Suite No. 3 GmbH: Verwirrung um Insolvenz-Ankündigung (21. November 2008)
Hotelvermarkter Suite No. 3 meldet Insolvenz an (20. November 2008)


Suite No 3 GmbH: Verwirrung um Insolvenz-Ankündigung

21 November 2008

Quelle: eigene Recherchen, 21. November 2008

Die Schieflage des Hotelgutschein-Vermarkters Suite No. 3 schafft Verwirren. Vor einigen Tagen hatte Geschäftsführer Sebastian Tacke seinen Hotelpartner per eMail berichtet, Insolvenz anmelden zu müssen. Einem Bericht der „Ostsee Zeitung“ zufolge sei der Antrag aber noch gar nicht gestellt worden. Die finanzielle Notlage des Unternehmens, das bei der Versteigerung von Hotelgutscheinen bei ebay.de auf Rang 2 steht, soll dem Bericht zufolge durch die Finanzkrise verursacht worden sein. Unter der Domain meine-ferien-mein-preis.de wurden seit einigen Jahren zahlreiche Hotelarrangements für die Meistbietenden versteigert. Die Auktionsgewinner erhielten einen Gutschein, der dann später (oft Monate nach der Onlineauktion) eingelöst wurde. Von der angeblichen Pleite sollen rund 80 Hotels betroffen sein, schätzen Branchenbeobachter. Das Geschäft mit Hotel- und Reisegutscheinen bei ebay.de ist seit einigen Monaten rückläufig und hat bereits zu mehreren Betriebsaufgaben bzw. Pleiten von Marketingfirmen geführt.


McHotel.de: Über 30 Hotelportale im Ratenvergleich

20 November 2008

Quelle: „Fliegen & Sparen„, 20. November 2008

Neu ist die Idee nicht, aber wirkungsvoll: Zum Vergleich von Hotelraten lädt nun auch die Special-Interest-Zeitschrift „Fliegen & Sparen (aus dem Markt Control Multimedia Verlag, Duisburg) ein. Unter mchotel.de werden die günstigsten Hotels in der gewünschten Stadt zum gewählten Reisedatum angezeigt. Die aktuellen Raten werden in Echtzeit abgefragt und per Klick wird man zum gewählten Buchungsportal weitergeleitet. Partner bei mchotel.de sind alle namhaften Reservierungsdienstleister, außer hrs.de. Das Kölner Unternehmen sperrt sich nachwievor gegen Abfragen dritter Buchungsportale. Zu den Partner gehören (Auswah): asiarooms.com, booking.com, expedia.com, gtahotels.com, hotel.de/.info, intercontinental.com, lastminute.com, octopustravel.com, orbitz.com, priceline.com, travelocity.com und venere.com.


Cultuzz bietet erste vollständige Schnittstelle zu Tiscover

30 Juli 2008

Quelle: Pressemitteilung Cultuzz, 30. Juli 2008

Die neue Anbindung zu Tiscover aktualisiert neben Verfügbarkeiten auch Preise und liefert Informationen über den Gast zurück

Cultuzz hat mit Tiscover erneut einen wichtigen Partner an die zentrale Datenbank des „CultSwitch“ angeschlossen. Damit folgt Cultuzz der Strategie, alle großen Distributoren sowie die regional bedeutsamen Portale direkt mit den Beherbergungsbetrieben zu verbinden. Sofern der Betrieb über ein Front-Office-System (PMS) verfügt, das ebenfalls an den „CultSwitch“ angeschlossen ist, können Zimmerverfügbarkeiten und Preise direkt zu Tiscover gesendet werden. Buchungen, die bei Tiscover eingehen, werden ebenfalls auf direktem Weg in das PMS übertragen. „Wir achten immer darauf, dass wir nicht nur Informationen senden, sondern auch empfangen können. Nur so entsteht ein geschlossener Informationskreislauf“, sagt Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz.

Mit der neuen Schnittstelle zu Tiscover zeigt Cultuzz Digital Media, was komplett integrierte Buchungs- und Distributionstechnologie leisten kann. Erstmals werden zu dem Destinationsmanagementsystem von Tiscover nicht nur Verfügbarkeiten übertragen, sondern auch Preise und besondere Zu- und Abschläge, wie z. B. Kinderermäßigungen. Auch unterschiedliche Raten entsprechend der Belegung können übertragen und damit automatisch gepflegt werden. Selbstverständlich werden die eingehenden Buchungen automatisch empfangen und direkt in das PMS der Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen übertragen. Das ist bisher einzigartig.

Von der neuen Schnittstelle zwischen Tiscover und Cultuzz profitieren zahlreiche Destinationen, vor allem in Österreich und Deutschland. Die Destinationen sind darauf angewiesen, dass die angeschlossenen Beherbergungsbetriebe ihre Daten immer aktuell halten. Andernfalls droht ein unzureichendes Angebot und die Attraktivität der regionalen Portale sinkt. Durch die automatische Aktualisierung der Angebote entfällt jetzt die mühsame manuelle Pflege der Daten. Diesen Vorteil sieht auch Tiscover Vorstand Konrad Plankensteiner: „Die Kooperation mit Cultuzz bietet den Hotels und Unterkünften eine wesentliche Erleichterung bei der laufenden Aktualisierung ihrer Daten, so dass sie noch einfacher mit top-aktuellem Content und buchbaren Angeboten auf www.tiscover.com präsent sind.“

Tiscover ist ein führender Anbieter von Vermarktungs- und Technologie­lösungen für die Tourismuswirtschaft und versteht sich als Internet Informations- und Buchungs­portal für Urlaubsgäste. Im Jahre 2007 verzeichnete Tiscover 410 Mio. Seitenzugriffe und über eine Million Anfragen/Buchungen. Tiscover wurde 1991 als TIS GmbH gegründet und im Jahr 2000 in die Tiscover AG umgewandelt. Im März 2008 übernahm die HRS – HOTEL RESERVATION SERVICE Robert Ragge GmbH mit Sitz in Köln die Mehrheit an der Tiscover AG und deren Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien und UK.
 
Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in Europa, USA und Australien sowie in Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und ist weltweiter Marktführer für Versteigerungen von Hotelgutscheinen bei eBay.


Ranking der Hotelbuchungsportale: HRS.de weiterhin auf Platz 1

15 Juli 2008

Quelle: Top hotel, 15. Juli 2008

Fach-Illustrierte „Top hotel“ veröffentlicht Listung der Top10 der Reservierungsplattformen

Das Top-Ranking der Hotelbuchungsplattformen bleibt unverändert: HRS.de wird von den deutschen Hoteliers am häufigsten als Hauptvertriebskanal im Internet genutzt. 92 Prozent der Hotelmanager nehmen regelmäßig Reservierungen über die Plattform des mittelständischen Unternehmens aus Köln (HRS Robert Ragge GmbH) entgegen. Dies geht aus einer Befragung der Fach-Illustrierten „Top hotel“ unter 250 Hotelbetrieben in Deutschland hervor. Auf Platz zwei folgt hotel.de, auf Rang drei booking.com. 86 Prozent der Hoteliers generieren Buchungen auch über die eigene Website. Und immerhin 68 Prozent erhalten Reservierungen aus den globalen CRS- und GDS-Systemen.

Ranking der Top-Hotelbuchungsportale
1. HRS.de – 92%
2. hotel.de – 85%
3. booking.com – 77%
4. expedia.de – 51%
5. hotels.com – 46%
6. ehotel.de – 30%
7. tui-hotels.de – 29%
8. opodo.de – 24%
9. ebay.de – 22%
10.  worldres.com – 20%
Quelle: Top hotel; 250 Hotelbetriebe in Deutschland, Juli 2008
Frage: „Welche Distributionskanäle nutzen Sie?“ (Mehrfachnennungen)

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ein Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die Küche“, „Catering Inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“. 

Weitere Informationen:
www.tophotel.de
www.lebensmittelpraxis.de


Starker Verkaufskanal für Hotels: Cultuzz schafft Direktverbindung zu Expedia

26 Mai 2008

Quelle: Pressemitteilung Cultuzz, 26. Mai 2008

Kontingent- und Ratenpflege direkt aus dem eigenen Property Management System – Two-Way-Verfahren bietet vollständige Integration

Der Vertrieb im Internet ist wieder etwas einfacher geworden. Cultuzz Digital Media, ein führender Anbieter von Buchungs- und Distributionstechnologien für die Hotellerie, hat eine XML-basierte Two-Way-Schnittstelle zum weltgrößten Online-Reisebüro Expedia geschaffen. Jetzt ist es möglich, direkt aus dem Frontofficesystem (PMS) des Hotels Zimmerverfügbarkeiten und Preise an Expedia zu senden. Buchungen, die bei Expedia eingehen, werden ebenfalls auf direktem Weg in das System des Hoteliers übertragen.

Damit bietet Cultuzz seinen Kunden einen weiteren starken Partner im boomenden Geschäft mit Internetbuchungen. Auch alle Hotels und Pensionen, die ein angeschlossenes Hotelprogramm benutzen (z.B. Velox, hotline, Deltra HS/3, Medusa, Gubse u.a.), können diese Direktanbindung zu Expedia nutzen.

Expedia reiht sich ein in die Liste der starken Vertriebskanäle bei Cultuzz, wie HRS, hotel.de, Booking, ehotel und eBay. „Wir wollen direkte Anbindungen schaffen zu möglichst allen großen Distributoren ebenso wie zu den regional bedeutenden Portalen“, sagt Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz.“Dabei legen wir in der Technik Wert darauf, dass wir nicht nur Informationen senden können, sondern auch empfangen. Nur so können wir von einem geschlossenen Informationskreislauf sprechen.“

Basis des Erfolgs von Cultuzz sind eigene Softwareentwicklungen wie CultSwitch, CultBay und CultBooking. In einer zentralen Datenbank speichert Cultuzz alle relevanten Informationen des jeweiligen Hotels, von Verfügbarkeiten, Preisen, Storno- und Zahlungsbedingungen bis hin zu Bildern, Zimmer- und Wegbeschreibungen. In vollautomatischen Prozessen werden diese Daten zwischen dem Hotelmanagementprogramm (PMS) und zahlreichen Buchungsplattformen ausgetauscht. Eingehende Buchungen werden von den Buchungsplattformen sofort wieder an die Hotelsysteme zurückgegeben, so dass der Informationskreislauf vollständig geschlossen ist.

Der Hotelier hat bei diesem System drei wichtige Vorteile: eine enorme Zeitersparnis durch zentrale Datenpflege, Ratenparität auf allen Buchungsplattformen und ein effektives System gegen Überbuchungen. „Und wenn er auf einem Vertriebskanal noch nicht vertreten ist, dann helfen wir gern weiter“, ergänzt Vertriebsleiter Michael Jarugski.
Expedia ist mit einem Buchungsvolumen von 20 Mrd. US-Dollar das weltgrößte Online-Reiseportal. Auf expedia.de können Hotels, Flüge und Mietwagen gebucht werden. Seit 2003 fungiert Expedia außerdem als Reiseveranstalter und bietet mit „Click & Mix“ Reisebausteine zur Direktbuchung an. Expedia verkauft pro Tag 140.000 Roomnights.

Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in Europa, USA und Australien sowie in Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und ist weltweiter Marktführer für Versteigerungen von Hotelgutscheinen bei eBay.


Neuer starker Marktplatz für Urlaub: Kostenfreies Marketing bei “Rita“

16 März 2008

Quelle: Pressemitteilung, hotelier.com – 17. März 2008

Rea-Ta.com startet nun auch in Deutschland – Keine Gebühren für Start von Onlineauktionen von Reisegutscheine – Geringe Erfolgsprovision

Onlineauktionen von Reisepackages sind endlich kostenfrei – mit „Rita“ (www.rea-ta.com) können nun Urlaubsreisen, Hotelzimmer und Vermietung von Ferienimmobilien ohne Einstellgebühren international vermarktet werden. Die Auktionsplattform startet nun auch in Deutschland. Bei „Rita“ sind alle Auktionen im Wert bis zu 99.999 Euro kostenfrei. Lediglich bei einer erfolgreichen Verauktionierung fällt eine geringe Erfolgsprovision an. Der Internetmarktplatz wird von hotelier.com, eines der ältesten Webportale für Hotellerie und Touristik, betrieben.

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„Für die professionelle Vermarktung von Reisegutscheinen müssen nun nicht mehr hohe Einstiegsgebühren wie bei anderen Internetmarktplätzen gezahlt werden“, so Carsten Hennig, Chefredakteur von hotelier.com. Die Provision (5% des Auktionswertes) wird nur bei einer erfolgreich abgeschlossenen Auktion erhoben – und ist im Vergleich der marktüblichen Reiseprovisionen sehr niedrig. Der weltweite Vertrieb übers Internet erhalte damit eine neue Bedeutung, so Hennig weiter.

Schon jetzt werden monatlich rund 180.000 Visits auf der Portalseite hotelier.com gezählt, Tendenz stark steigend. „In der Onlinepräsentation stehen wir mit ‚Rita’ in nichts den bekannten Marktplätzen nach“, so Hennig. Die Reisegutscheine können ausführlich in Text und mit zahlreichen Fotos oder auch Kurzvideos präsentiert werden. Ein gut durchdachtes Menü sorgt für Übersichtlichkeit.

Bei „Rita“ kosten lediglich die Auktionen von Ferienimmobilien (Verkauf von Ferienhäusern oder –wohnungen ab 100.000 Euro) eine Jahresgebühr von nur 59 Euro. Die Flatrate beinhaltet beliebig viele Auktionen. Bei einem erfolgreichen Verkauf wird zusätzlich eine Provision von einem Prozentpunnkt erhoben. Im Vergleich mit den zum Teil hohen Maklergebühren bietet „Rita“ auch hier einen echten Preisvorteil.

„Rita“ ist die Kurzform der Webadresse rea-ta.com, die wiederum für „Real Estate & Travel Auctions“ steht. „Rita“ ist der neueste Service der auf Hotel- und Tourismus-Multimedia spezialisierte Relocation Ltd. mit Sitz in London. Weitere Niederlassungen von Relocation bestehen in Hamburg und Malaga/Spanien.
Die Webplattform www.hotelier.com ist das Portal für rea-ta.com, die Branchen-community Hospitality-Friends.com und das Onlinemagazin magazine.hotelier.com. Das Webunternehmen ist seit 1996 erfolgreich am Markt tätig.


Hoteldirektoren lesen Online-Hotelkritiken nicht

22 Januar 2008

Quelle: Pressetext, 22. Januar 2008

Studie: Nur 30 Prozent interessieren sich für Rezensionen

Nach einer Analyse des Marktforschungsinstituts CHD-Expert  lesen nur etwa 30 Prozent der Hoteldirektoren die Web-Rezensionen ihrer eigenen Häuser, die in Bewertungsforen eingetragen sind. Mehr als die Hälfte der Befragten ignoriert diese Hotelkritiken generell, kommt die Untersuchung zum Schluss.

Von den Online-affinen Direktoren, die die Hotelbewertungsportale wie www.holidaycheck.de, www.votello.de oder www.hotelkritiken.de beachten, checken 37 Prozent täglich die neuen Einträge und 20 Prozent der Hoteliers klicken mindestens einmal pro Woche die Portale durch, so Carsten Hennig von CHD-Expert gegenüber pressetext. „Für die Mehrzahl der Hoteliers steht das Interesse an der Glaubwürdigkeit an der Onlinekritik im Vordergrund, das heißt Zeitpunkt und Anlass des Vorfalles.“ Viele der Hotelmanager zeigen sich von den negativen Kritiken deshalb unberührt, weil sie allzu oft an der Glaubwürdigkeit der Aussagen zweifeln oder gar annehmen, dass es sich um Manipulationen handle.

Die Hälfte der online-affinen Hoteldirektoren nimmt die Kritiken allerdings immer noch schulterzuckend zur Kenntnis, denn ist eine Onlinekritik erst einmal publiziert, erfordert es viel Zeit und etliche Korrespondenz den Gast zur einer Korrektur zu bewegen. Und dies sei einfach zu aufwändig, laute die Reaktion der meisten Hoteliers. „Das ist nicht nachvollziehbar, denn die Bewertungen haben einen gewissen Einfluss auf die Buchung“, stellt auch Hennig fest. Der Nutzen der Hotelbewertungsportale für die Hotellerie ist auch im Fokus des Hotelverbandes Deutschland und des europäischen Dachverbandes HOTREC. HOTREC-Präsident Bernd Geyer fordert von den Hotelbewertungsportalen daher Richtlinien zur Eindämmung von Manipulationen und ungerechtfertigsten Bewertungen. Öl ins Feuer gegossen hat dabei auch die Deutsche Stiftung Warentest bei einem Portal-Check Anfang 2007: Von den insgesamt acht getesteten Portalen filterten nur zwei – holidaycheck.de und hotelkritiken.de – fingierte Bewertungen aus. Ein Test des Magazins „Reise & Preise“ stellte dem international agierenden Bewertungsportal www.tripadvisor.com die Note „gut“ aus. Das Magazin kritisierte in diesem Zusammenhang die Bewertungsportale hotelkritiken.de, www.travel-and-guide.de und www.cooleferien.com , da hier weder Texte noch die Mailadresse verifiziert würden.

„Es ist unverständlich, warum PR-Stellen oder Guest-Relation-Manager auf negative Kritiken nicht reagieren“, meint Hennig. „Nur die Hälfte der Manager nimmt direkt Kontakt mit dem Gast/Kritiker auf und 39 Prozent der Direktoren versuchen, durch eigene Kommentierungen Einfluss auf die Wirkung der veröffentlichten Kritiken zu übernehmen.“ Dass die Flut an leichtfertigen und anonym verfassten Online-Kritiken zunimmt und zu finanziellen Schäden führen, sei unbestritten (pressetext berichtete). Wird die Kritik als existenzbedrohend empfunden, entscheidet sich sogar jeder Zweite für eine intensive Kommunikation mit dem Kritiker, haben die Experten herausgefunden.

Für beide Seiten nicht zielführend ist ein Gerichtsverfahren aufgrund einer negativen Bewertung, wie es ein deutscher Hotelier in Mallorca nach einer Kritik einer Dortmunderin tat. Er drohte zunächst mit einer Unterlassungsklage, wenn es nicht zur sofortigen Löschung des negativen Eintrags komme. Die Touristin ließ sich aber nicht einschüchtern. So kam es zu einer Gerichtsverhandlung. Auch auf das Angebot, der Hotelier würde seine Klage zurücknehmen und ihr darüber hinaus eine Gratiswoche in seinem Haus am Strand zur Verfügung stellen, wenn sie ihre Bewertung lösche, ging die Dortmunderin nicht ein. Den Vergleich lehnte sie vor Gericht ab. Der Hotelier zog seine Klage daraufhin unverrichteter Dinge zurück, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die negative Kritik steht allerdings bis heute im Bewertungsportal. „Außer Kosten und einem schalen Nachgeschmack ist nichts übriggeblieben“, meint Hennig.


Hotelbewertungsportale im Internet: Wenig beliebt beim Hotelmanagement

17 Januar 2008

Quelle: CHD Expert Group – Pressemitteilung

Branchenstudie von CHD Expert: Nur 30 Prozent der Hoteldirektoren checken die Webrezensionen regelmäßig – Analyse und Auswertung zu aufwändig

Hamburg, 17. Januar 2008
Hotelkritiken im Internet sind beim Management unbeliebt: Über 50 Prozent der Hoteldirektoren in Deutschland ignorieren bislang die Onlinerezensionen auf Plattformen wie holidaycheck.de, votello.de und hotelkritiken.de. Nur 30 Prozent der Hotelmanager klicken regelmäßig durch die Bewertungsportale, um die jüngsten Bewertungen ihrer Häuser in Erfahrung zu bringen. Dies geht aus einer Branchenstudie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH vor. Befragt wurden 284 Entscheider aus Privat- und Kettenhotellerie sowie Ketten- und Kooperationszentralen.

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Von den online-affinen Direktoren, die die Hotelbewertungsportale beachten, checken 37 Prozent täglich die neuen Einträge und 20 Prozent der Hoteliers klicken mindestens einmal pro Woche die Portale durch.

Für die Mehrzahl der Hoteliers (63%) steht das Interesse an der Glaubwürdigkeit an der Onlinekritik im Vordergrund, d.h. Zeitpunkt und Anlass des Vorfalles. Die Hälfte der Manager (51%) nimmt dazu direkt Kontakt mit dem Gast/Kritiker auf und 39 Prozent der Direktoren versuchen, durch eigene Kommentierungen Einfluss auf die Wirkung der veröffentlichten Kritiken zu übernehmen. Wird die Kritik als existenzbedrohend empfunden, entscheidet sich sogar jeder Zweite für eine intensive Kommunikation mit dem Kritiker.

Allerdings zeigt dies auch, dass immer noch die Hälfte der online-affinen Hotel-direktoren die Kritiken schulterzuckend zur Kenntnis nehmen, denn ist eine Onlinekritik erst einmal publiziert, erfordert es viel Zeit und etliche Korrespondenz den Gast zur einer Korrektur zu bewegen. „Und dies ist einfach zu aufwändig“, ist dazu die Reaktion der meisten Hoteliers.

“Mehrwert für die Hotellerie”
Der Nutzen der Hotelbewertungsportale für die Hotellerie ist auch im Fokus des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und des europäischen Dachverbandes HOTREC. Bernd Geyer, Präsident von HOTREC, fordert von den Betreibern der Hotelbewertungs-portale die Einhaltung von zehn Prinzipien zum Schutz vor Manipulationen und ungerechten Bewertungen.

Kurz gefasst lauten diese:
1) redaktionelle Kontrolle
2) Manipulationen vorbeugen
3) Qualität sichern
4) Keine anonymen Bewertungen
5) Mindestanzahl an Bewertungen gewährleisten
6) Notenskalierungen harmonisieren
7) Reaktionsmöglichkeit eröffnen
8) Rechtssicherheit umsetzen
9) Aktualität gewährleisten
10) Offizielle Sterneanzahl angeben

In der Tat sind die deutschsprachigen Hotelbewertungsportale anfällig für Manipulationen: Bei einem Check der Stiftung Warentest („test“, Ausgabe 2/2007) filterten nur zwei von acht getesteten Portalen fingierte Bewertungen aus: hotelkritiken.de und holidaycheck.de. Bei der Prüfung hinsichtlich aussagekräftiger Hotelbewertungen erfüllte nur holidaycheck.de die Kriterien der Tester. Bei einem weiteren Test der Special-Interest-Zeitschrift „Reise & Preise“ erreichte noch das international bekannte Bewertungsportal Tripadvisor.com die Note „gut“. „Bei den letztplatzierten Portalen hotelkritiken.de, travel-and-guide.de und cooleferien.com werden Texte vor Veröffentlichungen weder gesichtet noch die Mailadresse verifiziert“, schreibt „Reise & Preise“-Verleger Oliver Kühn.

Onlinekritiken können Hotels große Schäden zufügen
Internationalen Medienberichten zufolge nimmt die Flut an leichtfertigen und anonym verfassten Onlinekritiken zu. Die finanziellen Schäden erreichen mittlerweile in Einzelfällen sogar Millionenhöhe oder führen sogar dazu, dass ein Unternehmen daran zugrunde geht, berichtet der Mediendienst Pressetext. „Es gibt alle möglichen Arten von Schäden, die den Unternehmen im Web zugefügt werden. Die Anzahl der verschiedenen Methoden hängt allein von der Kreativität der Übeltäter ab“, sagte Marc S. Friedman, Chairman der Abteilung für geistiges Eigentumsrecht bei der Anwaltskanzlei Sills Cummis Epstein & Gross, gegenüber der „New York Times“. Die Justiz ist meist machtlos gegen derlei negative Onlinekritiken und der Großteil der Anwälte empfiehlt daher, die irreführenden Postings am besten zu ignorieren. Firmen die mit Stellungnahmen reagieren riskieren häufig, nur noch mehr Öl ins Feuer zu gießen und heizen die anonymen Schreiber damit erst richtig an, heißt es. Und selbst wenn Unwahrheiten früher oder später wieder von den Webseiten und Online-Plattformen entfernt werden, bleibt häufig ein schaler Nachgeschmack bzw. finden die Poster meist eine Vielzahl an neuen Wegen, ihre Kritiken zu platzieren – beispielsweise auf anderen Review-Seiten, die häufig über große Nutzerzahlen und erheblichen Einfluss verfügen.

Wichtige Hotelbewertungsportale in der Übersicht (Auswahl)
HolidayCheck.de: ca. 49.000 bewertete Hotels in 211 Ländern; 643.830 Bewertungen
Hotelkritiken.de: 3.810 bewertete Hotels in 99 Ländern; 6.520 Bewertungen
Votello.de: 52.000 bewertete Hotels in 90 Ländern
Trivago.de: 50.000 bewertete Hotels in 112 Ländern; 150.000 Bewertungen
Hotelcheck.de: 5.554 bewertete Hotels in 69 Ländern; 10.000 Bewertungen
Travel-and-guide.de: 5.528 bewertete Hotels in 97 Ländern; 21.018 Bewertungen
Cooleferien.de: 5.053 bewertete Hotels in 46 Ländern / 14.000 Bewertungen
Travelevaluation.de: 2.000 bewertete Hotels in 20 Ländern

Eines der wichtigsten Hotelkritikportale ist HolidayCheck.de von der gleichnamigen Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in Kreuzlingen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund zwölf Millionen Euro (Quelle: „Horizont“) überwiegend mit Buchungen im eigenen Onlinereisebüro; der vermittelte Reiseumsatz betrug 2006 rund 58 Millionen Euro.

Weitere Hotel- und Reisebewertungsportale (Auswahl): tripadvisor.de, igougo.com, holidayranking.de, hotelbewertung.de, hotel-erfahrungsberichte.de, zoover.de, cruisecritic.com – insgesamt sind derzeit 51 Hotelkritikportale oder Webportale mit Hotelrezensionen zu erfassen

Hotelbewertungen werden auch bei den Reiseveranstaltern TUI („Hotelsonnen“) und Neckermann („N“) vorgenommen. Zudem veröffentlichen die Buchungsportale HRS.de und hotel.de ebenfalls Hotelbewertungen.

Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Mehr unter:
http://www.chd-expert.de
http://www.tophotelprojects.com


Europäische Hotels und Restaurants setzen auf E-Commerce und Hospitality 2.0

29 Oktober 2007

Frankfurt/Main, 29. Oktober 2007
Die Individualisierung von Dienstleistungen ist einer der Schlüsseltrends im europäischen Gastgewerbe: 58 Prozent der Hotel- und Restaurantmanager in Europa gehen davon aus, dass sie in Zukunft stärker auf die individuellen Wünsche ihrer Gäste eingehen müssen. Mehr denn je sucht die Hotel- und Restaurantbranche dazu den Dialog mit dem Gast. Die zahllosen Möglichkeiten rund um das World Wide Web werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Folge, so das Ergebnis des jüngsten American Express Hospitality Monitor 2007, ist ein regelrechter Investitions-Boom in die Funktionalitäten der eigenen Website, in Partnernetzwerke und Hospitality 2.0. Die Mehrheit der Befragten bewertet das Word Wide Web inzwischen als das entscheidende Tool zur direkten Kommunikation mit der umworbenen Klientel, und damit als wichtigen Umsatzbringer.

Homepages: Funktionalität vor Schönheit
Vorbei sind die Zeiten, als die eigene Website als reines Präsentationsmedium gesehen wurde. Vielmehr nutzt die Branche den eigenen Internet-Auftritt zur Markenpflege und Kundenbindung. Es ist vor allem die Hotellerie, die in diesem Punkt mächtig aufholt und ihre Websites sukzessive aufrüstet von reinen „Lookers“ zu „Bookers“: Schreckte die Branche 2006 noch mehrheitlich (74 Prozent) davor zurück, vorhandene Verfügbarkeiten zu kommunizieren, gehört der so genannte Availability Check heute weitgehend zum Standard (59 Prozent) – ebenso wie die Möglichkeiten der Online-Buchung, die sich binnen einen Jahres von 21 auf 51 Prozent mehr als verdoppelt haben.


Der Gast goutiert die Entwicklung: Durchschnittlich zwölf Prozent aller Buchungen werden heute durch die eigene Website generiert, weitere 17 Prozent über verlinkte Partner. „Die Branche entdeckt das Web zunehmend als Instrument zu Kundenbindung und Imageaufbau“, so Carola Paschola, Vice President bei American Express. Online-Buchungen dürften in Zukunft noch deutlich zunehmen, je mehr sich diese Erkenntnis in der Branche durchsetzt, und sich zu einem wesentlichen Umsatzbringer entwickeln, erwartet Paschola. Ein gemeinsamer Report von Deloitte und der New York University (Hospitality 2010) prognostiziert dem Gastgewerbe zudem Einsparungen von 180 Millionen Dollar pro Jahr für jedes zusätzliche Online-Buchungsprozent.


Als zuverlässigen Erfolgsmesser nutzt eine Mehrheit inzwischen die so genannten „Hits“-Listen: 80 Prozent der befragten Hotels (2006: 18 Prozent) und 77 Prozent der Restaurants (2006: 48 Prozent) in Europa verfügen heute über die Möglichkeit, die Zahl der Zugriffe auf den eigenen Seiten zu verfolgen (Deutschland: 80 Prozent Hotels, 70 Prozent Restaurants).

E-Commerce im Fokus
Die Hotel- und Restaurantmanager in Europa machen bereits vielfältigen Gebrauch von E-Commerce-Instrumenten, wie beispielsweise Suchmaschinen-Marketing (Hotels: 39 Prozent, Restaurants: 37 Prozent), Direkt-Mailings (Hotels: 58 Prozent, Restaurants: 18 Prozent) und Online-Werbung (Hotels: 43 Prozent, Restaurants: 29 Prozent). Ganz oben auf der Prioritätenliste im europäischen Web-Marketing steht jedoch die Investition in Partnernetzwerke (Hotels: 71 Prozent, Restaurants: 54 Prozent). Vorreiter in punkto Verlinkungen und Crossmarketing sind Deutschlands Hotels und Restaurants (73 Prozent), vor Spanien (72 Prozent), Frankreich (62 Prozent), Großbritannien (53 Prozent) und Italien (52 Prozent).

Im Visier: Hospitality 2.0
Euphorie hinsichtlich des neuesten Boomsektors Web 2.0 herrscht vor allem unter Italiens Managern: Während eine große Mehrheit von 84 Prozent aller Befragten in Europa die starke Verbreitung von verbrauchergenerierten Inhalten als einmalige Chance für das eigene Business bewertet, sind dies in Italien sogar 95 Prozent. Als eher unentschlossen in punkto Web 2.0 erweisen sich deutsche und britische Entscheider: In beiden Ländern empfinden 20 Prozent der Restaurant- und immerhin 23 Prozent der Hotelmanager das von Kunden getragene Hospitality 2.0 derzeit eher als Bedrohung denn als Chance (insgesamt: 78 Prozent).


Trotz aller Euphorie ist die Branche derzeit noch damit beschäftigt, die Möglichkeiten zu evaluieren, die sich mit Hospitality 2.0 verbinden: Zwar geben sieben von zehn Managern in Europa an, die entsprechenden Webseiten stets im Blick zu haben (Deutschland: 62 Prozent). Negative Bewertungen auf unabhängigen Online-Communities werden derzeit jedoch noch gern ignoriert: Nur sieben bzw. neun Prozent der europäischen Hotels und Restaurants reagieren auf – berechtigte oder unberechtigte – Kritik.

Mehr über die Studie: Das American Express Trendbarometer 2007 ist die zweite internationale Befragung von Hotels und Restaurantmanagern. Insgesamt wurden 300 verantwortliche Manager aus dem Hotel- und Restaurantgewerbe in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien zu den Trends und Entwicklungen befragt. In die Studie einbezogen wurden Hotels, deren Jahresgesamtumsatz mindestens 1 Million Euro beträgt und Restaurants, die 200.000 Euro und mehr pro Jahr umsetzen. Durchgeführt wurde die jährliche Studie von Loudhouse Research im Auftrag von American Express.


ehotel: Hoteliers ersparen sich die aufwändige Datenpflege

22 Oktober 2007

Berlin, 17. Oktober 2007
Der Boom für Internetbuchungen hält an. Der Online-Reservierungs-dienstleister ehotel AG, Berlin, verzeichnet von Quartal zu Quartal steigende Buchungszahlen für seine weltweit 210.000 Hotelkunden. Die Pflege der Raten und Verfügbarkeiten wurde bei ehotel nun noch weiter vereinfacht. Durch eine strategische Kooperation mit Cultuzz Digital Media, Berlin, werden sämtliche Hotelinformationen auch anderen Buchungsportalen wie Booking, HRS, hotel.de und eBay über den Webservice „CultSwitch“ zugänglich gemacht. Fortan müssen die Daten nur noch ein einziges Mal bei ehotel gepflegt werden. „Die Zeitersparnis für das Hotelmanagement ist immens“, sagt Fritz Zerweck, Vorstand der ehotel AG.
Die Datenpflege erfolgt im innovativen Extranet von ehotel. Durch den automatischen Abgleich mit „CultSwitch“ werden diese Daten zentral auf einem Cultuzz-Server gespeichert und verwaltet. „Dies bringt mehrere Vorteile: Das zentrale Kontingent gewährleistet Ratenparität und den Schutz vor Überbuchungen“, resümiert Zerweck. Dieser neue Service ist für Kunden von ehotel vollständig kostenlos.
Wer es noch einfacher will, kann die Internetkontingente zentral aus seinem Property Management System (PMS) vergeben und automatisch aktualisieren lassen. Im Rahmen des Channel Managements ist es sogar möglich, verschiedene Vertriebskanäle unterschiedlich zu pflegen oder die Raten mit einem Yield Management System anzupassen. Die Kosten für dieses moderne System sind überschaubar: Neben der Provision für das Buchungsportal fallen lediglich 0,8 Prozent vom gebuchten Zimmerumsatz für das Channel Management an.
Mit diesem Schritt zeigt sich ehotel erneut als eines der technologisch führenden Buchungsportale in Europa. Der komplexe Datenabgleich erfolgt auf Basis des weltweit etablierten OTA-Standards (OTA = Open Travel Alliance) und ist durch eine besonders leistungsstarke und sichere Technologie gewährleistet.
„Mit dem Extranet für ehotel haben wir einen neuen Maßstab für die Pflege von Buchungsportalen gesetzt“, sagt Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz Digital Media. Durch die strategische Kooperation mit ehotel ergebe sich eine Win-win-win-Situation: Der Hotelier profitiert durch eine einmalige Pflege, ehotel bietet den bestehenden und neuen Hotelkunden einen bisher einmaligen Service und schließlich verknüpft Cultuzz Digital Media das Hotels mit den wichtigsten Buchungsportalen.

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PMS-Partner
Von folgenden Lieferanten sind die Property Management Systeme (PMS) an „CultSwitch“ schon angeschlossen: Velox, Hotline, Deltra (HS/3), at-on (HotcheckWin), Konmar (HVW), Medusa, Citadel, GMS, und CDSoft. Diese PMS-Partner repräsentieren mehr als 8.000 Hotels schwerpunktmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Distributionspartner
Die angeschlossenen Distributionspartner werden durch das System vollautomatisch mit Verfügbarkeiten und Preisen versorgt. Im Austausch erhält der „CultSwitch“ die Buchungsinformationen von den Distri-butoren. Diese Daten reicht der „CultSwitch“ weiter an das Hotel und trägt sie automatisch in das PMS ein. Angeschlossen sind neben ehotel zur Zeit Booking, HRS, hotel.de, eBay, TUI und natürlich das Cultuzz-eigene Buchungssystem „CultBooking“, das kostenlos in die Website der Hotels eingebunden werden kann.

Über ehotel: Die optimale Hotelbuchung ist das Ziel der ehotel AG. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat sich auf weltweite Hotelreservierungen für Einzel-, Gruppen- und Tagungsbuchungen im Internet oder über das eigene Service Center spezialisiert. Geschäftsreisenden und Privatreisenden steht der Service kostenlos zur Verfügung. Weltweit über 210.000 Hotels in allen Kategorien und allen bedeutenden Hotelketten einschliesslich rund 10.000 internationalen Hotels mit speziellen RADIUS-Zimmerpreisen stellt das umfangreiche Hotelangebot der ehotel AG dar. ehotel ist Teilhaber von RADIUS, dem weltweit größten Einkaufsnetzwerk für Hotelzimmer. Die Stiftung Warentest hat ehotel.de bereits mehrfach empfohlen (Heft 09/02, 05/04).
Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in der Schweiz, Großbritannien, USA, Australien und in Indien sowie Partnerbüros in Österreich, Italien und Griechenland. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und Marktführer für Versteigerungen von Hotelgutscheinen bei eBay.

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hotel.de AG: neue Erfolge durch Auslandsexpansion

9 Oktober 2007

Nürnberg, 08. Oktober 2007
Die hotel.de AG, Nürnberg, konnte bereits in den ersten neun Monaten 2007 mit 230,2 Millionen Euro das Buchungsvolumen des gesamten Vorjahres übertreffen. Das III. Quartal war dabei traditionell sehr stark. Hier steigerte hotel.de das Buchungsvolumen von 57,0 Millionen Euro um 51,6 Prozent auf 86,4 Millionen Euro. Dabei zeigte sich das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 59,1 Prozent auf 35,5 Mio. Euro erneut sehr erfreulich (Vorjahr: 22,3 Mio. Euro).

Auslandsgeschäft besser als erwartet
„Unsere Expansion ins europäische Ausland entwickelt sich sehr gut“, so Heinz Raufer, Vorstand der hotel.de AG. „Wir konnten in Frankreich und Großbritannien schneller Fuß fassen als erwartet.“ Deshalb gründet hotel.de noch im November dieses Jahres eine Niederlassung in Spanien. Zudem sind in Italien verstärkte Marketingaktivitäten geplant. „Unsere bisherigen Erfolge im Ausland bekräftigen uns in unseren Expansionsplänen. Wir wollen uns in den wichtigsten Märkten schnell eine führende Position aufbauen“, erläuterte Raufer.

hotel.de mit neuer Kooperation
Der September war mit einem Buchungsvolumen von 31,6 Millionen Euro und einem Plus von 58,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat 2006 der erfolgreichste Monat des Quartals. Dass hotel.de weiter stark wachsen wird, ist sich Raufer sicher: „Alleine durch unsere im September abgeschlossene Kooperation mit Opodo erwarten wir bereits im ersten Jahr der Partnerschaft ein zusätzliches Buchungsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe.“

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Ein neuer Versuch, Hotel-Bewertungen seriöser zu machen

2 Oktober 2007

Hamburg, 02. Oktober 2007
Jeder kennt das Problem: Hotel-Bewertungen auf Reiseportalen, die eigentlich bei der Hotel-Auswahl helfen sollen, stammen unter Umständen vom Hotelier selbst oder sind reine Spaß-Bewertungen. Um solchem Missbrauch vorzubeugen, startet das Reiseportal www.last-minute.de Deutschlands fälschungssicherstes Hotel-Bewertungssystem. Nur die Kunden selbst können hier eine Bewertung abgeben.
„100 Prozent Kundenaussagen bedeuten 100 Prozent Seriosität“, zeigt sich Hendrik Dohmeyer überzeugt – er ist Geschäftsführer der Hamburger Travel Cooperation, die das Portal betreibt. „Nur ein Kunde, der am Urlaubsort ein Hotel mit all seinen Facetten erlebt hat, kann anderen eine Information weitergeben, der sie vertrauen können.“ Das Hotel-Bewertungssystem, das last-minute.de einsetzt, ist eine Entwicklung der Firma TravelTainment.
Mit dem neuen Bewertungssystem reagiert last-minute.de auf jüngste Studienergebnisse, denen zufolge etwa 80 Prozent der Reiseinteressenten an der Seriosität gängiger Hotel-Bewertungen zweifeln. Zur Sammlung neuer objektiver Daten sind bereits alle diesjährigen Kunden angeschrieben und um eine Bewertung ihrer Hotels gebeten worden. Zukünftig wird jeder Urlauber nach seiner Rückkehr automatisch von last-minute.de die Einladung erhalten, an der Bewertung teilzunehmen.
Ein unkomplizierter Fragebogen ermöglicht dabei eine vielschichtige Sicht auf das jeweilige Hotel und seine Umgebung. Das neue Bewertungssystem umfasst insgesamt neun Hauptkategorien: Hotel, Lage, Strand, Zimmer, Essen und Trinken, Pool, Service, Sport- und Freizeitmöglichkeit sowie Familienfreundlichkeit. Zur schnellen Orientierung errechnet sich aus allen abgegebenen Bewertungen ein stets aktuelles Ranking.

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